Mit 97 auf dem Volksfest

Beim Seniorennachmittag ehrt Ingrid Pongratz die ältesten Miesbacher Bürger

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Blumen und einen guten Wein überreichte Bürgermeisterin Ingrid Pongratz den beinde ältesten Miesbachern, Herta Schute und Georg Johann Epp.

Miesbach – Es ist eine schöne Tradition. Wie viele andere Kommunen lädt auch die Stadt Miesbach ihre älteren Bürger ein. Am vergangenen Dienstag war es wieder soweit, der alljährliche Seniorennachmittag fand statt.

Fast 1500 Einladungen hatte die Stadt verschickt, viele nicht mehr ganz so junge Miesbacher haben sie angenommen und sind ins Festzelt auf der Waitzinger Wiese gekommen, um sich eine deftige Brotzeit schmecken zu lassen. Fast ein bisschen wehmütig trat Bürgermeisterin Ingrid Pongratz auf die Bühne – „zum letzten Mal beim Seniorennachmittag“, wie sie mit Blick auf die Kommunalwahlen im Frühjahr sagte. Die Gelegenheit nutzte die Bürgermeisterin aber in erster Linie, um den Eingeladenen „herzlich ,Vergelt‘s Gott‘ zu sagen für das, was ihr für uns getan habt“. Der Generation sei die heutige Lebensqualität zu verdanken. Sie habe „so viel mitgemacht“, schwere Zeiten durchleben müssen und habe „Deutschland wieder aufgebaut“, sagte Pongratz.

Beim Seniorennachmittag ehrt die Stadtchefin auch jedes Jahr die älteste Miesbacherin und den ältesten Miesbacher. „Stolze 97 Jahre“ ist Herta Schute alt und wohnt in einem „tollen Haus“, dem AWO Seniorenzentrum, erzählte Pongratz und überreichte einen Blumenstrauß. Neben Schute holte die Bürgermeisterin auch Georg Johann Epp nach vorn zur Bühne. Der „waschechte Miaschbecker“ ist ebenfalls 97, er wohnt noch alleine. Er habe „seinen Lebtag gearbeitet“, sagte Pongratz über den ältesten Bürger der Stadt und hatte für ihn einen guten Tropfen, eine Flasche Wein, dabei. ft

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