Kommunalwahl 2020

Sie treten in Bayrischzell um das Amt des Bürgermeisters an

Bürgermeister Georg Kittenrainer (r., CSU) tritt erneut in Bayrischzell an. Albert Jupé (FW) möchte ebenfalls Rathauschef werden.
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Bürgermeister Georg Kittenrainer (r., CSU) tritt erneut in Bayrischzell an. Albert Jupé (FW) möchte ebenfalls Rathauschef werden.

Bayrischzell – Mit Albert Jupé bekommt Amtsinhaber Georg Kittenrainer Konkurrenz um den Posten des Bürgermeisters von Bayrischzell.

Die Bayrischzeller bekommen eine Wahl: Neben Amtsinhaber Georg Kittenrainer bewirbt sich Albert Jupé um den Chefposten im Rathaus. Wir haben den beiden Kandidaten Fragen zu ihren Vorstellungen und Projekten in der Gemeinde gestellt.

CSU: Georg Kittenrainer

Was zeichnet Sie für das Amt des Bayrischzeller Bürgermeisters aus?

Bayrischzell hat sich in den vergangenen Jahren in die richtige Richtung entwickelt. Dies war keineswegs meine Einzelleistung, sondern das Ergebnis der guten Zusammenarbeit aller im Ort vertretenen Akteure. Ich stehe für ein konstruktives Miteinander!

Was sind Ihre Hauptziele, die Sie erreichen wollen, sollten Sie wieder gewählt werden?

Georg Kittenrainer ist Landwirtschaftsmeister und seit 2014 Bürgermeister von Bayrischzell. Der 38-Jährige ist verheiratet und Vater von vier Kindern.

Es ist wichtig, Wohnraum zu schaffen. Das nördliche Bahngelände eignet sich dazu. Bayrischzell und das Sudelfeld brauchen ein neues Sommerkonzept. Unsere In­frastruktur wie zum Beispiel Grundschule oder Schwimmbad müssen wir auf den Stand der Zeit bringen.

Für Bayrischzell ist der Tourismus ein wichtiger Faktor. Braucht die Gemeinde mehr Betten?

Bayrischzell braucht mehr hochwertige Betten. Die Vermietung verändert sich. Wir müssen unsere Betriebe unterstützen, zukunftsfähig zu werden.

Wofür steht Bayrischzell in sechs Jahren?

Bayrischzell steht für Vielfalt: Landwirtschaft und Handwerk, Tourismus und Gewerbe, Arbeitnehmer und Unternehmer, Jung und Alt, Natur und Kultur. Ziel ist es, unser Dorf für Einheimische und Gäste lebenswert und attraktiv zu erhalten.

FW: Albert Jupé

Was zeichnet Sie für das Amt des Bayrischzeller Bürgermeisters aus?

Ich bin seit 29 Jahren in der Filmbranche tätig. Als Szenenbildner habe ich viele Projekte im In- und Ausland realisiert. Mein Aufgabengebiet ist die Gestaltung, Planung, Kostenkalkulation, Personalführung und Umsetzung von unterschiedlichsten Aufgaben. Dies gibt mir das Rüstzeug um die verschiedensten Aufgaben einer kommunalen Verwaltung zu meistern.

Was sind Ihre Hauptziele, die Sie erreichen wollen, sollten Sie gewählt werden?

Szenenbildner Albert Jupé (53, zwei erwachsene Töchter) hat den Ortsverband der Freien-Wähler-Partei gegründet.

Transparente Verwaltung, die Offenlegung des Finanzhaushaltes und umsichtiges Wirtschaften fördern das Vertrauen der Bürger zur Gemeinde. Eine Bürgerbeteiligung bei wesentlichen Gemeindevorhaben ist mir wichtig, der Mensch im Mittelpunkt. Die Schaffung einer Naturrodelbahn, welche im Sommer als Mountainbike-Downhill-Strecke genutzt werden kann, die Erschließung eines Bachwanderweges und die Planung einer örtlichen Jugendfreizeitstätte wären eine Bereicherung für unseren Ort. Die Erhaltung des Warm-Freibades für Einheimische und Gäste ist ein wichtiges Ziel. Die heimischen Landwirte gestalten das Bild unserer Kulturlandschaft und müssen bei Planungen mit einbezogen werden.

Für Bayrischzell ist der Tourismus ein wichtiger Faktor. Braucht die Gemeinde mehr Betten?

Im Juli 2020 wird in Bayrischzell ein neues Hotel eröffnet. Dadurch entstehen weitere 270 Betten. Ebenso plant das Hotel Alpenrose den Bau eines zusätzlichen Bettenhauses.

Wofür steht Bayrischzell in sechs Jahren?

In einer sich ständig verändernden Welt, in der es immer hektischer zugeht, ist das Kapital unseres Ortes die Ruhe und die Beschaulichkeit. Es gilt, Bayrischzell als Marke zu stärken, das heißt die Ortsentwicklung mit Vorausschau und Umsicht zu gestalten. Die besondere Lebensqualität gilt es zu erhalten. Ein wesentliches Augenmerk gilt unseren Senioren, der Jugend und den Familien in Bayrischzell. Die Stärkung der vorhandenen Gewerbebetriebe und unbürokratische Unterstützung bei Neugründungen sind wichtig.

Gespräche: ft

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