Neue Bestimmungen wegen Corona

Fast 10.000 Rückreisende gestoppt: Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Ein Polizist hält mit einer Kelle Autofahrer bei einer nächtlichen Polizeikontrolle an.
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Die Polizei kontrolliert verstärkt an den Grenzen nach Bayern.

Landkreis – Konsequent hat die Grenzpolizei verschärfte Schutzmaßnahmen bei Reiserückkehrern nach Bayern vollzogen und die Zahl der Kontrollen erhöht.

Wie von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Ende Dezember angekündigt, hat die Grenzpolizei nun verschärfte Kontrollen bei Reiserückkehrern durchgeführt. Schleierfahnder sind deshalb während der vergangenen Woche im grenznahen Raum sowie an den Flughäfen Nürnberg und Memmingen unterwegs gewesen und haben dabei im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen auch gezielt auf das Einhalten der Corona-Bestimmungen geachtet.

In der Zeit vom 29. Dezember bis einschließlich 3. Januar sind nahezu 10.000 Rückreisende von den Kollegen der bayerischen Grenzpolizei herausgefiltert und einer eingehenden Kontrolle unterzogen worden. „Nach den geltenden Bestimmungen muss jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen, der höchstens 48 Stunden vor der Einreise nach Bayern durchgeführt wurde, oder umgehend innerhalb von 48 Stunden zum Testen gehen“, wird in einer Mitteilung erklärt. „Das Testergebnis ist dann innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt vorzulegen.“

Bei den kontrollierten Personen wurden nahezu 4.000 Rückreisende festgestellt, die nach den geltenden Bestimmungen der Testnachweispflicht unterlagen. Tatsächlich konnten aber nur etwa 1.400 einen negativen Test vorlegen.

Einreisende, die sich in einem Risikogebiet aufhalten, müssen noch vor der Einreise nach Deutschland die digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de ausfüllen. 1.300 Reisende, die weder einen negativen Test noch eine digitale Einreiseanmeldung vorweisen konnten, wurden von den Grenzpolizisten an die Gesundheitsbehörden gemeldet, damit die Verpflichtung zum Test innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise auch überwacht werden kann.

Unabhängig von der Testpflicht besteht für alle Einreisenden aus Risikogebieten eine strenge Quarantänepflicht. „Dies bedeutet, dass sie sich unmittelbar nach der Einreise in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen absondern müssen“, erläutert die Polizei. „Frühestens nach fünf Tagen kann die Quarantäne durch einen negativen Test beendet werden.“

Während der nächsten Tage werden die Stichprobenkontrollen im Rahmen der Schleierfahndung noch weiter intensiviert, insbesondere am nächsten Wochenende mit einem zu erwartenden starken Rückreiseverkehr, kündigt die Grenzpolizei an. ksl

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