„Gesamtpaket Huber“

BSZ-Schülerin ist Deutsche Juniorenmeisterin der Hauswirtschaft

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Stefanie Huber (vorne M.) hat sich bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften Hauswirtschaft durchgesetzt. Dazu gratulierten (v.l.) BSZ-Leiter Martin Greifenstein und Stellvertreterin Cornelia Taube, Otterfings Bürgermeister Jakob Eglseder, Stellvertretende Landrätin Ingrid Pongratz, Emmi Chudej (Freundeskreis) sowie Kreisbäuerin Marlene Hupfauer und beschenkten die Siegerin.

Miesbach/Otterfing – „Bayern erneut Maß aller Dinge“, betitelt der Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe (MdH) seine Mitteilung zum Ausgang der 30. Deutschen Juniorenmeisterschaften Hauswirtschaft, die jüngst im Saarland durchgeführt wurden. Genau genommen ist aber der Landkreis Miesbach eben jenes Maß, denn die diesjährige Siegerin kommt aus Otterfing. Am vergangenen Freitag fand zu Ehren der Leistung von Stefanie Huber ein Empfang mit Sekt, Häppchen und Musik an der Frauenschule in Miesbach statt.

Ende März hatte der Bundesverband hauswirtschaftlicher Berufe die besten Auszubildenden der Hauswirtschaft, die bereits die Vorqualifizierung in ihren Bundesländern gewonnen hatten, nach St. Wedel eingeladen. Unter dem Motto „Kreativität und Innovation für eine nachhaltige Entwicklung“ suchten die 20 Teilnehmer den Leistungsvergleich, „um neben theoretischen und praktischen Fähigkeiten die für den beruflichen Erfolg wichtigen Qualifikationen wie Selbständigkeit, Kooperationsbereitschaft, Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit der Öffentlichkeit realistisch darzustellen“, erklärt der MdH. Als Siegerin ging die Otterfingerin Stefanie Huber für den Freistaat hervor und verwies damit die Teilnehmerinnen aus Baden-Württemberg und Niedersachsen auf die Plätze.

„Meine erste Reaktion war: ,Ich platze vor Stolz‘“, sagte Stellvertretende Schulleiterin Cornelia Taube ganz verzückt ob der Leistungen des „Gesamtpakets Huber“. Denn die Schülerin der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung überzeugte nicht nur beim Wettbewerb durch ihr Engagement: Huber ist unter anderem auch Schulsanitäterin und sogar Schülersprecherin. Stets sehr konstruktiv sei der Austausch mit ihr, lobte Taube. „Sie setzen sich für alle fünf Schularten ein.“ Ihre Spontaneität und nachhaltiges Denken haben Huber im Wettbewerb dann ganz nach vorn gebracht. „Es reicht nicht, dass man nur gut kochen kann“, sagte Taube. Auch über Jobmöglichkeiten muss sich Huber wohl keine Gedanken machen: „Ich könnte mir gut vorstellen, Sie in ein paar Jahren als Kollegin begrüßen zu dürfen“, sagte Taube. Zunächst einmal wird Huber aber ab dem kommenden Jahr die Fachakademie für Versorgungsmanagement am BSZ besuchen.

Den Wunsch, Huber einmal als Mitarbeiterin zu begrüßen, hegte auch ihre Heimatgemeinde Otterfing, nachdem „Steffi“, wie Bürgermeister Eglseder Huber mit Stolz nennt, dort ein Praktikum absolviert hatte. Doch Huber entschied sich anders. „Da haben wir ein Gesicht gezogen“, sagte Eglseder, der „Stefis“ Engagement bei der örtlichen Feuerwehr lobte.

Nicht nur Können, sondern auch Persönlichkeit bringe die Juniorenmeisterin mit, sagte BSZ-Leiter Martin Greifenstein, schließlich müsse man den Druck bei einer solchen Veranstaltung erst einmal aushalten. Auch Mut, Selbstwertschätzung und Liebe zum Beruf habe Huber bewiesen, fügte Ingrid Pongratz als Stellvertretende Landrätin hinzu. „Wer sowas gestemmt hat, kann sich überall hintrauen“, betonte Greifenstein. she

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