Star-Architekt Matteo Thun am Werk

Klinik im Alpenpark wird umgebaut: Das sagt der Kreuther Gemeinderat dazu

Neubau der Klinik im Alpenpark in Kreuth
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Dieses Modell der neuen Klinik im Alpenpark präsentierten (v.l.) die Eigentümer Ludwig und Ursula Klitzsch sowie Architekt Matteo Thun vor Kurzem.
  • vonKatja Schlenker
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Kreuth – Ein neues Antlitz soll die Kirinus-Klinik im Alpenpark in Kreuth erhalten. Dafür sorgen wird Star-Architekt Matteo Thun.

Mit der Klinik im Alpenpark hat sich der Kreuther Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befasst. Auf dem Klinikgelände an der Gemeindegrenze zu Bad Wiessee soll sich in den kommenden Jahren einiges verändern. Im Gemeinderat wurde nun eine Hürde aus dem Weg geräumt.

Es ging um einen Aufstellungsbeschluss für die erste Änderung des Bebauungsplans Nummer 33. Zunächst skizzierte Bürgermeister Josef Bierschneider die Pläne. So soll die Kirinus-Alpenpark-Klinik von derzeit 120 auf 170 Zimmer vergrößert werden. Der Platz soll in einem neuen, verlängerten Ostflügel entstehen. Dafür wird ein Teil des bestehenden Ostflügels abgerissen, ebenso einige Funktionsbauten, die bisher als Verbindung der einzelnen Klinikgebäude dienten.

Auch das alte Wallberg­haus, wo die Klinik seit 1962 ihren Ursprung nahm, kommt weg, denn fortan soll das Therapiezentrum das Herzstück der Klinik werden. Wie auch beim Jod-Schwefelbad in Bad Wiessee übernimmt Architekt Matteo Thun die Planungen. Unterirdisch können Patienten künftig zum Therapiezentrum gelangen. Zudem entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage mit 154 Parkplätzen unter dem jetzigen Parkplatz.

Die Kreuther Gemeinderäte zeigten sich zufrieden mit den Plänen. Als sehr gelungen bezeichnete Martin Walch (SPD) das Projekt, auch wenn man die Gestaltungssatzung der Gemeinde nicht immer anwenden könne. Zudem würde er sich wünschen, dass der neue Ostflügel ein wenig niedriger gestaltet würde in Richtung See.

Auch Markus Wrba (FWG) fand die Planungen toll. Man habe gut daran getan, dass der Bauherr oft mit seinen Vorstellungen den Kontakt gesucht habe. Außerdem sprach er den Stellplatzschlüssel an, der Bestandteil des Bebauungsplans ist. Dort sehe er Konfiktpotenzial, erklärte er.

Jedoch: „Der Parkplatz gehört zu Bad Wiessee, der Rest zu Kreuth“, erklärte Bürgermeister Josef Bierschneider. „Aber wir sind dran, um eine Lösung zu finden.“ Am Ende beschloss der Gemeinderat einstimmig, einen neuen Bebauungsplan auf den Weg zu bringen. ksl

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