250 Sterne für Miesbach

Aktion setzt Zeichen der Hoffnung für Bewohner der Seniorenheime

Sterne für Miesbach
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Gelungene Sterne-Aktion: Bei den fleißigen Bastlern bedankten sich (v.l.) Malin Friese, Hedwig Schmid, Miesbachs Bürgermeister Gerhard Braunmiller, Christian Mittermaier und Verena Assum.

Miesbach – Eine besondere Aktion hat Senioren in den beiden Heimen in Miesbach dieses Jahr Weihnachten ins Haus gebracht, um auch während der Corona-Pandemie etwas Freude zu bereiten.

Eine nette Aktion hat zu Weihnachten für Freude in den beiden Miesbacher Seniorenheimen gesorgt. Familienreferentin Malin Friese, Sozialreferentin Hedwig Schmid, Jugendreferent Christian Mittermaier und Kulturreferentin Verena Assum hatten dazu aufgerufen, Sterne zu basteln. Nun bedanken sie sich für die große Teilnahme. 250 „Sterne für Miesbach“ sind entstanden.

Weihnachten ist ein Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und der Gemeinschaft. Miteinander feiern, Geschichten erzählen und hören, Plätzchen essen, Weihnachtslieder singen und das Weihnachtsmenü genießen. Es gibt viele Dinge, die für jeden zu Weihnachten gehören, und doch feiert es jeder ein kleines bisschen anders.

Ganz anders als sonst war Weihnachten heuer für alle. Mitten in der Corona-Pandemie sollten die Sterne Hoffnung machen. Wie der Stern, der die drei Weisen aus dem Morgenland zur Geburt Jesu geführt hat, sollten die „Sterne für Miesbach“ Hoffnung, Zuversicht und Glauben daran verbreiten, dass es nach einer schweren Zeit wieder aufwärts geht.

Kleine wie große Miesbacher haben bei der Aktion mitgemacht, Kindergärten, Schulen und viele mehr sich beteiligt. So entstanden 250 Sterne, die an die beiden Miesbacher Seniorenheime übergeben wurden. „Diese Sterne zeigen, dass auch an die älteren unserer Gesellschaft gedacht und niemand allein ist und für jeden ein Stern voll mit Hoffnung und Zuversicht gebastelt wurde“, erklären die vier Referenten und bedanken sich bei den fleißigen Bastlern.

Ersatz für Sternsinger in Miesbach

Zwar kann die Sternsingeraktion 2021 nicht wie gewohnt stattfinden, ganz fällt sie trotzdem nicht aus in Miesbach und Parsberg: Kinder und Jugendliche gehen – einzeln und unverkleidet – von Haus zu Haus und schreiben den Segen an die Türen. Und am Dreikönigstag, 6. Januar, wird in den Gottesdiensten eine Gruppe auftreten. Zudem sind unter www.pfarrverband-miesbach.de ein Film der Sternsinger sowie weitere Infos zu finden.

Statt der Sternsinger bittet heuer die Pfarrgemeinde Miesbach um Spenden für Kinder weltweit auf das Konto der katholischen Kirchenstiftung (IBAN: DE08 7115 2570 0000 0212 79) mit dem Stichwort „Sternsingen“. Bei Angabe der Adresse gibt es auch eine Spendenquittung, teilt die Pfarrei mit.

Und: „Gerne können Sie ihre Spende in einem speziellen Opferkasten der beiden Kirchen, in der Sakristei oder im Pfarrbüro abgeben.“ Für den Brauch, um Dreikönig das eigene Haus zu segnen, liegen in den Kirchen in Miesbach und Parsberg Vorlagen, Weihrauch, Kohle und Weihwasser aus. ft

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