Suche nach Standort in Bad Wiessee

Warum die CSU Alternativen für einen Eisplatz prüfen will

Beim Musikpavillon an der Wiesseer Uferpromenade – wie an drei weiteren alternativen Standorten – könnte sich der CSU-Ortsverband einen Eisplatz vorstellen.
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Beim Musikpavillon an der Wiesseer Uferpromenade – wie an drei weiteren alternativen Standorten – könnte sich der CSU-Ortsverband einen Eisplatz vorstellen.

Bad Wiessee – Die Suche nach einem Eisplatz in Bad Wiessee geht weiter. Nun wagt die CSU einen Vorstoß für die nächste Sitzung des Gemeinderats.

Es ist schon eine nette Vorstellung: An der Wiesseer Seepromenade neben dem Musikpavillon treffen sich Eisstockschützen und spielen, Kinder laufen Schlittschuh und nebenan lassen sich Frauen und Männer Glühwein schmecken. Vorausgesetzt Wetter und Temperaturen passen, könnte das eine Attraktion in der Wiesseer Bucht sein. Der Standort ist einer von vier, die die Wiesseer CSU für Eissport geprüft haben möchte.

Eine Reaktivierung des beliebten Eisplatzes an der Freihausstraße ist nicht möglich. „Das gut gemeinte Provisorium auf Teilflächen der Sportanlage an der Hagngasse kann nicht überzeugen“, schreibt die CSU. Sie stellt nun zur nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag, Alternativen auf Kosten und Realisierbarkeit zu prüfen. Denn „Eislauf, Eisstockschießen und Eishockey sind attraktive und traditionelle Wintersportarten, die unsere Region auszeichnen und das Freizeitangebot in Bad Wiessee für Groß und Klein während der Wintermonate abrunden“, findet die CSU. Und: „Auch viele Gäste nehmen dieses Angebot sehr gerne wahr.“ Bereits in der Vergangenheit ist über das Thema diskutiert worden.

Denkbar sind für Bürgermeisterkandidat Florian Sareiter und seine Fraktion vier Standorte. So habe Josef Niedermayer, Betreiber der Spielarena den Center-Court-Tennisplatz angeboten. Dort wären die nötige Infrastruktur mit Parkplätzen, Toiletten, Wasseranschluss und einem Bistro vorhanden. Auch bezüglich einer Lärmbelastung wäre dieser Standort wohl unbedenklich, schätzt die CSU.

Als zweite Alternative schlägt sie eine Fläche beim Musikpavillon am See vor. Auch dort wäre die Infrastruktur zum Teil vorhanden. Zudem bekäme der Ort an zentraler Stelle eine touristische Attraktion. Das Parkdeck der Spielbank komme ebenfalls infrage. Auf dem Dach „findet man eine ausreichend große Freiluftfläche, um vielfältige Eissportarten gleichzeitig stattfinden zu lassen“, schreibt die CSU. Und schließlich würde die Parkplatzfläche der Driving-Range mit der Nähe zur Schule, zum Kindergarten und zur Bushaltestelle punkten. Dort seien laut CSU zudem Synergien mit den Hotels „Hotel Ostler“ und „Bussi Baby“ möglich. ft

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