Der erste Geburtstag

Arbeitskreis und Initiative veranstalten Feier auf dem Miesbacher Marktplatz

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Gemeinsam schnitten Vizebürgermeister Paul Fertl und Lisa Hilbich, Vorsitzende der Initiative Miesbacher Marktplatz, den Geburtstagskuchen an (3. und 4.v.l.). Mit dabei waren die Stadträte Dirk Thelemann (l.), Astrid Güldner und Markus Seemüller, die mit Fertl den Arbeitskreis Marktplatz bilden als „vier Weise“ bekannt wurden.

Miesbach – Vor einem Jahr wurde der neugestaltete Miesbacher Marktplatz eröffnet. Seitdem hat sich auf dem Marktplatz viel getan. Eines ist gewiss, das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität haben sich geändert. Und zwar, wie der Arbeitskreis Marktplatz und die Initiative Miesbacher Marktplatz übereinstimmend meinen, deutlich zum Positiven. Grund genug, die Bevölkerung am vergangen Samstag zum ersten Geburtstag zu einer kleinen Feier mit Musik und Kuchen einzuladen.

Die „gute Stube Miesbachs“, wie Vizebürgermeister Paul Fertl den Marktplatz in seiner Ansprache bezeichnete, hat von der Umgestaltung schon erhebliche profitiert. Wie Fertl rückblickend feststellte, galt die Maxime, die Aufenthaltsqualität für die Bürger zu verbessern: „Mit der Wegnahme von sechs Parkplätzen wurde der Blechsalat schon ein bisschen eingedämmt. Natürlich gilt für unseren Marktplatz aber auch der Spruch, allen Leuten recht getan, ist etwas, dass niemand kann.“ Weiter betonte Fertl, dass bei der Umsetzung der Maßnahmen auch auf den Geldbeutel geschaut wurde. So seien nicht einmal zehn Prozent der Kosten, die für die Pflasterung am Rathaus fällig werden, ausgegeben worden. Nun soll es an die Evaluierung der Verkehrsberuhigung gehen. Wie Fertl sagte, wurden dazu mehrere Institutionen wie Polizei, Standortmarketing-Gesellschaft, Elternbeiräte und Schulen angeschrieben, 17 von ihnen haben bisher zum Teil sehr detailliert geantwortet. Als Grundtenor liest Fertl heraus, dass es vielen mit der Verkehrsberuhigung noch nicht langt: „Es schwingt die Forderung nach einem autofreien Marktplatz mit.“ Das wäre seiner Meinung nach auch durchaus möglich: „Ich finde immer einen Parkplatz in fußläufiger Nähe, so schlimm schaut es in Miesbach mit den Parkplätzen nicht aus.“

Den Wunsch bekräftigte Lisa Hilbich, Vorsitzende der Initiative Miesbacher Marktplatz, die sich statt eines Parkplatzes für Autos einen für Menschen vorstellt: „Nach vielen munteren Diskussionen haben wir schon eine gewisse Verkehrsberuhigung erreicht. Das ist zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Jetzt muss es weitergehen.“ Was diesbezüglich noch möglich ist, soll eine Zusammenkunft mit der Rathauschefin, dem Stadtrat sowie Verkehrs- und Städteplanern ans Licht bringen. Und natürlich sollen dazu auch die Bürger und die Geschäftsleute gefragt werden. hac

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