Aktuelle Infos im News-Ticker

Corona im Landkreis Miesbach: Katastrophenfall nach 180 Tagen aufgehoben

Letzte Katastrophenfall-Lagebesprechung
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Die vorerst letzte Katastrophenfall-Lagebesprechung im Landkreis Miesbach mit (v.l.) Ernst Erik Elmering, Michael Guggemoos, Landrat Olaf von Löwis, Sarah Binneböse, Sebastian Mayer und Simon Horst sowie (am Konferenztisch) Marco Kuhn und Christian Pölt.
  • vonKatja Schlenker
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  • Fridolin Thanner
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Landkreis – Corona-Mutationen sind auch im Landkreis Miesbach aktiv. Aktuelle Infos zur 7-Tage-Inzidenz gibt es in unserem News-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: 14; Genesene: 4.442; aktive Fälle: 27; Todesfälle: 82
  • Vollständig Geimpfte: 27.354; Erstgeimpfte: 50.035
  • Ab Donnerstag, 3. Juni, hat der Landkreis Miesbach weitere Corona-Regeln gelockert.
  • Am 27. Dezember sind die ersten Personen im Landkreis Miesbach gegen das Coronavirus geimpft worden.

Service:

Update, 16. Juni, 16.30 Uhr: Letzte Lagebesprechung

„Der Corona-Katastrophenfall in Bayern ist nach 180 Tagen aufgehoben – endlich!“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit. Am Mittwoch (16. Juni) habe die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen mit den Blaulichtorganisationen zum vorerst letzten Mal getagt.

„Wir alle wurden mit einer Katastrophe konfrontiert, deren Ausmaß jeden einzelnen an den Rand seiner Kräfte brachte“, sagte Landrat Olaf von Löwis in der Online-Sitzung. „Niemand kann etwas für diese weltweite Krise und vieles können wir vor Ort gar nicht lösen, aber dennoch mussten wir im Landkreis irgendwie damit klarkommen. Und genau das haben wir im Landkreis gemacht – so gut es eben geht. Wir haben das Beste aus der Situation rausgeholt.“

Ohne den engagierten und zuverlässigen Einsatz der Blaulichtorganisationen und deren hervorragender Zusammenarbeit mit der Corona-Koordinierungsgruppe im Landratsamt wäre es nicht möglich gewesen, die Pandemie im Landkreis zu bewältigen. Ehrenamtliche waren unter anderem maßgeblich beteiligt beim Beschaffen und Verteilen von persönlicher Schutzausrüstung, beim Aufbau und der Verwaltung eines Lagers, beim Aufbau und der Organisation rund um das Test- und das Impfzentrum, beim Versorgen von Schulen und Kitas mit Selbsttests (bis jetzt 270.000 Stück) und Masken sowie beim Betreuen von besonders betroffenen Einrichtungen.

„Die Ehrenamtlichen der Blaulichtorganisationen haben in dieser äußerst herausfordernden Zeit alles für den Landkreis gegeben und waren auch für mich als Landrat da. Dafür möchte ich allen Helfernnen und Helfern von Herzen danken. Ich werde Ihnen ihren Einsatz nie vergessen“, sagte von Löwis.

Update, 15. Juni, 16.40 Uhr: Gute Impfquote

Aktuell haben 49.724 Bürger im Landkreis Miesbach (49,72 Prozent) mindestens ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit liege dieser über dem bayerischen Durchschnitt von 46,6 Prozent und ebenso dem deutschen von 48,7 Prozent. Die Zweitimpfung haben bereits 26.468 Bürger.

„Allein durch das Haushamer Impfzentrum wurden 30.259 Erstimpfungen durchgeführt“, erklärt das Landratsamt Miesbach. „Dabei wurden 16.628 Frauen und 13.618 Männer sowie 13 diverse Menschen geimpft. 18.069 Landkreisbürger erhielten bisher ihre Zweitimpfung im Impfzentrum.“

Für die kommende Woche hat das Impfzentrum 880 Dosen Moderna und 2.464 Dosen Biontech geordert. Ob diese Mengen auch geliefert würden, bleibe abzuwarten. „Bis auf Weiteres wird der Impfstoff gemäß Vorgabe der Oberbehörden ausschließlich für Zweitimpfungen verwendet“, heißt es weiter. „Nur vereinzelt können Erstimpfungen, insbesondere mit Moderna, durchgeführt werden.“

Erfreulich sei, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) den dritten Tag in Folge eine niedrige 7-Tage-Inzidenz von 17 für den Landkreis Miesbach vermelde. Die Neuinfektionen je Tag seien gering. Betrachte man die Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage, seien sieben Neuinfektionen in der Altersgruppe 5 bis 14 Jahren aufgetreten. Für die Altersgruppe 15 bis 34 seien drei Infektionen zu verzeichnen, in der Altersspanne 35 bis 59 vier und ab 60 Jahren drei.

Die Zahl der Verstorbenen habe sich diese Woche um drei erhöht. Dabei handele es sich um Nachmeldungen aus anderen Landkreisen. Das heißt, dass die Verstorbenen an ihrem letzten dauerhaften Aufenthaltsort vom dort zuständigen Landratsamt ans RKI gemeldet wurden und der Landkreis, in dem die Personen zuletzt gemeldet waren, erst nachträglich informiert wurde. Alle drei verstorbenen Männer seien hohen Alters gewesen. Durch die Nachmeldungen entsprächen die Landkreiswerte wieder den Angaben des RKI, das bereits seit einigen Tagen 82 Tote für den Landkreis ausweist.

Update, 14. Juni, 17.05 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (47. Juni) bei 17 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.467 – 33 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach und Otterfing: 7 aktive Fälle
  • Bad Wiessee und Fischbachau: 5
  • Gmund und Holzkirchen: 2
  • Hausham, Waakirchen, Warngau, Weyarn und Valley:1
  • Bayrischzell, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee: 0

Update, 11. Juni, 13.35 Uhr: Digitaler Impfnachweis

In der vergangenen Nacht wurde das Update in die Software der Impfzentren eingespielt, welches ermöglicht, den digitalen Impfnachweis einzuführen. „BayImco wäre aber nicht BayImco, wenn nicht bei allen Beteiligten noch ein paar Tropfen Baldrian, ein paar Schlucke Kamillentee oder zumindest einige tiefe, entspannende Atemzüge notwendig wären, bis alles rund läuft“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach.

Für das Haushamer Impfzentrum heißt das: Ein digitaler Impfnachweis kann nur für die Impfwilligen ausgestellt werden, die ab Freitag, 11. Juni, ihre Zweitimpfung erhalten.

Wer seine Zweitimpfung bereits erhalten hat, kann sich voraussichtlich erst ab Mitte Juli den Impfnachweis abholen. „Das Verfahren befindet sich laut Gesundheitsministerium derzeit in Programmierung“, heißt es.

Bereits ab Montag, 14. Juni, können vollständig Geimpfte den digitalen Impfnachweis in Apotheken erhalten. Es heißt, dass teilnehmende Apotheken ab kommender Woche unter mein-apothekenmanager.de zu finden sein werden.

Digitale Impfnachweise werden als QR-Code ausgedruckt, der dann abfotografiert und in einer App eingelesen beziehungsweise abgespeichert werden. Weitere Informationen gibt es unter digitaler-impfnachweis-app.de.

Update, 10. Juni, 15.20 Uhr: Infektionsgeschehen im Landkreis

Im Juni hat es im Landkreis Miesbach bisher 30 Neuinfektionen. Davon sind 14 auf die Virusvariante Alpha, die zuerst in Großbritannien aufgetreten ist, und drei auf die Virusmutante Delta, die als Erstes in Indien entdeckt wurde, zurückzuführen. „Die indische Variante hat damit erstmals den Landkreis erreicht“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit. „Beta, die südafrikanische Mutation, ist seit Beginn der Sequenzierung im Januar nur einmal im Landkreis aufgetreten, während Alpha seitdem 766-mal festgestellt wurde.“ Die Alpha-Variante mache damit fast die Hälfte aller Neuinfektionen aus.

„Aufgrund der erfreulich niedrigen Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen verzichtet das Gesundheitsamt auf weitere Angaben zu den drei Personen, die sich mit der indischen Variante angesteckt haben“, erklärt die Sprecherin weiter. „Es könnten zu leicht Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden.“

Priorisierung im Impfzentrum nicht aufgehoben

Da momentan nur Impfstoff für Zweitimpfungen an das Impfzentrum in Hausham geliefert wird, hat die Regierung von Oberbayern darüber informiert, dass die Priorisierung zunächst bestehen bleibt. „Die Priorisierungsregeln haben solange Bestand, bis alle Angemeldeten aus den Prioritätsgruppen 1 bis 3 einen Termin erhalten haben, da die Gründe für die Priorisierung nach wie vor gültig sind“, heißt es in einer Mitteilung.

Für die Kalenderwoche 24 ist die unbestätigte Liefermenge für Zweitimpfungen wie folgt: Moderna 660 Dosen, Astrazeneca 770 Dosen und Biontech 1.190 Dosen.

Impfzentrum unterstützt Betriebsärzte

Die Infrastruktur im Impfzentrum könne künftig auch von Betriebsärzten von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden, teilt das Landratsamt mit. Die Betriebsärzte bestellen den Impfstoff und das Zubehör eigenständig wie Hausärzte auch, nutzen aber nach Absprache die Infrastruktur des Impfzentrums. Betriebsärzte, die Hilfe des Impfzentrums wünschen, sollen Kontakt mit dem Team in Hausham aufnehmen.

Digitaler Impfausweis

Derzeit ist es in den Impfzentren technisch noch nicht möglich, den benötigten QR-Code nach der zweiten Impfung zu erstellen. Ebenso können für bereits erfolgte Zweitimpfungen noch keine QR-Codes generiert werden. Das Team des Impfzentrums in Hausham bittet daher darum, von Anfragen zum Thema digitaler Impfnachweis derzeit abzusehen. Sobald neue Informationen vorliegen, werde das Landratsamt informieren.

Update, 9. Juni, 15.25 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (9. Juni) bei 15 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.460 – 28 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Otterfing: 7 aktive Fälle
  • Fischbachau: 6
  • Miesbach: 5
  • Hausham und Holzkirchen: 2
  • Bad Wiessee, Gmund, Waakirchen, Warngau, Weyarn und Valley: 1
  • Bayrischzell, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee: 0

Update, 8. Juni, 16.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Dienstag (8. Juni) bei 21 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.457 – 28 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Fischbachau: 8 aktive Fälle
  • Otterfing: 6
  • Miesbach: 4
  • Gmund, Hausham und Holzkirchen: 2
  • Waakirchen, Warngau, Weyarn und Valley: 1
  • Bad Wiessee, Bayrischzell, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee: 0

Update, 7. Juni, 16.05 Uhr: Ergebnisse aus Gmund

Das Landratsamt hat den Corona-Ausbruch nach der Gemeinderatssitzung in Gmund geprüft. Dies ist nun abgeschlossen. Hier die Ergebnisse:

Grundsätzlich gibt es keine Maskenpflicht für Mitglieder kommunaler Gremien, solange sich diese an ihren Plätzen befinden. Der Vorsitzende eines Gremiums kann diese jedoch im Rahmen des von ihm ausgeübten Hausrechts und der Sitzungsordnung für Besucher und Gemeinderäte anordnen.

Was nun die Sitzung im Neureuthersaal angeht, so ist dieser für 250 Personen ausgelegt. Folglich konnte ein Abstand von mindestens 1,5 Metern stets gewährleistet werden. „Der Sitzungsraum verfügte zudem über eine Lüftungsanlage, welche die Luft nicht umwälzt, sondern nach oben absaugt und komplett austauscht“, teilt das Landratsamt Miesbach mit. „Der Bürgermeister konnte eine sorgfältige Abwägung und Ermessungsübung darlegen.“

Ein Rechtsverstoß läge nur dann vor, wenn das Ermessen fehlerhaft ausgeübt wurde. Ein solcher konnte vorliegend allerdings nicht festgestellt werden. Dass er das Infektionsgeschehen falsch eingeschätzt hat, könne dem Bürgermeister als infektiologischen Laien nicht zum Nachteil gereicht werden.

Die Infektionen aus dem Gmunder Cluster sind der Mutante zuzuordnen, die zuerst in Großbritannien festgestellt wurde und als noch leichter von Mensch zu Mensch übertragbar gilt als die zuvor zirkulierenden Varianten.

„Die unwissentlich infizierten Sitzungsteilnehmer haben durch weitere Kontakte Familie und weitere Personen infiziert“, erklärt das Landratsamt weiter. „Im gesamten Landkreis ist zu beobachten, dass das britische Virus innerhalb einer Familie rasch um sich greift.“ Während es zu Beginn der Pandemie noch möglich gewesen sei, Erkrankte innerhalb der Familie zu isolieren und so vor einer Infektion zu schützen, erkenne das Gesundheitsamt, dass das britische Virus häufig die gesamte Familie infiziere.

Mittlerweile hat das Staatsministeriums des Innern die Vorgaben angepasst und legt eine Maskenpflicht auch für Kommunalvertreter nahe.

Update, 2. Juni, 11.20 Uhr: Neue Corona-Regeln

Fünf Tage in Folge war die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach unter 50. Somit können ab Donnerstag, 3. Juni, neue Corona-Regeln in Kraft treten. „Die weiteren Öffnungsschritte wurden vom Landratsamt über die Regierung von Oberbayern beim Gesundheitsministerium beantragt“, teilt die Behörde in Miesbach mit. „Es ist erfreulich, dass auch für diese Lockerungen am Mittwoch das Einvernehmen erteilt wurde.“

Ab Donnerstag, 3. Juni, gilt somit:

  • Einzelhandel: Ladengeschäfte können besucht werden, ohne dass vorher ein Termin vereinbart werden muss. Zu beachten ist, dass Abstandsregeln, FFP2-Maskenpflicht und die erlaubte Anzahl von Kunden je Quadratmeter eingehalten werden. Es ist kein negativer Testnachweis notwendig.
  • körpernahe Dienstleistungen: Friseur, Fußpflege und Co. benötigen lediglich eine vorherige Terminvereinbarung. Ein Test vorab entfällt.
  • Schulen: In allen Schularten findet Präsenzunterricht statt. Weiterhin wird an Schulen zweimal wöchentlich getestet. Kinder ab der 5. Klasse müssen auf dem gesamten Schulgelände eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
  • Kindertagesbetreuung: Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung können vollumfänglich öffnen.
  • Kulturstätten: Um Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten zu besuchen, muss kein Termin mehr gebucht und kein negativer Test vorgelegt werden.
  • Außengastronomie: Außengastronomie kann ohne negatives Testergebnis besucht werden, sofern die geltenden Kontaktbeschränkungen berücksichtigt werden.
  • Kultur: Der Besuch von Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos ist auch ohne negatives Testergebnis gestattet.
  • Sport: Kontaktfreier Sport in Innenbereichen sowie Kontaktsport unter freiem Himmel sind ohne negatives Testergebnis möglich. Unter freiem Himmel sind Gruppen von bis zu 25 Erwachsenen erlaubt. Der Besuch von Fitnessstudios ist für kontaktfreien Sport nur noch an eine Terminbuchung gebunden, ein Negativtest entfällt. Sportveranstaltungen unter freiem Himmel können mit festen Sitzplätzen von bis zu 250 Zuschauern begleitet werden.
  • Freizeit: Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie Städte-, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien können ohne Testpflicht angeboten werden. Ein Besuch von Freibädern ist möglich, wenn ein Termin vereinbart, ein Negativtest ist nicht notwendig.

Wie geht es weiter?

Am Mittwoch, 2. Juni, liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 52. Der Schwellenwert 50 ist damit am ersten Tag überschritten. „Es besteht die Möglichkeit, dass bei weiterhin steigender Inzidenz in den nächsten Tagen die Inzidenzphase 50 bis 100 wieder erreicht wird“, erklärt das Landratsamt. „Dazu muss die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 50 liegen.“ Dann würden die Corona-Regeln wieder angepasst.

Vorbericht vom 1. Juni:

Der Landkreis Miesbach hat Unregelmäßigkeiten bei einer Teststation am Hagebaumarkt in Miesbach aufgedeckt und die Polizei eingeschaltet. Darüber informiert Sprecherin Sophie-Marie Stadler. „Diese Teststation war nie vom Gesundheitsamt beauftragt“, erklärt sie zudem. Der Landkreis nutzt das Portal www.reihentestung.de. Für die dort angeschlossenen Teststationen gelten strenge Auflagen.

„Dass Unregelmäßigkeiten bei der Teststation am Hagebaumarkt in Miesbach aufgefallen sind, ist der Aufmerksamkeit einzelner Bürger zu verdanken“, heißt es weiter. „Um welche Unregelmäßigkeiten es sich genau handelt, kann nach Rücksprache mit der Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgegeben werden.“

Zudem betont der Miesbacher Hagebaumarkt, dass er nicht Betreiber der Teststation ist, sondern diese von einem externen Dienstleister betrieben wird.

Grundsätzlich können Corona-Schnelltests in Bayern von drei Gruppen durchgeführt werden: Kassenärzten, Apotheken und Anbietern, die vom örtlich zuständigen Gesundheitsamt damit beauftragt werden.

Um im landkreisweiten Portal aufgenommen zu werden, müssen Betreiber von Testzentren zusätzlich ein ausführliches Hygienekonzept, ein Beschaffungskonzept und einen ärztlichen Gesamtverantwortlichen vorlegen. „Jeder Test wird genau erfasst“, erklärt Sophie-Marie Stadler.

So sind zwischen dem Start von www.reihentestung.de am Karfreitag bis zum 1. Juni, 8 Uhr, genau 46.995 Schnelltests abgewickelt worden. In der vergangenen Woche waren es 11.401 Tests, wobei mit 1.586 Tests die meisten auf die Teststation in der Miesbacher Innenstadt (Marktplatz) entfielen.

ft; ksl

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