Ungewöhnliche Auktion

Charity-Veranstaltung bei Oped bringt über 2.000 Euro für guten Zweck

OPED GmbH Valley
+
Virtuelle Übergabe des Spendenschecks über 1.070 Euro an Wolfgang Schreiter von der Stiftung Pfennigparade durch Martina Bittner (M.) und Conny Kübler-Fees von der Oped GmbH.
  • vonKatja Schlenker
    schließen

Valley – Eine Charity-Veranstaltung bei der OPED GmbH in Valley hilft dem Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach und dem Rehabilitationszentrum Pfennigparade in München.

Bei der traditionellen Auktion der Lieferantengeschenke zur Weihnachtszeit erlöste die Oped GmbH in Valley diesmal 2.140 Euro. Der Betrag kommt du gleichen Teilen dem Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach und dem Rehabilitationszentrum Pfennigparade in München zugute.

Dass die Lieferantengeschenke in der Vorweihnachtszeit versteigert werden, hat bei Oped Tradition. Aufgrund der Corona-Pandemie lief die Aktion dieses Mal außergewöhnlich ab: Die Geschenke wurden nicht versteigert, sondern vom Oped-Eventteam liebevoll eingepackt, mit einem Preis versehen und auf einem Gabentisch präsentiert. Dort konnten sich die Mitarbeiter ihr Überraschungspaket kaufen. Obwohl aufgrund der Pandemie weniger Geschenke als üblich eingegangen waren, kam die stattliche Summe von 2.140 Euro zustande, teilt das Unternehmen mit.

Der Betrag wurde aufgeteilt und jeweils zur Hälfte an das Kinderhospiz St. Nikolaus und das Rehabilitationszentrum Pfennigparade gespendet. Auch die Geldübergabe fand dieses Mal aufgrund der Corona-Pandemie und des erneuten Lockdowns nicht persönlich statt, sondern in Form einer Überweisung.

Virtuelle Übergabe des Spendenschecks über 1.070 Euro an Alfons Regler vom Kinderhospiz St. Nikolaus durch Martina Bittner (M.) und Conny Kübler-Fees von der OPED GmbH.

Das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach ist das einzige stationäre Kinderhospiz in Bayern. Es begleitet Familien mit einem unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kind oder Jugendlichen während der gesamten Krankheits-, Sterbe- und Trauerphase. Die erkrankten Kinder werden in Absprache mit den Eltern von einem professionellen Team betreut. Eltern und Geschwister können sich Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse und die ihrer Familie nehmen – Zeit zum Ausruhen, zum Schlafen und Zeit für sich selbst und die anderen. Durch die Entlastung und die Auszeit vom Alltag können neue Kräfte aktiviert werden. Es gibt derzeit in Deutschland keine kostendeckende Finanzierung für Kinderhospize. Die Süddeutsche Kinderhospiz-Stiftung und der Förderverein Kinderhospiz im Allgäu sind die finanzielle Basis und daher auf Spenden und Zustiftungen angewiesen.

Mit den Schwerpunkten Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheit setzt sich die Pfennigparade seit über 65 Jahren für Menschen mit Körperbehinderung ein. Anfang der 1950er Jahre wurde als Vorläufer der späteren Stiftung ein Hilfsverein gegen die in München grassierende Polio-Epidemie ins Leben gerufen. Heute betreibt die Pfennigparade mit ihren 17 Tochtergesellschaften Kindergärten, Schulen, ambulante und stationäre Wohneinrichtungen, ein Mehrgenerationenhaus, Pflegedienste mit speziellen Förderangeboten sowie Werkstätten und eine Integrationsfirma und gehört damit zu einem der größten deutschen Rehabilitationszentren für körperbehinderte Menschen. ksl

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Corona im Landkreis Miesbach: Katastrophenfall nach 180 Tagen aufgehoben
Corona im Landkreis Miesbach: Katastrophenfall nach 180 Tagen aufgehoben
Großeinsatz auf Baustelle: Granate detoniert in Miesbach
Großeinsatz auf Baustelle: Granate detoniert in Miesbach
Krankenhaus Agatharied: Neue Marke, neuer Chefarzt
Krankenhaus Agatharied: Neue Marke, neuer Chefarzt
Tödlicher Unfall an der Brecherspitz: Münchner (61) stürzt vor Augen seiner Familie ab
Tödlicher Unfall an der Brecherspitz: Münchner (61) stürzt vor Augen seiner Familie ab

Kommentare