Ärger, Arbeit und Gefahr

Vivo beklagt illegale Müllablagerungen

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Das Vivo KU verzeichnet zunehmend illegale Müllablagerungen an seinen öffentlichen Containerstellplätzen.

Warngau/Landkreis – „Seit einigen Monaten nehmen illegale Müllablagerungen an den öffentlichen Containerstellplätzen drastisch zu.“ Das teilt das Vivo Kommunalunternehmen mit.

Es musste allein in diesem Jahr „mehr als 21 Tonnen Sperrmüll und Hausmüll, der neben den Containern lagerte, gesondert entsorgen“. Dem Unternehmen entstehen durch den Arbeits- und Reinigungsaufwand natürlich Kosten. Außerdem „werden bei derart rücksichtsloser und sträflicher Handlungsweise auch die Risiken für Menschen, Tiere und Umwelt ganz bewusst in Kauf genommen“, erklärt das Vivo KU. So reißen beispielsweise Tiere nachts Müllsäcke auf und verstreuen den Inhalt. Das wiederum kann auch ein gesundheitliches Risiko sein. Verletzungsgefahr etwa besteht, wenn Kinder dann defekte Geräte als Spielzeug benutzen. Das Warngauer Kommunalunternehmen geht nicht davon aus, dass es „Unwissenheit ist, die zu illegalen Müllablagerungen führt“. Die meisten Bürger seien über die vielfältigen ordentlichen Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis gut informiert. Weil Restmüllsäcke, Möbel und Elektrogeräte in der Regel nach Einbruch der Dunkelheit neben die Container gestellt werden, vermuten die Vivo, „dass dies ganz bewusst passiert und allein das Unrechtsbewusstsein fehlt“. Dabei nehmen Müllsünder in Kauf, dass die illegale Entsorgung von einfachen Abfällen als Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld geahndet werden kann. Handelt es sich um gefährliche Abfälle, macht die Vivo klar, liegt eine Straftat vor. An den Containerstellplätzen dürfen ausschließlich Wertstoffe wie Altglas (grünes, braunes und weißes Behälterglas), Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundmaterialien sowie an den meisten Stellplätzen Altkleider und Schuhe entsorgt werden. Die Einwurfzeiten (werktags von 7 bis 19 Uhr) sind aus Rücksicht auf die Anlieger einzuhalten. Etwas neben den Containern abzustellen, ist verboten. Alle Infos über Entsorgungsmöglichkeiten im Landkreis sind unter www.vivowarngau.de zu finden.

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