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Corona im Landkreis Miesbach: Impfangebot wird ausgeweitet

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Von: Fridolin Thanner, Katja Schlenker

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Coronavirus
Ein Schild mit der Aufschrift „Kreuzimpfung – Wechsel von Astrazeneca zu mRNA-Impfstoff“ im Impfzentrum. © Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)

Landkreis – Corona-Mutationen sind auch im Landkreis Miesbach aktiv. Aktuelle Infos zur 7-Tage-Inzidenz gibt es in unserem News-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

Service:

Update, 31. Juli, 18.20 Uhr: Neuer News-Ticker

Hier geht es zum neuen Ticker mit allen aktuellen Informationen rund um das Coronavirus im Landkreis Miesbach.

Update, 30. Juli, 14.40 Uhr: Sonderimpfaktionen geplant

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat ungeimpfte Bürger aufgerufen, bei den vielen Sonderimpfaktionen in allen Regionen des Freistaats mitzumachen. „Das Impfen to go ist in vollem Gange. Es gibt viele kreative Ideen der Kommunen, Impfzentren und Partner vor Ort für unkompliziertes Impfen ohne Termin – von Impfaktionen in Sportvereinen bis hin zu Stadtteil- und Marktplatzimpfungen“, sagt er. „Ich appelliere an die Menschen, die noch unentschlossen sind: Nehmen Sie die Impfangebote wahr. Helfen Sie mit, aus dieser Pandemie herauszukommen.“

„Wir sind zwar auf einem guten Weg: Schon knapp 60 Prozent der bayerischen Bevölkerung haben eine Impfung erhalten, fast jeder Zweite hat den vollständigen Impfschutz. Das sind wichtige Meilensteine sieben Monate nach Beginn der Corona-Impfungen. Aber wir sind noch lange nicht am Ziel“, ergänzt der Minister. „Impfaktionen tragen dazu bei, noch mehr Menschen zu erreichen. Das ist dringend notwendig, denn klar ist: Es kommt auf jeden an. Vor allem impffähige, aber bislang ungeimpfte Menschen spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, wie sich die Corona-Pandemie im Herbst entwickelt.“

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Peter Bauer, erklärt: „Wenn die Infektionszahlen wieder steigen, wird es auch wieder zu schweren Verläufen und mehr Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen kommen. Wir haben in der dritten Welle gesehen, dass die Jüngeren sehr lange auf den Intensivstationen liegen. Noch immer gibt es kein wirksames Medikament gegen schwere Verläufe. Das belastet das Gesundheitssystem unnötig und verstärkt die Leiden der Patienten, denn die Impfungen schützen in hohem Maße vor schweren Verläufen und Long-Covid, die beide durchaus auch Jüngere treffen können. Wir müssen zudem verhindern, dass erneut Operationen verschoben werden – darunter haben viele Patienten gelitten. Und ich bin davon überzeugt, dass wir auch den Ärzten und Pflegern eine Rückkehr zur Normalität schuldig sind: Sie haben eineinhalb Jahre lang Höchstleistungen erbracht und waren extremen psychischen und physischen Belastungen ausgesetzt. Die gute Nachricht ist: Impfungen können das zumindest deutlich abmildern. Impfen ist unser Weg aus der Pandemie.“

Einen Überblick über die Sonderimpfaktionen in Bayern gibt es im Internet unter www.stmgp.bayern.de. Darin sind landesweit schon jetzt bis weit in den September hinein mehr als 190 Sonderimpfaktionen registriert. Die Liste wird laufend aktualisiert. Die Initiativen reichen von Impfaktionen am Feierabend, in Einkaufszentren bis hin zu Elternimpftagen oder Impfungen bei Gasthäusern. Grundsätzlich kann sich jedes Unternehmen und jede Einrichtung für eine Kooperation an das regionale Impfzentrum wenden.

Update, 29. Juli, 16.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (29. Juli) bei 12 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.626 – 9 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 27. Juli, 14.50 Uhr: Geringe Nachfrage

In den vergangenen 7 Tagen meldete das Gesundheitsamt 16 neue Fälle. „Bei vier dieser Fälle liegt bereits eine Bestätigung vor, dass es sich um die Delta-Variante des Coronavirus handelt“, teilt das Landratsamt Miesbach mit. „Insgesamt verzeichnet das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bisher elf Delta-Infektionen für den Landkreis.“

Betroffen sei eine Familie mit mehreren Personen und mehrere Teilnehmer an einem privaten Treffen. Darüber hinaus seien nur Einzelfälle zu verzeichnen.

Die Nachfrage nach Erstimpfungen ist aktuell überschaubar, obwohl ausreichend Impfstoff eines jeden in Deutschland zugelassenen Herstellers vorrätig wäre, erklärt das Amt weiter. In der vergangenen Woche wurden etwa 500 Erst- und knapp 2.000 Zweitimpfungen durchgeführt.

„Jeder, der eine Impfdosis möchte, kann diese sofort erhalten“, heißt es in einer Mitteilung. Es gibt dazu folgende Möglichkeiten – alle ohne Anmeldung, mit freier Impfstoffwahl und viel Flexibilität bei der Festsetzung des Zweitimpftermins:

Update, 16.15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (26. Juli) bei 16 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.620 – 16 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 26. Juli, 7.15 Uhr: Corona-Impfkampagne

Bayern weitet seine Motivationskampagne für Corona-Schutzimpfungen aus. Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagt: „Wir beginnen jetzt mit der nächsten Stufe unserer Motivationskampagne, die Ende Juni an den Start gegangen ist. Damit wollen wir vor allem die Bürger motivieren, die noch unentschlossen sind, ob sie sich impfen lassen wollen, oder jene, die schlicht nicht daran denken oder vermeintlich keine Zeit haben, sich impfen zu lassen.“

Die Motivationskampagne „Ich tu‘s für…“ setzt auf Sympathieträger und bekannte Persönlichkeiten, die für die Schutzimpfung werben und mit einem pointierten und bisweilen auch überraschenden Slogan erklären, warum sie sich selbst haben impfen lassen.

Holetschek erläutert: „Wir sprechen besonders auch die Zielgruppe der 16- bis 30-Jährigen an, die wegen der Priorisierung lange keinen Zugang zur Corona-Impfung hatte, jetzt aber ohne lange Wartezeiten einen Termin bekommen beziehungsweise gleich eine der vielen Sonderaktionen direkt vor Ort wahrnehmen kann. Neben den genannten Vorbildern setzen wir daher auch auf die Darstellung von Sympathieträgern dieser Generation, wie einen Gamer oder eine Umweltaktivistin.“

In der ersten Runde gehörten zu den prominenten Impfbefürwortern Fußballstar Leroy Sané und Spitzenkoch Alexander Herrmann. In der zweiten Runde sind nun unter anderem die Sängerin und Moderatorin Victoria Swarovski, der Kabarettist Ottfried Fischer, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), sowie Wolfram Hatz, Präsident der vbw, dabei.

Die Kampagne läuft über Videos im Internet, im öffentlichen Nahverkehr und auf anderen öffentlich sichtbaren Bildschirmen, mit Anzeigen, Plakaten sowie auf Social-Media-Kanälen und in Radiospots. Runde 3 mit weiteren neuen Bildern, Clips und Protagonisten ist für Ende August geplant.

Damit ergänzt der Freistaat die Informationskampagne des Bundes zu den Corona-Impfungen nicht nur, sondern greift darüber hinaus auch die aktuellen Herausforderungen in der Informationsvermittlung und Motivation zur Impfung auf. Holetschek sagt: „Wir wollen die Unschlüssigen erreichen. Wir dürfen keine Mühen scheuen, die Menschen auf die wichtige Impfung aufmerksam zu machen und zu einer Immunisierung zu ermuntern. Am Ende ist es auch die Verantwortung des Einzelnen, aus anderthalb Jahren Pandemie und Einschränkungen die Konsequenzen zu ziehen und den einzigen dauerhaften Ausweg zu beschreiten: eine Impfung gegen das Coronavirus.“

Der Minister fügt hinzu: „Aber ich appelliere auch an alle Menschen, die sich bereits gegen das Coronavirus haben impfen lassen: Werden Sie zum Impfbotschafter! Sprechen Sie über Ihre Beweggründe zur Impfung! Wie es Ihnen damit jetzt geht, wie Sie dadurch gestärkt durch die Pandemie gehen. Sprechen Sie mit Zweiflern und überzeugen Sie diese durch Ihr Beispiel! Denn klar ist: Das Impfen ist der einzige wirksame Weg aus der Corona-Pandemie und zurück zu einem Leben in Normalität.“

Die Kampagne läuft auch auf Englisch, Türkisch und Russisch. Weitere Informationen unter www.ichtusfuer.bayern.de.

Update, 15.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (22. Juli) bei 6 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.617 – 15 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

„Noch besteht kein Grund zur Sorge wegen der vergleichsweise vielen Neuinfektionen“, teilt das Landratsamt Miesbach zudem mit. „Es ist eine mehrköpfige Familie betroffen.“ Darüber hinaus sei das Infektionsgeschehen weiterhin diffus.

Update, 22. Juli, 10.30 Uhr: Auszeichnung trotz Corona

Auch 2021 werden Schulen für ihren Einsatz in der Verbraucherbildung als "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern" ausgezeichnet. Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betont: "Verbraucherbildung in der Schule schafft Wissen fürs Leben. Alltagsfragen spielen auch während einer Pandemie eine Rolle: Welchen Wert haben meine Daten? Wie vermeide ich Verpackungsmüll oder wo lauern Kostenfallen im Alltag? Gerade die digitalen Herausforderungen haben durch den Lockdown eine ganz neue Bedeutung erlangt. Umso mehr freut es mich, dass so viele Schulen trotz der erschwerten Umstände mit großem Engagement und viel Kreativität tolle Aktionen umgesetzt haben, um ihre Schüler fit für den Konsumalltag zu machen. Der Einsatz der Lehrer, der über das normale Maß hinausgeht, verdient meinen ausdrücklichen Dank und meine volle Anerkennung."

Kultusminister Michael Piazolo hebt hervor: "Die Möglichkeiten, heutzutage zu kaufen und zu konsumieren, sind nahezu unbegrenzt. Unsere Schüler stehen dabei immer wieder unter einem gewissen Entscheidungsdruck. Deshalb kommt der Schule in der Verbraucherbildung eine wichtige Rolle zu. Wir wollen unsere Schüleri bei ihrem Konsum- und Kaufverhalten dahingehend unterstützen, dass sie gute, nachhaltige und reflektierte Entscheidungen treffen. Unsere Schulen leisten beim Thema Verbraucherschutz wertvolle und wichtige Arbeit. Das zeigen nicht zuletzt die kreativen Wettbewerbsbeiträge, von denen ich sehr beeindruckt bin. Ich gratuliere allen Schulen herzlich zur Auszeichnung und bedanke mich für das großartige Engagement."

Insgesamt 79 Schulen aus ganz Bayern erhalten 2021 die Auszeichnung "Partnerschule Verbraucherbildung Bayern". Davon dürfen sich 19 Schulen für zwei Jahre "Partnerschule PLUS Verbraucherbildung" nennen. Sie haben Verbraucherbildung zusätzlich in ihrem Leitbild und Schulprofil verankert. Bedingt durch die Corona-Pandemie umfasste der Programmzeitraum dieses Mal die Schuljahre 2019 bis 2021.

Ziel des Projekts ist, bereits in der Schule fundierte Alltagskompetenzen zu vermitteln. Denn junge Menschen treffen tagtäglich vielfältige Konsumentscheidungen, sei es in der Ernährung, beim Kauf und der Nutzung digitaler Geräte oder beim Umweltverhalten. Diese Entscheidungen sollen sie eigenverantwortlich und reflektiert treffen können.

Ausgezeichnete Schulen erhalten neben der Urkunde ein umfangreiches Auszeichnungspaket. 18 Teilnehmer erhalten zusätzlich ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro – ihre Beiträge zum Wettbewerbsthema "Mein Geld, meine Daten – gut im Griff?" beeindruckten die Jury in besonderem Maße.

Weitere Informationen unter www.verbraucherbildung.bayern.de.

Update, 20. Juli, 13.50 Uhr: Happy-Hour für Impfwillige

Auch in der vergangenen Woche ist das Infektionsgeschehen im Landkreis Miesbach überschaubar, teilt das Landratsamt mit. „Die Quarantäne für das Cluster, das ein privater Urlaubsaufenthalt in Südeuropa nach sich zog und inzwischen 9 Infizierte im Landkreis verzeichnet, endet in dieser Woche.“ Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vermeldet bisher 9 bestätigte Fälle der Delta-Variante für den Landkreis Miesbach.

Die Nachfrage nach PCR-Tests und PoC-Schnelltests im Landkreis bleibt gering. Während es vor einigen Wochen im Testzentrum des Landkreises noch 100 bis 120 PCR-Tests pro Tag waren, sind es aktuell nur zirka 30 bis 40. PoC-Schnelltests werden derzeit zwischen 20 und 40 pro Tag im Testzentrum durchgeführt. Der höchste Wert lag über 200 Anfang Juni.

91 Impfungen innerhalb der ersten dreistündigen Happy-Hour wurden am Montag (19. Juli) im Impfzentrum vorgenommen. „Das Team des Impfzentrums freut sich, dass dieses Angebot sehr gut angenommen wird“, heißt es in einer Mitteilung. „Die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson wurden am meisten nachgefragt.“

„Mit dem Wegfall der Priorisierung ist es jedem Bürger mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland oder einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland möglich, eine Impfung im Landkreis zu erhalten“, erklärt das Landratsamt. „Es wird nur die Anzahl an Erst- und Zweitimpfungen erfasst, die im Impfzentrum oder bei den Ärzten im Landkreis durchgeführt werden, nicht aber eine Statistik nach den Meldelandkreisen der Impflinge.“ Das bedeutet, dass die Impfquoten, die die Landkreise angeben, nicht dem Anteil der tatsächlich geimpften Landkreisbürger entsprechen.

Die Sonderimpfaktion in Holzkirchen ist nun abgeschlossen. Alle noch nicht über die Hausärzte zweitgeimpften Teilnehmer erhielten am Wochenende (17./18. Juli) in der Mittelschule ihre Zweitimpfung.

„Nach wie vor ist ausreichend Impfstoff im Landkreis vorhanden“, heißt es weiter. „Impfwillige, die noch keine Dosis erhalten haben, sollten daher nicht länger zögern und von einer der zahlreichen Sonderaktionen profitieren, die das Impfzentrum anbietet.“

Happy-Hour für Impfwillige:

Noch bis 21. Juli: Sonderimpfaktion

Impfteam im Krankenhaus Agatharied:

Update, 19. Juli, 16.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (19. Juli) bei 6 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.610. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 14. Juli, 10 Uhr: Sonderaktion fürs Impfen

Aus dem Landratsam kommen positive Nachrichten: „Das niedrige Infektionsgeschehen im Landkreis ist nach wie vor erfreulich. In den vergangenen drei Tagen meldete das Gesundheitsamt lediglich eine Neuinfektion.“ Die Quarantänezeiträume für die bereits bekannten Cluster seien beendet. Jedoch habe das Cluster, das ein privater Urlaubsaufenthalt in Südeuropa nach sich zog, inzwischen neun Infizierte im Landkreis ergeben. Die Delta-Variante wurde bisher sechsmal im Landkreis Miesbach nachgewiesen.

Testen: Laut Landratsamt ist die Nachfrage nach PCR-Tests und PoC-Schnelltests im Landkreis gering. Letztere werden am Testzentrum des Landkreises beim Zuchtverband in Miesbach ohne Termin (Montag bis Freitag, von 13 bis 14.45 Uhr, und samstags, sonntags und an Feiertagen, von 10 bis 11.45 Uhr) vorgenommen. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte man sich vorab unter www.reihentestung.de anmelden und den QR-Code auf dem Smartphone oder ausgedruckt mitbringen. Termine für PCR-Tests im Testzentrum gibt es unter www.terminland.de/testzentrum-miesbach.

Impfen: Es ist ausreichend Impfstoff von allen in Deutschland zugelassenen Herstellern vorhanden. „Impfwillige, die noch keine Dosis erhalten haben, sollten daher nicht länger zögern und von einer der zahlreichen Sonderaktionen profitieren, die das Impfzentrum anbietet“, teilt das Landratsamt mit.

Es bietet eine Happy-Hour für Impfwillige an. Ab Montag, 19. Juli, gibt es täglich, von 17 bis 20 Uhr, die Möglichkeit zur Impfung im Impfzentrum ohne Anmeldung. Der Impfstoff kann variabel vor Ort gewählt werden. Für eine maximale Flexibilität wird der zweite Impftermin gemeinsam vor Ort festgelegt. Berücksichtig werden bei der Terminvereinbarung nur die Herstellerangaben und die aktuellen Stiko-Empfehlungen. Voraussetzung für die Teilnahme an der Happy-Hour ist ein gewöhnlicher Aufenthaltsort in Deutschland oder eine gesetzliche oder private Krankenversicherung In Deutschland.

Die einst sehr starren Vorgaben für Zweitimpfungen wurden angepasst. Dies ermöglicht es jedem Bürger, einen schnelleren vollständigen Impfschutz zu erhalten. Die Stiko empfiehlt aktuell folgende Impfabstände:

Die Sonderimpfaktion mit Terminvereinbarung über www.terminland.de/Impfzentrum_Miesbach läuft noch bis zum 21. Juli. Bisher wurden laut Landratsamt zirka 100 Termine gebucht. Die Sonderimpfaktion gilt für alle Bürger mit gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland oder einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland. Der Vorteil gegenüber Happy-Hour ist die leichtere Planbarkeit für den Impfling.

Hier nochmal die Zeiten für die Sonderaktionen:

Impfteam im Krankenhaus Agatharied: Das Krankenhaus Agatharied wird ab 19. Juli tatkräftig mitimpfen: Besucher, Patienten, Mitarbeiter. Wer immer möchte, darf das Impfteam am Haupteingang des Krankenhauses aufsuchen und erhält täglich, von 14 bis 17 Uhr, eine Impfung angeboten. Der Impfstoff ist frei wählbar und auch der Zweittermin ist individuell festlegbar. Die Besuchszeiten werden dadurch nicht verkürzt. Das Angebot gilt bis auf Weiteres. Anmeldung und Registrierung sind bei beiden Angeboten nicht erforderlich. Jeder mit gewöhnlichem Aufenthaltsort in Deutschland ist willkommen oder mit gesetzlicher/privater Krankenversicherung in Deutschland.

Update, 12. Juli, 17 Uhr: Inzidenz erneut gestiegen

Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen, aber noch auf niedrigem Niveau. Das Robert-Koch-Institut meldet für Montag (12. Juli) einen Wert von 11 für den Landkreis Miesbach.

Update, 8. Juli, 16 Uhr: Inzidenz wieder gestiegen

Die 7-Tage-Inzidenz ist wieder etwas gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet für Donnerstag (8. Juli) einen Wert von 7 für den Landkreis Miesbach. Diese Neuinfektionen verteilen sich auf folgende Gemeinden: Holzkirchen (2), Miesbach, Gmund, Hausham, Fischbachau und Schliersee (je 1). Allein am Mittwoch wurden vier Neuinfektionen gemeldet, was zum Anstieg der Inzidenz führte.

Update, 7. Juli, 8 Uhr: Aktuelles Geschehen

Infektionsgeschehen: Keine Neuinfektionen am Wochenende, nur eine am Montag und ebenso eine am Dienstag. – „Es geht bergauf“, heißt es aus dem Landratsamt. Die bekannten Cluster, Sprachkurs und heilpädagogische Einrichtungen, haben in der vergangenen Woche nur eine weitere Neuinfektion ergeben. Die Quarantänezeiträume enden diese Woche. Für das schon ältere Cluster rund um eine private Zusammenkunft im Nordlandkreis wurde die Quarantäne beendet. Ein neues überregionales Cluster aus einem anderen Landkreis hat aufgrund einer infizierten Person Auswirkungen in den Miesbacher Landkreis. Ebenso gibt es ein kleineres neues Cluster nach einem privaten Urlaubsaufenthalt im Ausland.

Bisher ist noch kein weiteres Laborergebnis der Sequenzierung auf die Delta-Variante eingetroffen. Es bleibt also bei zwei bestätigten Delta-Fällen und fünf ausstehenden Testergebnissen.

Testen: Eine weitere Änderung in der aktuellen Testverordnung betrifft die PCR-Tests beim Hausarzt. Bisher war es möglich, auch ohne Symptome einen kostenlosen PCR-Test beim Hausarzt zu erhalten. Dies ist jetzt nicht mehr so. Kostenlose PCR-Tests für symptomlose Landkreisbürger erhält man nur noch im Testzentrum des Landkreises. Symptomatische Patienten erhalten den PCR-Test weiterhin kostenlos bei den Hausärzten. Schnelltests sind weiterhin kostenlos in vielen Arztpraxen, Apotheken und Schnellteststationen erhältlich.

Impfen: Alle Impfwilligen im Landkreis, die sich in der Impfzentrums-Software registriert haben, haben inzwischen ein Impfangebot erhalten. Damit wartet (Stand: 6. Juli) im Landkreis Miesbach niemand mehr auf eine Impfung im Impfzentrum. Das Impfzentrum im Landkreis hat bisher 31.700 Erstimpfungen und 24.828 Zweitimpfungen vorgenommen. Die ausstehenden Zweitimpfungen sowie künftige Buchungen für Erstimpfungen werden wie bisher vom Impfzentrum abgewickelt.

In der Impfzentrums-Software sind noch 563 Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren registriert, für die das System nicht automatisch Termine vergibt. Diese werden in den nächsten Tagen vom Impfzentrum-Team angerufen mit einem Terminangebot. Wer sich noch nicht registriert hat, kann dies jetzt tun. Wer schon beim (Kinder-)Arzt geimpft wurde, soll bitte sein Konto löschen.

Das Impfzentrum erhält in dieser und der kommenden Woche viel Impfstoff: Für diese Woche wurden 1.800 Impfdosen Astrazeneca, 1.446 Impfdosen Biontech und 2.700 Impfdosen Moderna bestätigt. In der kommenden Woche wird noch einmal die gleiche Menge geliefert. Das Impfzentrum erweitert daher wie bereits andere Landkreise auch das Angebot auf alle bayerischen Bürger auch außerhalb des Landkreises.

Wer eine Impfung im Impfzentrum in Hausham haben möchte, hat nun zwei Möglichkeiten:

Dieses Angebot gilt für alle bayerischen Erwachsenen mit gewöhnlichem Aufenthaltsort oder Wohnsitz in Bayern. Die Einschränkung ist erforderlich, da nur in Bayern mit dieser Impfzentrums-Software gearbeitet wird und die Erfassung zwingend über das System erfolgen muss. Auch Landkreisbürger können theoretisch die Sonderaktionen nutzen, jedoch ist der normale Weg über die Impfzentrums-Software einfacher. Termine für Johnson&Johnson und Astrazeneca plus mRNA-Impfstoff können nur über die Sonderaktionen gebucht werden.

Kreuzimpfungen: Das Impfzentrum bietet für alle Geimpften, die im Impfzentrum oder bei der Sonderimpfaktion in Holzkirchen als Erstimpfung Astrazeneca erhalten haben oder werden, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff an. Es kann nicht zwischen Biontech und Moderna gewählt werden, jedoch kann man weiterhin eine Zweitimpfung mit Astrazeneca erhalten. So sieht es die aktuelle Stiko-Empfehlung vor.

Das Landratsamt bittet: Für eine Zweitimpfung mit mRNA-Impfstoff bitte den neuen Aufklärungsbogen zum mRNA-Impfstoff herunterladen und zum Impftermin mitbringen. Die Software in den Impfzentren kann die Impfstoffnennung bei der Terminierung vorerst nicht ändern. Es wird also bis zum Termin Astrazeneca genannt. Wenn die Impfung dann erfolgt ist, wird das mit dem tatsächlichen Impfstoff überschrieben.

Erstimpfungen in Arztpraxen: Geimpfte, die ihre Erstimpfung in einer Arztpraxis erhalten haben, sollen ihre Zweitimpfung grundsätzlich auch in der Arztpraxis erhalten. Wer die Zweitimpfung lieber im Impfzentrum erhalten möchte, muss sich auf www.impfzentren.bayern registrieren.

Booster-Impfung für Genesene: Das Impfzentrum erreichen täglich Anfragen bezüglich Impfungen von Genesenen. Bei Personen, die gesichert eine Sars-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, empfiehlt die Stiko eine einmalige Impfung in der Regel ab sechs Monate nach Genesung. Der Nachweis einer gesicherten, durchgemachten Infektion kann durch direkten Erregernachweis zum Zeitpunkt der Infektion oder einem spezifischen Infektionsnachweis mittels validierter Sars-CoV-2-Antikörperserologie nach der Infektion erfolgen. Ist bei alleinigem spezifischen Antikörpernachweis der Infektionszeitpunkt unbekannt, empfiehlt die Stiko die zeitnahe Verabreichung einer einmaligen Impfstoffdosis. Bei weiteren Fragen empfiehlt es sich, die Hotline im Impfzentrum zu kontaktieren unter 08025/7047777. Zwei Impfungen nach einer Genesung darf und soll das Impfzentrum gemäß der Stiko-Empfehlung nicht durchführen.

Update, 6. Juli, 14 Uhr: Krankenhäuser sollen impfen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat gemeinsam mit der Bayerischen Krankenhausgesellschaft (BKG) das Corona-Impfangebot in den Kliniken erweitert. Ab sofort bekommen die Krankenhäuser die Möglichkeit, alle Patienten nach einer Beratung auf deren Wunsch gegen das Coronavirus impfen zu können, teilt das Gesundheitsministerium mit. Holetschek sagt: „Die Krankenhäuser haben die Kapazitäten und die Erfahrung, ihre Patienten auf Wunsch ohne großen Aufwand zu impfen. Deswegen haben wir nun die sogenannte erweiterte Patientenimpfung eingeführt. Ich rufe die Krankenhäuser sowie die Patienten auf, dieses Angebot zu nutzen.“

Wie der Minister erläutert, könnten Kliniken den Patienten bei der Einlieferung eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca anbieten. Die Zweitimpfung kann dann auch ambulant nach rund vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen. „Damit setzen wir die jüngste Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu solchen Kombiimpfungen von Astrazeneca und mRNA-Impfstoffen um. Der große Vorteil ist: Der Impfabstand ist kürzer und die Wirksamkeit der Kreuzimpfung ist mindestens so hoch wie eine Impfserie rein mit mRNA-Impfstoff. Dadurch wird das Impfen flexibler“, findet Holetschek.

BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen sagt: „Tagtäglich erleben wir in den Kliniken die positive Schutzwirkung der Impfungen gegen das Coronavirus. Wir haben mit viel Engagement und Unterstützung des Freistaates Bayern bei den Beschäftigten in den Kliniken bereits einen sehr hohen Impfschutz erreichen können und wirken auch aktiv bei übergreifenden Impfaktionen mit. Die bayerischen Krankenhäuser werden auch die erweiterten Impfmöglichkeiten für ihre Patienten bei Bedarf und logistischer Möglichkeit vor Ort aktiv nutzen.“

Die Kliniken bekommen den Impfstoff von den regionalen Impfzentren. Das Gesundheitsministerium hat sie angewiesen, den Krankenhäusern ausreichend Impfstoff von Astrazeneca für die Erst- sowie von Biontech/Pfizer für die Zweitimpfungen zur Verfügung zu stellen. Die impfwilligen Patienten verpflichten sich, die Zweitimpfung ebenfalls im Krankenhaus vorzunehmen, unabhängig davon, wie lange ihre stationäre Behandlung dort dauert. Bislang waren Corona-Impfungen für Patienten in den Krankenhäusern nur möglich, wenn gewährleistet war, dass Erst- und Zweitimpfung während eines stationären Aufenthaltes vorgenommen wurden.

Update, 5. Juli, 16.30 Uhr: Inzidenz gesunken

Übers Wochenende ist die 7-Tage-Inzidenz nochmal gesunken. Da weder am Samstag (3.) noch am Sonntag (4. Juli) eine Neuinfektion gemeldet wurde und am Montag (5. Juli) nur eine zu verbuchen war, liegt die 7-Tage-Inzidenz nun bei 4. Zugleich geht es bei den Impfungen voran: Inzwischen haben fast 40 Prozent der Landkreisbürger zwei Impfdosen erhalten. Schon mehr als 55.000 wurden immerhin einmal geimpft.

Update, 13.30 Uhr: Inzidenz auf niedrigem Stand

Die Infektionszahlen für den Landkreis Miesbach bleiben auf niedrigem Niveau: Das Robert-Koch-Institut meldet für Freitag (2. Juli) eine 7-Tage-Inzidenz von 8. Damit hält der Abwärtstrend an.

Update, 2. Juli, 11 Uhr: Frage nach Auffrischungsimpfung

Die Corona-Infektionen in den bayerischen Alten- und Pflegeheimen haben laut Gesundheitsministerium einen Tiefstand erreicht: Aktuell sind dort nur noch fünf Bewohner (Stand: 30. Juni) mit dem Coronavirus infiziert. Darauf weist Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek hin. Er betont: „Unsere Impfkampagne ist erfolgreich! Das zeigt sich eindrucksvoll in den stationären Einrichtungen der Altenpflege und für Menschen mit Behinderung. Während zum Höhepunkt der Pandemie Anfang Januar 2021 noch mehr als 7.500 Bewohner gleichzeitig mit dem Coronavirus infiziert waren, ist die Zahl der Infizierten jetzt einstellig.“

Holetschek ergänzt: „Unsere Strategie, zuerst die schwächsten und am stärksten gefährdeten Personengruppen unserer Gesellschaft vor dem Coronavirus zu schützen, zahlt sich aus..“ Klar ist für den Minister aber auch: „Wir müssen den Impfschutz der Bewohner und des Personals dieser Einrichtungen auch weiter im Blick haben. Mit der Entscheidung, die Impfzentren mit ihren mobilen Teams aufrechtzuerhalten, hat Bayern die organisatorischen Grundlagen geschaffen. Nun brauchen wir dringend belastbare Aussagen des Bundes und der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Notwendigkeit von Auffrischungsimpfungen und zum erforderlichen Abstand von der Grundimmunisierung. Hier fordere ich den Bund auf, schnell Klarheit zu schaffen. Denn wir dürfen unsere erreichten Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie nicht verspielen.“

Update, 10 Uhr: Keine Priorisierung in Impfzentren

Bayern hebt die Impfpriorisierung in den Impfzentren ab Freitag, 2. Juli, auf. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek betont: „Ab Freitag kann jeder unabhängig von Vorerkrankungen und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs auch in den Impfzentren ein Impfangebot bekommen. Die Zeit für diesen Schritt ist reif, denn inzwischen bekommen wir aus den Impfzentren vermehrt Hinweise, dass sich kaum noch Menschen mit Priorisierung auf den Wartelisten befinden.“

Holetschek appelliert an alle Bürger ab 18 Jahren: „Jetzt sollten sich auch diejenigen in der Impfplattform BayIMCO registrieren, die bislang darauf verzichtet hatten, weil sie keine Priorisierung haben. Künftig entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung darüber, wie schnell ich einen Termin bekomme.“ Eine notwendige Software-Aktualisierung von BayIMCO ist für die Nacht von Donnerstag auf Freitag geplant.

Ab dieser Systemänderung wird die Reihenfolge zur Termineinladung ausschließlich über das Datum der erfolgten Registrierung in BayIMCO vergeben. Besonders gefährdete Menschen der ehemaligen Priorisierungsgruppen 1 und 2 sollen aber, wenn sie sich neu in BayIMCO anmelden, trotz der Neuerung bevorzugt einen Termin bekommen können. Darüber hinaus spielen nun das Lebensalter und Vorerkrankungen bei der Terminvergabe keine Rolle mehr. Bereits bestehende Terminbuchungen und -einladungen ändern sich nicht.

Der Minister ergänzt: „Wir stellen auch fest, dass viele Impfwillige mehrgleisig fahren und sich neben den Impfzentren auch bei den niedergelassenen Ärzten und Betriebsärzten um einen Corona-Impfschutz bemühen. Ich bitte die Bürger daher, ihre Registrierung in BayIMCO zu überprüfen und zu löschen, falls sie schon auf einem anderen Weg geimpft wurden. Mit dem Löschen tragen Sie dazu bei, dass andere schneller einen Impftermin bekommen.“

Um die Impfbereitschaft zu erhöhen, hat das bayerische Gesundheitsministerium zudem eine Motivationskampagne gestartet: Unter dem Motto „Ich tu’s für…“ werben unter anderem Prominente für eine Impfung gegen Corona.

Vorbericht vom 1. Juli:

Auch im Landkreis Miesbach wurde inzwischen die Delta-Variante des Coronavirus nachgewiesen. Aus dem Landratsamt sind deshalb und weil es einige Infektionscluster gibt, vorsichtig optimistische Töne zu hören. Die 7-Tage-Inzidenz ist nämlich zuletzt deutlich gesunken und liegt nun bei 9. Die Hoffnung ist nun, dass der Wert niedrig bleibt.

Herrmann: Lockerungen bei Sportveranstaltungen

In der Kabinettssitzung am Dienstag (29. Juni) hat sich Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann erfolgreich für weitere Lockerungsschritte bei Sportveranstaltungen und zusätzliche Fördermaßnahmen im Sport eingesetzt: „Künftig sind bei Sport- und Kulturveranstaltungen unter freiem Himmel bis zu 200 Stehplätze erlaubt, bei einer nunmehr möglichen maximalen Zuschauerzahl im Freien von 1.500“, erklärt Herrmann. Der erforderliche Mindestabstand müsse jedoch zwingend eingehalten und die übrigen Zuschauer feste Sitzplätze haben.

„Weiterhin haben wir ein wichtiges Zeichen für die Gesunderhaltung unserer Kinder gesetzt: Für alle bayerischen Grundschüler im kommenden Schuljahr übernimmt der Freistaat den Jahresbeitrag bis zu 30 Euro, wenn sie in einen Sportverein neu eintreten“, verkündet der Sportminister. „Unabhängig von den sozialen Verhältnissen soll dadurch wieder die Begeisterung der Kinder für den Sport in bayerischen Sportvereinen geweckt und deren Bewegung nachhaltig gefördert werden.“

„Darüber hinaus erhalten alle Vorschulkinder und Erstklässler zum ersten Schul- beziehungsweise Kindergartentag einen Gutschein über 50 Euro für einen Kurs zum Erwerb des Frühschwimmerabzeichens Seepferdchen“, erklärt Herrmann weiter. „Dadurch sollen die corona-bedingt ausgefallenen Schwimmlernkurse kompensiert und auch die Schwimmfähigkeit unserer Kinder unterstützt werden.“

ft; ksl

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