Aktuelle Infos im News-Ticker

Corona im Landkreis Miesbach: 7-Tage-Inzidenz so hoch wie nie zuvor

Corona-Impfung
+
Ein Mann steht an einem Covid-19-Impfzentrum hinter der Bodenaufschrift „Impfen“.
  • VonKatja Schlenker
    schließen

Landkreis – Corona-Mutationen sind auch im Landkreis Miesbach aktiv. Aktuelle Infos zur 7-Tage-Inzidenz gibt es in unserem News-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: 340,4; Auslastung der Intensivbetten: 79 Prozent (19 von 24 Betten)
  • Infektionen seit Beginn der Pandemie: 5.933; Todesfälle: 87
  • Vollständig Geimpfte: 62.792; Erstgeimpfte: 64.798; Auffrischung: 1.755

Service:

Update, 11.50 Uhr: Appell an Bürger

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach liegt am Freitag (22. Oktober) fast bei 350. Das Gesundheitsamt ist am Limit und appelliert nun an die Bürger. Was das bedeutet, lesen Sie hier.

Update, 9.55 Uhr: Neue Corona-Hotline

Da das Contact-Tracing-Team (CTT) angesichts der vielen neuen Corona-Fälle im Landkreis Miesbach dringend personelle Unterstützung benötigt, um die Infektionsketten noch nachvollziehen zu können, werden ab Montag, 25. Oktober, die Mitarbeiter der Corona-Hotline im CTT helfen. Die Hotline ist ab Montag zu erreichen:

  • Montag bis Freitag, von 7.30 bis 12.30 Uhr
  • Donnerstag zusätzlich von 13.30 bis 17 Uhr

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit betreibt eine Corona-Hotline unter 09131/68085101. „Außerdem gibt es umfangreiche Online-Angebote auf der Internetseite des Landratsamtes und bei allen Gesundheitsbehörden, die für eine erste Information in Anspruch genommen werden sollten“, teilt Landkreis-Sprecherin Sophie-Marie Stadler mit.

Update, 22. Oktober, 7.50 Uhr: Haltestellen Impfbus

Der Corona-Impfbus hält in den nächsten Tagen an folgenden Orten im Landkreis Miesbach:

  • Samstag, 23. Oktober: 9 bis 13 Uhr Bayrischzell, Schulstraße 5
  • Dienstag, 26. Oktober: 9 bis 13 Uhr Schliersee, Seminarraum der Gästeinformation in der Vitalwelt, Perfallstraße 4
  • Mittwoch, 27. Oktober: 9 bis 13 Uhr Holzkirchen, Rathaus, Herdergarten
  • Donnerstag, 28. Oktober: 9 bis 13 Uhr Gmund, Gut Kaltenbrunn
  • Samstag, 30. Oktober: 14 bis 18 Uhr Holzkirchner Tafel, Am Ladehof 6

Update, 17.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (21. Oktober) bei 322,4 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.933 – 342 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Waakirchen: 40 aktive Fälle
  • Holzkirchen: 35
  • Bayrischzell: 29
  • Rottach-Egern: 26
  • Fischbachau: 25
  • Gmund, Miesbach und Valley: 24
  • Warngau: 23
  • Irschenberg: 21
  • Hausham und Kreuth: 12
  • Bad Wiessee und Schliersee: 11
  • Weyarn: 10
  • Otterfing: 9
  • Tegernsee: 6

Update, 21. Oktober, 9.55 Uhr: Symptome in der Kita

Nicht eingeschulte Kita-Kinder seien aktuell im Vergleich zur Gesamtbevölkerung und zu Schulkindern in geringem Maße vom Coronavirus Sars-CoV-2 betroffen. Dies erlaube, für Kita-Kinder den Umgang mit Krankheitssymptomen in der Betreuung zu erleichtern und Familien dadurch zu entlasten.

Benötigten Kinder bislang einen negativen PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest, wenn sie die Kita trotz leichter Krankheitssymptome wie Schnupfen besuchen wollten, genügt für nicht eingeschulte Kinder künftig ab sofort eine Bestätigung der Eltern, dass vor dem Kita-Besuch zu Hause ein Selbsttest durchgeführt wurde, der negativ ausgefallen ist. Dafür können die Selbsttests genutzt werden, die die Familien über die Berechtigungsscheine kostenfrei in den Apotheken für ihre Kinder erhalten. Eine Musterbestätigung für einen durchgeführten Test stellt das Familienministerium den Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung.

Erkranke ein Kind hingegen schwerer, habe es beispielsweise Fieber, Hals- oder Ohrenschmerzen oder starken Husten, sei weiterhin ein PCR- oder PoC-Antigen-Test erforderlich, um das Kind wieder in der Kita zuzulassen. PCR-Tests sind für Personen mit einschlägigen Symptomen kostenfrei. Kinder mit (nur noch) leichten Symptomen würden auch künftig in den lokalen Testzentren kostenfrei mittels PoC-Antigen-Schnelltest auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet. Ein ärztliches Attest sei hingegen nicht nötig.

Für Schulkinder gelten – analog zum Schulbereich – die bereits bestehenden Regeln vorerst fort: Das heißt, ein Hortbesuch trotz leichter Symptome ist nur mit negativem PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest möglich. Darüber informiert das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Update, 19. Oktober, 12.20 Uhr: Inzidenz hoch wie nie

Die 7-Tage-Inzidenz ist mit 230,6 so hoch wie nie zuvor im Landkreis Miesbach. „Einen speziellen Grund, beispielsweise eine betroffene Einrichtung, gibt es dafür nach wie vor nicht“, teilt das Landratsamt mit.

Im Fokus stehen weiterhin Schulen und Kitas. „Weil dort viel getestet wird, werden auch viele Fälle entdeckt“, erklärt die Behörde. Momentan gebe es Fälle in drei Schulklassen an drei verschiedenen Schulen mit acht positiv getesteten Schülern. Außerdem seien zwei Kindertagesstätten betroffen mit drei Gruppen und fünf positiven Fällen. Das einzige größere Cluster sei eine Hochzeitsfeier mit 14 positiv getesteten Personen.

„Diese Cluster machen aber natürlich nicht die hohe Inzidenz aus“, resümiert das Landratsamt. „Hauptsächlich wird die Infektion unbemerkt im Familienkreis, bei privaten Treffen oder am Arbeitsplatz übertragen.“ Eine Aufschlüsselung nach Infektionsgrund gebe es nicht. Einige Infektionen könnten auch gar nicht nachverfolgt werden, weil es keine Anhaltspunkte für die Infektion gebe.

Das Contact-Tracing-Team versuche das Möglichste, Kontakte noch nachverfolgen zu können.

„Die Anzahl der Tests, die im Testzentrum in Miesbach durchgeführt werden, hat rapide abgenommen, seit diese nicht mehr für jeden kostenlos sind“, berichtet die Behörde zudem. „Täglich werden ungefähr 15 PCR- und 25 Schnelltests im Testzentrum gemacht.“ Selbstzahler-Tests werden dort nicht durchgeführt.

Über das landkreisweite Portal www.reihentestung.de würden täglich etwa 600 Schnelltests abgewickelt, aber es sei keine Auswertung möglich, ob diese gegen Bezahlung oder wegen des kostenlosen Anspruchs nach der Testverordnung durchgeführt werden.

In der vergangenen Woche wurden zudem 630 Impfungen über die Impfangebote des Impfzentrums durchgeführt. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • 108 im Krankenhaus Agatharied
  • 245 während Happy-Hour und Familientag im Impfzentrum
  • 277 im Impfbus
  • Spitzenreiter war der Mittwoch mit 130 Impfungen an der Impfbus-Station Herdergarten in Holzkirchen.

Update, 18. Oktober, 17.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (18. Oktober) bei 214,6 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.680 – 204 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Holzkirchen und Waakirchen: 23 aktive Fälle
  • Irschenberg: 22
  • Warngau: 19
  • Fischbachau und Rottach-Egern: 15
  • Valley: 12
  • Gmund, Miesbach und Schliersee: 10
  • Weyarn: 9
  • Bad Wiessee und Hausham: 8
  • Bayrischzell und Otterfing: 7
  • Kreuth und Tegernsee: 3

Update, 11.55 Uhr: Corona-Langzeitfolgen mildern

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek will die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Corona-Langzeitfolgen verbessern. Er sagte dazu bei der Übergabe der ersten beiden Förderbescheide einer neu aufgelegten Förderinitiative: „Wir unterstützen das gemeinsame Projekt Post-Covid Kids Bavaria des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin der München Klinik und des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) sowie der Kinderuniversitätsklinik der Barmherzigen Brüder Regensburg mit rund 1,7 Millionen Euro. Ich freue mich besonders, dass unsere ersten Förderbescheide zum wichtigen Thema Post-Covid-Syndrom die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den Fokus nehmen.“

Bayern hat im Juni die Förderinitiative „Versorgungsforschung zum Post-Covid-Syndrom“ mit einem Volumen von 5 Millionen Euro aufgelegt, um die Versorgung von Post-Covid-Patienten zu verbessern. Bayern will damit möglichst viele innovative und effiziente Wege etablieren, um Spät- und Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung zu behandeln.

Der Minister sagt: „Corona-Langzeitfolgen wie das Post-Covid-Syndrom haben massive Auswirkungen auf den Alltag und die Lebensqualität der Betroffenen. Genau deshalb haben wir bereits im Juni unseren Fokus auf eine Förderinitiative zur Versorgungsforschung gelegt. Denn klar ist: Wir müssen dringend die Erkenntnisse und das Wissen über das Krankheitsbild und die Versorgung der Betroffenen verbessern.“

Holetschek erklärt: „Etwa 10 Prozent aller an Covid-19 erkrankten Erwachsenen kämpfen nach Expertenschätzungen mit Spätfolgen. Das entspräche in Bayern derzeit rund 74.000 Betroffenen. Wie häufig die Langzeitfolgen bei Kindern und Jugendlichen auftreten – dazu gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Fakt ist aber: Auch Kinder und Jugendliche können vom Post-Covid-Syndrom betroffen sein.“

Und weiter: „Das Modellprojekt ist einzigartig in ganz Deutschland und Vorbild für künftige Versorgungsstrukturen für das Post-Covid-Syndrom. Wir tragen damit ganz entscheidend zur Verbesserung der Versorgung von betroffenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei. Nur mit vereinten Kräften können wir die gesundheitlichen Folgen der Pandemie wirksam bekämpfen.“

Weitere Informationen gibt es unter www.stmgp.bayern.de und www.lgl.bayern.de.

Update, 15. Oktober, 11.35 Uhr: Haltestellen Impfbus

„Pünktlich zum Wochenende gibt es einen neuen Fahrplan des Impfbusses“, teilt Sprecherin Vanessa Schallmoser. „Bitte beachten Sie, dass die Happy-Hour ab Montag, 18. Oktober, nur noch an folgenden Wochentagen stattfindet: Montag, Freitag und Sonntag.“

  • Freitag, 15. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Miesbach, Rewe, Am Windfeld 19
  • Samstag, 16. Oktober: 14 bis 18 Uhr Gmunder Tafel, Wiesseer Straße 18
  • Dienstag, 19. Oktober: 9 bis 13 Uhr Vitalwelt Schliersee, Perfallstraße 4
  • Mittwoch, 20. Oktober: 9 bis 13 Uhr Holzkirchen, Herdergarten
  • Donnerstag, 21. Oktober: 9 bis 13 Uhr Irschenberg, FCB-Shop, Wendling 16
  • Samstag, 23. Oktober: 9 bis 13 Uhr Bayrischzell, Schulstraße 5

Update, 16.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (14. Oktober) bei 187,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.591 – 187 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Holzkirchen: 29 aktive Fälle
  • Irschenberg und Warngau: 17
  • Waakirchen: 14
  • Fischbachau, Gmund und Rottach-Egern: 13
  • Bad Wiessee und Weyarn: 12
  • Miesbach: 11
  • Schliersee: 9
  • Hausham: 8
  • Valley: 7
  • Otterfing: 5
  • Bayrischzell und Kreuth: 3
  • Tegernsee: 1

Update, 14. Oktober, 9.45 Uhr: Pflegekassen verweigern Corona-Sonderregeln

Der Bundesrat hat beschlossen, dass bisher befristete Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige bis Ende Dezember 2021 verlängert werden. „Somit gelten nun alle Sonderregeln für Pflege zu Hause noch bis Ende des Jahres“, erklärt Sibell Turus vom Verbund Pflegehilfe. „Bei vielen Pflegekassen scheitern Betroffene jedoch, wenn sie die Leistungen beanspruchen wollen.“

Vermehrt komme es beim Verbund Pflegehilfe zu Anrufen wegen abgelehnter Sonderleistungen oder sogar Rückforderungen seitens der Pflegekasse. Verschiedene Kassen behaupten, die Corona-Sonderregeln für Pflege seien ausgelaufen. „Das ist nicht korrekt”, versichert Johannes Haas, Geschäftsführer des Verbunds Pflegehilfe. „Wir befinden uns noch immer in einer Pandemie. Wenn manche Pflegekassen etwas anderes behaupten und berechtige Leistungen streichen, dann ist das nicht tragbar.“

Pflegebedürftige sähen sich mit Abflachen der Pandemie mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert als zu Lockdown-Zeiten. Sowohl ambulant als auch stationär fehle es mehr als je zuvor an Pflegeplätzen. Der Personalengpass habe sich durch Corona weiter verschärft. Statt aufatmen heiße es also für viele weiter bangen, während die Politik es versäume, die Bedingungen in der Pflege zu verbessern. Der Auftrag an die neue Regierung sei klar: Pflegebedürftige müssen endlich wieder eine Perspektive für ein würdevolles Leben im Alter erhalten.

Offiziell bleiben folgende Sonderregeln bis 31. Dezember 2021 gültig:

  • flexiblere Nutzung des Entlastungsbetrags in Höhe von 125 Euro für notwendige Hilfen zum Beispiel durch Nachbarn (gilt bei Pflegegrad 1 in häuslicher Pflege)
  • Nicht genutzte Entlastungsbeträge aus 2019/2020 können noch bis zum 31. Dezember 2021 verwendet werden und verfallen nicht wie normalerweise.
  • Die Pflegegradbestimmung findet wieder vor Ort statt, kann jedoch im Einzelfall auch weiterhin telefonisch erfolgen.
  • Beratungsbesuche für Pflegegeldempfänger müssen verpflichtend abgerufen werden, dürfen allerdings auch weiterhin telefonisch stattfinden.
  • 20 statt 10 Tage Freistellung, um die Pflege eines Angehörigen zu organisieren. Das Pflegeunterstützungsgeld dient als Lohnersatz.
  • kurzfristige und flexible Reduzierung der Arbeitszeit zugunsten der Familienpflegezeit
  • 60 statt 40 Euro für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wie Mundschutz und Desinfektionsmittel.

Update, 13. Oktober, 12.15 Uhr: PCR-Pool-Tests in Kindertagesbetreuung

Die umfassenden Hygienemaßnahmen in der Kindertagesbetreuung zeigen Wirkung. Das Infektionsgeschehen in bayerischen Kindertageseinrichtungen sei nach wie vor gering. Das passgenaue Testkonzept für Beschäftigte und Kinder leiste einen großen Beitrag für mehr Infektionsschutz in den Kitas: Beschäftigte in Kindertagesbetreuung erhalten kostenfreie Selbsttests und können damit auch ihrer bestehenden Testnachweispflicht nachkommen. Schulkinder werden im Rahmen ihres Schulbesuchs mittels PCR-Pooling getestet und nicht eingeschulte Kinder können sich mit vom Freistaat zur Verfügung gestellten Berechtigungsscheinen über die Apotheken mit kostenfreien und geeigneten Selbsttests versorgen.

Um für den bevorstehenden Winter 2021/2022 bestmöglich gewappnet zu sein, wurde das freiwillige Testkonzept für nicht eingeschulte Kinder bereits Mitte September um die Möglichkeit von PCR-Pool-Tests ergänzt. Der Freistaat unterstützt die Landkreise und kreisfreien Städte beim Einführen von PCR-Pool-Tests in der Kindertagesbetreuung und hat ein entsprechendes Förderprogramm geschaffen. War der Bewilligungszeitraum zunächst auf den 31. Dezember 2021 befristet, wurde dieser nun auf Anregung insbesondere größerer Kommunen analog zum Schulbereich bis Ende Februar 2022 verlängert.

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner betont: „Die nun beschlossene Verlängerung des Bewilligungszeitraums gibt insbesondere auch den großen Kommunen die entsprechende Wahlfreiheit, das bereits bestehende Testkonzept in der Kindertagesbetreuung um PCR-Pooling zu ergänzen. Damit bietet der Freistaat größtmögliche Flexibilität – für die Kommunen, die Träger sowie die Familien.“

Update, 12. Oktober, 15.55 Uhr: Ausnahmezustand

„Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen ist bedauerlicherweise immer noch sehr hoch“, teilt das Landratsamt mit. „Der Landkreis Miesbach gehört mit einer 7-Tage-Inzidenz von 178,7 nach wie vor zu den Top 10 der höchsten Inzidenzen in Deutschland.“

Es gebe keine Einrichtung, Gruppe, Veranstaltung oder ähnliches, auf die die hohen Infektionszahlen zurückzuführen wären. Bei einer Hochzeitsfeier haben sich 12 Personen angesteckt. Darüber hinaus gebe es nur kleine Cluster mit Infizierten im einstelligen Bereich.

Ein besonderes Augenmerk liege weiterhin auf Schulen und Kitas: Weil dort viel getestet wird und gleichzeitig eine Impfempfehlung erst für Kinder ab 12 Jahren besteht, ist es nur logisch, dass bei Kindern vermeintlich viele Infektionen aufgedeckt werden. Aktuell seien drei Kita-Gruppen an zwei verschiedenen Einrichtungen im Landkreis Miesbach in Quarantäne, nachdem je eine Person positiv getestet wurde. Zudem sind Schüler aus fünf Klassen an zwei verschiedenen Schulen in Quarantäne, nachdem pro Klasse zwei beziehungsweise drei Schüler positiv getestet wurden.

„Die scheinbare Häufung von Fällen an Kitas oder Schulen ist kein Zufall“, erklärt das Landratsamt „Oft sind einfach Geschwisterkinder oder Freunde betroffen, mit denen privater Kontakt bestand.“

Das Gesundheitsamt versuche das Möglichste, Infektionsketten zu unterbrechen, gelange jedoch zunehmend an seine Grenzen. Alleine schon, wenn man bedenke, dass bei einem positiven Schüler alle zirka 30 Klassenkameraden abtelefoniert werden müssen, werde klar, dass die schiere Anzahl an Kontaktpersonen nicht mehr tagesaktuell kontaktiert werden könne. Umso wichtiger sei ein verantwortungsvoller, selbstverantwortlicher Umgang mit einem potenziell infektiösen Kontakt.

PCR- und Schnelltests sind seit Montag (11. Oktober) nicht mehr für jeden kostenlos, sondern nur noch, wenn ein Anspruch nach der neuen bundesweiten Testverordnung besteht. Es gebe keine behördlichen Vorgaben, wie viel ein PCR- oder Schnelltest auf Wunsch kosten dürfe. Angelehnt an die Erstattungsrichtlinie für Dienstleister, die die kostenfreien Tests für Bürger mit Anspruch darauf durchführen, könne man als Richtwert für Schnelltests von 15 bis 25 Euro ausgehen und bei PCR-Tests je nach Labor von 60 bis 80 Euro.

Zudem hat Landrat Olaf von Löwis entschieden, das Impfbusangebot um vier Wochen über den 15. Oktober hinaus zu verlängern. Ab Samstag, 16. Oktober, ist der Bus immer dienstags, mittwochs, donnerstags und samstags unterwegs. Das Impfzentrum öffnet für die Happy-Hour montags und freitags, von 17 bis 20 Uhr, sowie für den Familientag mit Beratung durch Kinderärzte und Gynäkologen sonntags, ab 13.30 Uhr. Außerdem impft das Krankenhaus Agatharied täglich, von 14 bis 16.30 Uhr.

In der vergangenen Woche wurden über die verschiedenen Angebote des Impfzentrums 712 Impfdosen verabreicht, davon 106 im Krankenhaus, 273 während Happy-Hour und Familientag sowie 333 im Impfbus. Am meisten Impfdosen auf einmal wurden vergangene Woche an der Impfbus-Haltestelle am Rathaus Holzkirchen am Mittwoch, 6. Oktober, mit 58 Impfungen sowie an der Haltestelle der Tafel Holzkirchen am Samstag, 9. Oktober, mit 53 Impfungen verabreicht. Seit der Inbetriebnahme des Impfbusses am 11. August wurden dort über 2.100 Spritzen gesetzt.

Update, 11. Oktober, 16.40 Uhr: Impfbus wird verlängert

Miesbachs Landrat Olaf von Löwis hat am Montag (11. Oktober) darüber informiert, dass der Impfbus als Angebot verlängert wird. In einer Videobotschaft nennt er weitere Details.

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (11. Oktober) bei 176,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.405 – 180 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach: 30 aktive Fälle
  • Weyarn: 25
  • Bad Wiessee und Holzkirchen: 17
  • Fischbachau und Irschenberg: 13
  • Hausham: 12
  • Waakirchen: 10
  • Gmund, Rottach-Egern und Warngau: 9
  • Schliersee und Valley: 4
  • Kreuth und Otterfing: 3
  • Bayrischzell und Tegernsee: 1

Update, 8. Oktober, 14 Uhr: Haltestellen Impfbus

  • Samstag, 9. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Holzkirchner Tafel, Am Ladehof 6
  • Sonntag, 10. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Schliersee, Vitalwelt, Perfallstraße 4
  • Montag, 11. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Kreuth, Naturkäserei, Reißenbichlweg 1
  • Dienstag, 12. Oktober: 11 bis 17.30 Uhr Weyarn, Edeka, Kugelpoint 1
  • Mittwoch, 13. Oktober: 11 bis 17.30 Uhr Holzkirchen, Rathaus, Herdergarten
  • Donnerstag, 14. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Fischbachau, Winklstüberl, Leitzachtalstraße 68
  • Freitag, 15. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Miesbach, Rewe, Am Windfeld 19

Update, 17.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (7. Oktober) bei 148,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.405 – 172 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Weyarn: 34 aktive Fälle
  • Miesbach: 31
  • Hausham: 16
  • Bad Wiessee und Irschenberg: 13
  • Warngau: 12
  • Fischbachau: 9
  • Rottach-Egern und Waakirchen: 8
  • Holzkirchen: 7
  • Gmund: 5
  • Otterfing und Tegernsee: 4
  • Schliersee: 3
  • Kreuth und Valley: 2
  • Bayrischzell: 1

Update, 7. Oktober, 12.10 Uhr: Kostenlose Corona-Tests

Bayern bietet auch über das geplante Ende der kostenfreien Bürgertests hinaus unter bestimmten Voraussetzungen kostenlose Corona-Tests an. Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagt dazu: „Tests sind auch weiterhin zentraler Bestandteil unserer Corona-Strategie. Sie sind für uns entscheidend, um das Infektionsgeschehen erfassen zu können. Deshalb ist klar: Wo sie notwendig und sinnvoll sind, bleiben Corona-Tests für betroffene Bürger kostenfrei – auch nach dem Ende der vom Bund bis zum 10. Oktober finanzierten Bürgertests.“

Der Minister erläutert: „Fest steht: Wer Symptome hat, zum Arzt geht und sich testen lässt, muss diese Tests auch in Zukunft nicht selbst zahlen. Auch in weiteren Fällen sind nach dem 10. Oktober kostenlose Tests für Menschen ohne Symptome möglich: für Kinder unter 12 Jahren und Menschen, die sich nicht impfen lassen können etwa aus medizinischen Gründen.“

Bis zum 31. Dezember gilt dies auch für Menschen, die zum Zeitpunkt des Tests das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und für Schwangere. Da der Zeitraum seit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission noch nicht ausreichend lang ist, um Stillenden beide Impfungen zu ermöglichen, gilt hier im Rahmen der Testverordnung des Bundes eine Übergangsfrist bis zum 10. Dezember. Anschließend, ab dem 11. Dezember, entfällt auch für Stillende der Anspruch auf kostenlose Tests.

Holetschek ergänzt: „Kostenlose Tests gibt es auch weiterhin für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen arbeiten oder diese besuchen. Sie erhalten von den Einrichtungen Berechtigungsscheine, mit denen sie sich in den rund 100 lokalen Testzentren kostenlos testen lassen können. Noch eine Ausnahme gibt es für Studenten: Für sie haben wir eine Verlängerung der kostenfreien Tests bis zum 30. November geplant. Die Kosten für die Tests trägt der Freistaat.“

Update, 17.10 Uhr: Lockerung der Corona-Regeln

Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann begrüßt den Beschluss des Ministerrats, weitere Corona-Regeln zu lockern: „Ich freue mich nicht nur auf volle Stadien, sondern auch über einen großen Schritt in Richtung Normalität.“

Veranstalter können in allen Sportstätten ab dem 6. Oktober entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene sowie Schulkinder unter 12 Jahren einlassen (2G). Dann können sie auch die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands sowie die Personenobergrenze aufheben. Auch das Alkoholverbot bei Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ist dann aufgehoben.

Möglich sind die Lockerungen auch, wenn Veranstalter darüber hinaus Getestete mit PCR-Nachweis einlassen (3G plus). Auch Schüler, die älter als 12 Jahre sind, können dann ins Stadion, weil diese ohnehin regelmäßig getestet werden.

Zwar sei kein Veranstalter dazu gezwungen, dann gelte aber nach wie vor die Personenobergrenze je nach Stadiongröße, das Alkoholverbot bei größeren Veranstaltungen sowie die Abstands- und Maskenpflicht. „Es gibt hier keinen staatlichen Zwang“, erklärt Herrmann und appelliert dennoch an alle Nichtgeimpften, die ein Stadion besuchen wollen: „Lassen Sie sich impfen und genießen Sie die wiedergewonnene Freiheit.“

Voraussetzung für den Einlass zu einer Sportveranstaltung nach den gelockerten Regeln sind strenge Zugangskontrollen durch den Veranstalter. Es müsse sichergestellt sein, dass der Eintritt in eine Sportstätte nicht unkontrolliert möglich ist. Bei den Kontrollen muss die Identität der Besucher mit Impfzertifikat oder Nachweis einer Genesung (2G) oder PCR-Testnachweis (3G) festgestellt werden. Herrmann kündigt an: „Wir werden das engmaschig kontrollieren. Fehlende Nachweise können mit einem Bußgeld geahndet werden.“

Der Minister ist sich aber sicher, dass die Sportveranstalter verantwortungsbewusst mit den neuen Freiheiten umgehen: „Die Erfahrungen aus den Lockdowns haben uns gezeigt, dass nahezu alle Veranstalter klug und verantwortungsvoll mit den Regeln umgehen. Ich bin zuversichtlich, dass dem Zuschauervergnügen wie in früheren Jahren nichts mehr entgegensteht.“

Update, 5. Oktober, 14.25 Uhr: Aktuelles Infektionsgeschehen

Die Inzidenz im Landkreis Miesbach ist nach wie vor hoch, aber es gibt keinen wirklichen Hotspot, der dafür verantwortlich wäre. „Das Infektionsgeschehen ist weiterhin diffus – auch wenn das Landratsamt Miesbach nachvollziehen kann, dass diese Aussage für viele zunehmend unzufriedenstellend ist“, teilt die Behörde mit.

Es gebe zahlreiche Infektionen bei Schülern und Kindergartenkindern. Aktuell seien mindestens drei Schulen und fünf Kindergärten betroffen, meist jeweils mehrere Klassen oder Gruppen. „Glücklicherweise zeigen Kinder bisher kaum oder nur leichte Krankheitssymptome“, heißt es in einer Mitteilung.

Insgesamt wurden über die diversen Angebote des Impfzentrums in der vergangenen Woche 621 Impfungen vorgenommen:

  • 24 am Drive-in (Angebot zum 1. Oktober eingestellt)
  • 94 im Krankenhaus Agatharied
  • 252 während der Happy-Hour und dem Familientag
  • 251 im Impfbus
  • Freitag wurden mit 76 Impfdosen am meisten Personen an einem Tag geimpft seit Beginn des Impfbus-Angebots

Im Landkreis wurden bisher über das Impfzentrum und die niedergelassenen Ärzte 63.930 Erst- und 61.356 Zweitimpfungen vorgenommen. Das würde bei einer Einwohnerzahl von ziemlich genau 100.000 Bewohnern einer Impfquote von 63,9 Prozent Erstgeimpften und 61,4 Prozent vollständig Geimpften bedeuten.

„Jedoch stehen alle Impfangebote grundsätzlich allen Bürgern mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland oder einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland zur Verfügung“, erklärt die Behörde. „Auf Basis dieser zur Verfügung stehenden Informationen ist es nicht möglich, zu ermitteln, wie viele Landkreisbürger genau geimpft wurden, wie viele vielleicht ein Angebot in einem anderen Landkreis in Anspruch genommen haben oder wie viele Bürger von außerhalb des Landkreises sich hier haben impfen lassen.“

Update, 4. Oktober, 16.45 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (4. Oktober) bei 155,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.233 – 155 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach: 29 aktive Fälle
  • Weyarn: 27
  • Hausham: 19
  • Fischbachau und Holzkirchen: 12
  • Rottach-Egern: 11
  • Warngau: 10
  • Bad Wiessee: 7
  • Irschenberg: 5
  • Tegernsee, Valley und Waakirchen: 4
  • Bayrischzell, Kreuth und Otterfing: 3
  • Gmund: 2

Update, 11.25 Uhr: Appell an Studenten

Zum Beginn des Wintersemesters 2021/2022 am 1. Oktober rufen Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Wissenschaftsminister Bernd Sibler die Studenten dazu auf, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. An den Hochschulen sind zum Semesterbeginn niederschwellige Impfaktionen geplant, bei denen sich die Studenten und das Hochschulpersonal unkompliziert eine Schutzimpfung gegen Covid-19 geben lassen können. Geplant sind etwa Impfbusse vor Hochschulen, mobile Teams oder gesonderte Aktionen in den Impfzentren.

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 gilt auch an den Hochschulen die 3G-Regel. Der Zugang ist also nur für Genesene, Geimpfte oder Getestete möglich. Für Studenten sind die Tests während einer Übergangsphase bis zum 30. November kostenfrei. Durchgeführt werden diese bei durch die Hochschulen beauftragten Dienstleistern, teilweise an den Hochschulen selbst sowie – im Rahmen der Verfügbarkeit – in lokalen Testzentren und Schnelltestzentren der Kreisverwaltungsbehörden.

Gemäß der unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten wie etwa der Hochschulgröße oder Lage bieten die Hochschulen mit Unterstützung der beiden Ministerien passgenaue und individuelle Testangebote an. Als Nachweis in Testzentren gilt der Studentenausweis.

Nach dem 30. November sind die Tests nur noch für diejenigen kostenlos, die unabhängig von ihrem Status unter andere Ausnahmeregeln wie etwa medizinische Kontraindikationen fallen und sich deshalb aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Kostenlose Tests erhalten außerdem weiterhin ausländische Studenten, die mit einem anderen als von der Europäischen Arzneimittelbehörde zugelassenen Impfstoff geimpft sind und daher in der EU nicht als immunisiert gelten, sich aber auch nicht erneut impfen lassen können.

Update, 10.10 Uhr: Haltestellen des Impfbusses

Das Landratsamt Miesbach weist darauf hin, dass die Impfzentrum-Hotline 08025/7047777 nur noch vormittags täglich, von 9 bis 13 Uhr, besetzt ist. Der Impfbus hält in den nächsten Tagen an folgenden Haltestellen:

  • Freitag, 1. Oktober: 11 bis 17.30 Uhr Holzkirchen, Rathaus, Herdergarten
  • Samstag, 2. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Gmunder Tafel, Wiesseer Straße 10
  • Sonntag, 3. Oktober: 8.30 bis 12 Uhr Irschenberg, FC-Bayern-Fanshop
  • Montag, 4. Oktober: 11 bis 17.30 Uhr Gmund, Gut Kaltenbrunn
  • Dienstag, 5. Oktober: 11 bis 17.30 Uhr Fischbachau, Winklstüberl, Leitzachtalstraße 68
  • Mittwoch, 6. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Holzkirchen, Rathaus, Herdergarten
  • Donnerstag, 7. Oktober: 13.30 bis 17.30 Uhr Fischbachau, Rathaus, Kirchplatz 10
  • Freitag, 8. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Tegernsee, Bräustüberl, Schlossplatz 1
  • Samstag, 9. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Holzkirchner Tafel, Am Ladehof 6
  • Sonntag, 10. Oktober: 8.30 bis 17.30 Uhr Schliersee, Vitalwelt, Perfallstraße 4

Vorbericht vom 1. Oktober:

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek weist darauf hin, dass die Impfzentren ab dem 1. Oktober den Fokus ihrer Arbeit verändern. Er erläutert: „Wir richten die bayerische Impfstrategie neu aus: Ab Oktober steht das Impfangebot der niedergelassenen Ärzte sowie Betriebsärzte im Vordergrund. Das ergänzende staatliche Impfangebot setzt dann den Schwerpunkt auf die mobilen Impfteams im Einsatz für Auffrischungsimpfungen vulnerabler Gruppen wie in Alten- und Pflegeheimen sowie für Sonderimpfaktionen.“

Der Minister erklärt: „Pro Landkreis und kreisfreier Stadt soll bis Ende April 2022 in der Regel höchstens ein reduziertes stationäres Impfzentrum betrieben werden – finanziert wie bisher vom Freistaat Bayern beziehungsweise vom Bund. Die Impfzentren dienen als koordinierende Stelle und Basisstation für die mobilen Impfteams. Auch die beliebten niederschwelligen Sonderimpfaktionen werden fortgeführt.“

Holetschek fügt hinzu: „Die Impfzentren bieten als ergänzendes Impfangebot mindestens einmal wöchentlich eine Impfsprechstunde an. Bei Bedarf kann auch die Kapazität wieder hochgefahren werden. Klar ist: Wer sich impfen lassen möchte, kann den Piks bei niedergelassenen Ärzten, Betriebsärzten, bei den mobilen Teams und im Rahmen der Impfsprechstunde bekommen.“

Er zog nach rund neun Monaten Corona-Impfkampagne eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit der bayerischen Impfzentren: „Die Impfzentren in Bayern waren und sind eine tragende Säule unserer Impfstrategie. Die Zahlen machen den großen Erfolg deutlich: Seit Ende Dezember 2020 wurden in den Zentren und von den zugehörigen mobilen Teams rund 8,8 Millionen Impfungen verabreicht. Das sind rund 54 Prozent der Gesamtimpfungen in Bayern. Davon sind rund 4,6 Millionen Erstimpfungen, rund 4,2 Millionen Zweitimpfungen und rund 38.000 Auffrischungsimpfungen (Stand: 29. September).“

Der Minister erklärt: „Die Impfzentren waren von Anfang an ein essentieller Bestandteil der bayerischen Impfstrategie: Als klar wurde, dass die Impfstoffe zugelassen würden, stand Bayern als Flächenstaat vor ganz besonderen Herausforderungen. Wichtig war es, den Menschen in Bayern, egal ob Stadt oder Land, einen Zugang zu den Impfungen zu ermöglichen. Dass innerhalb kurzer Zeit 100 Impfzentren, eine hochkomplexe Transportlogistik und auch noch das eigene Einladungsmanagement BayIMCO entstanden sind, ist nur dem außerordentlichen Engagement von sehr vielen Menschen zu verdanken!“

ft; ksl

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Lenggrieser (64) kommt in Gmund mit Auto von Straße ab und landet in Bach
Miesbach
Lenggrieser (64) kommt in Gmund mit Auto von Straße ab und landet in Bach
Lenggrieser (64) kommt in Gmund mit Auto von Straße ab und landet in Bach
BRK-Rettungshundestaffel Miesbach richtet landesweite Trümmerprüfung aus
Miesbach
BRK-Rettungshundestaffel Miesbach richtet landesweite Trümmerprüfung aus
BRK-Rettungshundestaffel Miesbach richtet landesweite Trümmerprüfung aus
Frist für Einwände gegen Ausbau der B472 bei Waakirchen beginnt
Miesbach
Frist für Einwände gegen Ausbau der B472 bei Waakirchen beginnt
Frist für Einwände gegen Ausbau der B472 bei Waakirchen beginnt
Corona-Inzidenz in Miesbach so hoch wie nie – was bedeutet das jetzt?
Miesbach
Corona-Inzidenz in Miesbach so hoch wie nie – was bedeutet das jetzt?
Corona-Inzidenz in Miesbach so hoch wie nie – was bedeutet das jetzt?

Kommentare