Ex-Skirennläuferin gibt den Namen

Diesen Namen trägt das Skizentrum am Sonnenbichl fortan

Christa Kinshofer, Erich Rembeck (l.) und Toni Schwinghammer am Skizentrum Sonnenbichl
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Partner am Sonnenbichl: Christa Kinshofer und Ehemann Erich Rembeck (l.) sind mit ihrer Sportklinik neuer Hauptsponsor und Namensgeber für das Christa-Kinshofer-Skizentrum. Der Förderverein Schneesport Tegernseer Tal um Vorstand Toni Schwinghammer ist begeistert.

Bad Wiessee – Das Skizentrum Sonnenbichl in Bad Wiessee hat einen neuen Hauptsponsor: Die Ex-Skirennläuferin Christa Kinshofer übernimmt von Audi.

Ob Nachwuchs aus der Region oder internationale Spitzenfahrer – wenn sie in Zukunft zum Training nach Bad Wiessee kommen, carven sie den Hang des Christa-Kinshofer-Skizentrums hinab. Die ehemalige Skirennläuferin hat mit ihrem Mann und ihrem Unternehmen Skiklinik Audi als Hauptsponsor des Trainingszentrums Sonnenbichl abgelöst. Ihr Einstieg wurde jüngst groß und mit viel Prominenz präsentiert und gefeiert.

Bei aller Freude über den neuen Partner richtete Toni Schwinghammer, Vorsitzender des Fördervereins Schneesport im Tegernseer Tal, sich zunächst an den scheidenden Hauptsponsor. Zehn Jahre war das Audi. Schwinghammer bedankte sich beim sehr angenehmen und verlässlichen Partner für die sehr erfolgreiche Kooperation. Mit Audi sei das Skizentrum Sonnenbichl zu einer Marke und weit über die Region hinaus bekannt geworden.

Die aus Miesbach stammende und am Tegernsee lebende Ex-Skirennläuferin Kinshofer hat das Skizentrum in den vergangenen Jahren auch schon unterstützt. Unter anderem war sie Partnerin und Schirmherrin bei zwei Europacuprennen. „Ich habe mich von der Leidenschaft und Professionalität hier überzeugen lassen“, sagte Kinshofer. Und ihr Mann, Orthopäde Erich Rembeck, war sofort dabei. Für die Entscheidung zum Einstieg sei praktisch keine Bedenkzeit nötig gewesen. „Unter einer Minute“, sagte Rembeck.

Der Sportmediziner und die dreifache Olympiamedaillengewinnerin – 1980 Silber im Slalom (Lake Placid) und 1988 Silber und Bronze in Riesenslalom und Slalom in Calgary – wissen, welche Bedeutung die Förderung des Nachwuchses hat. Und beide sind sich der Bedeutung einer guten medizinischen Betreuung bewusst. Die wollen sie nun verstärkt anbieten. So ist ein Ziel der Kooperation, die medizinische Versorgung über den Leistungssport hinaus zu stärken. Sie wollen Ansprechpartner für ambitionierte Skifahrer sein. „Wir sind da für den Fall, dass etwas passiert“, sagte Rembeck.

Soweit soll es natürlich am besten gar nicht kommen, sondern am Sonnenbichl die Basis für späteren Erfolg gelegt werden. Dass dort gute Arbeit geleistet wird, ist bekannt. Alpin-Direktor Wolfgang Maier, an der Spitze zahlreicher DSV- und BSV-Vertreter unter den Gästen, lobte die ganze Region. Den Skiverband Oberland würdigte er als den besten Gau und führend in allen Bereichen. Das Skizentrum am Sonnenbichl nannte Maier die Keimzelle. Eine, die dort viel trainiert hat, ist Viktoria Rebensburg aus Kreuth. Sie schickte eine Video-Grußbotschaft, Felix Neureuther war live zugeschaltet. Beide verwiesen darauf, wie wichtig es ist, den Nachwuchs zu fördern und somit das Trainingszentrum zu erhalten. „Ohne die jungen Rennfahrer gibt es keine Spitze“, betonte Maier.

Die Elite haben die Macher vom Sonnenbichl auch im Blick. Der Traum von einem Weltcup lebt, er ist auch Kinshofers Vision. „Die Voraussetzungen sind gegeben“, sagte sie. Maier zeigte Verständnis und bremste doch die Euphorie. Für einen Weltcup seien noch einige Investitionen nötig. „Das wird mit 1 Million nicht getan sein“, sagte er. Auch um den Sonnenbichl herum müsste vieles zusammenpassen. Eine Reihe Entscheidungsträger hat es vernommen bei der Präsentation des Hauptsponsors skiklinik.com. Unter den geladenen Gästen waren die Tal-Bürgermeister, TTT-Chef Christian Kausch und viele mehr. Auch Uli Hoeneß schaute vorbei. Fernsehmoderatorin Andrea Kaiser führte durch die Veranstaltung. ft

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