Aktuelle Infos im News-Ticker

Corona im Landkreis Miesbach: Das Impfzentrum hat wegen AstraZeneca-Beschluss Termine abgesagt

Impfzentrum Hausham
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Im Impfzentrum in Hausham könnte weitaus mehr Menschen Impfstoff verabreicht werden, doch der ist weiter knapp.

Landkreis – Erste Corona-Mutationen gibt es nun auch im Landkreis Miesbach. Aktuelle Infos zu Covid-19 gibt es in unserem News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: 92; bislang infizierte Personen: 3.497; aktive Fälle: 239; Todesfälle: 60
  • Zum 1. März wurden die Corona-Regeln abhängig von der 7-Tage-Inzidenz gelockert – auch im Landkreis Miesbach.
  • Am 27. Dezember sind die ersten Personen im Landkreis Miesbach gegen das Coronavirus geimpft worden.

Service:

Update, 31. März, 16 Uhr: Neue Empfehlungen für AstraZeneca-Impfstoff

Die Gesundheitsministerkonferenz hat beschlossen, dass der Impfstoff von AstraZeneca ab dem 31. März nur noch bei Menschen eingesetzt wird, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. Das hat laut Landratsamt dazu geführt, dass bereits vereinbarte Impf-Termine durch das Impfzentrum in Hausham abgesagt wurden.

„Von den für heute geplanten 165 Impfungen mit AstraZeneca im Impfzentrum, mussten 39 Termine aufgrund des Alters der Impfwilligen abgesagt werden“, teilt das Landratsamt mit. Das Team des Impfzentrums hat daraufhin sechs registrierte Impfwillige über 60 Jahren für heute eingeladen, damit jede Dosis der angebrochenen Phiole eingesetzt wird. Der Restbestand soll am 5. April verimpft werden. „Auch die kommenden Lieferungen von AstraZeneca werden im Impfzentrum dringend erwartet“, erklärt das Landratsamt, „die Personengruppe der priorisierten über 60-Jährigen übersteigt die Liefermengen von AstraZenca bei weitem“.

Es wird für Landkreisbürger, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhielten, eine Empfehlung der STIKO erwartet, wie in diesem Fall zu verfahren ist. Wer unter 60 Jahre alt ist und die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hat, kann nach ärztlichem Ermessen und individueller Einschätzung zusammen mit dem Hausarzt entscheiden, ob die Zweitimpfung mit AstraZeneca erfolgen soll. Es wird auch angedacht, für die Zweitimpfung einen anderen Impfstoff zu nutzen. Solange dies jedoch nicht in der Impfsoftware des Freistaats implementiert ist, kann die Terminvergabe nicht erfolgen.

Die Impfzentren erhalten ab circa Mitte April AstraZeneca nur noch für Zweitimpfungen für Personen, die die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben. Weitere Auslieferungen von AstraZeneca an die Impfzentren sind ab danach nicht mehr vorgesehen. Impfungen mit AstraZeneca werden ab dann nur noch über niedergelassene Ärzte durchgeführt.

Schnelltests über die Osterfeiertage

Um auch an den Osterfeiertagen Schnelltests im Landkreis anzubieten, eröffnet das Testzentrum in Miesbach vom Karfreitag bis einschließlich Ostermontag eine PoC-Schnelltest-Straße. Die Öffnungszeiten sind von 9.30 bis 11.45 Uhr; Schnelltests ohne Terminvereinbarung (Termine für die PCR-Testung weiterhin über Terminland vereinbaren); Registrierung auf www.reihentestung.de und Mitbringen des generierten QR-Codes für jede zu testende Person erforderlich (ohne QR-Code kein Test); Tragen einer FFP-2-Maske und 1,5 Meter Abstand gilt auf dem gesamten Gelände.

Update, 30. März, 19 Uhr: Wenig Impfstoff an Ostern

Diese Woche erwartet das Landratsamt noch 528 Dosen BioNTech, 200 Dosen Moderna und 200 Dosen AstraZeneca. Inzwischen erhielten bereits 5.280 Landkreisbürger im Alter über 80 Jahren die schützende Corona-Impfung. Das entspricht 70 Prozent aller über-80-Jährigen im Landkreis. Laut Landratsamt wurden bisher insgesamt 12.251 Landkreisbürger geimpft, die Impfquote beträgt demnach 12,25 Prozent.

„Der fehlende Impfstoff ist nach wie vor das größte Hindernis“, teilt das Landratsamt mit. Die Personalpläne für eine maximale Ausnutzung des Impfzentrums liegen in der Schublade. „Das Team im Impfzentrum ist voller Tatendrang und würde gerne mehr impfen. Die Impfdosen für diese Woche sind überschaubar und über Ostern wird kein Impfstoff angeliefert, was dazu führt, dass das Impfzentrum im gemäßigten Regelbetrieb arbeitet.“ Ab Mittwoch nach Ostern sollen wieder Impfstofflieferungen ankommen, allerdings rechnet das Landratsamt dann wieder nur mit wenigen Dosen. 

Gemäß den Ankündigungen des Gesundheitsministeriums dürfen niedergelassene Ärzte ab 1. April 2021 ebenso gegen das Corona-Virus impfen. Diese Impfungen sind losgelöst von den Impfzentren und Landratsämtern. Die Organisation und Information der niedergelassenen Ärzte erfolgt durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Es können aber anfänglich nur sehr wenige Dosen ausgeliefert werden.

Update, 29. März, 17.20 Uhr: Inzidenz steigt auf 82

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Miesbach ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen, bewegt sich mit 82 im Vergleich zu den umliegenden Landkreisen aber noch auf einem niedrigen Niveau. Das Landratsamt geht aber davon aus, dass die Inzidenz schon morgen wegen der heute ans RKI gemeldeten Neuinfektionen noch einmal deutlich auf wahrscheinlich knapp unter 100 steigen wird. Grund dafür ist der allgemeine, bayern- und deutschlandweite Anstieg ohne spezielle regionale Besonderheiten.

Das Infektionsgeschehen ist weiterhin diffus. Das Contact-Tracing-Team bemüht sich nach Kräften, alle Zusammenhänge zwischen den Fällen ausfindig zu machen, ist aber auf die wahrheitsgemäßen Aussagen der Infizierten angewiesen. „Letztendlich können nur diejenigen Infektionsketten nachvollzogen und unterbrochen werden, die die Betroffenen auch angeben“, teilt das Landratsamt mit. Leider ist es dem CTT auf Basis der angegebenen Kontakte nicht möglich, größere Zusammenhänge zwischen einzelnen, bestehenden Familien-Clustern festzustellen, auch wenn es schon große Zufälle sein müssen, dass plötzlich in manchen Gemeinden ein sprunghafter Anstieg der Zahlen zu verzeichnen ist.

Die Mutationen geben ihr Übriges: 128 Mutanten wurden bisher seit Ende Januar entdeckt (im Vergleich zu vorigem Montag plus 26). Das macht ein Drittel aller Neuinfektionen in der vergangenen Woche aus.

Möglicherweise überschreitet der Landkreis in den kommenden Tagen den Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Dieser Wert muss jedoch drei Tage in Folge überschritten werden, damit dann am fünften Tag nach der erstmaligen Überschreitung die neuen Einschränkungen gelten. Das wäre allerfrühestens am Ostersonntag, wenn mit den Neuinfektionen des morgigen Tages die 100 überschritten werden würden.

Über das vergangene Wochenende ist ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion zu beklagen gewesen, die Gesamtzahl der Opfer stieg damit auf 60..

Update, 26. März, 15.45 Uhr: Schnelltests und Kita-Öffnungen

Im Landkreis Miesbach können theoretisch jeden Tag mindestens 1.500 Bürger getestet werden. Das erklärt das Landratsamt. Zahlreiche Arztpraxen, Apotheken und das Testzentrum in Miesbach bieten Schnelltests an. Bei den meisten Testangeboten ist eine vorherige Anmeldung notwendig, so auch beim Testzentrums. „Sollte man bei der gewünschten Stelle keinen Termin mehr bekommen, hilft leider auch kein Anruf bei der Corona-Hotline, dem Bürgerservice oder der Gemeindeverwaltung“, teilt das Landratsamt mit. Es gebe genügend Testangebote im Landkreis, sodass jeder, der einen Test haben möchte, einen Test bekommt. Das Landratsamt hat auf seiner Homepage 43 Test-Stellen gesammelt. Parallel dazu prüft die Koordinierungsgruppe gerade die Einrichtung weiterer „kommunaler Testzentren“, also Teststationen unabhängig von Arztpraxen und Apotheken.  

Kita-Betrieb in der kommenden Woche

Wie jeden Freitag müssen die Landratsämter den heutigen Inzidenzwert amtlich bekanntgeben, da dieser die Regeln für den Schul- und Kita-Betrieb in der kommenden Woche bestimmt. Wegen der Osterferien haben die Schulen zwar geschlossen, viele Kitas bleiben aber geöffnet.

Es ändert sich in der kommenden Woche nichts für die Kitas, weil der heutige Inzidenzwert von 77 laut RKI zwar im Vergleich zur Vorwoche (59) deutlich höher ist, aber nach wie vor deutlich unter der Grenze von 100 liegt. Ab Montag, 29. März 2021, gilt daher weiterhin: Betreuung aller Kinder in festen Gruppen (eingeschränkter Regelbetrieb). Gleiches gilt für organisierten Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung.

Selbst wenn also die Inzidenz in der kommenden Woche über 100 steigen würde, würden die genannten Regeln bis einschließlich Ostersonntag gelten.

Zu den aktuellen Infektionszahlen erklärt das Landratsamt, dass elf der 17 Neuinfektionen aus der Gemeinde Fischbachau stammen: „Ein Teil davon gehört zu einem bereits bekannten Familien-Cluster. Das Contact Tracing Team klärt gerade, ob und in welchem Verhältnis die vielen Fälle zueinander stehen.“

Update, 26. März, 15.25 Uhr: Tempo beim Impfen steigt

Die Impfungen gegen das Coronavirus nehmen laut einer Mitteilung aus dem Gesundheitsministerium in Bayern kontinuierlich zu und haben die Marke von zwei Millionen überschritten. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte am Freitag (26. März) in München: „Seit Beginn der Corona-Impfungen vor knapp drei Monaten haben wir 2.024.084 Impfdosen in Bayern verabreicht. Wir sehen auch, dass sich die Impfgeschwindigkeit verdoppelt hat. Die erste Million Impfungen hatten wir nach etwa zwei Monaten erreicht, für die zweite Million haben wir nur noch vier Wochen gebraucht. Das zeigt trotz aller Unwägbarkeiten bei den Impfstofflieferungen: Der Impfturbo nimmt Fahrt auf.“

In der Gesamtzahl sind 1.380.856 Erstimpfungen und 643.228 Zweitimpfungen enthalten. „Das heißt, dass knapp die Hälfte der Geimpften inzwischen den vollen Immunschutz gegen eine COVID-19-Erkrankung mit möglicherweise schweren Verläufen hat“, ergänzte der Minister.

Holetschek betonte: „Besonders freut mich, dass die Impfungen bei den am höchsten priorisierten Bürgerinnen und Bürgern mit dem größten Risiko gut vorankommen. Unsere mobilen Teams haben alle Alten- und Pflegeheime besucht, die das wollten.“ Rund 81 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner haben sich dabei eine Erstimpfung geben lassen, 80 Prozent haben schon die Zweitimpfung bekommen.

Die Impfquote beim Personal in Alten- und Pflegeheimen liegt bei 59 Prozent. Beim Krankenhauspersonal liegt die Quote bei 51,5 Prozent. Zudem haben mobile Teams 85,6 Prozent der Behinderteneinrichtungen für Erstimpfungen besucht. „Unsere Impflogistik mit 100 Impfzentren und zahlreichen mobilen Impfteams funktioniert sehr gut“, findet Holetschek. „Darauf wollen wir aufbauen, wenn ab 31. März die niedergelassenen Ärzte als zweite Säule in die Impfstrategie eingebunden werden.“

Update, 25. März, 17.10 Uhr: Neues zum Impfen

Impfungen:

  • 11.533 geimpfte Bürger im Landkreis Miesbach -> Impfquote 11,5 Prozent
  • davon 5.122 über 80 Jahren bei insgesamt 7.500 Landkreisbürgern über 80
  • davon 6.919 Frauen
  • 21.163 Bürger sind Stand Donnerstag, 25. März, in BayImco registriert und warten auf eine Impfung

„Die impfwilligen und registrierten Landkreisbürger im Alter von 70 bis 80 dürfen sich freuen, denn das System vergibt bereits Termine für diese Altersgruppe“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit. „Der Algorithmus hat bereits die ersten Impflinge unter 80 zur Impfung eingeladen.“

Dies bedeute jedoch nicht, dass bereits alle Impfwilligen aus der Gruppe der Über-80-Jährigen ein Impfangebot erhalten hätten. Unverständlicherweise bevorzuge die bayernweite Impf-Software die restlichen Über-80-Jährigen nicht, bevor Menschen aus der nächsten Altersgruppe eingeladen werden.

Weiterhin ist ein mobiles Team im Landkreis unterwegs, das bettlägerige Impfwillige der aktuellen Priorisierungsgruppen zu Hause impft. Die mobilen Teams konnten ihre Arbeit erst sehr spät im Impfprozess aufnehmen, da die mRNA-Impfstoffe lange keine Freigabe zum Transport hatten.

Die Organisation der externen Impftermine sei ebenfalls mit viel Aufwand verbunden. Die Anfahrts- und Abfahrtszeiten müssen in die Tagestour mit eingerechnet werden. Der Zeitplan sei straff und lasse keine Fehler zu. „Umso unverständlicher und enttäuschender für das Impf-Team ist, dass es tatsächlich Menschen gibt, die das mobile Team anfordern, und dann bei Anreise des Teams munter durch die Wohnung oder den Garten laufen“, erklärt das Landratsamt. „Die Arbeit des mobilen Teams ist für schwerstkranke, behinderte und bettlägerige Menschen äußert wertvoll und vielleicht überlebenswichtig und jeder, der sich aus Bequemlichkeit unberechtigt anmeldet, nimmt denen, die das Angebot dringend benötigen, die Möglichkeit auf eine zeitnahe Impfung.“

Schnelltest:

Das Testzentrum beim Zuchtverband in Miesbach bietet die Möglichkeit, Termine für PCR-Tests und POC-Schnelltests direkt über die Internetseite zu buchen. Eine Terminvereinbarung ist zwingend erforderlich. Termine können maximal drei Tage im Voraus gebucht werden. „Sollten für den Zeitraum von drei Tagen keine Termine mehr angeboten werden, sind diese bereits alle vergeben“, heißt es. „Telefonische Nachfragen am Bürgertelefon oder bei Terminland sind dann ohne Erfolg.“ POC-Schnelltests können auch bei niedergelassenen Ärzten oder Apotheken im Landkreis gemacht werden. Eine Liste mit den Teststellen gibt es unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus.

Infektionsgeschehen im Landkreis:

54 Neuinfektionen in den vergangenen drei Tagen lassen die 7-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut auf 75 steigen. „Weiterhin ist das Infektionsgeschehen im Landkreis Miesbach diffus ohne große Änderungen“, erläutert Sophie-Marie Stadler. „Auffällig ist, dass die Mutante aus Großbritannien weiter auf dem Vormarsch ist. Allein in den vergangenen sieben Tagen kommen auf 78 Neuinfektionen 26 Virusmutationen.“

Update, 24. März, 17.25 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (24. März) bei 66 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 3.408 – 210 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach: 38 aktive Fälle
  • Hausham: 31
  • Holzkirchen: 26
  • Fischbachau: 18
  • Irschenberg, Otterfing und Warngau: 13
  • Bad Wiessee und Weyarn: 10
  • Gmund, Rottach-Egern und Waakirchen: 7
  • Schliersee: 6
  • Kreuth und Tegernsee: 3
  • Bayrischzell: 0

Update, 23. März, 17.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Dienstag (23. März) bei 54 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 3.389 – 198 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach: 34 aktive Fälle
  • Hausham: 31
  • Holzkirchen: 19
  • Fischbachau: 17
  • Irschenberg und Warngau: 13
  • Otterfing: 12
  • Bad Wiessee und Weyarn: 10
  • Rottach-Egern: 9
  • Gmund, Schliersee und Waakirchen: 6
  • Tegernsee: 4
  • Kreuth: 3
  • Bayrischzell: 0

Update, 22. März, 17 Uhr: Teststrategie im Landkreis Miesbach

Teststrategie des Landkreises:

Auch für den Landkreis Miesbach ist das Testen nach wie vor einer der wichtigsten Bausteine im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Der Landkreis setzt auf eine 3-Säulen-Teststrategie aus Testzentrum, niedergelassenen Ärzten und Apotheken. „Ziel ist es, allen Bürgern Tests niederschwellig und mit wenig Aufwand zugänglich zu machen“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt.

Das Testzentrum beim Zuchtverband in Miesbach werde seit Herbst durchgehend stark frequentiert. Dort werden PCR-Tests angeboten sowie seit dem Wochenende (20./21. März) auch PoC-Schnelltests. Für einen Termin in diesem Drive-through-Zentrum kann man sich auf der Landkreis-Internetseite unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus anmelden.

„Zudem bieten viele niedergelassene Ärzte schon seit einigen Monaten kostenlose PCR-Tests an“, heißt es weiter. „Aktuell gewinnen aber die Schnelltests an Bedeutung im Vergleich zum herkömmlichen PCR-Test, da von der Regierung in Aussicht gestellt wurde, mögliche Öffnungen an tagesaktuelle Schnelltestergebnisse zu koppeln.“ Zahlreiche niedergelassene Ärzte und Apotheken bieten diese Schnelltests mit Zertifikat inzwischen an.

Das Landratsamt hat als Service eine Liste erstellt mit Schnelltestangeboten im Landkreis. Diese ist ebenfalls unter www.landkreis-miesbach.de/coronavirus zu finden.

Schulen und Kitas wurden separat mit Schnelltests beliefert. Für diese Woche ist eine weitere Lieferung angekündigt, die das Landratsamt nach Erhalt unverzüglich an die Schulen und Kitas verteilen wird.

Selbst- und Schnelltests, die zu Hause durchgeführt werden, können übrigens in einem luftdichten Behältnis verpackt, im Hausmüll/Restmüll entsorgt werden.

Impfungen: Astrazeneca wieder im Einsatz

In Sachen Impfen habe sich der Fortschritt durch die Pause bei Astrazeneca verlangsamt, erklärt die Sprecherin. „Seit dem Impfstart wurden im Landkreis 10.839 Bürger gegen das Coronavirus geimpft. 4.927 davon waren über 80 Jahre alt. Das sind nur etwa 500 Personen mehr als vergangene Woche“, teilt Sophie-Marie Stadler mit.

Astrazeneca wird erst seit Montag (22. März) wieder eingesetzt, weil erst da die überarbeiteten Aufklärungsdokumente von der Regierung bereitgestellt wurden, die zwingend erforderlich für die umfassende Impfaufklärung sind. Die neuen Aufklärungsdokumente können unter www.landkreis-miesbach.de/impfzentrum heruntergeladen werden. Weil Astrazeneca nun wieder verwendet wird, geht das Impf-Team von einem raschen Fortschritt aus.

Infektionsgeschehen im Landkreis:

Das Infektionsgeschehen im Landkreis ist weiterhin diffus. „Die bestehenden größeren Cluster der vergangenen Wochen kommen langsam zur Ruhe und es gibt kaum mehr Neuinfektionen in diesen Clustern“, heißt es. „Der größte Anteil der Neuinfektionen liegt nach wie vor im privaten Bereich.“

Aber auch Schulen seien inzwischen stärker betroffen: Inzwischen sind vier Klassen nach positiven Fällen bei Schülern und Lehrern in Quarantäne. Umso wichtiger sei der Einsatz von Selbsttests in Schulen und Kitas in den kommenden Wochen. Eine erste Lieferung Selbsttests von der Regierung befinden sich bereits im Einsatz an den Schulen und Kitas. Diese Woche solle eine weitere Lieferung folgen.

Laut Rückmeldungen der Schulen werde das Angebot bisher unterschiedlich stark nachgefragt. Das Landratsamt rechnet damit, dass nach Ostern allen Kitas und Schulen ausreichend Selbsttests zur Verfügung stehen, um maximal zweimal wöchentlich freiwillige Tests anbieten zu können.

„Leider machte das Gesundheitsamt kürzlich die Erfahrung, dass vereinzelt Eltern ihre Kinder nicht testen lassen wollen, um einer möglichen Quarantäne vor oder in den Osterferien zu entgehen“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Selbstverständlich sind die Tests freiwillig und niemand wird zum Testen gezwungen, aber zum Wohle der anderen Kinder in der Klasse sollten Kinder, wenn sie Krankheitssymptome zeigen, dann nicht auch noch in die Schule geschickt werden, wo sie möglicherweise andere Kinder anstecken.“

Update, 19. März, 14.35 Uhr: Schule und Kita ohne Änderung

Am Freitag (19. März) stellt das Landratsamt Miesbach den Inzidenzwert von 59 laut Robert-Koch-Institut fest. Damit gelten ab Montag, 22. März, bis einschließlich Sonntag, 28. März, die Regeln für Schul- und Kita-Betrieb der Inzidenzphase zwischen 50 und 100. Somit ändert sich nichts zur Vorwoche, als die Inzidenz 65 festgestellt wurde.

Impfung mit Astrazeneca wird fortgesetzt:

Zudem ist das Impfzentrum in Hausham am Freitagmorgen offiziell von der Regierung von Oberbayern darüber informiert worden, dass ab sofort Impfungen mit Astrazeneca fortgesetzt werden dürfen. „Wir haben das große Glück, die Lieferung mit Astrazeneca bereits erhalten zu haben, organisieren die neuen Schichten derzeit und vergeben die Termine zeitnah“, erklärt Beate Faus, Leiterin des Impfzentrums.

Bürger, deren Erstimpftermine mit Astrazeneca aufgrund des Stopps abgesagt wurden, erhalten vom System unaufgefordert einen neuen Terminvorschlag. Das Impfzentrum kann keine Aussagen zum Zeitraum treffen. Der Algorithmus der Regierungs-Software sieht nicht vor, exakt die Personen wieder einzuladen, deren Termine abgesagt wurden. Das Team des Impfzentrum geht aufgrund der bestehenden Priorisierung der Registrierten davon aus, dass die ausgefallenen Termine zeitnah durch den Algorithmus berücksichtigt werden.

Um möglichst schnell, möglichst viele impfwillige Bürger mit den vorhandenen Impfdosen zu versorgen, werden im Impfzentrum je nach Bedarf und vorhandenem Impfstoff Termine von Montag bis Sonntag, von 5 bis 23 Uhr, eingetaktet.

Update, 18. März, 16.50 Uhr: Keine Lockerungen in Sicht

Das Landratsamt Miesbach hat am Donnerstag (18. März) einen Antrag auf Lockerungen ab Montag, 22. März, beim bayerischen Gesundheitsministerium gestellt. Dem Antrag wurde nicht stattgegeben, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler mit. Begründung: „Aufgrund des landesweiten besorgniserregenden Anstiegs der Infektionen kann bayernweit nicht mehr von einer stabilen Lage ausgegangen werden. Es ist zu erwarten, dass die 7-Tage-Inzidenz in den nächsten Tagen 100 übersteigt. Bis auf Weiteres wird das Einvernehmen zu Öffnungsschritten nicht erteilt. Es sind zunächst die Beratungen der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder am 22. März abzuwarten.“ Das Landratsamt Miesbach kann daher keine weiteren Lockerungen erlauben, wie ursprünglich in der bayerischen Öffnungsstrategie vorgesehen.

Aktuelles zum Impfen:

Über 10.708 Personen wurden seit Impfbeginn im Landkreis gegen das Coronavirus geimpft. Laut der Software sind die verbleibenden registrierten Impfwilligen in der Altersgruppe über 80 bei unter 300 Personen. Das Team des Impfzentrums ist zuversichtlich, trotz des Ausfalls von Astrazeneca zügig voranzukommen. Für die kommenden sieben Tage wurden dem Landkreis 1.157 Impfdosen angekündigt. Die Entscheidung, wie es mit dem Impfstoff Astrazeneca weitergeht, steht aktuell noch aus.

Selbsttests für Schulen und Kitas:

„Mit mehreren Tagen Verspätung kam die Lieferung der Selbsttests für Schulen und Kindertagesstätten diese Woche im Landkreis an“, erklärt die Sprecherin. „Die Abteilung Katastrophenschutz hat umgehend mit der Auslieferung von zirka 23.200 Test-Kits an die Schulen im Landkreis begonnen.“ Kindertagesstätten und heilpädagogische Tagesstätten wurden ebenso ausgestattet.

Was bedeutet dies für die Schulen im Landkreis?

Spätestens nach den Osterferien soll jeder Schüler mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten die Möglichkeit haben, sich freiwillig, maximal zweimal die Woche testen zu lassen. Das Staatsministerium bittet Eltern, in diesem Zusammenhang folgende Punkte zu beachten:

  • Die Selbsttests finden in der Schule statt. Sie sind kostenlos und freiwillig.
  • Damit die Schüler teilnehmen können, ist eine Einwilligungserklärung nötig. Das Formular gibt es an der jeweiligen Schule.
  • Die Selbsttests sind einfach, ohne Risiko und Schmerzen durchzuführen. Sie werden von den Kindern und Jugendlichen durch Abstriche im vorderen Nasenbereich selbst durchgeführt. Lediglich eine Aufsichtsperson ist dabei anwesend und leitet gegebenenfalls an.
  • Eltern werden gebeten, ihre Kinder bereits vorab mit den Selbsttests vertraut zu machen. Erklärvideos gibt es unter www.km.bayern.de/selbsttests. Je nach Hersteller können sich die einzelnen Schritte leicht unterscheiden. Alle Tests laufen jedoch ähnlich ab.

Schnelltests im Landkreis:

„Derzeit läuft eine Abfrage bei allen Hausärzten und Apotheken, um zu ermitteln, wo die Schnelltests im Landkreis angeboten werden“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Voraussichtlich am Montag möchte das Landratsamt eine Liste mit Anlaufstellen veröffentlichen.“

Update, 17. März, 15.05 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (17. März) bei 66 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 3.331 – 158 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Miesbach: 32 aktive Fälle
  • Hausham: 20
  • Holzkirchen: 19
  • Irschenberg: 14
  • Warngau: 11
  • Fischbachau: 10
  • Rottach-Egern: 9
  • Bad Wiessee und Weyarn: 7
  • Gmund, Schliersee und Valley: 5
  • Otterfing und Waakirchen: 4
  • Kreuth: 3
  • Tegernsee: 2
  • Bayrischzell: 1

Update, 16. März, 16.40 Uhr: Impfungen gestoppt

Der vorläufige Stopp von Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca wirkt sich auch auf den Landkreis Miesbach aus. Dort wurde das Vakzin bisher gut von der Bevölkerung angenommen. „Die Zulassung des Impfstoffs für Personen über 64 Jahren hat die Impfungen gerade bei älteren Mitbürgern beschleunigt“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt.

Die für diese Woche angekündigten 550 Dosen Astrazeneca konnten aus logistischen Gründen nicht storniert werden. Da der Impfstoff bis zu sechs Monate haltbar ist, können die Violen aber eingelagert werden. Doch, was ist nun zu beachten?

Was passiert mit einem geplanten Termin für eine Erstimpfung mit Astrazeneca?

„Alle geplanten Termine mit dem Impfstoff Astrazeneca wurden noch am Montagabend (15. März) über die offizielle Software storniert“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Die Impflinge haben eine direkte Info per E-Mail erhalten.“ Betroffene Bürger bekommen von der Software einen neuen Terminvorschlag, wenn Impfstoff verfügbar ist.

Das Team im Impfzentrum kann keine Auskünfte zum Zeitraum geben. Seitens der Regierung gebe es noch keine Informationen, ob der Impfstoff durch einen anderen ersetzt oder wie weiter verfahren wird. „Das Team des Impfzentrums hätte den Impfstoff für die bestehenden Termine gerne durch einen anderen ersetzt“, heißt es. „Da aber immer noch sehr wenig Impfstoff zur Verfügung steht, ist dies leider nicht möglich gewesen.“

Was passiert mit einem geplanten Termin für eine Zweitimpfung mit Astrazeneca?

Derzeit impft das Team im Impfzentrum kein Astrazeneca. Impfstoffe zu kombinieren ist aktuell nicht zulässig. Alle Termine für diese Woche wurden daher storniert. „Zu allen weiteren Terminen können wir Stand heute keine Aussage treffen“, erklärt das Team. „Wir werden entsprechend informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.“

Beeinflusst der Ausfall von Astrazeneca den Impfzeitplan des Landkreises?

Da Impfstoffe nach wie vor nur in begrenzten Mengen verfügbar seien, bedeute jeder Ausfall eine Verzögerung. Die Zulassung von Astrazeneca für Personen über 64 Jahre habe den Impffortschritt der höchsten Risikogruppe beschleunigt. Ob das Ziel des Landkreises Miesbach, bis Ende März allen Impfwilligen aus der Gruppe der über 80-Jährigen ein Impfangebot gemacht zu haben, durch den Ausfall des Impfstoffs eingehalten werden kann, hänge von den Ersatzlieferungen ab. Etwas über 60 Prozent der über 80-Jährigen wurden bereits geimpft.

Astrazeneca auf eigene Verantwortung?

„Das Team des Impfzentrums wurde vielfach angefragt, ob man sich Astrazeneca auf eigene Verantwortungen impfen lassen kann“, berichtet Sophie-Marie Stadler. „Nein. Bei der vorübergehenden Unterbrechung der Impfung mit AstraZeneca handelt es sich um eine Anordnung der Bundesregierung. Dazu gibt es keine Ausnahmen.“

Bedenken nach Erstimpfung mit Astrazeneca?

„Der Impfstoff bietet bereits nach der Erstimpfung einen guten Schutz vor schweren Verläufen von Covid-19“, erklärt das Impf-Team. „Wenn die bekannten Nebenwirkungen rasch abgeklungen sind, besteht kein Grund zur Sorge.“ Wer mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmendes Unwohlsein verzeichne, zum Beispiel mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sollte sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

Update, 17.40 Uhr: Impfung mit Astrazeneca gestoppt

„Ganz aktuell erhielten wir soeben die Information des Bundesministerium für Gesundheit beziehungsweise des Paul-Ehrlich-Instituts, dass die Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff Astrazeneca vorübergehend ausgesetzt wird“, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit.

Nachdem intensiv über die in Deutschland und Europa aufgetretenen schwerwiegenden Thrombosen beraten wurde, empfiehlt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Impfungen mit Astrazeneca zunächst auszusetzen. Inzwischen sind weitere Fälle in Deutschland gemeldet worden. Die Daten werden von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) weiter analysiert und bewertet. Bis dahin wird nicht mehr mit Astrazeneca geimpft.

Das Paul-Ehrlich-Institut weist darauf hin, dass Personen, die Astrazeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen, zum Beispiel unter starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen leiden, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten.

Was bedeutet das für die bestehenden Termine im Impfzentrum des Landkreises Miesbach?

„Die anstehenden Termine mit Astrazeneca werden abgesagt“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Das Team des Impfzentrums organisiert die Absagen noch am Montag.“ Für den 15. März wären sowieso keine Impfungen mehr mit dem Impfstoff geplant gewesen, für den 16. März hingegen 77 Termine.

Wie wird bei Zweitimpfungen verfahren?

„Auch Termine für Zweitimpfungen finden vorerst nicht statt“, erklärt Sophie-Marie Stadler.

Wer mit Astrazeneca geimpft wurde und über mehrere Tage andauernde Beschwerden hat?

Wer mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmendes Unwohlsein bemerkt, zum Beispiel mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sollte sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben, warnt das Landratsamt.

Update, 15. März, 16.30 Uhr: 10 Prozent der Landkreisbevölkerung geimpft

Seit dem Wochenende sind im Landkreis Miesbach mehr als 10.000 Menschen mindestens einmal geimpft: Genau 10.258 Personen, also 10,3 Prozent, erhielten bereits das Vakzin. Der Landkreis liegt damit deutlich vor dem bayerischen mit 8,5 Prozent und dem bundesweiten Schnitt mit 7,8 Prozent. Mit 6.223 geimpften Frauen wurden bisher deutlich mehr Dosen an Frauen als an Männer abgegeben. 4.508 Geimpfte sind über 80 Jahre alt von insgesamt 7.500 Landkreisbürgern über 80 Jahren.

Am Wochenende wurde zudem allen impfwilligen Grund- und Förderschullehrern sowie Kita-Personal ein Impfangebot gemacht. „Der Astrazeneca-Impfstoff erfreute sich bisher trotz der Negativschlagzeilen in anderen Ländern in unserem Landkreis großer Beliebtheit: Auf jede Absage eines Impftermins mit diesem Impfstoff entfielen etwa drei Angebote von Landkreisbürgern, die den Impfstoff gerne abnehmen würden, aber noch nicht priorisiert sind“, erklärt Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach.

Davon, dass Deutschland Impfungen mit dem Astrazeneca-Produkt aussetze, habe das Team des Impfzentrums aus den Medien erfahren. Es gebe bisher keine offiziellen Informationen für die Impfzentren. Auch nicht dazu, wie mit den 77 für Dienstag, 16. März, angesetzten Impfterminen mit Astrazeneca umgegangen werden soll.

„Zusätzlich zum Impfzentrum werden aktuell einzelne Arztpraxen angelernt“, teilt das Landratsamt mit. „Sollten Impfwillige also ein Impfangebot in einer Praxis und nicht im Impfzentrum erhalten, ist das kein Fehler.“ Auf diese Weise soll ein fließender Übergang entstehen, um die Hausärzte voraussichtlich ab April verstärkt einzubinden. „Noch können keine Termine direkt beim Hausarzt gebucht werden“, heißt es weiter. „Die Terminvergabe erfolgt über das Impfzentrum beziehungsweise die dort verwendete Termin-Software des Freistaats.“ 21.560 Landkreisbürger sind dort für eine Impfung registriert.

Diese Woche erhält das Impfzentrum 1.152 Dosen Biontech, 400 Moderna, aber nur für Zweitimpfungen, sowie 550 Astrazeneca. In der kommenden Woche soll die Liefermenge von Astrazeneca um die Hälfte reduziert werden. Wie sich der Impfstopp von Astrazeneca auf die Lieferungen auswirke, sei noch unklar.

„Das Infektionsgeschehen entspannte sich über das Wochenende etwas: Am Samstag wurden dem Gesundheitsamt neun Neuinfektionen gemeldet, am Sonntag null – der erste Tag ohne Neuinfektionen seit 19. Oktober! – und heute sechs“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Die 7-Tage-Inzidenz fällt dementsprechend wieder.“ 82 Mutationen von der britischen Variante wurden seit 28. Januar festgestellt. Das entspricht 25 Prozent aller Neuinfektionen seit der ersten Mutation im Landkreis.

„Leider mussten am Wochenende zwei Schulklassen nach je einem positiven Befund eines Schülers in Quarantäne geschickt werden“, heißt es zudem. „Es gibt keine größeren Infektionscluster, jedoch einige größere Familienverbünde, die sich gegenseitig angesteckt haben.“

Update, 15.45 Uhr: UVM diskutiert mit Landrat

„Ich trage Ihre Anliegen bis ins Kanzleramt und werde mich jetzt persönlich um ausreichende Schnelltests für unseren Landkreis kümmern“, sichert Landrat Olaf von Löwis seinen Gesprächspartnern zu. Er war zu Gast beim ersten digitalen UVM-Unternehmertalk des Unternehmerverbands Landkreis Miesbach (UVM).

Angeregte Diskussion: (v.l.) Landrat Olaf von Löwis, UVM-Vorsitzender Anton Stetter, Christiane Götz-Weimer und UVM-Vize-Vorsitzender Matthias Brandl beim ersten digitalen Unternehmertalk des Unternehmerverbands Miesbach (UVM).

Die Mitglieder diskutierten mit von Löwis und Severin Eichenseher, Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Miesbachs, die neuesten Maßnahmen, um die Corona-Pandemie einzudämmen, die auf der Bund-Länder-Konferenz am 3. März beschlossen wurden.

In dem via Zoom übertragenen Gespräch konnten die Teilnehmer ihre Bedenken äußern und Fragen stellen – viele davon durchaus kritisch.

Update, 12. März, 14.50 Uhr: Schul- und Kita-Öffnungen

Schul- und Kita-Öffnungen ab 15. März – was gilt?

Ab Montag geht es für viele Kinder nach wochenlangen Schul- und Kita-Schließungen endlich wieder los: Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht vor, dass ab 15. März Schulen und Kitas mit Einschränkungen öffnen.

Die Bedingungen, in welchem Umfang Schulen und Kitas öffnen können, hängen von der 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis ab. Dazu wurden von der Staatsregierung drei Inzidenzphasen definiert: unter 50, zwischen 50 und 100 sowie über 100. Liegt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über beziehungsweise unter 50 oder über beziehungsweise unter 100, erreicht ein Landkreis die nächste Inzidenzphase mit den dementsprechend geltenden Regeln.

Die Übersicht zeigt, was bis 21. März für Schulen und Kitas im Landkreis Miesbach gilt.

Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gelten aber nochmal Sonderregeln: Damit Eltern und Schulfamilie besser planen können, muss die Kreisverwaltungsbehörde künftig jeden Freitag den aktuellen Inzidenz-Wert feststellen und amtlich bekanntmachen. Die für die Inzidenzphase maßgeblichen Regeln gelten dann für den Landkreis jeweils für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags.

Das heißt nun ganz aktuell für den Landkreis Miesbach: Am Freitag (12. März) stellt das Landratsamt Miesbach den Inzidenzwert von 65 laut Robert-Koch-Institut fest. Damit gelten ab Montag bis einschließlich Sonntag, 21. März, die Regeln für Schul- und Kita-Betrieb der Inzidenzphase zwischen 50 und 100.

Diese Regeln sind:

  • Schulen: Präsenzunterricht, dort wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern möglich ist, sonst Wechselunterricht für alle Jahrgangsstufen an allen Schulen. Bei Wechselunterricht findet weiter eine Notbetreuung statt, sofern es die Personal- und Raumsituation zulässt.
  • Kitas: Betreuung aller Kinder in festen Gruppen. Gleiches gilt für organisierten Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung.

„Selbst wenn also die Inzidenz in der kommenden Woche über 100 steigen würde, wovon das Gesundheitsamt Miesbach nicht ausgeht, würden die genannten Regeln bis einschließlich Sonntag gelten“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach. „Die nächste amtliche Bekanntmachung mit den für die darauffolgende Kalenderwoche geltenden Regeln erfolgt am Freitag, 19. März.“

Aktuelles Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas

Am Freitag (12. März) ist nur eine Kita und eine Grundschule von Quarantänemaßnahmen betroffen. Insgesamt hielt sich das Infektionsgeschehen in diesen Einrichtungen in den vergangenen Wochen mit wenigen Einzelfällen in Grenzen.

Impfungen rund um Schulen und Kitas

Personal an Grund- und Förderschulen sowie in Kindertageseinrichtungen wurde von der Gesundheitsministerkonferenz für eine priorisierte Impfung vorgezogen. „Dank der sehr schnellen Reaktion der Leitungen von Impfzentrum, Staatlichem Schulamt und dem Team Kindertagesbetreuung am Landratsamt haben voraussichtlich schon an diesem Wochenende alle Impfwilligen aus dieser Gruppe ein Impfangebot erhalten“, erklärt die Sprecherin. „Kinder werden nicht geimpft.“

Selbsttests zur Laienanwendung für Schulen und Kitas

„Die von der Staatsregierung angekündigte Lieferung von Selbsttests zur Laienanwendung für Schulen und Kitas verzögert sich weiter“, teilt Sophie-Marie Stadler mit. „Der Termin wurde bereits mehrfach verschoben.“ Auch die Anzahl der Tests sei nach wie vor unklar. Staatliches Schulamt, Team Kindertagesbetreuung und Team Katastrophenschutz gäben ihr Möglichstes, die Tests so schnell wie möglich zu verteilen, sobald diese geliefert wurden, heißt es.

Update, 11. März, 16.10 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (11. März) bei 66 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 3.286 – 144 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Holzkirchen und Miesbach: 29 aktive Fälle
  • Hausham: 16
  • Rottach-Egern: 9
  • Irschenberg und Warngau: 8
  • Fischbachau: 7
  • Bad Wiessee, Kreuth und Schliersee: 6
  • Gmund, Otterfing und Waakirchen: 4
  • Weyarn: 3
  • Tegernsee und Valley: 2
  • Bayrischzell: 1

Update, 10. März, 16.30 Uhr: Beschwerde- statt Impfzentrum

Das Impfzentrum des Landkreises Miesbach in Hausham verkomme mehr und mehr zum Beschwerdezentrum, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt mit. „Einerseits für Menschen, die der Impfung grundsätzlich kritisch gegenüberstehen, andererseits für Menschen, die noch kein Impfangebot erhalten haben, und darüber hinaus für Menschen, die vom Landratsamt, dem Impfzentrum oder der ganzen Bundesrepublik eine Verschwörung sehen, warum alle anderen geimpft werden, sie selbst aber noch nicht“, erklärt sie. „Vereinzelt werden den Verantwortlichen für das Impfzentrum sogar Mordabsichten unterstellt, was wirklich jenseits allen guten Geschmacks ist.“

Fakt sei jedoch, dass im Landkreis Miesbach deutlich mehr Menschen bisher geimpft wurden als im bayerischen und bundesweiten Schnitt. Mitsamt Sicherheits- und Reinigungsdienst arbeiten 100 Mitarbeiter an sieben Tagen pro Woche jeweils zwölf Stunden daran, allen Impfwilligen so schnell und flexibel wie möglich ihre gewünschte Dosis zukommen zu lassen. „Das Impfzentrum im Landkreis Miesbach muss sich keinesfalls verstecken, sondern kann unter den schwierigen Rahmenbedingungen stolz auf das bisher Erreichte sein“, sagt die Sprecherin.

„Bei allem Verständnis für Angst und Verunsicherung lähmen die Beschwerden und Vorwürfe das Impfzentrum bei seiner eigentlichen Aufgabe, nämlich der Impfung, und helfen niemandem weiter“, erklärt sie. Das Team des Impfzentrum möchte die Chance des offensichtlichen Informationsdefizits daher nutzen und noch einmal über einige Punkte informieren:

  • Terminvergabe: Termine werden über die Software des Freistaats vergeben. Das Team vor Ort hat keinen Einfluss darauf und sieht auch nicht, wann wer dran ist. Dementsprechend könne auch niemand vorgezogen oder mutwillig vom Impfteam nach hinten verschoben werden, wie dem Impfzentrum manchmal vorgeworfen werde, erklärt das Team.
  • Impfvordrängler: Kein Feuerwehrler und kein Bürgermeister habe sich vorgedrängelt und eine Impfung erschlichen, berichtet das Team weiter. „Ganz im Gegenteil: Da Termine ausschließlich über die Software des Freistaats vergeben werden, greift das Impfteam eben nicht manuell in die Terminvergabe ein.“ Die Kritik an der unflexiblen Software sei absolut berechtigt. Das Impfteam kämpfe jeden Tag damit. „Aber wir müssen nun mal arbeiten mit dem, was wir haben, und das Beste daraus machen“, sagt es. „Beschwerden an das Impfteam über eine unflexible Software des Freistaats sind wenig hilfreich.“
  • Impfzahlen: 9.211 Personen wurden bereits mindestens einmal geimpft, 3.985 davon älter als 80 Jahre. Damit sind 9,2 Prozent der Landkreisbevölkerung mindestens einmal geimpft – deutlich mehr als im bundeweiten (6,4 Prozent) und im bayerischen Schnitt (7 Prozent). 20.814 Personen haben sich online für eine Impfung registriert. Weil der Astrazeneca-Impfstoff inzwischen auch für Senioren verwendet werden kann, werden alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe bis auf wenige priorisierte Ausnahmen für Senioren über 80 Jahren eingesetzt.
  • Impfstofflieferungen: In dieser Woche wurde weniger Impfstoff geliefert als in den Wochen zuvor – nämlich 426 Dosen Biontech, 100 Dosen Moderna und 880 Dosen Astrazeneca. „Es ist klar, dass diese Lieferumfänge bei Weitem nicht ausreichen, um zeitnah einen Großteil der Bevölkerung zu impfen“, resümiert das Team. Das Impfzentrum erhalte zweimal pro Woche Lieferungen. Diese würden restlos innerhalb von zwei bis drei Tagen verimpft. „Es wurde bisher im Landkreis keine einzige Impfdosis weggeworfen, weil sie nicht rechtzeitig verimpft werden konnte“, erklärt das Team. Das Impfzentrum in Hausham könnte etwa ein Drittel mehr Impfungen täglich vornehmen als aktuell. 150 Dosen des Astrazeneca-Impfstoffs seien bisher zurückgewiesen worden, konnten jedoch problemlos über die Software weitervermittelt werden. Astrazeneca werde nach wie vor sehr stark nachgefragt im Landkreis.
  • Priorisierte Impfung von Schul- und Kita-Personal: Bekanntermaßen werden impfwillige Grund- und Förderschullehrer sowie Kita-Mitarbeiter priorisiert geimpft. Die Impfungen des Schulpersonals finden in ausgewählten Arztpraxen statt. Am Wochenende sollen voraussichtlich alle Impfwilligen dieser Personengruppe durchgeimpft sein. Sollten kurzfristig für diese Personengruppe reservierte Impfdosen übrig bleiben, werden diese unverzüglich an Senioren vergeben. Diese Impfungen werden dann in den Arztpraxen stattfinden, die für die Schulpersonalimpfungen vorgesehen sind. Alle anderen Impfungen finden weiterhin im Impfzentrum statt.
  • Einbindung der Hausärzte in die Impfungen: „Wir freuen uns darauf, bald Hausärzte in die Impfungen einbinden zu können“, berichtet das Team. Laut Gesundheitsministerium werde das wohl ab April möglich sein. Bis dahin solle es wohl so ablaufen, dass die Impfzentren in etwa die bisherige Menge an Impfstoff bekommen und Hausarztpraxen noch einmal dieselbe Menge. „Details sind uns aber noch nicht übermittelt worden“, erklärt das Team. „Unter anderem muss noch überregional geklärt werden, wie die Kühlkette für den sensiblen Impfstoff sichergestellt werden soll, wie die Terminvergabe funktioniert und wie die Priorisierung des Impfstoffs sichergestellt wird.“ Außerdem brauche es funktionierende Schnittstellen zum Impfzentrum und dürfe der Zeit- sowie Informationsbedarf in den Praxen nicht unterschätzt werden. „Alle diese Fragen brauchen noch Zeit“, teilt das Team mit. „Daher ist es noch nicht sinnvoll, sich jetzt beim Hausarzt zu erkundigen, wann er Impftermine anbieten kann. Der Hausarzt kann es noch gar nicht wissen, genauso wenig wie es das Impfteam zum jetzigen Zeitpunkt nicht wissen kann.“
  • Geduld: Es bedürfe noch etwas Geduld, bis jeder ein Impfangebot bekommen könne. „Die Bürger können aber sicher sein: Das Impfteam ist motiviert und gibt jeden Tag sein Möglichstes“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler. „Wir sind zuversichtlich, das Impfangebot in den kommenden Monaten umfassend ausweiten zu können. Fragen und Sorgen klärt das Impfzentrum weiterhin gerne, aber Beschwerden zu den nun erneut umfassend geklärten Fragen sind nicht notwendig.“

Update, 9. März, 16.20 Uhr: Mögliche Corona-Tests

Corona-Tests sind eine der vier Säulen der Staatsregierung, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Im Landkreis Miesbach sind seit September kostenlose Tests bei vielen Hausärzten und im Testzentrum in Miesbach möglich.

„Die Online-Terminvergabe funktioniert gut und die Tests werden von der Bevölkerung gut angenommen. Wir haben aber noch Termine frei, nachdem wir die Kapazitäten des Testzentrums aufgestockt haben. Die Ergebnisse der PCR-Tests sind inzwischen in kurzer Zeit abrufbar“, sagt Florian Meier, ärztlicher Leiter des Testzentrum Landkreis Miesbach.

Durch die Bundesregierung wurde am 3. März angekündigt, die Teststrategie in Deutschland deutlich auszuweiten und insbesondere kostenlose, nach dem Vorbild der bayerischen Teststrategie für PCR-Tests leicht zugängliche Schnelltestmöglichkeiten für jedermann einzuführen. Die angekündigte Neufassung der Coronavirus-Testverordnung, angekündigt für den 8. März, steht noch immer aus.

„Wie so oft in der Pandemie warten die ausführenden Kreisverwaltungsbehörden auf Informationen zur Umsetzung von oben“, teilt das Landratsamt mit. Dort erreichen die Mitarbeiter täglich Anfragen zu den angekündigten Testmöglichkeiten. „Trotz der fehlenden Informationen sind wir bereits am Planen, wie wir die Teststrategie für den Landkreis erweitern und Apotheken und niedergelassene Ärzte einbinden können“, sagt Severin Eichenseher, Leiter der Abteilung Soziales, Jugend und Gesundheit.

Schnelltests an Schulen sind ein weiterer Baustein in der Teststrategie. Der Landkreis Miesbach erwartet diese und kommende Woche je eine Lieferung Schnelltests für Schulpersonal, Lehrer und Schüler. Das Katastrophenschutz-Team kümmert sich in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Miesbach derzeit darum, dass die Schulen dann sofort ausgestattet werden. Verteilt werden die Schnelltests durch die Bundesregierung anhand der 7-Tage-Inzidenz. „Da der Landkreis Miesbach da im bayernweiten Vergleich nicht an der Spitze steht, werde man auch nicht prioritär berücksichtigt“, heißt es.

Im Landratsamt wird auf Hochtouren an der Thematik Schnelltests gearbeitet, obwohl die genauen Anforderungen von Bund und Ländern noch nicht veröffentlicht sind. „Es freut mich, zu sehen, wie viel Energie und Initiative die Mitarbeiter des Landratsamts in die neuen Anforderungen stecken. Trotz der schleppenden Informationspolitik der Oberbehörden möchten wir der Bevölkerung die Testerweiterung so schnell wie möglich anbieten können“, erklärt Landrat Olaf von Löwis.

Update, 8. März, 16.20 Uhr: Aktuelle Corona-Regeln

An den vergangenen elf Tagen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) für den Landkreis Miesbach eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 52 und 68 gemeldet. „Die Inzidenz im Landkreis bewegt sich bereits seit Ende Januar stabil um die 50“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler. „Das Gesundheitsamt beobachtet, dass die britische Mutante stark zunimmt. Heute zählen wir 41 Fälle der britischen Mutante, vergangene Woche waren es noch 27.“ Erfreulich sei aber, dass weiterhin an keiner Schule ein Corona-Fall aufgetreten ist.

Am Freitag, 5. März, wurde die zwölfte bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, kurz 12. BaylfSMV, von der Staatsregierung erlassen. Diese regelt nun die inzidenz-basierten Corona-Lockerungen.

So dürfen ab Montag, 8. März, bayernweit unter anderem Buchhandlungen, Versicherungsbüros und Büchereien unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen. Für den Landkreis Miesbach hingegen gelten derzeit zusätzlich Maßgaben der Inzidenzphase von 50 bis 100:

  • Die Kontaktbeschränkungen erlauben Treffen von zwei Haushalten mit bis zu fünf Personen, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgezählt werden.
  • Der Einzelhandel darf mit Termin-Shopping-Angeboten – Click&meet genannt – wieder öffnen, wobei ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach vereinbartem Termin für einen begrenzten Zeitraum mit Kontaktnachverfolgung zugelassen wird.
  • Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen ebenfalls wieder öffnen – mit Termin und Kontaktnachverfolgung.
  • Individualsport ist mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich und auf Außensportanlagen möglich.
  • An den Schulen gilt in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen der Grundsatz vom Wechsel- in den Präsenzunterricht beziehungsweise vom Distanz- in den Wechselunterricht.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 findet ab 15. März an allen anderen Schularten in allen Jahrgangsstufen sowie in den Grundschulen über Inzidenz 50 Wechselunterricht statt.
  • Um besser planen zu können, gilt die festgelegte Unterrichtsform jeweils für eine Schulwoche, auch wenn sich die Inzidenz währenddessen gravierend ändern sollte. Der Wert wird jeweils am Freitag der Vorwoche festgelegt.
  • In Kinderbetreuungseinrichtungen findet eingeschränkter Regelbetrieb mit festen Gruppen statt.

Frühestens ab Montag, 22. März, könnte gemäß der derzeitigen Inzidenzphase 50 bis 100 mit folgenden Lockerungen gerechnet werden:

  • Außengastronomie könnte für Besucher öffnen – mit Termin und Kontaktnachverfolgung. Sitzen an einem Tisch Gäste aus mehreren Hausständen, ist von jedem am Tisch ein tagesaktueller Corona-Test erforderlich.
  • Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos könnten Besucher mit einem tagesaktuellen Corona-Test einlassen.
  • Kontaktfreier Sport wäre im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich möglich, sofern alle Teilnehmer über einen tagesaktuellen Test verfügen.
Sollte sich die Inzidenzphase im Landkreis Miesbach ändern, muss das amtlich bekannt gemacht werden.

Update, 5. März, 15.30 Uhr: Neuigkeiten rund ums Impfen

Vorgezogene Impfung von Schulpersonal und Kita-Mitarbeitern:

Die Gesundheitsministerkonferenz hat entschieden: Schul- und Kita-Personal soll priorisiert geimpft werden. Für den Landkreis Miesbach bedeutet das, dass ab diesem Wochenende Schulpersonal in zwei Arztpraxen im Landkreis geimpft wird, um das Impfzentrum zu entlasten, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler mit. 132 Impfdosen wurden für diesen ersten Testlauf außerhalb des Impfzentrums reserviert. In der darauffolgenden Woche sollen zwei weitere Arztpraxen angelernt werden, um weiteres Schulpersonal zu impfen. Auch 70 Kita-Mitarbeiter erhalten in den kommenden Tagen die erste Spritze, dann jedoch im Impfzentrum in Hausham. Bis auf eine Dosis für eine Mitarbeiterin über 65 Jahren wird allen Astrazeneca-Impfstoff angeboten.

Impfungen außerhalb des Impfzentrums:

Zwei Arztpraxen starten an diesem Wochenende einen Testlauf für Schulpersonal. Weil die Impf-Software des Freistaats aber bisher nicht erlaubt, für Außenstellen Termine zu versenden, müssen alle Daten vor und nach den Terminen manuell eingegeben werden. „Das ist ein riesengroßer Aufwand für das Impfzentrum und auch der Grund, warum noch nicht flächendeckend Impfungen in den Arztpraxen angeboten werden“, erklärt Beate Faus, organisatorische Leiterin des Impfzentrums. Sobald die Software die automatisierte Datenverarbeitung zulässt, werden auch Impftermine in Arztpraxen angeboten.

Auch das mobile Team nimmt am Wochenende wieder seine Arbeit auf und impft bettlägerige, nicht mobile Personen. Das Angebot gilt ausschließlich für Personen, die aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung nicht zum Impfzentrum kommen können. Zusätzlich zur Registrierung auf www.impfzentren.bayern ist eine E-Mail mit Name, Adresse, Telefonnummer und einem Dreizeiler, warum ein Transport nicht möglich ist, an k.rutsch-impfzentrum@lra-mb.de notwendig.

„Stellt das Impfteam vor Ort fest, dass es missbräuchlich gerufen wurde und der vermeintliche Patient gar nicht bettlägerig ist, fährt es ohne Impfung wieder“, erklärt das Landratsamt. „Alternative Abnehmer gibt es genug: Über 100 Personen haben sich schon für einen Besuch des mobilen Teams angemeldet.“

Impfstofflieferungen:

Kommende Woche erhält das Impfzentrum voraussichtlich 550 Dosen Astrazeneca, 1.098 Dosen Biontech und 100 Dosen Moderna. Vom Astrazeneca-Impfstoff wäre eigentlich deutlich mehr zugesagt worden. Ob kurzfristig doch mehr Dosen geliefert werden, ist noch unklar.

Impfstoffwahl:

Die ständige Impfkommission hat bekannt gegeben, dass aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse der Astrazeneca-Impfstoff nun auch für Impfwillige über 65 Jahren verwendet werden kann. Diese Änderung ist jedoch noch nicht in der Terminvergabe-Software des Freistaats hinterlegt. Das Update erfolgt wahrscheinlich in den nächsten Tagen. Nach wie vor kann man sich den Impfstoff nicht aussuchen. Jedoch steht das Produkt nun beim Terminangebot dabei. Das Impfteam vor Ort hat keinen Einfluss auf die Impfstoffverteilung und kann dementsprechend Produkte auch nicht kurzfristig vor Ort tauschen. Wer den angebotenen Impfstoff auf keinen Fall möchte, sollte den Termin ablehnen. Man bekommt dann vom System einen neuen Termin angeboten.

Impfzahlen:

20.323 Personen haben sich auf www.impfzentren.bayern für eine Impfung registriert. Mindestens einmal geimpft wurden 7.967 Personen – 60 Prozent davon weiblich. 3.302 der Geimpften sind über 80 Jahre.

Update, 4. März, 17.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag (4. März) bei 68 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 3.221 – 119 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Holzkirchen: 27 aktive Fälle
  • Miesbach: 18
  • Hausham: 17
  • Rottach-Egern: 10
  • Bad Wiessee, Gmund und Weyarn: 6
  • Irschenberg, Kreuth, Otterfing und Waakirchen: 4
  • Schliersee, Valley und Warngau: 3
  • Tegernsee: 2
  • Bayrischzell und Fischbachau: 1

Update, 3. März, 16 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die ausschlaggebende 7-Tage-Inzidenz liegt laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Mittwoch (3. März) bei 58 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl der positiv Getesteten liegt aktuell bei 3.208 – 111 Fälle davon sind derzeit aktiv. Diese verteilen sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Holzkirchen: 25 aktive Fälle
  • Miesbach: 16
  • Hausham: 15
  • Rottach-Egern: 9
  • Weyarn: 7
  • Gmund: 6
  • Waakirchen: 5
  • Bad Wiessee, Kreuth, Otterfing und Valley: 4
  • Irschenberg, Schliersee und Warngau: 3
  • Tegernsee: 2
  • Bayrischzell: 1
  • Fischbachau: 0

Update, 17.30 Uhr: Hohe Impfquote im Landkreis

7.483 geimpfte Bürger im Landkreis, davon 4.508 Frauen, 2.966 Männer und neun Divers – das sind rund 7,48 Prozent der Landkreisbevölkerung. Eine sehr gute Quote im Vergleich zu den 4,91 Prozent, die bundesweit bereits mindestens die Erstimpfung erhalten haben, resümiert das Landratsamt in Miesbach. 18.804 Impfwillige haben sich bis Stand Dienstag (2. März) online registriert. 2.975 Geimpfte sind älter als 80 Jahre.

„Diesen Trend möchte das Impfteam beibehalten“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler. „Der Betrieb im Impfzentrum läuft weiter auf Hochtouren.“

Zusätzlich gibt es ab dem Wochenende folgende zwei Ergänzungen:

Ab Sonntag (7. März) ist wieder ein mobiles Team unterwegs, um nicht mobile, pflegebedürftige Bürger zu Hause zu impfen. Der Organisationsaufwand dazu ist hoch, da die Routen genau geplant werden müssen. Die Impfdosis in der Spritze ist nur eine Stunde haltbar, sodass vorerst nur sechs Personen pro Tag geimpft werden können. Sechs Dosen entsprechen einem Impfstofffläschchen der Firma Biontech. Dies ist derzeit der einzige Impfstoff, der mobil verimpft werden kann. Moderna ist nicht transportierbar und Astrazeneca für Senioren nicht geeignet.

Auch in Sachen Schulpersonal tut sich etwas: Auf Grundlage der Vorgaben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus läuft derzeit eine Abfrage des staatlichen Schulamtes Miesbach zur Impfbereitschaft bei Personen, die in Grund- und Förderschulen tätig sind. Durch das Impfzentrum wurde die Infrastruktur geschaffen, damit ab Samstag (6. März) Schulpersonal blockweise geimpft werden kann.

Der weitere Ablauf wird derzeit in enger Abstimmung zwischen Impfzentrum und staatlichem Schulamt koordiniert. Das Schulpersonal wird zur Entlastung des Impfzentrums blockweise in zwei Arztpraxen geimpft werden. Die vorhandene Anzahl an Impfstoff reicht nicht, um sofort das gesamte impfwillige Schulpersonal zu versorgen, jedoch soll diese Priorisierungsgruppe zeitnah Impfangebote erhalten. Auch das Kita-Personal soll nunmehr zeitnah Impfangebote bekommen.

„Auch wenn Impfstoff inzwischen regelmäßig geliefert wird, wäre der Bedarf an Impfdosen noch deutlich höher“, heißt es. „Das Impfteam erwartet innerhalb dieser Woche 1.020 Dosen Biontech, 100 Dosen Moderna und 600 Dosen Astrazeneca.“ Am Freitag (5. März) erhält das Impfzentrum die vorläufige Planung für die kommende Woche.

In den vergangenen Tagen hat das Impfzentrum Zuschriften erhalten, die die Warteschlangen vor dem Impfzentrum bemängeln. „Das Impfteam bedauert sehr, dass es hier zu Verzögerungen kam“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Entgegen den Vermutungen, dass es sich um mangelnde Planung handelte, liegt das Problem an der Software der Regierung.“ Gerade in den Abendstunden der vergangenen Tage habe die Software das Impfteam immer wieder im Stich gelassen. Persönliche Angaben der Impfwilligen müssen dann immer händisch nachgetragen werden. Ein zusätzlicher Aufwand, der die Abläufe verzögere.

Das System der Regierung ist rein IT-basiert und komplex. Bei einem Ausfall oder Beeinträchtigungen der IT bleibt dem Team des Impfzentrum nichts anderes übrig, als schnell Lösungen zu finden. „Das Team vor Ort leistet eine hervorragende, lösungsorientierte Arbeit“, erklärt die Sprecherin. „Ein Resultat dessen sind zum Beispiel die Pavillons und Sitzgelegenheiten vor dem Impfzentrum.“ Diese sollen Impflinge bei der Wartezeit vor Wind und Wetter schützen und älteren Impfwilligen eine Sitzgelegenheit ermöglichen. Die Aufklärungskabinen wurden von zwei auf acht erweitert, um gleichzeitig mehrere Personen beraten zu können.

Auch die Impflinge können etwas beitragen, um die Wartezeit zu verkürzen: Lichtbildausweis und Priorisierungsnachweis bereithalten und vor allem pünktlich, aber nicht deutlich zu früh zum Impfzentrum kommen.

Update, 2. März, 11.10 Uhr: Taxifahrten zum Impfzentrum

Durch große Spendenbereitschaft kann die Nachbarschaftshilfe Tegernseer Tal einen neuen Service anbieten. Für viele gerade ältere Bürger gestaltet sich die Frage der Fahrten zum Impfzentrum in Hausham schwierig. Der Vorstand des Vereins hat sich deshalb dazu entschlossen, für Bedürftige aus dem Tegernseer Tal die Kosten für eine Taxifahrt zum Impfzentrum zu übernehmen. Voraussetzung ist, dass eine soziale Bedürftigkeit wie Grundsicherung zur Rente oder Bezug von Sozialhilfe vorliegt und derjenige nicht in der Lage ist, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hausham zu gelangen.

Betroffene können sich unter Telefon 08022/706563 melden. Sobald ein Impftermin feststeht, wird das Taxi von der Einsatzkoordinatorin beauftragt, den zu Impfenden abzuholen, zu warten und auch wieder nach Hause zu bringen. Alle Taxis sind mit Trennscheiben ausgerüstet. Falls es gewünscht wird, kann auch eine FFP2-Maske an den Anfragenden gesendet werden. Die Fahrgäste müssen lediglich den Transport dem Taxifahrer quittieren, abgerechnet wird zwischen der Nachbarschaftshilfe und dem Taxi. Die gesamte Koordination von der Aufnahme der Anfrage über die Beauftragung des Taxis bis zur Abrechnung liegt ausschließlich beim Verein.

Der Vorsitzende Pfarrer Martin Weber betont, dass durch den neuen Service nicht nur Bedürftigen geholfen werde, sondern die Nachbarschaftshilfe auch das örtliche Taxigewerbe unterstützen könne, das durch die Pandemie finanzielle Einbußen hat.

Vorbericht vom 1. März:

Seit fünf Tagen meldet das Gesundheitsamt Miesbach wieder deutliche höhere Neuinfektionszahlen als in der Woche zuvor. Von einer Trendwende hin zu dauerhaft steigenden Zahlen geht das Gesundheitsamt aber noch nicht aus, wie Sprecherin Sophie-Marie Stadler mitteilt. Dennoch stellt sich die Frage: Woher kommen die plötzlich stark steigenden Neuinfektionen?

„Die Hauptinfektionsorte sind Familien beziehungsweise gemeinsame Haushalte“, erklärt sie. „Nirgends sonst stecken sich so viele Menschen an wie im familiären oder privaten Umfeld.“ Das größte Familien-Cluster umfasse derzeit acht Personen.

Auch bei der Arbeit komme es immer wieder zu Infektions-Clustern. Im Landkreis gab es in den vergangenen drei Wochen zwei größere am Arbeitsplatz – einmal im Tegernseer Tal und einmal im Nordlandkreis – mit jeweils neun Infizierten.

Die Nähe zur Grenze wirke sich nicht maßgeblich auf die Zahlen aus: Nur zwei Fälle lassen sich auf eine Infektion im Ausland zurückführen.

Bei den Schulen gibt es keine positiven Fälle. Keine Schulklasse ist aktuell in Quarantäne, obwohl der Landkreis seine Testkapazitäten massiv ausgebaut hat: Am Wochenende vor dem teilweisen Schulbeginn am 22. Februar hat der Landkreis 300 Lehrer, Schulpersonal und Schüler getestet. Alle Befunde waren negativ.

Der Leiter des Staatlichen Schulamts, Jürgen Heiß, und der Leiter des Testzentrums im Landkreis, Florian Meier, organisierten zudem tägliche Testmöglichkeiten für Schüler und Lehrer. Dazu wurden die Kapazitäten des Testzentrums ausgebaut. Ob das künftig auch für Schnelltests genutzt werde, werde aktuell geklärt.

„In zwei Kindertageseinrichtungen gibt es positive Befunde“, erklärt Sophie-Marie Stadler. „Die betroffenen Kinder und Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.“

Einen inzwischen deutlichen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben die Virusmutationen: Inzwischen wurden 25 Fälle (plus 12 im Vergleich zur Vorwoche) gemeldet. Dabei handelt es sich immer um die Variante, die zuerst in Großbritannien nachgewiesen wurde. Die Mutationen verteilen sich auf mehrere der größeren Cluster sowie auch auf Einzelfälle und kleine Cluster.

ft; ksl

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