10. September: Erster bundesweiter Warntag

So sind die Johanniter im Tegernseer Tal aktiv im Katastrophenschutz

Erster bundesweiter Warntag am 10. September: Johanniter im Tegernseer Tal aktiv im Katastrophenschutz.
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Erster bundesweiter Warntag am 10. September: Johanniter im Tegernseer Tal aktiv im Katastrophenschutz.

Kreuth – Am Donnerstag, um 11 Uhr, hat der erste bundesweite Warntag stattgefunden. Auch die Johanniter im Tegernseer Tal sind aktiv im Katastrophenschutz.

Beim ersten bundesweiten Warntag am Donnerstag (10. September) sind um 11 Uhr viele Menschen in Deutschland aufmerksam geworden: Über Sirenen, soziale Medien und die Warn-App NINA wurde getestet, wie gut die Bevölkerung in Notlagen informiert werden kann.

Dieser Probealarm ist mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie allen Landkreisen und Kommunen abgestimmt. Ziel des Warntags ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und auf die verschiedenen Warnmittel aufmerksam zu machen. In Zukunft soll die rechtzeitige Warnung der Bevölkerung zum Beispiel vor gefährlichen Wetterlagen, Stromausfällen oder Feuer die Menschen besser vor Risiken schützen.

Niels van Meerwijk, Ortsbeauftragter der Johanniter im Ortsverband Rottach/Kreuth sagt: „Katastrophenschutz beginnt schon bei der Warnung der Bevölkerung. Das ist aber nur der erste Schritt: Wir als Hilfsorganisation, die hier in den Katastrophenschutz der Länder eingebunden sind, unterstützen mit ehrenamtlichen Helfern diese Struktur.“

Als Teil des Kontingents Oberbayern rücken die Johanniter aus dem Tegernseer Tal auch zu überörtlichen Einsätzen aus – wie etwa nach einem Bombenfund und der großflächigen Evakuierung in der Augsburger Innenstadt an Weihnachten 2016. Die Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel gehören ebenfalls zum Katastrophenschutz und helfen bei der Suche nach vermissten Personen. Auch die Motorradgruppe der Johanniter, die zu verkehrsreichen Zeiten auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs ist, kommt im Katastrophenschutz als Melder zum Einsatz.

„Wir als Johanniter begrüßen die Einführung eines bundesweiten Warntags, denn er sensibilisiert die Bevölkerung nicht nur für das Thema Selbstschutz, sondern vergegenwärtigt den Bürgern, dass unsere Bevölkerungsschutzeinheiten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr in Bereitschaft sind“, ergänzt Niels van Meerwijkt.

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Unter www.warnung-der-bevoelkerung.de gibt es weitere Informationen rund um den Warntag und zu den Themen Selbstschutz und Vorsorge.

Mehr Informationen zum ehrenamtlichen Engagement bei den Johannitern gibt es unter www.bring-dich-ein.de. Der Ortsbeauftragte Niels van Meerwijk hilft ebenfalls unter Telefon 08022/6099 weiter. ksl

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