Eckdaten für Wettbewerb stehen

Neue Idee für die Umgestaltung des Holzkirchner Bahnhofs

DB-Empfangsgebäude am Holzkirchner Bahnhof
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Ein DB-Empfangsgebäude bleibt als zentrale Forderung der Bahnhofsumgestaltung. Drumherum soll das Areal bei einem städtebaulichen Wettbewerb völlig neu gedacht werden und dabei auch ein Jugend-Club entstehen.

Holzkirchen - Die Eckdaten für den Wettbewerb zur Umgestaltung des Holzkirchner Bahnhofs stehen. Als neue Idee kam ein Club für die Jugend dazu.

Der Bahnhof in Holzkirchen soll attraktiver werden und seine Rolle als Mobilitätsdrehscheibe besser erfüllen. Dazu wurde im Dezember 2018 beschlossen, das Areal mittels eines städtebaulichen Wettbewerbs zu überplanen. In der Juni-Sitzung diskutierte der Marktgemeinderat über den Text der Wettbewerbsausschreibung. Neu entstand bei der Debatte die Anregung, dass für die Jugend Räumlichkeiten für einen Club vorgesehen werden sollen.

Den Inhalt des Wettbewerbs erklärte Martin Gebhardt vom Büro Dömges Architekten dem Gremium: „Es geht es um Lage, Abmessungen und Zuordnung von Gebäuden, Straßen und Wegen. Fassadengestaltung oder eine detaillierte Freiflächengestaltung sind nicht Teil eines städtebaulichen Entwurfs.“

Klar war bisher schon, dass die Anzahl der rund 500 bestehenden Parkplätze nicht wesentlich kleiner werden darf, diese aber von der westlichen auf die östliche Seite der Gleise wandern sollen, vorzugsweise in ein Parkhaus. Für die Radfahrer sollen rund 1500 Abstellplätze entstehen, 500 davon in absperrbaren Radhäusern.

Die Empfangshalle könne aus Sicht der Deutschen Bahn (DB) saniert, erweitert oder neu gebaut werden. Das gefällt aber nicht allen im Gremium. Wie Bürgermeister Christoph Schmid sagte, bestehe die Bahn aber darauf. Da die DB größter Flächeneigentümer ist, komme man daran nicht vorbei. Der Vorschlag von Karl Bär (Grüne) und Michael Wohlschläger (CSU), auf dem Areal Platz für einen Club für die Jugend zu finden, war neu. Gebhard sagte zu, dies in den Wettbewerbstext mit aufzunehmen. Marktbaumeister Florens Hintler will zeitgleich abfragen, welche Größe sinnvoll wäre, damit dann auch ein Club-Betreiber einsteigt.

Trotz der gestiegenen Kosten von 345.000 auf 450.000 Euro hat der Gemeinderat schließlich einstimmig beschlossen, das Vergabeverfahren für den Wettbewerb zu beauftragen. Tatsächlich gebaut werden soll frühestens 2026. hac

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