Beim Einsatz

Autobahnpolizei Holzkirchen für Gefahren auf A8 geschult

Autobahnpolizei Holzkirchen
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Polizeihauptkommissar Martin Weidringer (l.) führte die Gefahrenlehre bei der Autobahnpolizeistation Holzkirchen durch.
  • vonKatja Schlenker
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Holzkirchen – Für Gefahren, die im Einsatz auf der Autobahn A8 möglich sind, wurden die Beamten der Autobahnpolizeistation Holzkirchen geschult.

Anfang März war Personalwechsel bei der Autobahnpolizeistation Holzkirchen, wie die Polizei nun berichtet. „Abgänge in Richtung Ruhestand waren ebenso zu verzeichnen wie Versetzungen zu einer heimatnäheren Verwendung“, teilt die Polizei mit. „So wurde die Gelegenheit genutzt, die fünf neuen Beamten nicht nur zu begrüßen, sondern auch gleich im Rahmen einer Fortbildungsmaßnahme in Bezug auf die Gefahren auf der Autobahn zu schulen.“

Mithilfe einer allgemeinen Gefahrenschulung wurden die Streifenbeamten für den Dienst auf der Autobahn sensibilisier, ergänzt um Eigensicherungsgrundsätze hinsichtlich des polizeilichen Einschreitens auf der Autobahn, in der Hoffnung, dass diese Tätigkeit nie zur Routine wird. „Die Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass man alles richtig machen kann und trotzdem Unfälle geschehen“, erklärt die Polizei. So wurde zum Beispiel 2020 bei Wartungsarbeiten an einer Schilderbrücke der Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei auf der A8 Höhe Weyarn gerammt.

Ebenso wurde zeitnah bei der Blockabfertigung zur österreichischen Grenze das Dienstfahrzeug der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim gerammt, das am Seitenstreifen stand, um den Rückstau anzuzeigen. Daraus resultierten zwei verletzte Polizeibeamte. Wenige Tage darauf wurde am Inntaldreieck ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei schwer verletzt, ebenfalls bei Sperrmaßnahmen anlässlich einer Lkw-Blockabfertigung am Grenzübergang Kiefersfelden.

„Diese Ereignisse bestätigen dramatisch die Notwendigkeit entsprechender Schulungsmaßnahmen auch in Pandemie-Zeiten“, erklärt die Polizei. Daher wurde – mit Einhalten der aktuell geltenden Corona-Regeln – Polizeihauptkommissar Martin Weidringer, Dienstgruppenleiter bei der Autobahnpolizeistation Holzkirchen und zugleich Verbandsmultiplikator beim Polizeipräsidium Oberbayern-Süd, vom Dienststellenleiter beauftragt, den Beamten die Gefahrenlehre zu vermitteln. ksl

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