Aktuelle Infos im News-Ticker

Corona im Landkreis Miesbach: Delta-Variante nachgewiesen

Impfzentrum Landkreis Miesbach in Hausham
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Das Impfzentrum in Hausham erhält wieder mehr Impfstoff für Erstimpfungen.
  • VonKatja Schlenker
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  • Fridolin Thanner
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Landkreis – Corona-Mutationen sind auch im Landkreis Miesbach aktiv. Aktuelle Infos zur 7-Tage-Inzidenz gibt es in unserem News-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: 10; Infektionen seit Beginn der Pandemie: 4.584; Todesfälle: 82
  • Vollständig Geimpfte: 35.711; Erstgeimpfte: 53.153
  • Ab Donnerstag, 3. Juni, hat der Landkreis Miesbach weitere Corona-Regeln gelockert.
  • Am 27. Dezember sind die ersten Personen im Landkreis Miesbach gegen das Coronavirus geimpft worden.

Service:

Update, 29. Juni, 15.30 Uhr: Delta-Variante nachgewiesen

Die 7-Tage Inzidenz ist im Landkreis Miesbach auf 10 gefallen. Die Zuversicht im Landratsamt ist aber noch gedämpft: „In der vergangenen Woche wurden jedoch mehrere Cluster im Landkreis bekannt, mit denen es nun erst einmal abzuwarten gilt, ob der zuletzt positive Trend mit wenigen Neuinfektionen beibehalten werden kann.“

Dem Cluster im Nordlandkreis, welches bei einer privaten Zusammenkunft entstanden ist, weist das Landratsamt inzwischen zwölf Infizierte in unserem Landkreis zu. „Ein weiteres Cluster einer Kindergartengruppe im südlichen Landkreis hat Stand heute keine weiteren Infektionen verursacht und fällt damit dieser Tage aus der Berechnung heraus.“ Ein weiteres Ausbruchsgeschehen ergab sich im Zuge eines Sprachkurses. Bisher wurden drei Personen positiv bestätigt, 20 befinden sich in Quarantäne. Ein neues Cluster betrifft mehrere heilpädagogische Einrichtungen im Landkreis. Eine Person hat sich nachweislich mit der Alpha-Variante infiziert. Bisher wurden 35 enge Kontaktpersonen ermittelt, die sich unverzüglich in Quarantäne begeben haben.

Delta ist da
Zwei Landkreis-Bürger haben sich mit der Delta-Variante angesteckt, die zuerst in Indien aufgetaucht ist. „Fünf weitere Sequenzierungen stehen noch aus, bei denen jeweils der dringende Verdacht auf die Virusmutation besteht“, teilt das Landratsamt mit. Die Fälle und Verdachtsfälle gehören nicht alle zum selben Cluster, haben sich also nicht gegenseitig angesteckt. 
Zur eindeutigen Zuordnung zur Delta-Variante ist eine Sequenzierung notwendig, denn es gibt mehrere Untervarianten der Delta-Variante. Nur die Variante B.1.617.2 wird derzeit als „variant of concern“, also als besorgniserregende Variante geführt.

Es gibt weitere Virusvarianten, die zuerst in Indien nachgewiesen wurden. Diese werden aber nur als „variants of interest“ eingeteilt. Wie bei allen neuen Virusvarianten dauert die Sequenzierung bisher leider relativ lang, mitunter bis zu mehrere Wochen. Das LGL berichtet jedoch ganz aktuell, dass künftig eine Methode verwendet wird, mit der eine schnellere Differenzierung möglich ist.
Die Delta-Variante breitet sich derzeit unter anderem in Großbritannien stark aus. Die landesweite Inzidenz ist innerhalb kurzer Zeit stark gestiegen. Grund dafür ist, dass die Delta-Variante im Vergleich zu allen anderen Varianten, auch zur Alpha-Variante, noch leichter übertragbar ist (wahrscheinlich bis zu ca. 60 % höhere Infektiosität).

Was bedeutet Delta für den Landkreis?
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie unterscheiden sich erst mal nicht: Per PCR-Test positiv getestete Personen müssen unverzüglich in Quarantäne, enge Kontaktpersonen vorerst ebenso. Bei Kontakt zu einer mit einer Virusvariante infizierten Person müssen auch vollständig Geimpfte und Genesene in Quarantäne.
Das Landratsamt teilt weiter mit: „Bei allem – wirklich riesengroßen – Verständnis, das das Gesundheitsamt für den Wunsch nach Freiheit und Kontakten hat, warnt es trotzdem vor der Ausbreitung der Delta-Variante im Landkreis. Das Gesundheitsamt rät: Bitte weiterhin Vorsicht walten lassen und die AHA-L-Regeln beachten, um eine unkontrollierte Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante im Landkreis zu vermeiden!

Testen
Die Lockerungen schlagen sich auch in der Anzahl der Schnelltests nieder, die im Landkreis durchgeführt werden. Inzwischen werden noch 800 bis 900 Schnelltests täglich über www.reihentestung.de abgewickelt. Zur Spitzenzeit Anfang Juni waren es über 2.000. Es gibt eine neue Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Darin ist der Anspruch auf ein COVID-19-Genesenzertifikat verankert. Zudem werden die Modalitäten für sog. „Leistungserbringer“, also Teststationen, die von Dritten betrieben werden, angepasst. Unter anderem ist die Vergütung von Schnelltests nur noch möglich, wenn eine Anbindung an die Corona-WarnApp gegeben ist. Außerdem sind die Teststellen nun verpflichtet, die Anzahl der täglichen Tests zu melden.

Impfen
Für diese Woche werden 800 Dosen AstraZeneca, 700 Dosen Moderna und 1.830 Dosen BioNTech im Impfzentrum erwartet. Alle Impfwillige können sich auf www.impfzentren.bayern registrieren. Derzeit sind noch ca. 6.000 Impfwillige im Landkreis in BayImco registriert, wobei diese Zahl wenig aussagekräftig ist, weil einige Registrierte mehrfach registriert sind oder schon eine Impfung beim Hausarzt erhalten haben und den Account nicht gelöscht haben.
Digitaler Impfausweis für im Impfzentrum Geimpfte
Personen, die beide Impfungen im Impfzentrum erhalten haben, können sich auf ihrem persönlichen Profil auf www.impfzentren.bayern nun ihren digitalen Impfausweis herunterladen.

BayImco Account bereits gelöscht – Wie kommt man an den digitalen Impfnachweis?
Das Haushamer Impfzentrum bietet einen besonderen Service an: Am Sonntag, 4. Juli, stellt das Impfteam zwischen 12 und 18 Uhr digitale Impfausweise aus – aber nur für Personen, die ihren BayImco-Account nach vollständiger Impfung im Impfzentrum gelöscht haben oder deren Daten falsch erfasst wurden (z.B. Name falsch geschrieben oder ähnliches). Das Angebot gilt nur für diese Personen, alle anderen müssen sich den digitalen Impfnachweis bitte selbstständig über www.impfzentren.bayern herunterladen! Zwingend notwendig sind ein Nachweis der Impfungen (gelber Impfpass) UND ein Ausweisdokument.

Update, 28. Juni, 16.45: Inzidenz stark gefallen

Nachdem der Landkreis Miesbach im Süden Bayerns hinsichtlich der 7-Tage-Inzidenz auffällig stark betroffen war, hat sich das Infektionsgeschehen wieder normalisiert. Zwischenzeitlich lag Miesbach sogar deutschlandweit an vierthöchster Stelle, inzwischen ist die 7-Tage-Inzidenz von 28 auf elf gefallen. Hält der Trend an, wird sich an dem Wert wenig ändern. In den vergangenen Tagen wurden meist ein bis zwei Neuinfektionen registriert.

Update, 28. Juni, 16.30 Uhr: Holetschek wirbt verstärkt für Corona-Impfungen

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will noch unentschlosseneBürger stärker für eine Corona-Impfung motivieren. Dazu hat das Gesundheitsministerium eine breit angelegte Informationskampagne gestartet. „Damit wir die Corona-Pandemie langfristig in den Griff bekommen, muss ein möglichst hoher Anteil der Bevölkerung geimpft sein“, sagte Holetschek in München. Deswegen sei es wichtig, „dass wir auch diejenigen für eine Schutzimpfung motivieren, die noch skeptisch sind. Hier setzt unsere neue Kampagne ‚Ich tu’s für…‘ an.“

Die Kampagne will über Videos im Internet oder zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr sowie mit Anzeigen und Plakaten und in Radiospots Unentschlossene ansprechen. Sie setzt dafür auf 22 Protagonisten, die eine besondere Solidarität an den Tag legen: nicht nur für Menschen, die ihnen nahestehen, sondern auch für Menschen, die eher konträre Einstellungen, Werte oder Ansichten haben. Die Hälfte der Protagonisten sind Prominente, darunter Fußballstar Leroy Sané, Kabarettist Ottfried Fischer sowie die Sterneköche Alexander Herrmann und Ali Güngörmüs.

Die Kampagne läuft auch auf Englisch, Türkisch und Russisch und ist unter folgendem Link zu sehen: www.ichtusfuer.bayern.de.

Holetschek nannte als Ziel, „dass bis zum Herbst 85 Prozent der Menschen über 18 Jahren den vollständigen Impfschutz haben“.

Holetschek sagte: „Jeder zweite Bewohner Bayerns (50,9 Prozent) hat inzwischen mindestens eine Impfung erhalten. Mehr als ein Drittel der Bürgerinnen und Bürger (35,2 Prozent) hat den vollen Immunschutz. Das ist eine ermutigende Halbjahresbilanz, auf die wir aufbauen.“

Update, 25. Juni, 13.45 Uhr: Mehr Impfstoff für Erstimpfungen

Wie das Landratsamt mitteilt, erhält das Impfzentrum in Hausham für kommende Woche mehr Impfstoff als bestellt. „Die Mehrmengen ermöglichen wieder verstärkt Erstimpfungen“, heißt es von Seiten der Behörde. Sie erwartet Anfang der Woche 880 Dosen AstraZeneca, 770 Dosen Moderna und 2.135 Dosen BioNTech. Impfwillige können sich auf www.impfzentren.bayern registrieren.

Beim Infektionsgeschehen hat sich derweil nicht viel geändert: Im deutschlandweiten Vergleich liegt der Landkreis Miesbach mit einer 7-Tages-Inzidenz von 26 laut RKI immer noch sehr hoch (aktuell vierthöchster Wert). Der vergleichsweise hohe Wert ist laut Landratsamt immer noch auf eine private (erlaubte) Feier im Nordlandkreis zurückzuführen: „Dieses Cluster betrifft inzwischen auch umliegende Landkreise und mehrere Schulen. Darüber hinaus gibt es keine Neuigkeiten, was das Infektionsgeschehen betrifft.“

Update, 24. Juni, 16 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach ist erneut gestiegen: Sie liegt nun bei 28. Damit ist der Wert um eins höher als gestern. Die Zahl der aktiven Fälle liegt unverändert bei 40. Spitzenreiter ist weiterhin die Gemeinde Valley mit 11 Fällen, gefolgt von Hausham (7), Holzkirchen (6) und Bad Wiessee (5). In Tegernsee (4), Miesbach (3), Otterfing (2), Weyarn (1) und Gmund (1) sind ebenfalls aktive Fälle bekannt. Für die restlichen acht Landkreis-Gemeinden zeigt die Corona-Karte des Landratsamtes null Fälle.

Update, 23. Juni, 16.15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (23. Juni) bei 27 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.496 – 40 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Valley: 11 aktive Fälle
  • Hausham: 7
  • Bad Wiessee: 6
  • Holzkirchen: 5
  • Tegernsee: 4
  • Miesbach: 3
  • Otterfing: 2
  • Gmund und Weyarn: 1
  • Bayrischzell, Fischbachau, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee, Waakirchen und Warngau: 0

Update, 22. Juni, 15.55 Uhr: Aktuelle Fallzaheln

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Dienstag (22. Juni) bei 26 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.493 – 39 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Valley: 11 aktive Fälle
  • Hausham: 7
  • Bad Wiessee: 6
  • Holzkirchen: 5
  • Miesbach: 4
  • Otterfing und Tegernsee: 2
  • Gmund und Weyarn: 1
  • Bayrischzell, Fischbachau, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee, Waakirchen und Warngau: 0

Update, 21. Juni, 16.10 Uhr: Aktuelles Infektionsgeschehen

„Es ist sehr erfreulich, dass die täglichen Neuinfektionen in der vergangenen Woche sehr gering waren“, teilt das Landratsamt Miesbach aktuell mit. „Auffällig ist ein sprunghafter Anstieg der Neuinfektionen am Freitag mit zehn und Samstag mit sieben.“ Ausschlaggebend dafür sei die unwissentliche Verbreitung der Alpha-Variante bei einer größeren Zusammenkunft im privaten Bereich im nördlichen Landkreis. „Daraus entwickelte sich ein komplexes Cluster mit überregionalen Auswirkungen“, resümiert das Landratsamt. „Darüber hinaus befindet sich eine Kindergartengruppe im südlichen Landkreis derzeit aufgrund einer infizierten Person in Quarantäne.“

Folglich ist die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Miesbach laut Robert-Koch-Institut auf 24. Im deutschlandweiten Vergleich hat der Landkreis Miesbach am Montag (21. Juni) die neunthöchste Inzidenz.

„Es ist uns ein Anliegen weiterhin transparent und ausführlich über das Infektionsgeschehen im Landkreis zu berichten“, heißt es weiter. „Aufgrund des ansonsten sehr niedrigen Infektionsgeschehens ist es ein Leichtes, Rückschlüsse auf einzelne Personen zu ziehen. Daher muss auf weitere Informationen zu den aktuellen Fällen verzichtet werden.“

Die spontan steigenden Neuinfektionen zeigen, dass es weiterhin wichtig ist, Vorsicht walten zu lassen, um dem Virus so wenig Chancen wie möglich zu bieten, sich auszubreiten.

Erstimpfungen wieder möglich

51,28 Prozent der Landkreisbürger haben bereits mindestens die erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Ab Dienstag, 29. Juni, sollen auch im Impfzentrum in Hausham wieder Erstimpfungen möglich sein. Bestätigt wurde für diese Woche die Lieferung von 2.412 Impfdosen Biontech sowie 800 Impfdosen Moderna. „Ab dieser Woche erhält das Impfzentrum auch den Impfstoff von Johnson & Johnson in Form von 50 Dosen“, erklärt das Team. „Die Terminvergabe erfolgt wie gewohnt direkt über die Software BayImco.“

Impfung von Jugendlichen

Bei Kindern und Jugendlichen mit speziellen Vorerkrankungen empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Impfung mit dem mRNA-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer. Diesen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren ohne Vorerkrankungen einzusetzen, werde derzeit nicht allgemein empfohlen, sei aber nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen beziehungsweise der Sorgeberechtigten durch den Haus- beziehungsweise Kinderarzt möglich. Im Ausnahmefall, wenn zum Beispiel der eigene Kinderarzt gar nicht impfe, könne die Impfung auch im Impfzentrum in Hausham erfolgen.

Freitag, 18. Juni, 13.15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Freitag (18. Juni) bei 12 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.481 – 35 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Valley: 9 aktive Fälle
  • Otterfing: 7
  • Bad Wiessee und Miesbach: 5
  • Hausham: 4
  • Holzkirchen: 2
  • Gmund, Tegernsee und Weyarn: 1
  • Bayrischzell, Fischbachau, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee, Waakirchen und Warngau: 0

Update, 17. Juni, 15.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (17. Juni) bei 13 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.471 – 27 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Otterfing: 7 aktive Fälle
  • Bad Wiessee und Miesbach: 5
  • Valley: 4
  • Hausham und Holzkirchen: 2
  • Gmund und Weyarn: 1
  • Bayrischzell, Fischbachau, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee, Tegernsee, Waakirchen und Warngau: 0

Update, 16. Juni, 16.30 Uhr: Letzte Lagebesprechung

„Der Corona-Katastrophenfall in Bayern ist nach 180 Tagen aufgehoben – endlich!“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit. Am Mittwoch (16. Juni) habe die Führungsgruppe Katastrophenschutz zusammen mit den Blaulichtorganisationen zum vorerst letzten Mal getagt.

„Wir alle wurden mit einer Katastrophe konfrontiert, deren Ausmaß jeden einzelnen an den Rand seiner Kräfte brachte“, sagte Landrat Olaf von Löwis in der Online-Sitzung. „Niemand kann etwas für diese weltweite Krise und vieles können wir vor Ort gar nicht lösen, aber dennoch mussten wir im Landkreis irgendwie damit klarkommen. Und genau das haben wir im Landkreis gemacht – so gut es eben geht. Wir haben das Beste aus der Situation rausgeholt.“

Ohne den engagierten und zuverlässigen Einsatz der Blaulichtorganisationen und deren hervorragender Zusammenarbeit mit der Corona-Koordinierungsgruppe im Landratsamt wäre es nicht möglich gewesen, die Pandemie im Landkreis zu bewältigen. Ehrenamtliche waren unter anderem maßgeblich beteiligt beim Beschaffen und Verteilen von persönlicher Schutzausrüstung, beim Aufbau und der Verwaltung eines Lagers, beim Aufbau und der Organisation rund um das Test- und das Impfzentrum, beim Versorgen von Schulen und Kitas mit Selbsttests (bis jetzt 270.000 Stück) und Masken sowie beim Betreuen von besonders betroffenen Einrichtungen.

„Die Ehrenamtlichen der Blaulichtorganisationen haben in dieser äußerst herausfordernden Zeit alles für den Landkreis gegeben und waren auch für mich als Landrat da. Dafür möchte ich allen Helfernnen und Helfern von Herzen danken. Ich werde Ihnen ihren Einsatz nie vergessen“, sagte von Löwis.

Update, 15. Juni, 16.40 Uhr: Gute Impfquote

Aktuell haben 49.724 Bürger im Landkreis Miesbach (49,72 Prozent) mindestens ihre erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Damit liege dieser über dem bayerischen Durchschnitt von 46,6 Prozent und ebenso dem deutschen von 48,7 Prozent. Die Zweitimpfung haben bereits 26.468 Bürger.

„Allein durch das Haushamer Impfzentrum wurden 30.259 Erstimpfungen durchgeführt“, erklärt das Landratsamt Miesbach. „Dabei wurden 16.628 Frauen und 13.618 Männer sowie 13 diverse Menschen geimpft. 18.069 Landkreisbürger erhielten bisher ihre Zweitimpfung im Impfzentrum.“

Für die kommende Woche hat das Impfzentrum 880 Dosen Moderna und 2.464 Dosen Biontech geordert. Ob diese Mengen auch geliefert würden, bleibe abzuwarten. „Bis auf Weiteres wird der Impfstoff gemäß Vorgabe der Oberbehörden ausschließlich für Zweitimpfungen verwendet“, heißt es weiter. „Nur vereinzelt können Erstimpfungen, insbesondere mit Moderna, durchgeführt werden.“

Erfreulich sei, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) den dritten Tag in Folge eine niedrige 7-Tage-Inzidenz von 17 für den Landkreis Miesbach vermelde. Die Neuinfektionen je Tag seien gering. Betrachte man die Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage, seien sieben Neuinfektionen in der Altersgruppe 5 bis 14 Jahren aufgetreten. Für die Altersgruppe 15 bis 34 seien drei Infektionen zu verzeichnen, in der Altersspanne 35 bis 59 vier und ab 60 Jahren drei.

Die Zahl der Verstorbenen habe sich diese Woche um drei erhöht. Dabei handele es sich um Nachmeldungen aus anderen Landkreisen. Das heißt, dass die Verstorbenen an ihrem letzten dauerhaften Aufenthaltsort vom dort zuständigen Landratsamt ans RKI gemeldet wurden und der Landkreis, in dem die Personen zuletzt gemeldet waren, erst nachträglich informiert wurde. Alle drei verstorbenen Männer seien hohen Alters gewesen. Durch die Nachmeldungen entsprächen die Landkreiswerte wieder den Angaben des RKI, das bereits seit einigen Tagen 82 Tote für den Landkreis ausweist.

Update, 14. Juni, 17.05 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (14. Juni) bei 17 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.467 – 33 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach und Otterfing: 7 aktive Fälle
  • Bad Wiessee und Fischbachau: 5
  • Gmund und Holzkirchen: 2
  • Hausham, Waakirchen, Warngau, Weyarn und Valley:1
  • Bayrischzell, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee: 0

Update, 11. Juni, 13.35 Uhr: Digitaler Impfnachweis

In der vergangenen Nacht wurde das Update in die Software der Impfzentren eingespielt, welches ermöglicht, den digitalen Impfnachweis einzuführen. „BayImco wäre aber nicht BayImco, wenn nicht bei allen Beteiligten noch ein paar Tropfen Baldrian, ein paar Schlucke Kamillentee oder zumindest einige tiefe, entspannende Atemzüge notwendig wären, bis alles rund läuft“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach.

Für das Haushamer Impfzentrum heißt das: Ein digitaler Impfnachweis kann nur für die Impfwilligen ausgestellt werden, die ab Freitag, 11. Juni, ihre Zweitimpfung erhalten.

Wer seine Zweitimpfung bereits erhalten hat, kann sich voraussichtlich erst ab Mitte Juli den Impfnachweis abholen. „Das Verfahren befindet sich laut Gesundheitsministerium derzeit in Programmierung“, heißt es.

Bereits ab Montag, 14. Juni, können vollständig Geimpfte den digitalen Impfnachweis in Apotheken erhalten. Es heißt, dass teilnehmende Apotheken ab kommender Woche unter mein-apothekenmanager.de zu finden sein werden.

Digitale Impfnachweise werden als QR-Code ausgedruckt, der dann abfotografiert und in einer App eingelesen beziehungsweise abgespeichert werden. Weitere Informationen gibt es unter digitaler-impfnachweis-app.de.

Update, 10. Juni, 15.20 Uhr: Infektionsgeschehen im Landkreis

Im Juni hat es im Landkreis Miesbach bisher 30 Neuinfektionen. Davon sind 14 auf die Virusvariante Alpha, die zuerst in Großbritannien aufgetreten ist, und drei auf die Virusmutante Delta, die als Erstes in Indien entdeckt wurde, zurückzuführen. „Die indische Variante hat damit erstmals den Landkreis erreicht“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit. „Beta, die südafrikanische Mutation, ist seit Beginn der Sequenzierung im Januar nur einmal im Landkreis aufgetreten, während Alpha seitdem 766-mal festgestellt wurde.“ Die Alpha-Variante mache damit fast die Hälfte aller Neuinfektionen aus.

„Aufgrund der erfreulich niedrigen Zahl an Neuinfektionen in den vergangenen Tagen verzichtet das Gesundheitsamt auf weitere Angaben zu den drei Personen, die sich mit der indischen Variante angesteckt haben“, erklärt die Sprecherin weiter. „Es könnten zu leicht Rückschlüsse auf einzelne Personen gezogen werden.“

Priorisierung im Impfzentrum nicht aufgehoben

Da momentan nur Impfstoff für Zweitimpfungen an das Impfzentrum in Hausham geliefert wird, hat die Regierung von Oberbayern darüber informiert, dass die Priorisierung zunächst bestehen bleibt. „Die Priorisierungsregeln haben solange Bestand, bis alle Angemeldeten aus den Prioritätsgruppen 1 bis 3 einen Termin erhalten haben, da die Gründe für die Priorisierung nach wie vor gültig sind“, heißt es in einer Mitteilung.

Für die Kalenderwoche 24 ist die unbestätigte Liefermenge für Zweitimpfungen wie folgt: Moderna 660 Dosen, Astrazeneca 770 Dosen und Biontech 1.190 Dosen.

Impfzentrum unterstützt Betriebsärzte

Die Infrastruktur im Impfzentrum könne künftig auch von Betriebsärzten von kleinen oder mittelständischen Unternehmen in Anspruch genommen werden, teilt das Landratsamt mit. Die Betriebsärzte bestellen den Impfstoff und das Zubehör eigenständig wie Hausärzte auch, nutzen aber nach Absprache die Infrastruktur des Impfzentrums. Betriebsärzte, die Hilfe des Impfzentrums wünschen, sollen Kontakt mit dem Team in Hausham aufnehmen.

Digitaler Impfausweis

Derzeit ist es in den Impfzentren technisch noch nicht möglich, den benötigten QR-Code nach der zweiten Impfung zu erstellen. Ebenso können für bereits erfolgte Zweitimpfungen noch keine QR-Codes generiert werden. Das Team des Impfzentrums in Hausham bittet daher darum, von Anfragen zum Thema digitaler Impfnachweis derzeit abzusehen. Sobald neue Informationen vorliegen, werde das Landratsamt informieren.

Update, 9. Juni, 15.25 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (9. Juni) bei 15 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.460 – 28 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Otterfing: 7 aktive Fälle
  • Fischbachau: 6
  • Miesbach: 5
  • Hausham und Holzkirchen: 2
  • Bad Wiessee, Gmund, Waakirchen, Warngau, Weyarn und Valley: 1
  • Bayrischzell, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee: 0

Update, 8. Juni, 16.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Dienstag (8. Juni) bei 21 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.457 – 28 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Fischbachau: 8 aktive Fälle
  • Otterfing: 6
  • Miesbach: 4
  • Gmund, Hausham und Holzkirchen: 2
  • Waakirchen, Warngau, Weyarn und Valley: 1
  • Bad Wiessee, Bayrischzell, Irschenberg, Kreuth, Rottach-Egern, Schliersee und Tegernsee: 0

Update, 7. Juni, 16.05 Uhr: Ergebnisse aus Gmund

Das Landratsamt hat den Corona-Ausbruch nach der Gemeinderatssitzung in Gmund geprüft. Dies ist nun abgeschlossen. Hier die Ergebnisse:

Grundsätzlich gibt es keine Maskenpflicht für Mitglieder kommunaler Gremien, solange sich diese an ihren Plätzen befinden. Der Vorsitzende eines Gremiums kann diese jedoch im Rahmen des von ihm ausgeübten Hausrechts und der Sitzungsordnung für Besucher und Gemeinderäte anordnen.

Was nun die Sitzung im Neureuthersaal angeht, so ist dieser für 250 Personen ausgelegt. Folglich konnte ein Abstand von mindestens 1,5 Metern stets gewährleistet werden. „Der Sitzungsraum verfügte zudem über eine Lüftungsanlage, welche die Luft nicht umwälzt, sondern nach oben absaugt und komplett austauscht“, teilt das Landratsamt Miesbach mit. „Der Bürgermeister konnte eine sorgfältige Abwägung und Ermessungsübung darlegen.“

Ein Rechtsverstoß läge nur dann vor, wenn das Ermessen fehlerhaft ausgeübt wurde. Ein solcher konnte vorliegend allerdings nicht festgestellt werden. Dass er das Infektionsgeschehen falsch eingeschätzt hat, könne dem Bürgermeister als infektiologischen Laien nicht zum Nachteil gereicht werden.

Die Infektionen aus dem Gmunder Cluster sind der Mutante zuzuordnen, die zuerst in Großbritannien festgestellt wurde und als noch leichter von Mensch zu Mensch übertragbar gilt als die zuvor zirkulierenden Varianten.

„Die unwissentlich infizierten Sitzungsteilnehmer haben durch weitere Kontakte Familie und weitere Personen infiziert“, erklärt das Landratsamt weiter. „Im gesamten Landkreis ist zu beobachten, dass das britische Virus innerhalb einer Familie rasch um sich greift.“ Während es zu Beginn der Pandemie noch möglich gewesen sei, Erkrankte innerhalb der Familie zu isolieren und so vor einer Infektion zu schützen, erkenne das Gesundheitsamt, dass das britische Virus häufig die gesamte Familie infiziere.

Mittlerweile hat das Staatsministeriums des Innern die Vorgaben angepasst und legt eine Maskenpflicht auch für Kommunalvertreter nahe.

Update, 2. Juni, 11.20 Uhr: Neue Corona-Regeln

Fünf Tage in Folge war die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach unter 50. Somit können ab Donnerstag, 3. Juni, neue Corona-Regeln in Kraft treten. „Die weiteren Öffnungsschritte wurden vom Landratsamt über die Regierung von Oberbayern beim Gesundheitsministerium beantragt“, teilt die Behörde in Miesbach mit. „Es ist erfreulich, dass auch für diese Lockerungen am Mittwoch das Einvernehmen erteilt wurde.“

Ab Donnerstag, 3. Juni, gilt somit:

  • Einzelhandel: Ladengeschäfte können besucht werden, ohne dass vorher ein Termin vereinbart werden muss. Zu beachten ist, dass Abstandsregeln, FFP2-Maskenpflicht und die erlaubte Anzahl von Kunden je Quadratmeter eingehalten werden. Es ist kein negativer Testnachweis notwendig.
  • körpernahe Dienstleistungen: Friseur, Fußpflege und Co. benötigen lediglich eine vorherige Terminvereinbarung. Ein Test vorab entfällt.
  • Schulen: In allen Schularten findet Präsenzunterricht statt. Weiterhin wird an Schulen zweimal wöchentlich getestet. Kinder ab der 5. Klasse müssen auf dem gesamten Schulgelände eine medizinische Gesichtsmaske tragen.
  • Kindertagesbetreuung: Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung können vollumfänglich öffnen.
  • Kulturstätten: Um Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten zu besuchen, muss kein Termin mehr gebucht und kein negativer Test vorgelegt werden.
  • Außengastronomie: Außengastronomie kann ohne negatives Testergebnis besucht werden, sofern die geltenden Kontaktbeschränkungen berücksichtigt werden.
  • Kultur: Der Besuch von Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos ist auch ohne negatives Testergebnis gestattet.
  • Sport: Kontaktfreier Sport in Innenbereichen sowie Kontaktsport unter freiem Himmel sind ohne negatives Testergebnis möglich. Unter freiem Himmel sind Gruppen von bis zu 25 Erwachsenen erlaubt. Der Besuch von Fitnessstudios ist für kontaktfreien Sport nur noch an eine Terminbuchung gebunden, ein Negativtest entfällt. Sportveranstaltungen unter freiem Himmel können mit festen Sitzplätzen von bis zu 250 Zuschauern begleitet werden.
  • Freizeit: Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr sowie Städte-, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien können ohne Testpflicht angeboten werden. Ein Besuch von Freibädern ist möglich, wenn ein Termin vereinbart, ein Negativtest ist nicht notwendig.

Wie geht es weiter?

Am Mittwoch, 2. Juni, liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 52. Der Schwellenwert 50 ist damit am ersten Tag überschritten. „Es besteht die Möglichkeit, dass bei weiterhin steigender Inzidenz in den nächsten Tagen die Inzidenzphase 50 bis 100 wieder erreicht wird“, erklärt das Landratsamt. „Dazu muss die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über 50 liegen.“ Dann würden die Corona-Regeln wieder angepasst.

Vorbericht vom 1. Juni:

Der Landkreis Miesbach hat Unregelmäßigkeiten bei einer Teststation am Hagebaumarkt in Miesbach aufgedeckt und die Polizei eingeschaltet. Darüber informiert Sprecherin Sophie-Marie Stadler. „Diese Teststation war nie vom Gesundheitsamt beauftragt“, erklärt sie zudem. Der Landkreis nutzt das Portal www.reihentestung.de. Für die dort angeschlossenen Teststationen gelten strenge Auflagen.

„Dass Unregelmäßigkeiten bei der Teststation am Hagebaumarkt in Miesbach aufgefallen sind, ist der Aufmerksamkeit einzelner Bürger zu verdanken“, heißt es weiter. „Um welche Unregelmäßigkeiten es sich genau handelt, kann nach Rücksprache mit der Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekanntgegeben werden.“

Zudem betont der Miesbacher Hagebaumarkt, dass er nicht Betreiber der Teststation ist, sondern diese von einem externen Dienstleister betrieben wird.

Grundsätzlich können Corona-Schnelltests in Bayern von drei Gruppen durchgeführt werden: Kassenärzten, Apotheken und Anbietern, die vom örtlich zuständigen Gesundheitsamt damit beauftragt werden.

Um im landkreisweiten Portal aufgenommen zu werden, müssen Betreiber von Testzentren zusätzlich ein ausführliches Hygienekonzept, ein Beschaffungskonzept und einen ärztlichen Gesamtverantwortlichen vorlegen. „Jeder Test wird genau erfasst“, erklärt Sophie-Marie Stadler.

So sind zwischen dem Start von www.reihentestung.de am Karfreitag bis zum 1. Juni, 8 Uhr, genau 46.995 Schnelltests abgewickelt worden. In der vergangenen Woche waren es 11.401 Tests, wobei mit 1.586 Tests die meisten auf die Teststation in der Miesbacher Innenstadt (Marktplatz) entfielen.

ft; ksl

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