Lösung für Pendler

Neue Pläne für Bahnhofsareal: Gmunder Gemeinderat einigt sich auf Parkplatz

Parkplatzschilder
+
Parkplatzschilder (Symbolbild)

Gmund – Zwischen einer Tiefgarage, einem Parkdeck oder einem Parkplatz auf dem Bahnhofsareal in Gmund hat sich der Gemeinderat entschieden.

Nachdem das beauftragte Planungsbüro noch einmal ausführlich Details und Möglichkeiten einer künftigen Parklösung am Bahnhof in Gmund vorgestellt hatte, entschied sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für einen ebenerdigen Parkplatz.

Bereits in der Oktobersitzung hatte Karl Georg Schütz vom Planungsbüro Dr. Schütz Ingenieure die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zu den verschiedenen Optionen Parkdeck, Tiefgarage oder ebenerdiger Parkplatz präsentiert. Das Planungsbüro erhielt den Auftrag, die verschiedenen Vorschläge seitens der Gemeinderäte zu prüfen.

Die Präsentation mit Plänen und Visualisierung wurde den Fraktionen zur Verfügung gestellt und auch auf der Gemeinde-Homepage veröffentlicht. Bürgermeisters Alfons Besel rief die Bürger dazu auf, ihre Meinung zum Thema abzugeben, woraufhin einige Anregungen und Diskussionsbeiträge bei der Gemeinde eingingen. Dabei waren die Argumente zum Großteil deckungsgleich mit denen, welche die Entscheidungsfindung im Gemeinderat prägten: Das Ortsbild solle keinen Schaden nehmen, die Belange der Pendler berücksichtigt werden und die Kosten im Verhältnis zur Anzahl der Stellplätze stehen.

Bahnhofsareal Gmund: Zentraler Omnibusbahnhof im Fokus

Die Gemeinderäte entschieden sich schließlich für einen ebenerdigen Parkplatz, der 36 Stellplätze umfassen wird. Ausschlaggebend war, dass sich die Nutzung des bisherigen Parkplatzes im vergangenen halben Jahr in etwa halbiert hat. Dies hänge aller Wahrscheinlichkeit nach mit den durch die Corona-Pandemie gestiegenen Homeoffice-Zahlen zusammen.

„Mit der Entscheidung für einen Parkplatz haben wir uns etwas Zeit verschafft, um die künftige Entwicklung beobachten zu können. Denn Corona wird dauerhaft zur Folge haben, dass mehr von zu Hause aus gearbeitet wird und die Pendlerzahlen vermutlich auch in Zukunft niedriger bleiben“, erklärte Bürgermeister Alfons Besel. „Wenn wir merken, dass die beschlossene Lösung nicht ausreichen sollte, lässt sich die Parkfläche im Bedarfsfall immer noch nach Westen hin vergrößern.“ Auch die Möglichkeit, nachträglich doch noch ein Parkdeck am Bahnhof umzusetzen, sei gegeben.

Der nächste Schritt ist nun, den zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zu planen. Erst im Anschluss wird der neu beschlossene Parkplatz errichtet. So bleibt der Gemeinde noch etwas Zeit, um zu beobachten, wie sich die Nutzungszahlen auf dem bisherigen Parkplatz entwickeln. ksl

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Einsatz in Holzkirchen: Wohnung im Ortsteil Kögelsberg brennt
Einsatz in Holzkirchen: Wohnung im Ortsteil Kögelsberg brennt
Polizei warnt vor erhöhter Lawinengefahr in bayerischen Voralpen
Polizei warnt vor erhöhter Lawinengefahr in bayerischen Voralpen
Coronavirus: Landkreis Miesbach überprüft Ausbrüche in Seniorenheimen
Coronavirus: Landkreis Miesbach überprüft Ausbrüche in Seniorenheimen
Wie wird sich Geitau verändern?
Wie wird sich Geitau verändern?

Kommentare