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Corona sorgt für Probleme: So läuft es im Caritas-Kinderdorf Irschenberg

Landrat Olaf von Löwis (3.v.r.) zu Besuch im Kinderdorf Irschenberg
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Olaf von Löwis (3.v.r.) zu Besuch im Kinderdorf Irschenberg: (v.l.) Geralf Fuhr, Uli Meyrl, Severin Eichenseher, Robert Wein, Wolfgang Hodbod, Hannes Klapos und Veronika Wörndl.

Irschenberg – Landrat Olaf von Löwis hat sich im Caritas-Kinderdorf Irschenberg über die aktuelle Lage informiert. Corona macht zu schaffen.

Das Leitungsteam des Caritas-Kinderdorfs hat vor Kurzem Landrat Olaf von Löwis in Irschenberg begrüßt. Er besuchte zusammen mit Robert Wein, Leiter des Jugendamts, die Jugendhilfeeinrichtung, um sich einen Überblick über die Arbeit und die aktuelle Situation dort zu verschaffen. Beide bekamen einen umfassenden Einblick in die Philosophie und die soziale Arbeit des Kinderdorfs.

Ein großes Thema war natürlich auch Corona. Wie Dorfleiter Wolfgang Hodbod erklärte, stelle die Pandemie das Kinderdorf, die Schule mit ihren fast 200 Kindern und Jugendlichen, die heilpädagogische Tagesstätte, aber auch die fünf Regionalbüros vor große Herausforderungen. Wenngleich das Kinderdorf dank gezielter Maßnahmen den Betrieb bisher komplett aufrechterhalten konnte, seien die Auswirkungen bei den Betreuten, Mitarbeitern und deren Angehörigen zunehmend psychisch belastend.

Der erhöhte Betreuungsaufwand und die Sicherheitsmaßnahmen schlagen sich auch in einer stärkeren finanziellen Belastung der Einrichtung nieder. Sehr hilfreich und wichtig ist dabei, dass sich die Verantwortlichen seit nunmehr 50 Jahren auf die Unterstützung des Fördervereins Caritas-Kinderdorf Irschenberg und die Kinderdorf-Stiftung verlassen können.

Hodbod wies auch auf die gemeinsame Verantwortung und Bedeutung einer guten Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Träger und anderen in der Jugendhilfe hin. Das Kinderdorf versteht sich auch als partnerschaftlicher Gestalter des sozialen Umfelds und arbeitet beispielsweise im Jugendhilfeausschuss mit. Es ist zudem mit den Diensten des Caritas-Zentrums in Miesbach vernetzt.

Bei einem Rundgang durch das Kinderdorf erfuhren die Besucher weitere Details, etwa über die Partizipation der betreuten Mädchen und Buben sowie die Arbeit mit deren Eltern. Denn das vorrangige Ziel der Dorfleitung ist, dass die Kinder bei ihren Eltern aufwachsen können. Die Hilfe zur Selbsthilfe steht im Vordergrund, damit die Eltern ihrer Rolle als Erziehungsberechtigte wieder gerecht werden können. ft

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