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Corona im Landkreis Miesbach: Testzentrum ändert Angebot

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Von: Katja Schlenker

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Impfnachweis in der App und auf Papier
Für den Nachweis ihres vollständigen Corona-Impfschutzes brauchen Genesene neben dem Beleg über eine Impfung auch ein Genesenenzertifikat. © Zacharie Scheurer/dpa (Symbolbild)

Landkreis – Corona-Mutationen sind auch im Landkreis Miesbach aktiv. Aktuelle Infos zur 7-Tage-Inzidenz gibt es in unserem News-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

Service:

Update, 18.25 Uhr: Neuer News-Ticker

Hier geht es zum neuen Ticker mit allen aktuellen Informationen rund um das Coronavirus im Landkreis Miesbach.

Update, 14.35 Uhr: Ende der Maskenpflicht

Drei Wochen nach Schulbeginn dürfen Schüler in Bayern endlich aufatmen: Die Maskenpflicht am Platz entfällt. Auch im Sportunterricht brauche es keine Maske mehr. Da sei die Maske zwar nur eine Empfehlung gewesen, die aber meist von den Schulen zur Pflicht gemacht worden sei.

Ob damit auch die Regeln für den Musikunterricht angepasst werden und auch da ohne Maske gesungen werden darf, wie es außerhalb der Schulen längst wieder erlaubt ist, bleibe noch abzuwarten. Ebenso unklar sei, ob die Empfehlung entfällt, den Pausenhof für einzelne Klassen in Zonen zu unterteilen. Beides werde erst die Aktualisierung des Rahmenhygieneplans zeigen, die nun erfolgen muss.

Tobias Oelbaum von Initiative Familien sagt zum Ende der Maskenpflicht: „Das war längst überfällig und es wird Zeit, dass Kinder und Jugendliche die Maske nicht mehr stundenlang tragen müssen und das ganze Gesicht ihrer Mitschüler sehen können. Die Neuregelung darf jetzt allerdings nicht dazu führen, dass wieder ganze Klassen in Quarantäne geschickt werden. Das vielfach bewährte Vorgehen, bei dem nur die direkten Kontakte für kurze Zeit in Quarantäne geschickt werden, verbunden mit den engmaschigen Testungen von allen Schülern, ist auch jetzt ausreichend.“

Update, 30. September, 13 Uhr: Testzentrum ändert Angebot

Das Testzentrum des Landkreises beim Zuchtverband in Miesbach ändert ab Freitag, 1. Oktober, sein Testangebot. Grund dafür ist, dass die bayerische Teststrategie angepasst wird: So hat die Staatsregierung entschieden, dass nicht mehr jeder Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test hat. Die Ärzte in Bayern mussten ihr kostenloses PCR-Test-Angebot für Jedermann bereits zum 30. Juni einstellen. Nun folgen ab Freitag die Testzentren.

Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test hat ab 1. Oktober nur noch, wer auch nach der bundesweit geltenden Testverordnung Anspruch auf einen solchen hätte. Dies sind beispielsweise Kontaktpersonen zu bestätigten positiven Fällen und Personen, die eine „Erhöhtes Risiko“-Meldung durch die Corona-Warn-App oder ein positives Schnelltestergebnis erhalten haben. Insbesondere der Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet oder der Test auf Wunsch beispielsweise vor einer Urlaubsreise entfällt.

Der Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test muss im Testzentrum nachgewiesen werden beispielsweise durch das positive Schnelltestergebnis, teilt das Landratsamt mit.

Schnelltests bleiben noch bis 10. Oktober kostenlos. Ab 11. Oktober sollen auch diese nur noch für bestimmte Personengruppen kostenlos angeboten werden.

Die Öffnungszeiten des Testzentrums am Zuchtverband in Miesbach sind:

Update, 29. September, 12.25 Uhr: Antrag zu Genesenen

Kostenfreie Antikörpertests für Corona-Genesene – dafür setzt sich die CSU-Fraktion per Dringlichkeitsantrag ein. Ziel ist, flexiblere und zielgerichtete Impfungen für alle zu ermöglichen, die bereits an Covid-19 erkrankt waren oder einen positiven PCR-Test hatten.

Im Dringlichkeitsantrag wird die Staatsregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene für die Kostenübernahme dieser Tests einzusetzen und zudem wissenschaftliche Untersuchungen einzufordern, die Klarheit schaffen bei welchem Antikörperwert Immunschutz besteht.

Dazu Bernhard Seidenath, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im bayerischen Landtag: „Die aktuellen Regeln zum Antikörperstatus und zu den Corona-Impfungen passen nicht immer zur tatsächlichen Immunität der Genesenen. Wir brauchen eine individuellere Empfehlung für den Impfzeitpunkt. Durch die derzeit gültige Regelung einer Impfmöglichkeit erst nach sechs Monaten gibt es zu große Unschärfen. Diese müssen wir durch individuellen Antikörpernachweis reduzieren.“

Dazu Marcel Huber, der im Plenum dazu spricht: „Antikörpertests können später auch für die Auffrischungsimpfungen wichtig werden, um den richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Deshalb brauchen wir diese Studie und dazu müssen die nötigen Mittel bereitstehen. Nachdem es sich bei Corona um einen neuen Erreger handelt, wissen wir derzeit noch nicht genau, wann eine Auffrischungsimpfung bei Doppeltgeimpften notwendig wird.“

Update, 28. September, 16.40 Uhr: Infektionsgeschehen diffus

Der Landkreis Miesbach verfügt derzeit laut Robert-Koch-Institut über die sechsthöchste 7-Tage-Inzidenz in ganz Deutschland. Noch höhere Inzidenzen haben die benachbarten Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land, die alle zu den Top 5 deutschlandweit zählen. „Zwar gibt es keine Cluster, die die vier Landkreise überspannen würden, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Infektionen über Landkreisgrenzen verschleppt werden“, teilt die hiesige Behörde mit.

Laut Gesundheitsamt gibt es keine abschließende Erklärung, warum die Zahlen im Landkreis Miesbach zuletzt so stark gestiegen sind. Es handele sich nach wie vor um ein diffuses Infektionsgeschehen. Das größte Cluster sei nach einer Hochzeitsfeier im Landkreis Rosenheim entstanden, nach der inzwischen 19 Landkreisbürger positiv auf das Virus getestet wurden. Alleine bei dieser Hochzeit gebe es 134 Kontaktpersonen. Die hohe Zahl an Kontaktpersonen, die jeder positive Fall mitbringe, bringe das Contact-Tracing-Team momentan an die Belastungsgrenze.

Über das Hochzeitscluster hinaus gebe es zahlreiche weitere, kleinere Cluster, die alle zum diffusen Infektionsgeschehen im Landkreis Miesbach beitragen.

„Für 2,5 Wochen ist der Impfbus noch unterwegs“, heißt es zudem in einer Mitteilung. „Am 15. Oktober ist nach dann zwei Monaten Schluss damit.“ Das stationäre Impfzentrum in Hausham werde auch über den 15. Oktober hinaus geöffnet bleiben, ebenso Happy-Hour (täglich, von 17 bis 20 Uhr) und Familientag (sonntags, von 13 bis 17 Uhr). Auch das Impfangebot im Krankenhaus Agatharied (täglich, 14 bis 16.30 Uhr) wird aufrecht erhalten. „Das Drive-in-Impfangebot im Testzentrum in Miesbach wird ab 1. Oktober jedoch eingestellt“, erklärt das Landratsamt. „Insgesamt werden die Angebote des Impfzentrums damit ab 1. Oktober wie von der Staatsregierung vorgesehen auf 25 Prozent der ursprünglichen Kapazität zurückgefahren.“

Zweitimpfungen seien für alle sichergestellt, die sich jetzt noch im Impfbus oder im Drive-in erstimpfen lassen. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 663 Impfdosen bei allen Angeboten des Impfzentrums verabreicht. Diese teilen sich wie folgt auf:

Seit Schuljahresbeginn wurden im Landkreis Miesbach des Weiteren 37 Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Derzeit sind 12 positiv getestete Schüler in Quarantäne sowie zirka 90 Kontaktpersonen.

„Ein positiver Fall in einer Klasse führt aber nicht mehr automatisch dazu, dass die gesamte Klasse in Quarantäne muss“, erklärt das Landratsamt. „Stattdessen nimmt ein Arzt des Gesundheitsamtes eine Risikobewertung vor, sodass nur diejenigen Kinder in Quarantäne müssen, die mit dem infizierten Kind einen potenziell infektiösen Kontakt hatten.“

Die Quarantäne dauert für die engen Kontaktpersonen unter den Schülern auch nur noch 10 Tage mit einer Freitestmöglichkeit ab 5 Tagen bei völliger Symptomfreiheit. Eltern werden darum gebeten, der Risikobewertung des Gesundheitsamtes zu vertrauen, um Präsenzunterricht so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.

Update, 27. September, 18.10 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (27. September) bei 151,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.140 – 150 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 24. September, 8.45 Uhr: Haltestellen Impfbus

Hier ist der Fahrplan für den Impfbus für kommende Woche:

Update, 23. September, 17.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (23. September) bei 132,8 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 5.070 – 141 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 22. September, 13.50 Uhr: Keine Entschädigung mehr

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) will Entschädigungszahlungen für Ungeimpfte in Quarantäne spätestens zum 1. November beenden. Das haben die Mitglieder am Mittwoch in einer Videokonferenz beschlossen.

Der GMK-Vorsitzende und bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagt dazu: „Wir sind uns mit Bund und Ländern einig, dass es jetzt an der Zeit ist, klare Verhältnisse zu schaffen und geltendes Recht auch bundesweit einheitlich umzusetzen. Deswegen soll es spätestens ab 1. November deutschlandweit keine Entschädigungsleistungen mehr für Ungeimpfte geben, die als Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer in Quarantäne müssen und sich eigentlich hätten impfen lassen können.“

Holetschek betont: „Damit setzen wir ein Zeichen, dass auch Ungeimpfte im Kampf gegen die Corona-Pandemie Verantwortung übernehmen müssen. Wer eine Impfung ablehnt – aus welchen nicht-medizinischen Gründen auch immer –, kann nicht von der Gemeinschaft erwarten, dass sie für den Verdienstausfall aufkommt, der durch die Quarantänepflicht entsteht. Das wäre unsolidarisch.“

Der GMK-Vorsitzende erläutert: „Selbstverständlich gibt es Ausnahmen: Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, darf dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen. Zudem wird weiter gezahlt für Bürger, für die noch keine öffentliche Impfempfehlung vorliegt oder bis zu acht Wochen vor der Absonderungsanordnung vorlag. Wer krank ist, erhält ebenfalls weiter Geld.“

Die Regelung sei bereits in Paragraf 56 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes festgeschrieben. Holetschek erklärt: „Diese Vorschrift ist rechtlich zwingend, und es gibt keinen Ermessensspielraum. In der GMK haben wir nun den wichtigen Rahmen für eine bundesweit einheitliche Umsetzung gesteckt.“

Holetschek bekräftigt: „Wer geimpft ist, muss als Kontaktperson nicht in Quarantäne – und hätte somit auch keinen Verdienstausfall. Deswegen mein Appell: Lassen Sie sich impfen.“

Update, 21. September, 14.10 Uhr: Aktuelles Infektionsgeschehen

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Miesbach hat noch einmal deutlich Fahrt aufgenommen: „Die Zahl der dem Gesundheitsamt pro Woche gemeldeten Neuinfektionen hat sich innerhalb von vier Wochen verdreifacht“, teilt das Landratsamt Miesbach mit. „Es gibt keine besonderen Infektionsherde und besonders betroffene Personengruppen.“ Das Infektionsgeschehen sei diffus über den Landkreis und alle Bevölkerungsgruppen verteilt. Die meisten neuinfizierten Personen seien nicht geimpft.

Es gibt zwei größere neue Cluster: Im Tegernseer Tal haben sich mindestens 12 Personen angesteckt. Grund für die Infektionskette war ein Treffen, von dem aus sich das Virus unentdeckt verbreiten konnte. Ein weiteres Cluster betrifft eine Hochzeitsfeier im Landkreis Rosenheim, nach der zehn Landkreisbürger positiv auf das Virus getestet wurden. „Es gibt hier noch über 100 enge Kontaktpersonen aus dem Landkreis Miesbach, bei denen abzuwarten bleibt, ob weitere Infektionen auftreten“, berichtet das Landratsamt. „Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere kleinere Cluster oder zusammenhängende Fallkonstellationen.“ Die nahezu ausschließliche Virusvariante sei inzwischen die vergleichsweise deutlich ansteckendere Delta-Variante.

Der Impfbus ist weiterhin unterwegs und macht täglich an mehreren Stationen Halt. Fast alle stationären Pflegeeinrichtungen wurden inzwischen vom Impfbus für Auffrischungsimpfungen besucht.

Update, 17.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (20. September) bei 109,8 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.989 – 116 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 20. September, 11 Uhr: Neuer Plan für Impfbus

Update, 17. September, 12 Uhr: Haltestellen des Impfbusses

Update, 16.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (16. September) bei 77,9 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.894 – 78 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

„Leider gibt es eine weitere Verstorbene im Zusammenhang mit Corona“, teilt das Landratsamt Miesbach zudem mit. „Es handelt sich um eine hochbetagte Frau.“

Update, 16. September, 12.40 Uhr: Kritik des DGB Bayern

Der bayerische Ministerpräsident plant, die Lohnfortzahlung für den Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne für Ungeimpfte durch den Freistaat abzuschaffen. Dies lehnt der DGB Bayern als unverhältnismäßig ab. „Wir werben dafür, dass sich möglichst viele Beschäftigte in Bayern gegen Covid-19 impfen lassen. Einen Impfzwang durch die Hintertür lehnen wir ab. Statt unverhältnismäßig das Einkommen zu entziehen und damit Druck auf Ungeimpfte auszuüben, ist der Freistaat aufgefordert, durch überzeugendes Werben und niedrigschwellige Impfangebote die Impfquote zu erhöhen“, erklärt die kommissarische Vorsitzende des DGB Bayern, Verena Di Pasquale.

„Die Lohnfortzahlung für die Zeit der Quarantäne darf nicht angetastet werden. Sie muss gleichermaßen für Nicht-Geimpfte gelten“, sagt Di Pasquale weiter. „Beschäftigte dürfen aufgrund ihres Impfstatus keine Nachteile erfahren. Eine Auskunftspflicht über den Impfstatus halten wir für sehr problematisch. Die Gesundheitsdaten der Beschäftigten sind sehr sensible Daten. Beschäftigte dürfen nicht diskriminiert werden, weil der Arbeitgeber Kenntnis über diese Daten hat. Diese Persönlichkeitsrechte müssen für den Arbeitgeber tabu sein.“

Update, 15. September, 14.20 Uhr: Testzeit erweitert

Das Testzentrum des Landkreises Miesbach passt die Schnelltestzeiten unter der Woche auf zahlreichen Wunsch aus der Bevölkerung ab Freitag, 17. September, wie folgt an:

„Es ist keine Anmeldung erforderlich, aber eine vorherige Registrierung und ein QR-Code von www.reihentestung.de“, teilt Sprecherin Vanessa Schallmoser vom Landratsamt in Miesbach mit.

Update, 14. September, 12 Uhr: Mehrere Cluster

„Am zunehmenden Trend des Infektionsgeschehens im Landkreis Miesbach hat sich innerhalb der vergangenen Woche nicht viel geändert“, teilt das Landratsamt mit. „Wie schon in den vergangenen Wochen sind die meisten Neuinfektionen weiterhin auf Reiserückkehrer zurückzuführen.“

So gebe es zahlreiche kleinere, zusammenhängende Fallkonstellationen wie beispielsweise Familien, deren Mitglieder sich gegenseitig infiziert haben, und die zu vergleichsweise hohen Zahlen in einzelnen Gemeinden führen.

„Die Cluster zählen nicht vollständig zur 7-Tage-Inzidenz, da der erste Fall meist länger als sieben Tage zurückliegt“, erklärt das Landratsamt.

„Das Impfbus-Team hat sich zum Ziel gesetzt, den Bürgern bis zum Ende des Betriebs des Impfbusses Mitte Oktober eine maximale Anzahl an Angeboten zu unterbreiten“, berichtet das Landratsamt. „Dies ist auch der Grund, warum der Haltestellenplan kurzfristig angepasst wurde und in dieser Woche mehr Termine zur Verfügung stehen.“

Update, 13. September, 15.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (13. September) bei 75,9 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.873 – 69 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 11. September, 9 Uhr: Impfbus fällt aus

„Unser Impfbus hat leider einen Defekt“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit. „Daher muss die heutige Station am Parkplatz des FC-Bayern-Fanshops in Irschenberg entfallen.“ Die Werkstatt gehe momentan davon aus, dass der Bus am Sonntag wieder einsatzbereit ist.

Update, 10. September, 10.25 Uhr: Impfkampagne läuft

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek treibt die Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus weiter voran. Dafür hat er gemeinsam mit der Bayerischen Landesärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, dem Bayerischen Hausärzteverband und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Empfehlungen zu Auffrischungsimpfungen entwickelt.

Holetschek sagt: „Bei Gruppen, die ein erhöhtes Infektionsrisiko oder ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. ist eine Drittimpfung nach sechs Monaten ratsam. Diesen Menschen müssen wir zuerst die Möglichkeit für eine Auffrischungsimpfung geben, damit sie den größtmöglichen Schutz gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bekommen.“

Im Mittelpunkt stehen vor allem Über-80-Jährige und Hochrisikopatienten. Außerdem sind Auffrischungsimpfungen in Bayern entsprechend der gemeinsamen Empfehlung auch für Berufsgruppen möglich, die regelmäßig Kontakt mit infektiösen Menschen haben.

Darüber hinaus kommt eine Auffrischungsimpfung für alle unter 80 Jahren in Betracht, die krankheits- oder medikationsbedingt eine Immunschwäche haben. Bei dieser Gruppe ist anzunehmen, dass der Impfschutz nach gut sechs Monaten abnimmt und das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf steigt.

Update, 17.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (9. September) bei 62,9 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.847 – 73 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

„Zahlreiche kleinere zusammenhängende Fallkonstellationen, Cluster rund um eine Pflegeeinrichtung im Tegernseer Tal und kleinere Ausbruchsgeschehen in zwei unterschiedlichen Betrieben – einmal im Nord- und einmal im Südlandkreis – tragen aktuell zum Infektionsgeschehen bei“, teilt das Landratsamt mit.

Update, 14.05 Uhr: Haltestellen Impfbus

Hier vorab schon mal der Fahrplan für den Impfbus in der kommenden Woche:

Update, 12.15 Uhr: Neue Corona-Regeln

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek erleichtert die Regeln für Corona-Quarantäne an Schulen und Kindertagesstätten nochmals. „Ab Freitag können nicht nur Schüler nach fünf Tagen mit einem negativen Test die Quarantäne beenden“, sagt er. „Auch Kita-Kinder, Lehrer und Betreuer sowie alle weiteren Mitarbeiter an Schulen und Kitas können sich nach fünf Tagen freitesten. So stellen wir sicher, dass der Unterrichts- und Kita-Betrieb auch bei auftretenden Infektionen so wenig wie möglich eingeschränkt werden muss.“

Eine entsprechende Allgemeinverfügung trete am Freitag, 10. September, in Kraft. Damit erweitert Bayern die Regeln, die seit dem 1. September gelten. Vorgesehen sind PCR- und Antigenschnelltests, die von einer medizinischen Fachkraft oder vergleichbarem, dafür geschultem Personal vorgenommen werden.

Update, 12 Uhr: Testangebot erweitert

Das Testzentrum des Landkreises Miesbach erweitert seine Kapazitäten zum Ende der Sommerferien wie folgt:

„Es ist keine Anmeldung erforderlich, aber eine vorherige Registrierung und ein QR-Code von www.reihentestung.de“, teilt Sprecherin Vanessa Schallmoser mit.

Update, 11.10 Uhr: Unterstützungsprogramm startet

In der Corona-Pandemie sind den heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) hohe Einnahmeausfälle im Bereich der medizinisch-therapeutischen Leistungen entstanden, die bisher nicht kompensiert wurden.

„Die bundesweit einzigartige ganzheitliche Förderung aus heilpädagogischen und medizinisch-therapeutischen Leistungen in HPT in Bayern ist von herausragender Bedeutung für die betreuten Kinder und Jugendlichen mit Behinderung sowie deren Familien. Es ist mir deshalb besonders wichtig, dass wir nunmehr die pandemiebedingten Einnahmeausfälle der HPT im medizinisch-therapeutischen Bereich mit unserem Unterstützungsprogramm abfedern können“, sagt Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner. „Bis zu 60 Prozent des bis 31. Mai 2021 entstandenen Defizits können damit kompensiert werden. Dafür stehen insgesamt 4,8 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel kommen aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie. Anträge können ab heute gestellt werden.“

Von heute an können Anträge auf Unterstützungsleistungen beim Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) gestellt werden. Weitere Informationen sind auf der Homepage des ZBFS abrufbar. Die Antragsfrist läuft bis 15. Oktober 2021. Die Auszahlung der Unterstützungsleistungen soll noch im Jahr 2021 abgewickelt werden.

Update, 9. September, 8.15 Uhr: Breite Corona-Testpalette

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Innenminister Joachim Herrmann rufen Bürger auf, zum Ende der Ferien einen freiwilligen und kostenlosen Corona-Test zu machen und das Angebot zum Impfen wahrzunehmen.

Holetschek betont: „Gerade nach der Rückkehr aus dem Urlaub gilt: Die Tests sind unsere Augen im Kampf gegen das unsichtbare Virus. Nur durch breites Testen können wir Infektionen erkennen und Infektionsketten so früh wie möglich unterbrechen. Lassen Sie sich und Ihre Familie deshalb jetzt noch einmal testen, bevor Sie nach den Ferien wieder in Ihren Beruf zurückkehren und Ihre Kinder zur Schule oder in die Kita schicken. Wer sich testen lässt, geht auf Nummer sicher.“

2020 waren gerade auch durch Reiserückkehrer am Ende des Sommers und der Sommerferien wieder verstärkt Infektionen in Bayern und Deutschland aufgetreten, was inzwischen hinreichend belegt ist.

Auch Innenminister Herrmann appelliert: „Nutzen Sie die vielen kostenlosen Testmöglichkeiten. Die 109 lokalen Testzentren der Kreisverwaltungsbehörden sind auf eine erhöhte Nachfrage vorbereitet.“

Holetschek erläutert: „Wir haben eine breite Palette an Testmöglichkeiten. Das macht es für jeden leicht, sich unkompliziert und schnell testen zu lassen. Neben den lokalen Testzentren bieten auch rund 1.200 Apotheken und etwa 1.000 private Stellen Corona-Tests an. Die Bürgertests sind noch bis 10. Oktober für alle kostenlos. Der Test wird für Kinder unter 12 Jahren und in einer Übergangsphase für Jugendliche bis 18 Jahren kostenfrei bleiben. Selbstverständlich bleiben die Tests auch langfristig für alle kostenlos, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.“

Update, 7. September, 13.50 Uhr: Neues zum Schulstart

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Miesbach weist eine zunehmend dynamische Entwicklung auf. Die meisten Neuinfektionen sind auf Reiserückkehrer zurückzuführen.

Ein Cluster rund um eine Pflegeeinrichtung im Tegernseer Tal habe inzwischen sieben Infektionen bei Bewohnern ergeben, teilt die Behörde mit. Alle Infizierten seien bisher von einem schweren Erkrankungsverlauf verschont geblieben, zeigten aber teilweise Krankheitssymptome.

Kleinere Ausbruchsgestehen in zwei unterschiedlichen Betrieben im Norden und Süden des Landkreises tragen mit Infektionen im einstelligen Bereich minimal zum Infektionsgeschehen bei.

„Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben“, erklärt das Landratsamt. „Es handelt sich um eine hochbetagte Frau.“

In Kürze startet in Bayern die Schule wieder. Die aktuelle bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht vorerst nur Präsenzunterricht und keinen Distanz- oder Wechselunterricht mehr vor.

Die Schutzmaßnahmen an den Schulen wurden in folgenden Punkten mit Blick auf den durchgehenden Präsenzunterricht nochmals gestärkt:

Für Schulanfänger hat das bayerische Kultusministerium folgende Hinweise veröffentlicht:

Update, 19.05 Uhr: Neue Corona-Regeln

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) erleichtert Quarantäneregeln für Schüler und erweitert das Angebot für Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus. Das haben die GMK-Mitglieder am Montag in einer Videokonferenz beschlossen.

Der GMK-Vorsitzende und bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte in München: „Unser gemeinsames Ziel ist, im neuen Schuljahr so viel Präsenzunterricht wie möglich zu garantieren – bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle. Wir alle wollen so wenig Quarantäne wie möglich. Quarantäne wird daher in der Schule mit höchstem Augenmaß angeordnet. Bei einer Corona-Infektion muss also nicht mehr die ganze Schulklasse in Quarantäne.“

Holetschek erläuterte: „Eine zentrale Rolle spielen dabei unsere vielfältigen und verlässlichen Testmöglichkeiten. Bei Schülern ohne Symptomen, die als enge Kontaktpersonen eingestuft werden, kann die Quarantäne bereits nach fünf Tagen mit einem negativen Nukleinsäuretest oder Antigenschnelltest aufgehoben werden. Geimpfte und genesene Schüler sind von Test- und Quarantänepflichten ganz ausgenommen. In Bayern haben wir schon verabredet, nach diesem Prinzip vorzugehen.“

Grundsätzlich bedarf es neben einem Testkonzept auch Regeln zum Lüften und Tragen von medizinischen Masken. Das Regeln der Quarantäne mit Augenmaß und die Möglichkeit des Freitestens nach frühestens fünf Tagen gilt auch für Kinderbetreuungseinrichtungen.

In einem weiteren Schritt beschlossen die Gesundheitsminister sowie -senatoren, das Angebot für Auffrischungsimpfungen auszuweiten. Holetschek sagte: „Künftig können auch Bürger über 60 Jahren nach ärztlicher Beratung und individueller Entscheidung eine Drittimpfung wahrnehmen – aber frühestens sechs Monate nach der ersten vollständigen Impfserie. Das ist ein wichtiger Schritt zur Prävention, weil für diese Gruppe ein hohes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf besteht. Damit öffnen wir die Tür für weitere Auffrischungsimpfungen.“

Holetschek fügte hinzu: „Außerdem wollen wir auch Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen sowie weiteren Einrichtungen für gefährdete Gruppen eine Drittimpfung anbieten und jenen Berufsgruppen, die in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen.“

Für die sogenannten Booster-Impfungen sind mRNA-Impfstoffe vorgesehen. Die Auffrischungsimpfung soll grundsätzlich frühestens ein halbes Jahr nach Abschluss der ersten Impfserie folgen.

Holetschek ergänzte: „Wir wollen gut vorbereitet in Herbst und Winter gehen. Deswegen sind unsere heutigen Beschlüsse wegweisende Maßnahmen, um Corona in der nassen, kalten und infektionsreichen Jahreszeit weiter zu bekämpfen und gleichzeitig gesellschaftliches Leben sowie Schule bei maximalem Schutz zu ermöglichen. Wir rufen alle Bürger auf: Lassen Sie sich jetzt impfen. Gerade die, die noch zögern, sich überhaupt gegen Corona impfen zu lassen, sollten sich mit Blick auf die kommende Erkältungssaison jetzt einen Ruck geben und die Chance nutzen.“

Update, 17.45 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montag (6. September) bei 49,9 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.804 – 55 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 11.55 Uhr: Neue Kampagne mit Pumuckl

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek startet eine neue Öffentlichkeitskampagne, die kleine Kinder und ihre Eltern bei den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie unterstützen soll. Im Mittelpunkt steht dabei die beliebte Kinderbuchfigur Pumuckl, die sich in Magazin-Heften an Familien wendet. Angeboten werden auch Informationen über Hilfsangebote.

„Die Pandemie hat neben der Gefahr durch das Virus auch große Belastungen für die psychische Gesundheit gebracht. Dies betrifft insbesondere auch Kinder“, erklärt der Minister. „Sie mussten zum Beispiel damit zurechtkommen, dass sie ihre Freunde nur noch eingeschränkt sehen konnten. Hinzu kamen Herausforderungen auch für die Eltern etwa durch Homeschooling oder Notbetreuung in Kindertagesstätten.“

Der Minister fügte hinzu: „Unser Ziel ist, Familien für das Thema zu sensibilisieren und ihnen zugleich den Rücken zu stärken. So kann die Figur des Pumuckl gerade die Kleinsten auf spielerische Art und Weise dabei unterstützen, eigene Gefühle zu verstehen.“

Bayerns Familienministerin Carolina Trautner ergänzt: „Corona hat uns allen viel abverlangt. Familien und Kinder waren in besonderem Maße betroffen. Der Wegfall von sozialen Kontakten hat unser aller Wohlbefinden belastet. Auch an den Kleinsten gehen solche Einschnitte nicht spurlos vorbei.“ Das ‚MucklMAG‘ richte sich deshalb direkt an Kinder und bringe diesen spielerisch das Thema „Gefühle“ nahe. Insbesondere gehe es darum, negative Gefühle anzusprechen und zu verarbeiten. Im dazugehörigen Elternheft seien außerdem Anlaufstellen und Hilfsangebote für Familien in belastenden Situationen aufgelistet. „Mir ist wichtig, dass alle Familien unkompliziert die Unterstützung erhalten, die sie benötigen“, sagt sie.

Kompetente, niedrigschwellige Hilfe und Unterstützung – insbesondere auch für Familien – in psychischen Notlagen bieten etwa die Krisendienste, die seit dem 1. Juli bayernweit und rund um die Uhr unter der kostenfreien zentralen Nummer 0800/6553000 erreichbar sind. Weitere Informationen zum Angebot der Krisendienste können der Internetseite www.krisendienste.bayern entnommen werden.

Zusätzlich sind im Elternheft auch Experteninterviews zu Medienkonsum und psychischer Gesundheit von Kindern enthalten. Gestaltet wurde das Heft in Kooperation mit einer Agentur. Fachlich wurden die Inhalte des Hefts von Psychologen und Medizinern erdacht, begleitet und korrigiert, in Zusammenarbeit mit der Autorin der Pumuckl-Geschichte.

Beide Versionen des „MucklMAG“ sind etwa in Apotheken und bei Kinderärzten kostenlos erhältlich oder können auf der Internetseite www.muckl-mag.de auch in anderen Sprachen heruntergeladen und/oder kostenfrei bestellt werden.

Weitere Informationen, Hilfen und Anlaufstellen rund um die psychische Gesundheit finden sich auch auf der Internetseite des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Update, 6. September, 11.05 Uhr: Jugend-Digitalstudie 2021

Zwei von drei deutschen Jugendlichen haben in der Corona-Pandemie ihr Einkaufsverhalten geändert. 49 Prozent von ihnen kauften seit Ausbruch der Krise mangels Alternativen mehr online ein. 2020 waren es 35 Prozent. Das geht aus der repräsentativen Jugend-Digitalstudie der Postbank hervor. Je jünger die Befragten sind, desto eher haben sie ihre Online-Käufe in der Krise ausgeweitet. Während 55 Prozent der 16-Jährigen öfter im Netz shoppen gingen, waren es bei den 17-Jährigen 48 Prozent und bei den 18-Jährigen 44 Prozent.

„Die Generation Z ist mit dem Internet aufgewachsen und hat bei Online-Angeboten keine Berührungsängste“, sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank. „Durch die Lockdown-Zeit mit geschlossenen Geschäften ist Online-Shopping für die Digital Natives noch mehr zur neuen Normalität geworden. Auch künftig dürfte diese Zielgruppe vor allem im Netz zu erreichen sein.“

Die Teenager kaufen nicht nur häufiger im Netz ein, sie geben dort auch deutlich mehr aus. 2021 stiegen ihre monatlichen Ausgaben für Online-Shopping im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 32 Prozent auf 102 Euro. Je älter die Befragten, desto lockerer sitzt bei ihnen das Geld. So nehmen 16-Jährige durchschnittlich im Monat 60 Euro für Online-Einkäufe in die Hand, bei den 17-Jährigen sind es 95 Euro und bei den 18-Jährigen 147 Euro. Im Geschlechtervergleich sind Mädchen etwas sparsamer. Während sie monatlich im Schnitt 95 Euro bei Amazon, Zalando & Co. ausgeben, sind es bei Jungen 109 Euro.

Zugenommen hat auch das Nachhaltigkeitsbewusstsein der Teenager. Immerhin 7 Prozent von ihnen sagen, dass sie beim Shoppen mehr als vor Corona auf ökologisch und sozial einwandfrei hergestellte Produkte achten. Das gilt vor allem beim Online-Kauf von Kleidung und Schuhen. 69 Prozent legen bei diesen Waren Wert auf Kriterien wie umweltfreundliche Produktion, klimaneutraler Versand oder Vermeidung von Plastik. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Dahinter folgen Kosmetika, bei denen mehr als jeder Zweite auf eine ökologische und soziale Herstellung achtet. Beim Kauf von modischen Accessoires wie Uhren denken 53 Prozent daran, im Vorjahr waren es 11 Prozentpunkte weniger. Unabhängig von der Produktkategorie nehmen die 18-Jährigen das Thema Nachhaltigkeit besonders ernst.

Doch die 16- bis 18-Jährigen setzen sich nicht nur beim Online-Shopping für Nachhaltigkeit ein. 29 Prozent von ihnen haben vor der Corona-Pandemie schon an Veranstaltungen der Klima-Bewegung Fridays for Future (FFF) teilgenommen, 11 Prozent sogar mehrmals. Hinzu kommen 29 Prozent, die zwar noch nicht teilgenommen haben, sich aber auf andere Weise für den Klimaschutz engagieren. Wenn das Infektionsgeschehen es wieder zulässt, können sich 53 Prozent der Befragten vorstellen, an Großveranstaltungen von FFF teilzunehmen.

Freitag, 3. September, 11.10 Uhr: Erstgeimpft in erste Schulwoche

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat gemeinsam mit Spitzenvertretern bayerischer Ärzteverbände Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren dazu aufgerufen, sich noch vor dem Ferienende gegen Corona impfen zu lassen. „Es gibt noch genug Zeit, um erstgeimpft in die erste Schulwoche zu starten“, sagt der Minister. „Damit kann auch das Ansteckungsrisiko für die Mitschüler gesenkt werden. Wir haben in Bayern ausreichend Impfstoff und sehr viele Gelegenheiten zur Corona-Schutzimpfung.“

Der Minister fügt hinzu: „Die zuletzt steigenden Inzidenzen insbesondere unter Kindern und Jugendlichen sind gerade mit Blick auf das Ende der Ferien keine gute Nachricht. Klar ist zudem: Auch Jüngere können von Long-Covid betroffen sein – und sollten sich mit einer Impfung davor schützen.“ In der Kalenderwoche 34 lagen laut bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Bayern die Inzidenzen der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen bei rund 130 und bei der Altersgruppe der 16- bis 19-Jährigen bei rund 192.

„Impfungen ermöglichen außerdem mehr Normalität. Wer vollständig geimpft ist, muss sich nicht mehr in der Schule testen lassen und in der Regel auch nicht mehr in Quarantäne bei engem Kontakt mit infizierten Mitschülern oder Freunden“, erläutert Holetschek. „Und: Zutritt zu Kino, Schwimmbad oder Boulder-Halle klappt mit einer vollständigen Impfung am unkompliziertesten.“

Derzeit (Stand: 3. September) sind in Bayern schon 29,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen erst- und 21,9 Prozent zweitgeimpft. „Bislang sind in Bayerns Praxen 159.000 Impfungen gegen Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren durchgeführt worden“, erklärt Wolfgang Krombholz, Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern. „Über 76.000 Kinder und Jugendliche haben in Bayern durch die Praxen bereits einen vollständigen Impfschutz erhalten. Es könnten noch deutlich mehr sein, denn die notwendigen Kapazitäten sind vorhanden.“

Einen Überblick über Sonderimpfaktionen in Bayern gibt es im Internetangebot des bayerischen Gesundheitsministeriums. Darin sind landesweit schon jetzt bis Ende September hinein viele Sonderimpfaktionen registriert. Die Liste wird laufend aktualisiert.

Update, 17.55 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (2. September) bei 43,9 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 4.778 – 48 davon aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

Update, 2. September, 14.55 Uhr: Kaum Erleichterung

Auch Seilbahngäste müssen ab Donnerstag, 2. September, einen 3G-Nachweis für geimpft, genesen oder getestet vorweisen. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahre und Schüler. Weitere Maßnahmen werden nicht mehr an die 7-Tage-Inzidenz gekoppelt, sondern durch eine Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems ersetzt.

Der Verband deutscher Seilbahnen begrüßt die Abkehr von der Inzidenz als alleinigem Bewertungskriterium und den Übergang zur Ampelregelung. Die Kontrollpflicht der Betreiber lehnt der Verband jedoch ab. Da müsse die Eigenverantwortlichkeit der Gäste in den Vordergrund gestellt werden.

Wie dies personell und organisatorisch von den Betreibern umgesetzt werden soll, sei völlig ungeklärt und in der Machbarkeit fragwürdig. Abgesehen von den Kosten für einen erhöhten Personalaufwand werde sich durch die Kontrollen die Wartezeit an den Kassen erhöhen und würden sich größere Menschengruppen bilden. Dies sei nicht nur infektiologisch bedenklich, sondern führe auch zu belastenden Situationen für die Gäste.

„Wir fordern eine Gleichbehandlung mit dem öffentlichen Verkehr“, sagt Verbandspräsident Matthias Stauch. „Das Infektionsrisiko ist bei unseren Anlagen äußerst gering. Unsere Gäste halten sich fast ausschließlich im Freien auf. Die Kabinen sind gut durchlüftet und der Aufenthalt in Kabinenbahnen ist sehr kurz.“

Vorbericht vom 1. September: Neue Corona-Regeln

Das bayerische Kabinett hat am Dienstag (31. August) neue Corona-Regeln beschlossen. Laut Ministerpräsident Markus Söder soll es eine neue Form der Freiheit geben. Einen weiteren Lockdown schließe er angesichts der Fortschritte beim Impfen aus, ebenso strenge Beschränkungen wie im Frühjahr.

Die neuen Corona-Regeln:

ft; ksl

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