Mit frischen Ideen und Erfahrung

Amtswechsel am Finanzamt Miesbach: Festakt für Büchner und Vorgänger Seubert

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Glückwünsche für den ehemaligen Miesbacher Finanzamtsleiter Gerd Seubert (2.v.r.) und Nachfolgerin Karin Büchner (2.v.l.) gab es unter anderem von Christoph Habammer (r.) und den Ehepartnern.

Miesbach – Bereits im September hat Karin Büchner ihren Dienst als neue Leiterin des Finanzamtes in Miesbach angetreten. Am vergangenen Mittwoch wurde das im Waitzinger Keller groß gefeiert. Beinahe aber hätte die Feier verschoben werden müssen, denn auch das Kulturhaus war von Schneelasten auf dem Dach nicht verschont geblieben. Pünktlich zur Feier für Büchner und Vorgänger Gerd Seubert aber war der Waitzinger Keller wieder freigegeben worden.

„Sie bewegen sich von einem Katastrophengebiet zum nächsten“, scherzte Christoph Habammer, Vizepräsident des Bayerischen Landesamtes für Steuern, angesichts der jüngsten Schnee-Situation in Richtung Seubert. Neben dem Landkreis Miesbach hat auch unter anderem der Landkreis Traunstein den Katastrophenfall ausgerufen. Und genau dorthin hat es den bisherigen Miesbacher Finanzamtsleiter nach achteinhalb Jahren in der Kreisstadt verschlagen. Nachvollziehbar, schließlich lebt Seubert in Laufen. Auf die Weite des täglichen Arbeitswegs wirkt sich das positiv aus. „Wie sehen Sie das, Frau Seubert?“, fragte Bürgermeisterin Ingrid Pongratz ins Publikum. Die Bürgermeisterin lobte den guten Kontakt, den sie stets mit Seubert gepflegt habe: „Es ist toll, analog Kontakt halten zu können, und nicht nur E-Mails hin und her zu schicken.“ Sie hofft, dies auch mit Büchner fortführen zu können. „Sie haben eine gute und motivierte Mannschaft übernommen“, lobte Regierungsdirektor Erich Treffer den Zusammenhalt in der Behörde. Diesen unterstrich auch Seubert: „Es herrschte immer ein gutes Betriebsklima. Mir bleibt die Zeit am Finanzamt Miesbach in guter Erinnerung.“ Auch seine Nachfolgerin richtete bei ihrer Ansprache den Blick in Richtung Vergangenheit – mit Schreibmaschine, Stockwerksdrucker und fehlender EDV. „Die Veränderungen waren alle machbar“, sagte Büchner in Hinblick auf den sich stetig wandelnden Alltag in der Behörde. Gerade für ältere Mitarbeiter wirke der schnell bedrohlich. Doch durch das Zusammenwirken der frischen Ideen der Jugend mit der Erfahrung der Älteren könne den kommenden Veränderungen entspannt entgegengesehen werden. Wichtig sei , dass Platz für ein persönliches Miteinander bleibe, bei dem auf Sorgen und Nöte der Steuerzahler eingegangen werden könne, sagte Büchner. Das freut sicher nicht nur die Bürgermeisterin. she

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