Auf soliden Füßen

Diakonie im Tegernseer Tal wählt neuen Vorstand

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Schatzmeister Ralf Liebler (v.l.), Bettina von Bechtolsheim, stellvertretende Vorsitzende, Vorstand Eberhard Ziegler und als neuer zweiter Stellvertreter John O‘Connor.

Bad Wiessee – Auf soliden Füßen steht die Diakonie im Tegernseer Tal und hat jüngst einen neuen Vorstand gesucht. Die AWO hat zudem rund 180 Senioren zur Adventsfeier eingeladen.

Erstmals fand die ordentliche Mitgliederversammlung der Diakonie Tegernseer Tal in den neuen Räumen der Wiesseer Tagespflege Hiltl an der Wallbergstraße statt. Satzungsgemäß stand auch die Vorstandsneuwahl des rund 300 Mitglieder zählenden Vereins an, was einstimmig erfolgte.

Eberhard Ziegler wurde für die nächsten vier Jahre zum Vorsitzenden wiedergewählt. Als Stellvertreterin fungiert weiterhin Henni Höh, unterstützt durch John O’Connor, der erstmals in den Vorstand gewählt wurde. Ralf Liebler bleibt Schatzmeister und Bettina von Bechtolsheim wird Schriftführerin. Als Beisitzer fungieren Heinz Deuerling und Ingrid Versen. Kassenprüfer bleibt Monika Peikert, unterstützt durch Inge Wagner. Wegen eines Umzugs in den Landkreis Rosenheim schied Friderike Enders aus der Vorstandsriege aus.

„Die Diakonie Tegernseer Tal steht auf soliden Füßen, umfasst verschiedene Dienstbereiche, beschäftigt insgesamt 67 Mitarbeiter – davon 30 Vollbeschäftigte, die mit 14 Autos jährlich rund 235.000 Kilometer unterwegs sind, um rund 130 Menschen zu betreuen“, brachte es Vorstand Eberhard Ziegler zu Beginn der Versammlung auf den Punkt. Der Einzugsbereich für die meisten Dienste ist das Tegernseer Tal mit Waakirchen, während die Tagespflege den gesamten Landkreis Miesbach umfasst. Sitz des Vereins ist Gmund, Wiesseer Straße 18. Im November wurde die Außenstelle in Bad Wiessee mit Tagespflege an der Wallbergstraße 3 eröffnet. „Diese trägt den Namen Tagespflege Hiltl, da die Ausrüstung von rund 400.000 Euro dem testamentarischen Vermächtnis von Hedwig Hiltl zu verdanken ist, die zu Lebzeiten im Tegernseer Tal daheim war“, sagte Ziegler.

Seit vielen Jahren leitet Erna Wirth in Gmund den Bereich als Pflegedienstleiterin, erweitert durch den Bereich Weiterbildung für pflegende Angehörige. Bis Oktober 2019 wurden demente Menschen in der Gruppe Diadem in Gmund betreut, geleitet von Luise O’Connor. Nun ist dieser Bereich in die Tagespflege Bad Wiessee integriert. Pflegedienstleiterin dort ist Andrea Würtz. Ihr stehen 15 Mitarbeiter zur Seite. Es können maximal 24 Besucher pro Tag aufgenommen werden.

Für die seit Jahren beliebte Gmunder Tafel arbeiten im Wechsel 48 Frauen und Männer ehrenamtlich. Die Tafel gegenüber dem Gmunder Bahnhof versorgt jeden Samstag rund 35 bedürftige Familien mit Lebensmitteln, womit insgesamt rund 150 Menschen aus dem Tal mit Waakirchen versorgt werden. Seit Jahren eine Art Renner ist die sogenannte Ringelsocke, die zu Minibeträgen Kleidung, Spielzeug und kleinere Haushaltsgeräte abgibt. Nach wie vor beliebt sind die Seniorennachmittage, monatlich veranstaltet in Gmund und Bad Wiessee. Im Büchertauschkeller können kostenfrei Bücher entnommen, gebracht oder ausgeliehen werden – mit großem Zuspruch.

Arbeiterwohlfahrt lädt rund 180 Gäste zur Adventsfeier in den Bad Wiesseer Postsaal

Unterdessen versammelten sich vor Kurzem etwa 180 Senioren aus dem Tegernseer Tal zur Adventsfeier der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Wiesseer Postsaal. Die Bürger aus Bad Wiessee, Gmund und Kreuth wurden begleitet von den jeweiligen Bürgermeistern. An liebevoll gedeckten Tischen gab es Kaffee und Kuchen oder eine kräftige Brotzeit. Hocherfreut über die große Besucherzahl begrüßte die neue AWO-Vorsitzende Rita Windfelder, die zuvor 13 Jahre AWO-Kassiererin war, die Senioren, aber auch Walter Sedlmayer als Vertreter des AWO-Kreisverbands.

Erste Amtshandlung der neuen AWO-Chefin war, sich bei Vorgängerin Renate Rager für deren 13-jährige Tätigkeit zu bedanken. Mit jeweils einem großen Blumenstrauß seitens der Gemeinde Bad Wiessee würdigte Vize-Bürgermeister Robert Huber die beständige Frauenpower der Akteurinnen und deren Helferinnen. Bei Kerzenschein wurden die Besucher von den Neukirchner Sängerinnen, begleitet von Christian Schönnagel, mit bayerischer Volksmusik unterhalten, im Wechsel mit amüsanten Weihnachtsgeschichten von Peter Gaugenrieder und Christoph Schreier. iv

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