Gäste sensibilisieren und lenken

Alpenregion Tegernsee Schliersee bietet Live-Ticker für den Urlaub

Aktuelle Tipps für Ausflügler und Urlaubsgäste bietet der Live-Ticker der Alpenregion Tegernsee Schliersee.
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Aktuelle Tipps für Ausflügler und Urlaubsgäste bietet der Live-Ticker der Alpenregion Tegernsee Schliersee.

Landkreis – Einen Live-Ticker für den Urlaub gibt es nun von der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS). So sollen Gäste sensibilisiert und gelenkt werden.

Es hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen ganz deutlich gezeigt: Die Menschen wollen raus. Raus aus der Stadt, raus in die Natur. Und so waren einige Ausflugsziele bereits wieder des Öfteren proppenvoll. So bereitet die erleichterte Situation nicht nur Freude. Das Tourismus-Kommunalunternehmen ATS will nun sensibilisieren und lenken und präsentiert einen Live-Ticker.

Seit 30. Mai dürfen Unterkunftsbetriebe und zahlreiche Freizeiteinrichtungen in der Region Gäste empfangen. „Es ist nach über zwei Monaten endlich wieder Urlaub in der Alpenregion Tegernsee Schliersee (ATS) – wenn auch unter Beachtung einiger Vorgaben – möglich“, freut sich das Kommunalunternehmen. Für diesen Neustart des Tourismus hat die ATS verschiedene Maßnahmen entwickelt, um die Gäste für die besondere Situation zu sensibilisieren.

Die Herausforderungen für den Tourismus in Zeiten von Corona sind groß. So haben Leistungsträger nicht nur mit den wirtschaftlichen Einschnitten seit dem Shutdown Mitte März und den organisatorischen Vorkehrungen in ihren Betrieben zu kämpfen. Auch die Gäste müssen mit der neuen Situation klarkommen und sich an Regeln und Vorgaben halten.

Die Fragen, die für den Gast relevant sind, sind dabei sehr vielfältig. Die ATS nennt Beispiele: Welche Freizeitangebote sind bereits geöffnet und sind hier bestimmte Regeln zu beachten? Gibt es spezielle Empfehlungen und Tipps? Wo ist mit besonders hohem Besucheraufkommen zu rechnen und wie kann man dieses umgehen?

Ganz einfach übers Handy lassen sich Urlaubspläne in der Alpenregion um Tegernsee und Schliersee machen.

Um den Gast diesbezüglich bestmöglich zu informieren, zu sensibilisieren und zu lenken, hat die ATS nun verschiedene Maßnahmen umgesetzt. So wurde unter www.tegernsee-schliersee.de/live-ticker ein Ausflugsticker gestartet. Er wird tagesaktuell gepflegt mit Neuigkeiten aus der Region, Impressionen, Tipps sowie Besucherprognosen und einem Wanderausblick für die nächsten Tage. Der Ticker „stellt damit eine wichtige Plattform für alle Gäste dar – egal ob Übernachtungs- oder Tagesgast“, erklärt die ATS. Sie hat angekündigt, diese Plattform mithilfe von zahlreichen Maßnahmen zu kommunizieren und bis Ende der Sommerferien in Bayern zu pflegen.

Alle aktuellen Nachrichten zum Coronavirus im Landkreis Miesbach lesen Sie in unserem Ticker.

Außerdem hat die ATS eine neue Karte, die „Griabigen Platzerl“ speziell für diesen besonderen Sommer, aufgelegt. Darauf werden Freizeitaktivitäten fernab vom Schuss vorgestellt, an denen Massenansammlungen leicht zu vermeiden sind und die trotzdem auf öffentlichen und ausgeschilderten Wegen einfach zu erreichen sind. Dabei werden bewusst nicht die bekannten Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote in den Fokus gestellt, sondern griabige Platzerl wie ein Ortsspaziergang in Otterfing, die Wies bei Miesbach und der Aussichtsturm bei Fischbachau. Dazu gibt es einen Überblick über die aktuellen Verhaltensregeln, wie auf Wanderungen oder in der Gastronomie.

Um diese Maßnahmen möglichst auch an jeder Rezeption und auf jedem Zimmer oder Frühstückstisch der Gastgeber kommunizieren zu können, hat die ATS auch noch eigene Tischaufsteller produzieren lassen, die nochmals auf die derzeit wichtigen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen sowie den Ausflugs­ticker hinweisen. Sie sind bei der ATS kostenfrei bestellbar.

„Natürlich freuen wir uns über die Tages- und Übernachtungsgäste, die uns nach den schwierigen vergangenen Monaten endlich wieder besuchen können“, fasst ATS-Vorstand Harald Gmeiner zusammen. „Wir sehen es dabei als unsere Aufgabe an, die Gäste auf die spezielle Situation hinzuweisen, um punktuelle Überfüllungen mit Crowding-Phänomenen sowie im schlimmsten Fall einer zweiten Infektionswelle zu vermeiden. Mit diesen Maßnahmen können wir unseren Beitrag dazu leisten.“ ft

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