In Kurzarbeit

Agentur für Arbeit erklärt, was sich mit der Corona-Krise alles geändert hat

Das Team von „Rudolfo‘s Hairstyling“ in Raubling: (v.l.) Rudolf Klasna, Monika Millauer, Virginia Lupo d‘Apolito, Theresa Warter und Janka Biro.
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Das Team von „Rudolfo‘s Hairstyling“ in Raubling: (v.l.) Rudolf Klasna, Monika Millauer, Virginia Lupo d‘Apolito, Theresa Warter und Janka Biro.

Landkreis – In Kurzarbeit heißt es für viele Betrieb derzeit. Die Agentur für Arbeit erklärt, was sich mit der Corona-Krise alles geändert hat.

Rudolf Klasna betreibt seinen Salon „Rudolfo‘s Hairstyling“ seit 22 Jahren in Raubling und spricht darüber, wie er die Zeit der Corona-Pandemie bisher erlebt hat: „Als es plötzlich hieß, dass die Friseure ab 20. März schließen müssen, habe ich mit meinen Mitarbeitern eine Telefonkonferenz abgehalten und dann hieß es für uns alle erst einmal abwarten und daheim bleiben“, erzählt er. „Der Umsatz ist dadurch natürlich sechs Wochen komplett weggebrochen und ich habe mich wegen finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten an die Agentur für Arbeit Rosenheim gewandt.“ Die ist auch für den Landkreis Miesbach zuständig.

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Michael Schankweiler, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit (AA) Rosenheim, erklärt, wie sein Haus kurzfristig die Tätigkeiten zahlreicher Mitarbeiter umgestellt hat, um der verstärkten Nachfrage im Bereich Kurzarbeit gerecht zu werden: „Binnen kürzester Zeit haben wir Mitarbeiter qualifiziert und das Personal in dem Bereich auf rund 50 Kollegen aufgestockt“, erklärt Schankweiler. „Wir haben die Aufgaben schwerpunktmäßig in die Teams Ansprechpartner am Telefon, Antragbearbeitung rund um das Thema Kurzarbeit und Arbeitslosengeld Plus aufgeteilt. Die Mitarbeiter werden wegen der fortwährenden Anpassungen fachlich und organisatorisch täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert“, sagt er und fügt hinzu: „Natürlich verlieren wir dabei auch die Kunden, die eine neue Arbeit oder einen Ausbildungs- beziehungsweise Studienplatz suchen, nicht aus dem Blick und stehen ihnen telefonisch oder per Mail für Fragen zur Verfügung.“

Friseurmeister Rudolf Klasna lobt die gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit in Rosenheim: „Die Ansprechpartner waren jederzeit gut erreichbar und freundlich und auf unsere Anfragen wurde schnell reagiert“, sagt er. „Dadurch konnte ich, während wir geschlossen hatten, meine vier Mitarbeiter weiter beschäftigen.“ Seine Ansprechpartnerin beim Arbeitgeberservice ist Stefanie Wanner. Sie sagt zur aktuellen Situation in Zeiten von Corona: „Es ist gut zu sehen, wie engagiert, motiviert und hilfsbereit die Kollegen teamübergreifend arbeiten. Verschiedene Arbeitszeitmodelle, insbesondere auch das Homeoffice, ermöglichen zeitlich flexibles Arbeiten auch in den Abendstunden und an den Wochenenden, damit die Unternehmen ihr Geld in dieser für uns alle schwierigen Situation möglichst schnell bekommen.“

Beim Salon von Rudolf Klasna läuft das Geschäft seit dem 4. Mai wieder – jedoch unter etwas anderen Bedingungen als vor der Corona-Pandemie: „Um den Hygienevorschriften und Abstandsregeln gerecht zu werden, haben wir nun Wartestühle vor dem Salon stehen und die Waschbecken sind mit Plexiglasscheiben abgetrennt. Außerdem bieten wir nur noch Haarschnitte nach vorherigem Waschen an und reinigen Arbeitsplatz und Werkzeug nach jedem Kunden akribisch. Die Umsatzeinbußen der Schließzeit werden wir wohl nicht komplett ausgleichen können, aber die Hauptsache ist doch, dass wir wieder für unsere Kunden da sind“, sagt Klasna.

Michael Schankweiler freut sich über Positivbeispiele wie das von „Rudolfo‘s Hairstyling“ und sagt an alle Kunden gewandt: „Wir stehen Ihnen gerne telefonisch oder per Mail als Ansprechpartner zur Verfügung und geben unser Bestes, um Sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen.“ ksl

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