Urkunde erhalten

Fit für Radler: Bad Wiessee und Rottach-Egern offiziell bei AGFK Bayern dabei

AGFK Bayern
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Das Gruppenbild zeigt die sechs neuen Mitglieder – darunter Bad Wiessee und Rottach-Egern – mit dem AGFK-Vorsitzenden Matthias Dießl.
  • vonKatja Schlenker
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Bad Wiessee/Rottach-Egern – Die Gemeinden am Tegernsee werden fit für Radfahrer. Auch Bad Wiessee und Rottach-Egern zählen nun zu den Mitgliedern der AGFK Bayern.

Sechs neue Mitgliedskommunen hat die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK Bayern) vor Kurzem aufgenommen – darunter Bad Wiessee und Rottach-Egern. Beide wollen fahrradfreundlicher werden.

Bayerns Netzwerk für Radverkehrsförderung spannt sich immer weiter auf: So zählt die AGFK Bayern mittlerweile 83 Mitgliedskommunen. Die Anzahl der Städte, Gemeinden und Landkreise, die sich als fahrradfreundliche Kommunen in Bayern qualifizieren konnten, hat sich 2020 von 26 auf 37 Kommunen erhöht.

Vor Kurzem sind elf hinzugekommen, die nun bis 2027 den Titel „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ tragen dürfen. Es handelt sich um die Städte Freising, Fürstenfeldbruck, Lindau, Memmingen, Neumarkt in der Oberpfalz und Passau, die Gemeinden Gröbenzell und Oberschleißheim sowie die Landkreise Augsburg, Nürnberger Land und München.

Ganz so weit sind Bad Wiessee und Rottach-Egern noch nicht. Sie sind nun aber offiziell Mitglied bei der AGFK und somit auf dem Weg, eine fahrradfreundlichen Kommune zu werden und den Titel ebenfalls zu erhalten.

„Das Fahrrad ist ein Verkehrsmittel mit Zukunft. Ich freue mich deshalb, wenn sich viele Kommunen in der AGFK engagieren und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit noch mehr Menschen in Bayern Radfahren und dabei auch sicher unterwegs sind“, erklärt Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, die den ausgezeichneten Kommunen in einem vorab aufgezeichneten Grußwort gratulierte. „Dabei werden wir die Städte, Gemeinden und Landkreise in gewohnter Manier unterstützen und beispielsweise den Bau von Radwegen und Abstellanlagen weiter fördern.“

Ziel der Initiative ist, gemeinsam den Radverkehr zu fördern, Erfahrungen auszutauschen und Synergieeffekte zu nutzen. Alle Mitglieder werden nach einheitlichen Kriterien auf ihre Fahrradfreundlichkeit geprüft. ksl

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