Kaffee für den Sport

Biathleten Arnd Peiffer und Erik Lesser beim Dinzler: 3000 Euro gehen an Kinderprojekt

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3000 Euro durfte Dominik Gaser (2.v.l.) für das Projekt „kidsTUMove“ der TU München aus Irschenberg mitnehmen. Beim Dinzler haben die Biathlonstars Erik Lesser (l.) und Arnd Peiffer Kaffee verkauft, 500 Euro kamen zusammen. Die Kaffeerösterei mit Katrin Richter hat 2500 Euro draufgelegt.

Irschenberg – Guten Kaffee gibt‘s beim Dinzler jeden Tag. Aber wer die Rösterei am Irschenberg am vergangenen Samstag besuchte, bekam noch etwas Besonderes dazu. Ein Autogramm und ein Foto mit einem Spitzensportler. Die Biathlonstars Erik Lesser und Arnd Peiffer verkauften am Nachmittag Kaffee für einen guten Zweck.

Wenn die beiden ab 7. März in Östersund (Schweden) um WM-Medaillen kämpfen, ist wieder das Dinzler-Logo auf Mützen und Stirnbändern dabei. Bevor der Wahl-Holzkirchner Peiffer und Lesser (Oberhof) ins Trainingslager nach Hochfilzen fuhren, schauten sie noch bei ihrem Sponsor vorbei. Den guten Zweck für die Aktion hat Katrin Richter (Dinzler-Vorstand) an der TU München gefunden. „Wir haben ein soziales Projekt mit Sportbezug gesucht“, erzählte sie. Da passt die Aktion „kidsTUMove“ des Lehrstuhls für Präventive Pädiatrie perfekt. Neben verschiedenen Einzelkursen gibt es ein Sommer- und im kommenden März ein Wintercamp. „Das Angebot richtet sich an Kinder mit angeborenem Herzfehler oder anderen chronischen Erkrankungen“, erklärte Domini Gaser von der TU München. Die Kinder sollen Wintersport erleben und die eigenen Möglichkeiten entdecken. Unter anderem steht auch Langlaufen auf dem Programm. Das freut natürlich auch die beiden Biathleten, die sich dafür gerne an die Kaffeemaschine gestellt haben. Rund 500 Euro haben sie eingenommen, 2500 legte Dinzler drauf, sodass Gaser einen Scheck über 3000 Euro mit nach München nehmen durfte.

Gelohnt hat sich der Dinzler-Besuch auch für die vielen Biathlonfans. Sie erlebten ihre Stars ganz nah. Peiffer und Lesser servierten Kaffee und nahmen sich geduldig Zeit für alle Autogramm- und Fotowünsche. Wer früh dran war, hatte allerdings nur das halbe Vergnügen. Lesser reiste aus Oberhof an, steckte ein wenig im Verkehr fest und kam deshalb mit Verspätung an.ft

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