Bräutigam mit Herz

Galerie: Revue mit 230 Mitwirkenden erzählt 100 Jahre Stadt Miesbach

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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.
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Rund 230 Mitwirkende haben unter der Leitung von Inge Jooß die Geschichte der Stadt Miesbach auf die Bühne gebracht.

Miesbach – König Ludwig ist „froh, dass i net in hundert Jahr lem muaß“. Wie die Zukunft in Miesbach aussieht, davon träumte er 1918, dargestellt von Parsberger Grundschülern am Donnerstagabend im Waitzinger Keller. Die royale Vision war ein geschickter Kniff, gleich zu Beginn der großen Revue 100 Jahre Stadt Miesbach einen Bogen von der Ernennung zur Stadt bis zur Gegenwart mit einer Frau als Oberhaupt im Rathaus zu spannen.

In zweieinhalb Stunden erlebten die Besucher im fast vollen Miesbacher Kulturzentrum dann Ausschnitte und Meilensteine der vergangenen 100 Jahre. Rund 230 Mitwirkende hat Kulturreferentin Inge Jooß dafür zusammengetrommelt. Sie tanzten über die Bühne und spielten sich einen Ball zu – zur Gründung etwa des Tennis- und Eislaufvereins sowie des FC Miesbach. Größtenteils waren es Schüler, die die Geschichte der Stadt in nette Bilder fassten. Die Anfänge des Turnvereins darzustellen, dafür warfen sich aber jung Gebliebene Aktive selbst in Sportbekleidung – zur Körperertüchtigung. Um die „Region Miesbach als Wiege des Skisports in Bayern“ um 1948 zu würdigen, packten Realschüler „Schwartling“ für einen Skikurs am Stadelberg aus und zogen den reichen Münchnern das Geld aus der Tasche. Eine Modenschau im Stil der 30er Jahre, die musikalische Revolution mit den Beatles und die Sensation vom „Ja“ zu Ministrantinnen in der Kirche 1988 kamen ebenfalls auf die Bühne. Und eine besondere Hochzeit von 1978. Weil Paul Fertl, als Bürgermeister Hans Schuhbeck und Bräutigam, „zwoa Gspusi“ hat, kommt Hochzeitslader Ferdinand Huber in die Bredouille. Doch letztendlich klappt‘s tatsächlich mit beiden Bräuten, Wies und Parsberg. Und heute ist die Stadt ein Schlaraffenland mit vielfältiger internationaler Küche. „Miaschboch, i mog di so gern“, singen am Ende Miesbacher Grundschüler und das Publikum ist begeistert. „Sie haben uns einen wundervollen Abend beschert“, bedankt sich Bürgermeisterin Ingrid Pongratz bei Inge Jooß. Die Revue war nicht immer perfekt, aber stets charmant und mit Herz umgesetzt. Es passt zu Miesbach. ft

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