Aktuelle Infos im News-Ticker

Corona im Landkreis Miesbach: Das ändert sich ab Montag in Schulen und Kitas

Ein leeres Klassenzimmer mit mehreren Tischen und hochgestellten Stühlen.
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Ab Montag geht es für zahlreiche Schüler im Landkreis Miesbach wieder in den Distanzunterricht.
  • vonKatja Schlenker
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  • Fridolin Thanner
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Landkreis – Corona-Mutationen gibt es auch im Landkreis Miesbach. Aktuelle Infos zu Covid-19 gibt es in unserem News-Ticker.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: 129; bislang infizierte Personen: 3.763; aktive Fälle: 230; Todesfälle: 66
  • Am Mittwoch, 14. April, hat der Landkreis Miesbach die Corona-Notbremse mit strengeren Maßnahmen gezogen.
  • Am 27. Dezember sind die ersten Personen im Landkreis Miesbach gegen das Coronavirus geimpft worden.

Service:

Update, 16. April, 13.05 Uhr: Neue Corona-Regeln

Es hat sich in den vergangenen Tagen schon abgezeichnet: Am Freitag, 16. April, liegt die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) für den Landkreis Miesbach bei 129. Ab Montag, 19. April, müssen wieder alle Schüler außer den Abschlussklassen in den Distanzunterricht.

„Für Schüler der Abschlussklassen aller Schularten inklusive den vierten Klassen der Grundschulen und der Q11 an Gymnasien sowie die Jahrgangsstufe 11 der FOS gibt es weiterhin Präsenzunterricht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter dauerhaft eingehalten werden kann, oder sonst Wechselunterricht“, erklärt das Landratsamt. „Die Testpflicht bleibt für Schüler im Präsenz- oder Wechselunterricht bestehen.“ In den Kindertagesstätten und der -pflege gibt es nur noch Not-, keine Regelbetreuung mehr.

Zusätzlich müssen Schulkinder, die einen Hort, ein Haus für Kinder, eine altersgeöffnete Kita oder die Kindertagespflege besuchen, dort künftig verpflichtend einen negativen Test vorweisen oder diesen unter Aufsicht selbst durchführen. „Für Kinder, die am betreffenden Tag oder 24 Stunden vor Betreuungsbeginn am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung in der Schule teilgenommen haben, ist kein zusätzlicher Test erforderlich“, erklärt das Landratsamt. „Eltern, die ihr Kind ohne Bescheinigung eines negativen Tests in den Hort schicken, erklären damit ihr Einverständnis, dass das Kind in der Einrichtung einen Selbsttest durchführt.“

Diese Regeln gelten nun bis einschließlich Sonntag, 25. April. „Selbst, wenn die 7-Tage-Inzidenz in der kommenden Woche unter 100 fallen sollte, bleiben sie bestehen“, heißt es weiter. „Am nächsten Freitag, 23. April, wird das Landratsamt erneut die Inzidenz feststellen und die dementsprechend geltenden Regeln für die darauffolgende Kalenderwoche kommunizieren.“

Update, 15. April, 16.40 Uhr: Pflegeeinrichtungen corona-sicher

Im Landkreis Miesbach sind bisher 64 Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben, darunter etwas mehr Frauen als Männer. Die meisten Todesfälle sind in der Gruppe der Über-80-Jährigen verzeichnet.

„Besonders positiv hervorzuheben ist, dass seit Mitte Februar kein einziger Bewohner einer Pflegeeinrichtung in Zusammenhang mit dem Virus verstorben ist“, teilt das Landratsamt mit. „Zwischen 27. Dezember und 11. Februar wurden alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeiter der zehn stationären Pflegeeinrichtungen zweimal geimpft.“

In dieser Übersicht hat das Landratsamt die wichtigsten Informationen zu Corona-Toten im Landkreis Miesbach zusammengefasst.

Teilweise bis zu 90 Prozent aller Bewohner hätten sich für eine Impfung entschieden. „Nachdem der vollständige Impfschutz gegeben war, also sieben Tage nach der zweiten Impfung, ist kein Bewohner mehr im Zusammenhang mit dem Virus verstorben“, heißt es weiter. „Es kam auch, abgesehen von einigen wenigen Einzelfällen, zu keinem größeren Corona-Ausbruch mehr in den Einrichtungen.“

Update, 14. April, 16.10 Uhr: Landkreis sucht Schnelltest-Stationen

Der Landkreis Miesbach ist Vorreiter beim Testkonzept: Mit der Initiative www.reihentestung.de steht ein Netzwerk von 23 Schnelltest-Stationen bereit, an denen sich jeder Bürger schnell und kostenlos testen lassen kann. Für alle Teststationen ist nur die einmalige Registrierung beziehungsweise Generierung des QR-Codes auf der Internetseite notwendig.

„Insbesondere, um den Einzelhandel im Landkreis zu unterstützen, möchte dieser das Testkonzept weiter ausbauen und sucht dazu weitere Teststationen“, heißt es in einer Mitteilung. „So werden die niedergelassenen Ärzte und Apotheken beispielsweise schon durch eine Teststation bei der BRK-Bereitschaft Bad Wiessee oder beim Medius-Fitnessstudio in Tegernsee bestens ergänzt.“

Dies reiche aber noch nicht – der Landkreis brauche mehr Teststationen, um den Einzelhandel zu unterstützen und Voraussetzungen für Lockerungen zu schaffen. Daher sucht das Gesundheitsamt Miesbach zum nächstmöglichen Zeitpunkt Betreiber von Teststationen.

Kontakt per E-Mail an gesundheitsamt@lra-mb.bayern.de oder Telefon 08025/7044300. Weitere Infos unter www.reihentestung.de.

Update, 13. April, 16.40 Uhr: Herausforderung für Impf-Team

Der Impfprozess im Landkreis läuft: „Impfzentrum und Hausärzte verimpfen fleißig alle zur Verfügung stehenden Dosen“, teilt das Landratsamt Miesbach mit. „Die größte Herausforderung ist momentan die Unsicherheit rund um den Astrazeneca-Impfstoff.“ Noch sei kein Impfstoff liegen geblieben oder musste gar weggeworfen werden. Aber einige Menschen lehnen die Impfung mit diesem Produkt ab.

Gleichzeitig ist die Nachfrage nach einer Impfung in anderen Bevölkerungsgruppen hoch: Das Impfzentrum erhalte zahlreiche Anfragen von Impfwilligen aus Gruppen, die noch nicht an der Reihe sind, die sich gerne mit Astrazeneca impfen lassen würden.

„Leider gibt die Software des Freistaats, die die Termine vergibt, aber nicht her, dass Angebot und Nachfrage in diesem Fall zueinander geführt werden“, berichtet das Landratsamt. „Nach wie vor können Termine nur an Personen vergeben werden, die zu einer der höchsten Priorisierungsgruppen der Impfverordnung des Bundes gehören.“

„Das Impf-Team, insbesondere die Mitarbeiter an der Impf-Hotline, rotieren und versuchen ihr Möglichstes, den zur Verfügung stehenden Impfstoff so schnell wie möglich zu verteilen“, heißt es weiter. Zudem wird darum gebeten, von unnötigen Anfragen abzusehen. Terminstornierungen können über die Impf-Hotline unter 08025/7047777 vorgenommen werden.

„Immer wieder möchten Impfwillige ihren Termin stornieren, weil sie ein bestimmtes Produkt nicht möchten“, berichtet das Impf-Team. „Bei der Terminvereinbarung wird im letzten Schritt der Impfstoff angezeigt.“ Zudem könne jeder aufgrund des angebotenen Zweitimpfungstermins ausrechnen, welches Vakzin verwendet wird: Liegt der Zweittermin 12 Wochen nach dem Ersttermin, handele es sich um Astrazeneca. Liegen sechs Wochen zwischen den beiden Terminen, sei es Biontech oder Moderna.

„Es ist unmöglich, den Impfstoff zu tauschen“, heißt es weiter. „Möchte man also auf gar keinen Fall mit Astrazeneca geimpft werden, sollte man auch nicht einen Termin mit Astrazeneca annehmen.“ Der Termin muss dann nämlich über das Impf-Team storniert werden und der Impfwillige einen neuen Termin über die Software vereinbaren. Ein doppelter Aufwand auf allen Seiten.

Update, 12. April, 16.20 Uhr: Aktuelle Corona-Regeln

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Miesbach drei Tage in Folge über 100. Damit greift ab Mittwoch, 14. April, 0 Uhr, die sogenannte Notbremse der bayerischen Staatsregierung.

Was ändert sich ab Mittwoch?

  • Kontaktbeschränkungen: ein Hausstand plus eine weitere Person. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • Sport: Kontaktfreier Individualsport im Freien unter Einhaltung der Regeln zur Kontaktbeschränkung. Alle Sportvereine im Landkreis erhalten vom Landratsamt separat ausführliche Informationen.
  • Einzelhandel: Wenn bisher Click&Meet erlaubt war, dann ist weiterhin Click&Meet erlaubt – allerdings zusätzlich mit einem aktuellen negativen Corona-Test. Bisher Geschlossenes bleibt weiterhin zu. Wo bisher keine Terminvereinbarung gefordert war, ist es auch weiterhin nicht.
  • Außerschulische Bildung darf nicht mehr in Präsenzform stattfinden. Auch Musikunterricht in Präsenzform ist untersagt. Erlaubt sind Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks sowie der theoretische und praktische Fahrschulunterricht.
  • Kulturstätten sind geschlossen.
  • Nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr.
  • Schulen/Kitas: Für die Schulen und Kitas ändert sich in dieser Woche nichts mehr, weil immer freitags gesondert die tagesaktuelle Inzidenz bekannt gemacht werden muss, die anschließend die Regeln für die kommende Woche festlegt. Wie es also in der kommenden Woche für Schulen und Kitas weitergeht, steht erst am Freitag, 16. April, fest.

Wie lange gilt die Notbremse?

„Die zusätzlichen Einschränkungen gelten so lange, bis die 7-Tage-Inzidenz wieder drei Tage in Folge unter 100 liegt“, erklärt das Landratsamt Miesbach. „Es reicht nicht, wenn die Inzidenz einmal oder zweimal darunter liegt.“ Nach den drei Tagen unter 100 muss das Landratsamt die Unterschreitung wieder amtlich bekannt machen. Anschließend gelten wieder die bisher bekannten Regeln.

Woran liegt die steigende Inzidenz?

„Es gibt kein großes Infektionscluster im Landkreis Miesbach, auch keinen Ausbruch in einer Pflege- oder anderen Einrichtung“, erläutert das Landratsamt. „Viele kleinere Cluster im häuslichen oder privaten Umfeld machen die Masse aus. Eine Entspannung der Lage ist noch nicht in Sicht, weil auch am Wochenende, wenn traditionell viele Arztpraxen geschlossen haben, viele Neuinfektionen gemeldet wurden.“ Aufgrund der Inkubationszeit von 14 Tagen seien auch mögliche Auswirkungen der Osterfeiertage noch nicht absehbar.

Update, 9. April, 14 Uhr: Schul- und Kitabetrieb ab 12. April

Ab Montag, 12. April, dürfen unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz nur noch Schüler am Präsenzunterricht beziehungsweise den Präsenzphasen des Wechselunterrichts teilnehmen, die entweder in der Schule unter Aufsicht einen Corona-Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht oder einen aktuellen, negativen Covid-19-Test haben, der durch medizinisch geschultes Personal durchgeführt wurde. „Schnelltests können zum Beispiel im Testzentrum Miesbach, bei Ärzten oder Apotheken im Landkreis durchgeführt werden“, teilt das Landratsamt mit. Eine Liste der Teststellen gibt es unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus oder www.reihentestung.de. „Ein zu Hause durchgeführter Selbsttest reicht nicht aus.“

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 gilt für Schüler eine zweimal wöchentliche Testpflicht an der Schule als Voraussetzung für eine Teilnahme am Präsenzunterricht, über 100 mindestens zweimal wöchentlich. „Die Selbsttests sind in ausreichender Stückzahl an den Schulen vorhanden“, erklärt das Landratsamt. „Die Tests wurden über das Team des Katastrophenschutzes an die Schulen verteilt.“

Am Freitag, 9. April, stellt das Landratsamt Miesbach zudem den Inzidenzwert von 95 laut Robert-Koch-Institut fest. Damit gelten ab Montag, 12. April, bis einschließlich Sonntag, 18. April, die Regeln für Schul- und Kitabetrieb der Inzidenzphase zwischen 50 und 100. Es ändert sich also nichts zur Vorwoche.

Das gilt vom 12. bis 18. April für Schulen und Kitas im Landkreis Miesbach.

Update, 8. April, 16.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

„Wenig überraschend steigt die Zahl der Neuinfektionen nach den Osterfeiertagen deutlich an“, teilt das Landratsamt Miesbach mit. „Über die Osterfeiertage wurde weniger getestet, weil viele Praxen und Apotheken geschlossen waren. Der deutliche Anstieg von 35 Neuinfektionen am Donnerstag überrascht also nicht.“

Das Contact-Tracing-Team sei gerade dabei, die Kontakte nachzuvollziehen. Bisher liegen keine Erkenntnisse vor, dass eine größere Einrichtung betroffen wäre. Es scheine sich wie bisher um ein diffuses Infektionsgeschehen mit Einzelfällen und kleineren Clustern zu handeln, die sich im privaten oder beruflichen Umfeld angesteckt haben. Die 7-Tage-Inzidenz wird dadurch deutlich steigen und am Freitag, 9. April, wieder knapp unter 100 liegen.

Update, 7. April, 17 Uhr: Hausärzte in Impfprozess integriert

13,20 Prozent der Landkreisbevölkerung geimpft:

Mit knapp über 3.000 Impfdosen (2.016 Dosen Biontech, 400 Dosen Moderna und 700 Dosen Astrazeneca) können in Kürze bereits rund 15 Prozent der Landkreisbevölkerung geimpft sein. Hoch motiviert plant das Team des Impfzentrums die Termine der kommenden Woche. „Wir sind noch lange nicht an der Auslastungsgrenze des Impfzentrums, da geht noch mehr“, erklärt Beate Faus, Leiterin des Impfzentrums in Hausham. 13,2 Prozent der Bürger des Landkreises wurden inzwischen mindestens einmal geimpft.

Corona-Impfungen bei Hausärzten:

In der Zeit vom 1. bis 5. April wurden bereits 235 Dosen von niedergelassenen Ärzten verimpft. Organisatorischer Ansprechpartner für die Ärzte ist die KVB, bestellt wird der Impfstoff über die Apotheken. Die Regierung von Oberbayern übermittelt den Kreisverwaltungsbehörden regelmäßig eine Aufstellung der in Arztpraxen verabreichten Dosen, die mit den im Impfzentrum verabreichten Dosen addiert die angegebene Gesamtzahl ergeben.

Astrazeneca für Hausärzte:

„Nachdem Astrazeneca in den vergangenen Wochen mehrmals in der Priorisierung angepasst wurde, hat die Regierung entschieden, den Impfstoff in naher Zukunft nur noch gemeinsam mit dem Hausarzt zu verabreichen“, teilt das Landratsamt mit. Dies habe zur Folge, dass ab dem 19. April in den Impfzentren keine Termine zur Erstimpfung mit Astrazeneca mehr möglich sind. Impfstoff für bereits terminierte Zweitimpfungen mit Astrazeneca werden von den Impfzentren zurückgestellt. Registrierten Impfwilligen über 60 Jahren wird die Erstimpfung mit Astrazeneca bis mindestens 19. April im Impfzentrum verabreicht.

Alle Impfwilligen sollen sich registrieren:

Wer eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten möchte, kann sich unter www.impfzentren.bayern registrieren. „Es spielt keine Rolle mehr, ob Personen einer Priorisierungsgruppe angehören oder nicht“, erklärt das Landratsamt. „Eine Registrierung ohne Priorisierung bedeutet aber noch nicht, dass innerhalb kurzer Zeit ein Termin zugeteilt wird.“ Ob Termine verfügbar sind, richte sich nach den künftigen Liefermengen und der Impfbereitschaft priorisierter Gruppen.

Update, 6. April, 16.20 Uhr: Neue Teststrategie

Der Landkreis Miesbach, das Krankenhaus Agatharied, die Stiftung der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee „Corona – Mia helfn zam für den Landkreis“, der ärztliche Kreisverband, der bayerische Apothekerverband und die Gemeinde Hausham haben gemeinsam in eine Software investiert, die Schnelltestergebnisse schnell und einfach per Smartphone zugänglich macht.

„Diese Software wurde am langen Osterwochenende im Miesbacher Testzentrum getestet“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt. „Dort war sie ein voller Erfolg: 350 Landkreisbürger nutzten das Angebot an den vier Ostertagen für ein Stück Sicherheit vor dem Besuch bei der Familie.“ Nur ein einziger Schnelltest sei am Wochenende positiv gewesen. Die Schnelltests wurden von der DLRG im Landkreis Miesbach durchgeführt.

Mit einer QR-Code-Lösung für Corona-Schnelltests soll sich die Situation im Landkreis Miesbach weiter verbessern.

Ab Dienstag (6. April) wird das Konzept auf den gesamten Landkreis ausgedehnt. „In den kommenden Tagen und Wochen werden sich zahlreiche niedergelassene Ärzte und Apotheker anschließen, um die flächendeckende Verfügbarkeit von Schnelltests sicherzustellen“, heißt es weiter. Getestet wird bis Freitag, 9. April, von 13 bis 15.30 Uhr, und am Wochenende von 9.30 bis 12 Uhr.

Im Landkreis Miesbach gibt es ab sofort für jeden bayerischen Bürger folgendes Angebot:

  • Registrierung auf www.reihentestung.de
  • QR-Code generieren
  • alle teilnehmenden Teststationen im Landkreis anzeigen lassen – inklusive Öffnungszeiten, Adresse und Routenplaner
  • QR-Code in einer der teilnehmenden Teststationen scannen lassen
  • Alle für den Test erforderlichen Daten sind an der Teststation verfügbar. Es müssen keine Dokumente mehr ausgefüllt werden.
  • Zustellung des Testzertifikats automatisch per E-Mail nach etwa 15 Minuten (kein Warten notwendig)
  • Positive Schnelltestergebnisse werden automatisch an das Gesundheitsamt gemeldet.

„Ursprünglich wurde die Software mit dem Krankenhaus Agatharied entwickelt, um die Dokumentation der Testergebnisse und deren Abrechnung zu erleichtern“, erläutert Sophie-Marie Stadler. „Insbesondere für die krisengeplagten Unternehmen im Landkreis will die Initiative mit der QR-Code-Lösung eine Perspektive bieten.“ Wann Unternehmen im Landkreis Miesbach wieder öffnen können, hängt aber weiterhin von den Vorgaben der Staatsregierung ab.

Update, 17.45 Uhr: Keine Einschränkungen über Ostern

Das Landratsamt meldet am Donnerstag (1. April) 24 neu positiv Getestete. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter und wird in der Berechnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Freitag ganz knapp unter 100 landen. In den vergangenen fünf Tagen meldete das RKI für den Landkreis Miesbach eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 86 und 98. „Das Infektionsgeschehen im Landkreis ist weiterhin völlig diffus. Auffällig sind lediglich mehrere über den Landkreis verteilte Familien-Cluster“, teilt das Landratsamt mit. Es erwartet, dass die Familien-Cluster nach den Osterfeiertagen weiter zunehmen werden.

Was gilt für den Landkreis, wenn an Ostern die 7-Tage-Inzidenz über 100 steigt?

Eine Änderung der Inzidenzphase tritt erst in Kraft, wenn der Wert der Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt. Am vierten Tag muss das Landratsamt die Überschreitung dann amtlich bekanntmachen. Die neuen Einschränkungen gelten dann ab dem fünften Tag nach der erstmaligen Überschreitung. Weil die 7-Tage-Inzidenz am Karfreitag unter 100 liegt, gibt es über das Osterwochenende sicher keine weiteren Einschränkungen.

Impfzahlen

Inzwischen erhielten bereits 5.391 Landkreisbürger über 80 Jahre eine Corona-Impfung (entspricht 72 Prozent). Insgesamt wurden bisher 12.684 Landkreisbürger (12,68 Prozent) geimpft. Für die kommende Woche erwartet das Impfteam erst am MIttwoch eine überschaubare Impfstofflieferung.

Kita-Betrieb in der kommenden Woche

Aufgrund des Feiertags am Karfreitag gelten die Inzidenzwerte von Gründonnerstag für die amtliche Bekanntmachung der Landratsämter. „Es ändert sich in der kommenden Woche nichts für die Kitas, weil der heutige Inzidenzwert von 89 laut RKI zwar im Vergleich zur Vorwoche (77) deutlich höher ist, aber nach wie vor unter der Grenze von 100 liegt“, erklärt das Landratsamt.

Ab Montag, 5. April, gilt daher weiterhin: Betreuung aller Kinder in festen Gruppen (eingeschränkter Regelbetrieb). Gleiches gilt für organisierte Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung. Selbst wenn also die Inzidenz in der kommenden Woche über 100 steigen würde, würden die genannten Regeln bis einschließlich Sonntag, 11. April, gelten.

Update, 1. April, 16 Uhr: Corona-Schnelltests in Apotheken sind ein Erfolgsmodell 

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sieht in den Corona-Schnelltests in Apotheken ein Erfolgsmodell. Er erklärt: „Schon in rund 900 Apotheken in Bayern können sich die Bürger mit einem Antigen-Schnelltest mindestens einmal in der Woche kostenlos testen lassen. Damit wächst unser Gratis-Testangebot noch weiter.“

Der Gesundheitsminister macht klar: „Ein negativer Test ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Auch mit negativem Testergebnis gelten nach wie vor die Abstands-und Hygieneregeln – das ist gerade vor den Osterfeiertagen besonders wichtig. Ich appelliere an alle Bürger, die Kontakte möglichst einzuschränken. Dennoch wird sich der eine oder andere überlegen, die Familie zu besuchen. Umso wichtiger ist es, durch umfassendes Testen auch asymptomatische Erkrankte zu erkennen und so die weitere Ausbreitung zu verhindern.“

Auch im Landkreis Miesbach bieten zahlreiche Apotheken Corona-Schnelltests an. Eine Übersicht über alle Testmöglichkeiten im Landkreis sind unter www.landkreis-miesbach.de zu finden.

Vorbericht vom 1. April:

  • In Bayern gelten auch an den Ostertagen die derzeit üblichen Kontaktbeschränkungen je nach 7-Tage-Inzidenz: Bis 100 dürfen maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet. Steigt der Wert über 100, dürfen Angehörige eines Haushalts sich nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Reisen im Inland und auch ins Ausland sind nicht verboten, aber unerwünscht. Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen die Ostertage Anfang April unter der Devise „Wir bleiben zu Hause“. In Deutschland bleiben Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze weiterhin für touristische Übernachtungen geschlossen. Wer ins Ausland fährt, muss anschließend mit Tests und Quarantäne rechnen.
  • Gründonnerstag und Karsamstag sind normale Werktage, an denen – wo vorgesehen – gearbeitet wird und man problemlos seine Einkäufe erledigen kann. Die zunächst beschlossene Ruhezeit vom 1. bis 5. April wurde wieder zurückgenommen.
  • Präsenzgottesdienste zu Ostern sind per se nicht verboten, aber ebenfalls unerwünscht. Bund und Länder appellieren an die Kirchengemeinden, jegliche Treffen virtuell durchzuführen.
  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 gelten Ausgangssperren von 22 bis 5 Uhr. Dann darf die Wohnstätte nur noch aus wenigen triftigen Gründen verlassen werden.

ft; ksl

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