Sicherer Unterricht

Corona-Pandemie: 1.500 FFP2-Masken für die Realschule Tegernseer Tal

Realschule Tegernseer Tal
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FFP2-Masken für die Realschule Tegernseer Tal: Schulleiter Tobias Schreiner (l.) bei der Spende mit Michael Much (2.v.l.), Wilhelm Härtle und Rita Haimerl.

Gmund – Der Förderverein und Taxi-Unternehmer Michael Much haben einen Beitrag für sicheren Betrieb an der Realschule Tegernseer Tal in Gmund während Corona-Pandemie geleistet.

Distanzunterricht gibt es derzeit an der Realschule Tegernseer Tal in Gmund. Grund ist die anhaltende Corona-Pandemie. Ab Februar sollen Schüler und Lehrer aber wieder ins Schulhaus zurückkehren. Dann kommt es darauf an, möglichst sicher und verlässlich zu arbeiten. 1.500 FFP2-Masken, die Schulleiter Tobias Schreiner vor Kurzem vom Gmunder Michael Much, Inhaber der gleichnamigen Taxifirma, und vom Förderverein als Spende entgegennahm, leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

„Ich bin überzeugt, dass wir die große Herausforderung dieser Pandemie nur gemeinsam in der Gesellschaft bewältigen können. Mit meinem Taxiunternehmen bin ich auch vom Lockdown stark getroffen. Trotzdem war es für mich selbstverständlich, in meiner Heimatgemeinde einen Beitrag zu leisten, wenn Hilfe gebraucht wird“, erläutert der Gmunder Michael Much seine Motivation, mit 500 Euro zum Maskenkauf beizutragen.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Rita Haimerl, ergänzt: „Auch wenn unsere Schule für den Distanzunterricht gut aufgestellt ist, ist die persönliche Begegnung in der Schule am Ende nicht zu ersetzen. Die FFP2-Masken für die Lehrkräfte helfen dann, die Situation sicherer und verlässlicher zu machen. Und nachdem jeder Lehrer ja vom Ministerium nur zwei Masken bekommen hat, haben wir die Bitte der Schule hier gerne unterstützt.“

Über die Masken freut sich auch Lehrer Wilhelm Härtle, der an der Schule für Sicherheitsfragen zuständig ist und auch den Schulsanitätsdienst leitet: „Zwar kommt nicht jeder gut damit zurecht, über längere Zeit eine FFP2-Maske zu tragen. Aber es ist völlig klar, dass diese Masken eine deutlich bessere Schutzwirkung haben als Stoffmasken. Lehrkräfte wechseln über den Schulvormittag durch mehrere Klassen und haben häufig mit über 100 Schülern Kontakt.“

Durch die FFP2-Masken werde das Risiko einer Infektion sowohl für Lehrer als auch Schüler minimiert. In bestimmten Situation, besonders bei der Ersten Hilfe, lasse sich Nähe auch gar nicht vermeiden. Dabei leisten die Masken ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Selbst- und Fremdschutz. ksl

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