Aktuelle Infos im News-Ticker

Coronavirus im Landkreis Miesbach: Wie es im Schlierseer Problem-Heim weitergeht

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Diese Grafik zeigt, wie sich die Fallzahlen in Sachen Coronavirus im Landkreis Miesbach entwickelt haben.

Landkreis – Die Zahl der am Coronavirus Erkrankten im Landkreis Miesbach steigt mittlerweile langsamer. Aktuelle Infos zu Covid-19 gibt es in unserem News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am 5. März sind die ersten beiden Corona-Fälle im Landkreis Miesbach bekannt geworden. Seitdem ist die Zahl der Erkrankten stetig gestiegen, aber auch die Zahl der aktiven Fälle immer weiter gesunken. Am 26. März ist der erste Patient im Krankenhaus Agatharied an der Krankheit verstorben.
  • Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am 16. März den Katastrophenfall ausgerufen, seit 21. März galten strenge Ausgangsregeln im Freistaat Bayern, die seit dem 20. April langsam gelockert werden. Seit dem 27. April gibt es zudem eine Maskenpflicht fürs Einkaufen und Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel.
  • Viele Veranstaltungen sind abgesagt worden, weil der Freistaat diese untersagt hat.

Service:

Update, 18.20 Uhr: Neuer News-Ticker

Hier geht es zum neuen Ticker mit allen aktuellen Informationen rund um das Coronavirus im Landkreis Miesbach.

Update, 8.30 Uhr: Bewohner können bleiben

Es ist eine Entscheidung, die jedem sehr viel Kopfzerbrechen bereitet hat: Die Senioren in der Pflegeeinrichtung in Schliersee, die besonders von der Ausbreitung des Coronavirus betroffen war, können vorerst in der Einrichtung bleiben. Der Betreiber hat große Anstrengungen unternommen, um auch ohne Bundeswehr die Pflege und Betreuung der Bewohner sicherzustellen. Die Einrichtung wird weiterhin engmaschig kontrolliert.

Ein Evakuierungskonzept wäre schon erstellt gewesen. Der Krisenstab des Landkreises hat vorsorglich Heimplätze in ganz Bayern organisiert, um die 85 verbliebenen pflegebedürftigen Senioren aus ihrer Einrichtung in Schliersee herauszuholen. Das Konzept bleibt vorerst in der Schublade. Der Betreiber konnte die hoch angesetzten Auflagen der Heimaufsicht nicht nur erfüllen, sondern teilweise sogar übererfüllen. Ein erneuter Reihentest hat ergeben, dass bis auf einen Bewohner inzwischen alle Bewohner und Mitarbeiter negativ sind.

Landrat Olaf von Löwis gibt zu: „Diese Entscheidung hat mir unruhige Nächte beschert.“ Es geht um Menschenleben. Niemand weiß das besser als die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, der Heimaufsicht und des Katastrophenschutzes. Gemeinsam hat man von frühmorgens bis spätabends alle Möglichkeiten dutzendfach durchgesprochen, bei anderen Behörden nach Erfahrungen gefragt, Experten abtelefoniert.

Eines ist klar: In der Einrichtung existieren pflegerische, hygienische und technische Mängel. Diese wurden durch den Covid-Ausbruch in der Einrichtung verstärkt und teilweise erst aufgedeckt. Die Bundeswehr hat durch ihren großartigen Einsatz geholfen, die Bewohner zu schützen, in einer Phase, in der der Träger dazu nicht in der Lage war. Dennoch muss dem Träger die Chance eingeräumt werden, die Mängel zu beseitigen.

Was wäre die Alternative zum Verbleib in der Einrichtung gewesen?

Man hätte die Bewohner am Pfingstwochenende alle verlegen können. Die 85 Rettungswagen und Ehrenamtliche aus ganz Bayern hätten schon bereitgestanden. Man hätte 85 teilweise schwer behinderte, pflegebedürftige Senioren in voller Schutzausrüstung aus ihren Zimmern rausholen müssen. Für den Ersttransport in die neue Einrichtung hätte jeder nur eine kleine Kiste und eine Tüte voller persönlicher Gegenstände mitnehmen können. Der Rest hätte später abgewickelt werden müssen.

Dann wäre der Krankentransport in eine neue Einrichtung erfolgt, weit weg von den Angehörigen. Neues Zimmer, neues Haus, neue Pfleger, keine persönlichen Gegenstände – unverständlich und unvorstellbar für demente, kranke Senioren. Die gesundheitlichen Folgen für die Bewohner wären unkalkulierbar gewesen.

Eines darf man trotz aller unbedingt notwendiger Covid-Schutzmaßnahmen nicht vergessen: Menschen in Pflegeeinrichtungen können nicht nur im Zusammenhang mit Covid sterben. Sie können auch sterben, wenn sie verängstigt sind, vereinsamen und allen Halt im Leben verlieren. „Es ist eine ganz schwierige Abwägung, die wir zusammen getroffen haben“, begründet Landrat von Löwis.

Unabhängig vom menschlichen Aspekt ist es auch juristisch nicht möglich, ein Heim ohne Weiteres zu schließen. Der Gesetzgeber konzipiert Pflegeeinrichtungen als den letzten Aufenthaltsort eines Menschen. Wenn die Entscheidung getroffen wird, in eine Pflegeeinrichtung zu ziehen, ist das eine ganz bewusste Entscheidung, den letzten Hausstand des Lebens aufzulösen. Die Bewohnerrechte wiegen sehr hoch. Es soll möglichst keine Veränderung geben. Kündigungen durch den Betreiber sind kaum möglich, Probezeiten sind nicht vorgesehen. Der Bewohner baut ein Vertrauensverhältnis auf, nicht nur zu den Pflegern, sondern auch zu seinem Zimmer, den Nachbarn, den Routinen. Pflegeexperten empfehlen deshalb, Bewohner wann immer möglich und vertretbar in ihrer gewohnten Umgebung zu belassen. Für die Beseitigung von Mängeln müssen Auflagen erlassen werden. Eine Schließung ist das letzte Mittel, wenn Auflagen nicht erfüllt werden würden.

Damit die Bewohner aber sicher in ihrer Einrichtung sind, müssen die gesetzlichen Vorgaben des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes eingehalten werden. Das war für den Betreiber zuletzt nicht möglich. Deshalb leistete die Bundeswehr Amtshilfe. Diese läuft am Wochenende ab. Für die Entscheidung über die Zukunft der Bewohner war deshalb Eile geboten. Der Betreiber hatte die gesetzlich vorgeschriebene Frist von sieben Tagen Zeit, einen Auflagenkatalog der Heimaufsicht zu erfüllen. Bei der anschließenden Kontrolle waren Mitarbeiter der Heimaufsicht, des Gesundheitsamtes, verschiedene Ärzte und Pflegefachkräfte, Vertreter der Regierung von Oberbayern und mehrere Techniker vor Ort. Die Auflagen wurden erfüllt. Der Betrieb in der Einrichtung funktioniert inzwischen ohne Bundeswehr. Der Betreiber konnte sogar eine um etwa zehn Prozent höhere Fachkräftequote vorweisen, als vom Gesetzgeber gefordert wird.

Selbstverständlich sind innerhalb von sieben Tagen nicht alle Mängel abschließend zu beseitigen. „Es ist mir sehr wichtig, dass die Einrichtung zum Schutz der Bewohner künftig streng kontrolliert wird“, betont Landrat von Löwis. Die Heimaufsicht wird die Einrichtung deshalb engmaschig überprüfen und nacheinander Auflagen für die Beseitigung aller Mängel erteilen. Die erste Maßnahme ist ein Aufnahmestopp, der gegenüber der Einrichtung verhängt wird. Der Betreiber soll sich auf die anwesenden Bewohner konzentrieren können und nicht zusätzlich neue aufnehmen. Erfüllt der Betreiber die Auflagen nicht, werden alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft. Sollten bei den Kontrollen Mängel auffallen, die eine Gefahr für Leib und Leben der Bewohner darstellen, werden sie sofort verlegt.

Die Heimaufsicht kontrollierte die Einrichtung wie gesetzlich vorgeschrieben einmal pro Jahr, zuletzt am 5. November 2019. Die Prüfberichte dürfen nach einer Entscheidung des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 9. Januar 2012 nicht mehr veröffentlicht werden. Festgestellte Mängel wurden in allen Pflegeeinrichtungen im Landkreis dokumentiert und geahndet, so auch in der Einrichtung in Schliersee. Es wurden jedoch bei den Kontrollen keine gravierenden Mängel in dieser Pflegeeinrichtung festgestellt. Diejenigen Mängel, die bei den Kontrollen festgestellt wurden, waren vergleichbar mit denen in anderen Einrichtungen. Zusätzlich wurden in der Einrichtung im Jahr 2019 zwei anlassbezogene Kontrollen durchgeführt, beide mit gleichem Ergebnis wie die turnusgemäße Kontrolle.

Für den aktuellen Auflagenbescheid zählt der Ist-Zustand, schließlich müssen die Bewohner jetzt und in Zukunft gut versorgt sein. Der Betreiber schickte eine neue Heimleitung und großteils neues Personal, die große Bemühungen unternehmen, den Auflagen nachzukommen. Durch engmaschige Kontrollen durch die Heimaufsicht sollen die Bemühungen zum Wohl der Bewohner wieder verstetigt werden.

Update, 31. Mai, 7.25 Uhr: Arzt erklärt Angst vor Corona

Die Angst vor Corona ist groß. Im Gespräch erklärt Chefarzt Michael Landgrebe von der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, was das Virus in uns auslöst.

Update, 16.25 Uhr: Finanzielle Notlage auf vielen Bauernhöfen

Die heimische Landwirtschaft ist besonders von der Corona-Pandemie betroffen. Viele Betriebe stehen mit dem Rücken an der Wand. Denn während das Milchgeld von der Molkerei weiterhin sicher ist, brechen den Bauern andere landwirtschaftliche Einkommenszweige ein. Das Ziel der Maßnahme: Alle Höfe sollen während und auch nach der Krise weiter bewirtschaftet werden. Deshalb hat die Molkerei Berchtesgadener Land für alle Landwirte eine Soforthilfe von 1.000 Euro pro Betrieb gestartet.

„Als Genossenschaft wollen wir unsere Landwirte in dieser für sie, wie für alle, sehr harten Bewährungsprobe schnell und unbürokratisch unterstützen“, erklärt Bernhard Pointner, Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land. Daher haben Vorstand und Aufsichtsrat bei ihrer letzten Sitzung am 8. April entschieden, einen Teil der für 2020 anstehenden Investitionen zurückzustellen, um dafür allen Landwirten eine Soforthilfe in Höhe von 1.000 Euro auszahlen zu können.

Der Hintergrund: Während die Einkünfte aus der Milchproduktion für die Bauern der Molkerei Berchtesgadener Land konstant bleiben, sind andere wichtige Einkommensquellen der Landwirte zwischen Watzmann und Zugspitze teilweise komplett weggebrochen beziehungsweise stark unter Preisdruck. Urlaub auf dem Bauernhof, eine für viele Betriebe in der Berg- und Alpenregion wichtige Einkommensquelle, lag wegen der Beschränkungen auf Eis.

Der Rindfleischsektor wurde vom aktuellen Corona-Geschehen stark in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Verlust wichtiger Absatzmärkte verzeichnete der Markt für Rind- und Kalbfleisch einen kräftigen Nachfrage- und Preisrückgang. Über 25 Prozent der kleinen bäuerlichen Betriebe bewirtschaften die Höfe, die seit Generationen in Familienbesitz sind, heute als Nebenerwerbsbetriebe. Für sie ist die Lage besonders kritisch, denn oftmals ist ihre Arbeit außerhalb der Landwirtschaft sogar die Haupteinkommensquelle. Bricht diese ein, zum Beispiel wegen Kurzarbeit, ist der Hof gefährdet.

Holzmarkt am Boden

Der Wald, ebenfalls ein Einkommenszweig vieler Landwirte in der Bergregion, hat mit dem Borkenkäfer seine eigene Pandemie. Auch die Holzpreise liegen am Boden, zudem leidet der Wald unter der anhaltenden Trockenheit. Das Angebot am Holzmarkt steigt und die Preise befinden sich im Sinkflug. Laut Franz Obermayer von den bayerischen Staatsforsten in Ruhpolding verzeichnet der heimische Holzmarkt im Vergleich zum Vorjahr mit derzeit 85 Euro pro Festmeter bis zu 20 Prozent Einbußen beim Verkauf von Langholz, also von gesundem Holz in guter Qualität. Besonders problematisch ist aber der Anstieg an Käferholz: „Aufgrund der damit verbundenen Qualitätsverluste können die Landwirte dieses Holz sogar nur noch mit einem Abschlag von bis zu 50 Prozent am Markt verkaufen.“

Höfe retten – Kulturlandschaft erhalten

Die Einkommenssituation der heimischen Landwirte ist durch das Zusammenkommen all dieser genannten Faktoren kritisch. Ihre Arbeit als Milchviehalter ist bedroht. Mit der Soforthilfe unterstützt die Molkerei ihre Landwirte bei den derzeitigen Kosten für jetzt im Frühjahr anstehende Feld-, Wald- und Weidearbeiten. Dabei war es den Verantwortlichen in der Molkerei besonders wichtig, die Unterstützung nicht entsprechend der individuellen Anlieferungsmenge an Milch zu zahlen, sondern alle 1.700 Landwirte mit dem gleichen Betrag zu unterstützen. So greift die Genossenschaft den kleinen Betrieben stärker unter die Arme. Denn gerade sie leisten mit der Bewirtschaftung von steilen Flächen in aufwendiger Handarbeit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und des Landschaftsbildes in der Bergregion.

Ein wichtiges Ziel der Molkerei Berchtesgadener Land ist seit Jahren, den Strukturwandel in der Landwirtschaft zu verlangsamen. Denn eines darf nicht vergessen werden, erklärt Pointner: „Jeder Landwirt, der jetzt aufhört, ist unwiederbringlich verloren. Damit würde sich unsere Natur- und Kulturlandschaft in der Alpenregion dramatisch ändern, die Biodiversität würde sinken, die Berghänge verbuschen und die Region ihren Liebreiz verlieren. Was nicht zuletzt auch Auswirkungen auf den zukünftigen Tourismus in der Region hätte! Es gibt auch eine Zeit nach Corona und für die müssen wir jetzt die Weichen stellen.“

Update, 12.20 Uhr: DAV-Hütten öffnen wieder

Endlich dürfen die DAV-Hütten wieder für Übernachtungen öffnen. Besucher müssen sich auf diese neuen Abläufe und Vorgaben einstellen. Wie das aussieht, lesen Sie in unserem Artikel.

Update, 30. Mai, 10.25 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Bei den Corona-Fallzahlen aus dem Landkreis Miesbach hat sich im Vergleich zum Vortag keine Änderung ergeben, teilt das Landratsamt Miesbach mit.

Diese Grafik zeigt, wie sich die Neuinfektionen in Sachen Coronavirus im Landkreis Miesbach entwickelt haben.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 57 (aktiv: 4)
  • Gmund: 54 (aktiv: 4)
  • Hausham: 33 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 22 (aktiv: 2)
  • Kreuth: 15 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 7)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 37 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 55 (aktiv: 17)
  • Tegernsee: 17 (aktiv: 1)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 25 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 0)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 18.35 Uhr: Besonderer Corona-Schutzschild

Das E-Werk Tegernsee hat jüngst 100 besondere Gesichtsvisiere für seine Mitarbeiter erhalten. Das Fab-Lab Oberland macht es möglich. So entsteht Schutz aus dem 3-D-Drucker.

Update, 15.20 Uhr: Ansturm auf die Ausflugsregionen

Bereits an den vergangenen Wochenenden kam es in den Ausflugsregionen des südlichen Oberbayerns regional zu teils chaotischen Verkehrsverhältnissen. Viele Einheimische und Ausflügler nutzten nach den Wochen der Ausgangsbeschränkungen das sonnige Wetter für einen Kurztrip in die Berge oder an die Seen. Die Polizei bittet auch für das das kommende Wochenende, um Rücksicht und Augenmaß, insbesondere beim Parken von Fahrzeugen.

Nach der Aufhebung der Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie und den ersten Sonnenstrahlen nach tagelangem Regenwetter zog es bereits an den vergangenen Wochenenden viele Ausflügler und Freizeitsportler in die oberbayerischen Berge und an die Seen. Dies machte sich insbesondere auf den An- und Abfahrtswegen sowie den Parkplätzen bemerkbar. Vielerorts waren die öffentlichen Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, sodass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, in Wäldern oder auf Wiesen abgestellt wurden. Dies führte in der Folge auch zu langen Staus, da auf schmalen Zufahrtsstraßen durch geparkte Fahrzeuge und Gegenverkehr erhebliche Behinderungen entstanden.

Aus diesem Grund weist die Polizei noch einmal eindringlich darauf hin, dass auch am kommenden Wochenende und an den folgenden Tagen der beginnenden Pfingstferien das Einhalten der Parkordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen verstärkt kontrolliert werden. Die örtlichen Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd werden dabei von Einsatzkräften der Operativen Ergänzungsdienste, von der Kontrollgruppe Motorrad sowie Einheiten der bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Bußgeld bis hin zum Abschleppen des Fahrzeugs oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige führen.

Die Polizei bittet im Interesse aller:

  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen.
  • Denken Sie an die Umwelt. Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet.
  • Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Straßenrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge.
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich dadurch Ihr Fußweg verlängert.

Update, 11.55 Uhr: Fahrerlaubnisbehörde öffnet wieder

Die Fahrerlaubnisbehörde des Landratsamtes Miesbach öffnet ab Dienstag, 2. Juni, wieder zu den bekannten Öffnungszeiten. Eine Vorsprache kann nur nach vorheriger Online-Terminvereinbarung unter www.landkreis-miesbach.de oder telefonisch unter 08025/7042330 erfolgen.

Der Einlass wird termingerecht durch einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gewährleistet. "Bitte haben Sie Verständnis, dass es unter Umständen aber auch noch ein paar Minuten dauern kann, bis der nächste Mitarbeiter für Sie frei wird", heißt es in einer Mitteilung.

Für folgende Vorgänge wird ausschließlich um telefonische Terminvereinbarung gebeten:

  • Entzug/Versagung/Neuerteilung von Fahrerlaubnissen
  • Fragen zu MPU- oder fachärztlichen Gutachten
  • Ausnahmen vom Mindestalter
  • Maßnahmen im Rahmen der Fahrerlaubnis auf Probe
  • Maßnahmen im Rahmen des Fahreignungsbewertungssystems (Punkte)

Folgende Verhaltensregeln gelten:

  • Zutritt nur für Einzelpersonen (Ausnahmen: Kinder, Begleitpersonen, Dolmetscher oder ähnliches)
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist zwingend erforderlich.
  • Mindestabstände von 1,5 Meter sind einzuhalten.

Die zeitnahe Öffnung der weiteren Bereiche des Landratsamtes ist in Arbeit.

Update, 9.45 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Eine weitere über 90-jährige Frau ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Ansonsten haben sich die Corona-Fallzahlen im Vergleich zum Vortag nur geringfügig geändert, teilt das Landratsamt Miesbach mit. Die Zahl der positiv Getesteten ist um 1 gestiegen, die Zahl der Gesundeten ebenfalls.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 57 (aktiv: 4)
  • Gmund: 54 (aktiv: 4)
  • Hausham: 33 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 22 (aktiv: 2)
  • Kreuth: 15 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 7)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 37 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 55 (aktiv: 17)
  • Tegernsee: 17 (aktiv: 1)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 25 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 0)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 29. Mai, 7.15 Uhr: Tegernsee überarbeitet Haushalt und Finanzplan

Zum Steuern auf Sicht ist Tegernsee aufgrund der Corona-Pandemie gezwungen. Der Stadtrat hat jüngst Haushalt und Finanzplan überarbeitet.

Update, 16.25 Uhr: Sicherheitskonzept für Seenschifffahrt

„Ab dem Pfingstwochenende heißt es endlich wieder Leinen los bei der bayerischen Seenschifffahrt. Die Menschen können sich auf schöne Rundfahrten über die bayerischen Seen freuen“, erklärte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei einem Besuch der Werft der bayerischen Seenschifffahrt am Donnerstag (28. Mai) in Starnberg. „Natürlich ist in diesen Zeiten auch an Bord Vorsicht und Abstandhalten geboten. Die Seenschifffahrt hat nach Maßgaben der Gesundheitsbehörden ein wirksames Konzept erarbeitet, bei dem der Schutz der Gäste sowie der Mitarbeiter absolut im Mittelpunkt steht. Ich bitte alle an Bord, beim Genießen der Fahrt über den See die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln nicht zu vergessen“, sagte Füracker weiter.

Das Hygienekonzept umfasst zahlreiche Maßnahmen zum Schutz der Menschen auf den Schiffen: So wird zum Beispiel die maximale Besucherzahl für alle Schiffe reduziert, um den notwendigen Sicherheitsabstand bestmöglich einzuhalten. In den Innenbereichen der Schiffe besteht die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Außerdem wird der Kontakt zwischen ein- und aussteigenden Fahrgästen so weit wie möglich verhindert. Um auch außerhalb der Schiffe das Abstandhalten zu erleichtern, wird es an den Hauptstegen weitere Kassen an Land geben. „Die bayerische Seenschifffahrt macht deutlich, dass der Schutz vor Corona für sie absoluten Vorrang hat. Sie ist damit in diesen schwierigen Zeiten auf dem richtigen Kurs“, hob der Finanzminister hervor.

Unter normalen Umständen beginnt die Hauptsaison der bayerischen Seenschifffahrt traditionell immer zu Ostern. Ab diesem Zeitpunkt legen auch die Schiffe auf dem Starnberger See und Ammersee wieder ab. Auf den anderen beiden Seen kann auch ein eingeschränkter Winterbetrieb angeboten werden. Um das weitere Ausbreiten des Coronavirus zu vermeiden, blieben die Schiffe aber zuletzt überall in ihren Häfen. Die Seenschifffahrt freut sich, nun am 30. Mai mit einem speziellen Rundfahrtangebot in die neue Saison starten zu können, um so möglichst schnell vielen Gästen ein schönes und sicheres Schifffahrtserlebnis bieten zu können.

Update, 14.55 Uhr: Warmfreibad Kreuth will öffnen

Im Zuge der Corona-Lockerungen könnte auch das Warmfreibad in Kreuth ab dem 8. Juni öffnen. Ob das passieren wird, ist derzeit aber noch offen, wie Bürgermeister Josef Bierschneider erklärt. „Bislang haben wir noch keinerlei Informationen seitens Gesundheitsamt beziehungsweise Staatsregierung, welche Auflagen und Vorgaben mit der Öffnung der Schwimmbäder verbunden sind“, sagt er. „Erst wenn wir diese kennen, können wir entscheiden, ob wir die Auflagen in der kurzen Zeit erfüllen können und somit das Bad am 8. Juni öffnen kann.“ Falls mehr Zeit erforderlich ist, werde erst später geöffnet.

Update, 12.20 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Im Vergleich zum Vortag haben sich die Corona-Fallzahlen nur geringfügig geändert, teilt das Landratsamt Miesbach mit. Die Zahl der positiv Getesteten ist gleich geblieben, die Zahl der Gesundeten um 2 gestiegen.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 57 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 3)
  • Hausham: 33 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 22 (aktiv: 2)
  • Kreuth: 15 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 8)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 37 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 55 (aktiv: 17)
  • Tegernsee: 17 (aktiv: 1)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 25 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 0)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 28. Mai, 9 Uhr: Keine Führungen

Die Führungen durch die Papierfabrik in Gmund entfallen bis Ende August. Darüber informiert die Tourist-Information Gmund.

Update, 18.40 Uhr: Bergbahnen starten wieder

Komfortabel und rasant geht es ab Samstag wieder am Berg zu. Die Bahnen nehmen nach der Corona-Zwangspause den Betrieb auf.

Update, 17.05 Uhr: Skatepark öffnet wieder

Der Skatepark in Holzkirchen sowie die Sportanlage an der Baumgartenstraße können ab Mittwoch (27. Mai) wieder von der Öffentlichkeit genutzt werden. Dabei ist im eigenen Interesse auf das Einhalten des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu achten. Dies ergab die Nachfrage des Ordnungsamtes Holzkirchen beim bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Die Polizei wird kontrollieren, ob die geltenden Bestimmungen eingehalten werden. Werden diese nicht beachtet, können gegebenenfalls Bußgelder verhängt werden.

"Die Marktgemeindeverwaltung bittet alle Nutzer, die geltenden Regelungen in ihrem eigenen Interesse einzuhalten, da die Anlagen ansonsten wieder geschlossen werden müssen", heißt es in einer Mitteilung. "Die Jugendfreizeitanlage befindet sich aktuell noch in Fertigstellung. Sie wird voraussichtlich Anfang Juli offiziell eröffnet. Der genaue Termin wird noch bekanntgegeben."

Update, 14.05 Uhr: Schiffsbetrieb startet am 30. Mai

Die Bayerische Seenschifffahrt GmbH betreibt die Schifffahrten Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee. Sie konnte in den vergangenen Jahren auf diesen vier Seen jährlich über 1,5 Millionen Fahrgäste begrüßen und ist damit eine der größten Binnenschifffahrten Deutschlands.

Unter normalen Umständen beginnt die Hauptsaison der Schifffahrt traditionell immer bereits zu Ostern. Um das weitere Ausbreiten des Coronavirus zu vermeiden, blieben die Schiffe aber zuletzt in ihren Häfen. Die Seenschifffahrt freut sich, nun am Pfingstwochenende in die neue Saison starten zu können.

Natürlich steht in diesen Zeiten der Start unter dem Zeichen des möglichst weitgehenden Schutzes der Gäste wie auch der Mitarbeiter. Dafür wurde ein neues Sicherheits- und Hygienekonzept rechtzeitig zum Start erarbeitet. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker wird dieses am Donnerstag (28. Mai) am Starnberger See vorstellen.

Update, 12 Uhr: Tegernsee spart bei Dienstwagen

Statt 30.000 Euro will die Stadt Tegernsee nun lediglich 20.000 Euro für einen neuen Dienstwagen für die Bauverwaltung ausgeben. So hat es der Stadtrat jüngst beschlossen. „Durch die Corona-Krise wurde es erforderlich, dass Anschaffungen, die den städtischen Haushalt belasten, nochmals überprüft werden“, erklärte Geschäftsleiter Hans Staudacher. „Es soll ein Auslaufmodell oder ein guter Gebrauchtwagen angeschafft werden.“ Der Bürgermeister soll eigenmächtig bei einem passenden Angebot entscheiden dürfen, da mitunter schnelles Handeln erforderlich sei. Der Stadtrat hat dem Vorschlag einstimmig stattgegeben.

Update, 27. Mai, 10.25 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Im Vergleich zum Vortag haben sich die Corona-Fallzahlen nur geringfügig geändert, teilt das Landratsamt Miesbach mit. Die Zahl der Erkrankten ist gleich geblieben, die Zahl der Gesundeten um 4 gestiegen.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 57 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 4)
  • Hausham: 33 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 22 (aktiv: 2)
  • Kreuth: 15 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 8)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 36 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 17)
  • Tegernsee: 17 (aktiv: 1)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 25 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 0)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 15.15 Uhr: Lockerungen im Sportbereich begrüßt

Die bayerische Staatsregierung hat am Dienstag (26. Mai) im Sportbereich auf Vorschlag von Innen- und Sportminister Joachim Herrmann weitere Lockerungen der zur Eindämmung der Corona-Pandemie getroffenen Maßnahmen beschlossen. So können unter klaren Auflagen von Hygienekonzepten ab Montag, 8. Juni, Freibäder wieder öffnen. Außerdem sind dann auch kontaktfreie Indoorsportarten wieder zulässig.

Herrmann: "Das heißt, dass auch die von vielen heiß ersehnten Fitnessstudios unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln wieder aufmachen können." Als ganz besonders wichtig bezeichnet Herrmann auch die Sportstätten für das Training von Rehabilitationssportgruppen. "Gerade bei chronisch Erkrankten und Menschen mit Behinderungen sind diese Einrichtungen ein wahrer Segen und von essentieller Bedeutung.“

Außerdem dürfe auch der Outdoor-Trainingsbetrieb kontaktfrei für alle Sportarten in Gruppen von bis zu 20 Personen wieder starten, sofern die Abstandsregeln eingehalten werden. Für kontaktlose Sportarten im Freien wie Leichtathletik, Tennis und Golf wird auch der Wettkampfbetrieb wieder zugelassen. Der Sportminister verwies dazu auf das sogenannte Rahmenhygienekonzept Sport, das allen als hilfreicher Leitfaden zum Umsetzen im Alltag dienen werde.

Infektionsschutzfachlich vertretbar ist nach den Worten Herrmanns auch, Tanzschulen wieder zu öffnen: "Das ist zwar nicht ganz kontaktfrei, aber wir können das Tanzen mit festem Partner, also immer dem gleichen, und entsprechendem Abstand zu den anderen ab dem 8. Juni zulassen."

Sportminister Joachim Herrmann hat dem Ministerrat außerdem einen Stufenplan vorgelegt, wie – vorbehaltlich der weiteren pandemischen Entwicklung – die Schritte aussehen könnten, um den Sport weiter zu öffnen:

  • So käme in einem nächsten Schritt nach den Lockerungen zum 8. Juni die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs wie etwa die Aus- und Fortbildungen für Trainer und Übungsleiter sowie das Öffnen von Hallenbädern in Betracht.
  • Als dritten Schritt sieht der Plan vor, dass Wettkampbetrieb für kontaktlos betriebene Sportarten im Indoorbereich zugelassen werden.
  • Der vierte Baustein des Plans beinhaltet schließlich, den Sportbetrieb für Sportarten mit Kontakt zuzulassen, Sportveranstaltungen mit Zuschauern durchzuführen und weitere Lockerungen.

Die am 8. Juni anstehenden Lockerungen könne man aufgrund der aktuellen günstigen Entwicklung der Corona-Pandemie auch guten Gewissens verantworten, sagt der Sportminister: "Jetzt haben unsere Bürger wieder vielfältige Möglichkeiten, sich noch umfassender sportlich zu betätigen."

Update, 13.05 Uhr: Pressekonferenz von Markus Söder

Update, 11.25 Uhr: Neue Zeiten der Bücherei

Die Miesbacher Stadtbücherei erweitert ihre Öffnungszeiten: Seit dieser Woche ist von Dienstag bis Samstag, jeweils von 9 bis 12 Uhr, geöffnet, außerdem jeden Dienstag und Freitag, von 14 bis 16 Uhr.

„Natürlich muss sich auch die Stadtbücherei weiterhin an die Hygienevorschriften halten“, erklärt Leiterin Stephanie Kilian. Das bedeutet, dass sich nicht mehr als 10 Nutzer gleichzeitig in der Bücherei aufhalten dürfen. Es gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Jeder Besucher ab 6 Jahren muss eine Mund-Nase-Maske tragen. Außerdem bittet Kilian darum, den Aufenthalt in den Räumen der Stadtbücherei so kurz wie möglich zu halten.

Wer den Aufenthalt in der Stadtbücherei grundsätzlich vermeiden möchte, hat die Möglichkeit, die gewünschten Medien per E-Mail oder telefonisch zu bestellen, um sie dann am darauffolgenden Tag nur abholen zu müssen. Die Rückgabe ist ausschließlich über die Medienrückgabeklappe möglich.

Veranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht statt. Die Stadtbücherei hat außer der reinen Ausleihe vorläufig alle Service-Angebote eingestellt.

Update, 26. Mai, 10.05 Uhr: Weitere Person verstorben

Am Wochenende ist eine weitere Person im Zusammenhang mit Corona verstorben, teilt das Landratsamt Miesbach mit. Es handelt sich um einen über 95-jährigen Mann. Darüber hinaus haben sich keine Änderungen in den besonders betroffenen Einrichtungen im Landkreis ergeben.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 57 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 5)
  • Hausham: 33 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 22 (aktiv: 2)
  • Kreuth: 15 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 8)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 36 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 20)
  • Tegernsee: 17 (aktiv: 1)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 25 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 0)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 15.10 Uhr: Musik in der Apostelkirche

Konzertfans sollten nach Miesbach blicken: In der evangelischen Apostelkirche gibt es – seit wieder Gottesdienste erlaubt sind – auch Musik live zu hören. Kantorin Andrea Wehrmann hat sich vorgenommen, die Sonntagsgottesdienste in den nächsten Monaten mit besonderer Musik auszustatten. Profimusiker können sich dank der finanziellen Unterstützung des evangelischen Kirchenmusikvereins ein Taschengeld verdienen und die Gemeinde darf sich über herrliche Klänge freuen. Die Gottesdienste finden um 9 und 10.30 Uhr statt.

Zudem steht ein Jubiläum an: Vor 20 Jahren wurde die neue Wünning-Orgel in der Apostelkirche eingeweiht. Der runde Geburtstag sollte Anfang Mai mit verschiedenen Veranstaltungen in einer Orgelwoche gefeiert werden und konnte dann aber nicht stattfinden. Um trotzdem an das Jubiläum zu erinnern, wird von Mai bis September jeweils am 4. Donnerstag im Monat eine Orgelandacht zur Marktzeit um 10 Uhr in der Apostelkirche angeboten.

Am Donnerstag, 28. Mai, spielt Andrea Wehrmann Orgelwerke von Bach, Lefebure-Wely, Pärt und Rutter – den geistlichen Impuls gibt Vikarin Nathalie Ott. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. „Maske nicht vergessen“, verweist Wehrmann auf die aktuellen Vorschriften.

Weitere Infos gibt es unter www.miesbach-evangelisch.de.

Update, 12.05 Uhr: Krisenstab dankt der Firma Thoba

Als gleich zu Beginn der Corona-Pandemie bei Stephan Baumgartner von der Miesbacher Firma Thoba das Telefon klingelte, musste er nicht lange nachdenken: Der Krisenstab des Landkreises brauchte den Parkplatz vor seinem Geschäft. Der große Feuerwehrlastwagen der Unterstützungsgruppe örtlicher Einsatzleiter wurde dort geparkt,. kurzzeitig stand das zentrale Testzelt des Landkreises dort und die zahlreichen Helfer brauchten zusätzliche Parkplätze. Der Parkplatz des benachbarten Gesundheitsamtes war zu klein geworden für den Ansturm. Kein Problem für Baumgartner, für die Katastrophenschützer stellte er seine Flächen gerne zur Verfügung.

Als Dankeschön für die unkomplizierte Hilfe überreichten Landrat Olaf von Löwis (r.) und Abteilungsleiter Gesundheit Severin Eichenseher (l.) einen Präsentkorb an die Firma Thoba – natürlich mit Abstand.

Pünktlich zur Wiedereröffnung der Geschäfte gab der Krisenstab den Parkplatz wieder an Baumgartner zurück, sodass nun Kunden wieder ungehindert parken können. Als Dankeschön für die unkomplizierte Unterstützung überreichten Landrat Olaf von Löwis und Abteilungsleiter Gesundheit Severin Eichenseher einen Präsentkorb.

Update, 25. Mai, 9.10 Uhr: Präsenzgottesdienste in Holzkirchen

Seit dem Himmelfahrtstag (21. Mai) bietet die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Holzkirchen wieder Präsenzgottesdienste an. Der nächste wird am Pfingstsonntag (31. Mai) stattfinden. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten kann dafür nur die Segenskirche in Holzkirchen genutzt werden. Die Gemeindemitglieder aus Sauerlach, Otterfing, Dietramszell und den anderen Orten werden dorthin eingeladen. Allerdings wird die Zahl aller Anwesenden – einschließlich der Mitwirkenden – auf 54 Plätze begrenzt sein. Daher finden zwei Gottesdienste statt – einer um 9.30, einer um 11 Uhr. Die Präsenzgottesdienste sollen nun alle 14 Tage angeboten werden.

Auch weiterhin gibt es Youtube-Gottesdienste auf Zachäus-Online. Auf dem eigenen Kanal der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Holzkirchen kann man auch von zu Hause mitfeiern. Dort wird es etwa einmal im Monat einen neuen Gottesdienst geben.

Aktuelle Informationen, auch über die landes- und bundesweiten Angebote in Rundfunk und Fernsehen, sowie ein Zugang zum Youtube-Kanal finden sich auf der Website www.holzkirchen-evangelisch.de.

Die Segenskirche in Holzkirchen und die Zachäuskirche in Sauerlach sind täglich, von 9 bis 19 Uhr, zur eigenen Andacht für Einzelbesucher geöffnet. Das Pfarramt ist zwar für den Publikumsverkehr geschlossen, Pfarramt und Pfarrer sind aber nach wie vor gut telefonisch und noch besser per E-Mail erreichbar. Außerhalb der Geschäftszeiten ist für dringende Seelsorgeanliegen und für die Anmeldung von Beerdigungen weiterhin wie immer das Notruftelefon geschaltet.

Update, 24. Mai, 10.25 Uhr: Task-Force bespricht Lockerungen

Nach dem Brief an die Staatsregierung ergriff die Task-Force Tourismus nun die zweite Initiative, um das Überleben von Betrieben und Tausenden Arbeitsplätzen im Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis zu sichern. In einer Videokonferenz mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Tourismus, Thomas Bareiß, Landtagspräsidentin Ilse Aigner und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan wurden weitere Schritte und Maßnahmen besprochen. Landrat Olaf von Löwis hat die Task-Force im April initiiert, um den Tourismus als Schlüsselbranche im Landkreis Miesbach zu retten.

Die Task-Force Tourismus vereint Vertreter touristischer Betriebe, der beiden Tourismusorganisationen Alpenregion Tegernsee-Schliersee und Tegernseer Tal Tourismus, der Standortmarketinggesellschaft und der Politik. Gemeinsam diskutieren die Vertreter über Möglichkeiten, das Überleben der touristischen Betriebe trotz der Corona-Einschränkungen zu sichern. Der Tourismus ist mit vielen Tausend Arbeitsplätzen im Hotel- und Gaststättengewerbe der wichtigste Wirtschaftszweig des Landkreises. Zwischen den Maßnahmen, um das Virus einzudämmen, und der Wiederaufnahme der Arbeit im Tourismus müsse ein verträglicher Kompromiss gefunden werden, den Landrat Olaf von Löwis durch die Gründung der Task-Force voranbringen möchte. Als ersten Schritt hat die Task-Force einen Brief mit konkreten Lösungsansätzen an die Staatsregierung geschickt.

Per Videokonferenz zugeschalten waren Ilse Aigner und Thomas Bareiß. Auf dem Podium saßen Landrat Olaf von Löwis (r.) und Harald Gmeiner, Vorstand der Alpenregion Tegernsee-Schliersee und Organisator der Task-Force-Treffen. Veranstaltungsort war der Waitzinger Keller in Miesbach.

In ihrer jüngsten Sitzung richtete die Task-Force ihre Fragen, Anregungen und Bedenken an die Politik, denn diese muss letztendlich über Infektionsschutzmaßnahmen und Lockerungen entscheiden. Ilse Aigner, Alexander Radwan und Thomas Bareiß standen den Task-Force-Mitgliedern per Videokonferenz Rede und Antwort. „Wir versuchen, mutig voranzugehen und zu lockern, was möglich ist, aber müssen immer eine Abwägung mit dem Infektionsschutz treffen“, begründete Bareiß die Maßnahmen der Bundes- und Staatsregierung. „Alles für unsere Gesundheit zu tun und gleichzeitig unsere Wirtschaft zu erhalten beziehungsweise diese wieder aufzubauen, sind keine Gegensätze, sondern bedingen sich gegenseitig.“ Er bitte um Geduld, schließlich müssten die schrittweisen Lockerungen jeweils Zeit zum Wirken bekommen.

Die fehlende Perspektive treibt die Tourismusvertreter jedoch um: Zwar helfen Kredite und Rücklagen, die Betriebsschließungen kurzfristig zu überbrücken. Aber Kredite müssen zusätzlich zu den laufenden Verpflichtungen zurückgezahlt werden und Rücklagen sind endlich. Viele touristische Betriebe werden die Pandemie daher mittelfristig nicht überleben. Die Sorge der Unternehmer richtet sich vor allem an die Mitarbeiter: Fast alle Mitarbeiter in touristischen Betrieben sind nach wie vor in Kurzarbeit. Weil trotz erster Lockerungen nur ein Bruchteil der Gäste in allen Bereichen empfangen werden darf, wird Personal großteils noch länger in Kurzarbeit bleiben müssen.

Die Unternehmer wünschen sich von der Politik zumindest Perspektiven, wann und mit welchen Auflagen sie die Arbeit wieder aufnehmen können. Wie lange müssen Veranstaltungen wie Hochzeiten noch abgesagt werden? Welche Auflagen gelten für Wellnessbereiche? Was muss beim Frühstücksbuffet beachtet werden? Versorgungsarzt Florian Meier beriet die Task-Force-Mitglieder, um die Maßnahmen medizinisch einzuordnen.

„Die Branche braucht Sofortmaßnahmen, um überleben zu können“, bekräftigte Landrat Olaf von Löwis. Beispielsweise reiche es nicht, die Mehrwertsteuer für Speisen zu senken. Getränke müssten ergänzt werden, damit die Maßnahme die Unternehmer wirklich entlaste. „Es geht jetzt wirklich um Existenzen, sowohl die der Unternehmer, als auch die der Mitarbeiter“, sagte von Löwis. „Die Abwägung zwischen Maßnahmen und Lockerungen ist enorm schwer, schließlich will niemand, auch kein Unternehmer, eine zweite und dritte Infektionswelle riskieren. Da kommt noch viel Arbeit auf uns zu.“

Die Task-Force wird sich weiter regelmäßig treffen und weitere Lösungsansätze entwickeln.

Update, 13.10 Uhr: Gmund erlässt Gebühren

Der Gemeinderat Gmund hat nun, da vonseiten der Staatsregierung klare Richtlinien vorgegeben wurden, einen konkreten Beschluss in Hinblick auf den Erlass der Kinderbetreuungsgebühren gefasst: Auf Grundlage der Förderzusage der Staatsregierung wird auf die Einhebung der Elternbeiträge für die Monate April bis Juni verzichtet. Dies gilt für alle gemeindlichen Kinderbetreuungseinrichtungen (Kinderkrippe Zwergenburg, Pius-Kindergarten, Pius-Kinderhort, Mittagsbetreuung und Spielegruppe). „Die entfallenden Gebühren für die Spielegruppe werden der Gemeinde nicht von der Regierung erstattet, dennoch war es uns wichtig, hier keinen Unterschied zu machen“, sagt Bürgermeister Alfons Besel.

Der Beitragserlass gilt generell nicht für Kinder, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, und für Kinder, die aufgrund weiterer Lockerungen die Einrichtungen wieder besuchen dürfen, wie etwa Vorschulkinder. Die Höhe der Beiträge richtet sich in diesen Fällen nach dem konkreten Zeitraum, den die Kinder in den Einrichtungen verbracht haben. Für die Mädchen und Jungen, die ab dem 25. Mai wieder die Kita, den Kindergarten und so weiter besuchen dürfen, wird die Gemeinde jedoch erst ab Juni Gebühren geltend machen. „Auf die Gebühren für die letzte Maiwoche wird verzichtet, um eine möglichst unkomplizierte Bearbeitung zu ermöglichen“, erklärt Alfons Besel.

Lange war unklar, wie in Bezug auf das durch den Freistaat Bayern ausgesprochene Betretungsverbot in Kindertageseinrichtungen konkret mit den Gebühren umzugehen ist. „Wir wissen um die Schwierigkeiten der aktuellen Situation und wie wichtig gerade in diesen Zeiten klare Strukturen und Regelungen sind. Lassen diese auf sich warten, fordert dies alle: Eltern, Kinderbetreuungseinrichtungen und auch unsere Gemeindeverwaltung. Umso mehr danken wir den Eltern für ihre Geduld“, sagt Bürgermeister Alfons Besel.

Update, 9 Uhr: Stabile Corona-Zahlen

Im Vergleich zu den Vortagen bleiben die Corona-Fallzahlen und die Anzahl der Neuinfektionen stabil, wie das Landratsamt in Miesbach mitteilt.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 56 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 5)
  • Hausham: 32 (aktiv: 2)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 10)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 36 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 22)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 24 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 23. Mai, 7 Uhr: Andrang in den Bergen

Zwei lange Wochenenden sorgen dieser Tage für Andrang in den Bergen. Der DAV gibt Tipps, wie eine verträgliche Tour dennoch möglich ist.

Update, 13.35 Uhr: Bibliothek öffnet wieder

Die Gemeindebücherei Holzkirchen hat wieder zu ihren regulären Zeiten geöffnet, bittet ihre Leser aber bei einem Besuch um vorherige Terminvereinbarung unter Telefon 08024/473323. Rückgaben erfolgen weiterhin nur über die graue Rückgabebox vor der Eingangstür, vorgemerkte Medien können kontaktlos abgeholt werden.

"Es gelten die bekannten Hygienemaßnahmen", informiert das Team. "Jeder Besucher muss eine Einwilligung personenbezogener Daten unterschreiben, die vorab auf der Homepage der Bücherei unter www.gemeindebuecherei-holzkirchen.de heruntergeladen werden kann."

Kinder bis 12 Jahre dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten die Bücherei besuchen, Kinder ab 12 Jahren alleine, aber nur mit der von einem Erziehungsberechtigten unterschriebenen Einwilligung personenbezogener Daten.

Update, 11.55 Uhr: Skatepark bleibt vorerst gesperrt

Seit dem 11. Mai darf auf der Außensportanlage am Holzkirchner Gymnasium/FOS und dem zugehörigen Kunstrasenplatz wieder Vereinssport getrieben werden. Die Vereine benötigen dafür eine Nutzungsvereinbarung mit dem Landratsamt und sind für das Einhalten der geltenden Regeln in ihren Trainingsgruppen verantwortlich. Für den Skatepark Holzkirchen und andere gemeindliche Sportanlagen kann derzeit die Aufsichtspflicht nicht sichergestellt werden. Daher bleiben diese vorerst noch geschlossen, teilt die Marktgemeinde mit.

Der Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich ist seit dem 11. Mai beim Einhalten der geltenden Beschränkungen wieder möglich. Mannschaftssportarten ebenfalls, sofern es sich um kontaktloses Taktik-, Technik- und Konditionstraining in Kleingruppen handelt und wenn dies im Freien und mit höchstens fünf Personen stattfindet.

Auf Sportgeländen, die in privater Hand sind oder von Vereinen selbst betrieben werden, ist seit dem 11. Mai ebenfalls wieder das Training in Kleingruppen möglich, solange die geltenden Bedingungen erfüllt werden. So konnte zum Beispiel der RSLC Holzkirchen auf der Kids-Bike-Anlage das Training in kleinen Gruppen vorsichtig stufenweise wieder beginnen.

Andere gemeindliche beziehungsweise öffentliche Einrichtungen wie die Sportanlage an der Baumgartenstraße und der Holzkirchner Skatepark müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Das Einhalten der notwendigen Vorschriften und damit verbundenen Aufsichtspflichten kann derzeit nicht sichergestellt werden, heißt es in einer Mitteilung. "Sobald sich hier Änderungen ergeben, informiert die Marktgemeinde Holzkirchen auf ihrer Webseite darüber."

Update, 22. Mai, 9.40 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die Fallzahlen bleiben relativ konstant zu den Vortagen, teilt das Landratsamt in Miesbach mit. Zudem erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler: "Zwar sind zwei weitere Bewohner in der besonders von Covid-19 betroffenen Pflegeeinrichtung in Schliersee verstorben. Allerdings hatte nur einer von beiden seinen Erstwohnsitz im Landkreis Miesbach, sodass nur dieser in die Statistik des Landkreises aufgenommen werden darf." Die andere Person sei in einem anderen Landkreis gemeldet, sodass der Todesfall dort erfasst werde. Deshalb liege die amtliche Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorbenen Personen bei acht statt neun und die der außerhalb des Landkreises verstorbenen Personen bei drei statt zwei.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 56 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 5)
  • Hausham: 32 (aktiv: 2)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 0)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 10)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 36 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 22)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 0)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 18.05 Uhr: TTT erweitert regionale Kampagne

Die Öffnung des Tourismus in Bayern erfolgt am Pfingstwochenende. Als Einstimmung für die Gäste hat sich die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) gemeinsam mit dem Bräustüberl etwas einfallen lassen: eine Art digitalen Hoagascht mit Musik und interessanten Gesprächspartnern via Streaming. Dabei werden nicht nur deutschlandweit Gäste angesprochen, sondern auch die kulturelle Vielfalt der Region wird widergespiegelt sowie Aufmerksamkeit für regionale Künstler erzeugt. Ausgestrahlt werden die beiden Sendungen diesen und kommenden Freitag jeweils um 18.30 Uhr auf Facebook über eine Watch-Party auf @tegernsee, @Braustuberl sowie @tegernseetv.

Vergangenen Freitag wurde im Bräustüberl unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen fleißig gedreht. Die TTT möchte die Gäste nach der durch Corona bedingten Zwangspause willkommen heißen und die Lust auf einen Aufenthalt am Tegernsee neu entfachen.

Mit dem Slogan „Endlich. Wieder. Tegernsee.“ geht die TTT aktuell in ihren Kanälen nach außen, denn „die Leute können es kaum erwarten, wieder raus in die Natur zu kommen, um vielleicht auch das eine oder andere Tegernseer Bier zu genießen“, meint Christian Kausch, Geschäftsführer der TTT.

Darum freut ihn sehr, dass die Idee mit dem Hoagascht-Format bei Bräustüberl-Wirt Peter Hubert auf Zustimmung stieß. Als Moderator konnte Philipp Bächstädt, Chefredakteur von Tegernsee TV und Moderator bei RTL in Bayern, gewonnen werden. Die Idee ist, die Produktion sowohl auf dessen Kanal, dem des Bräustüberls, als auch auf den sozialen Netzwerken der TTT auszuspielen, um eine möglichst hohe Reichweite zwischen Sylt und Zugspitze zu generieren.

Die Tegernseer Tal Tourismus GmbH erweitert ihre regionale Kampagne #Miazam, um mit kulturellen Inhalten Gäste in der Corona-Krise anzusprechen.

Die beiden Sets wurden bereits am Freitag hintereinander gedreht, um die Einhaltung der bestehenden Corona-Maßnahmen zu gewährleisten. Neben Beni Hafner alias Oimara und der Band Hoamatbeat sorgen Nik Oberwallner mit Countrymusik und die Tegernseer Tanzlmusi in einer Zweierbesetzung für musikalische Schmankerl. Die Künstler sind allesamt Tegernseer Eigengewächse und spiegeln die große Vielfalt der regionalen Kultur wider. Geschichten sind zu hören von Bräustüberl-Chef Peter Hubert zur Bier- und Genusskultur am Tegernsee sowie von Segellegende Josef Höß vom Segeln bis zum Steckäplattln. Außerdem spricht die Journalistin und Tegernseer Heimatführerin Sonja Still über die Heilkraft des Waldbadens und ihr neues Buch über Josef Stieler. Mit Geschichten von Kirchenhistoriker Roland Götz und Andi Guillon vom Trachtenverein Bad Wiessee dürfen sich die Zuschauer auf interessante Themen aus Tradition und Brauchtum freuen.

Die Kulisse des Tegernseer Bräustüberls und natürlich auch eine halbe Bier auf dem Tisch schaffen dabei die Stammtischatmosphäre, die so viele Tegernsee-Fans nun schon so lange wieder herbeisehnen. „Die Eröffnung stelle ich mir herausfordernd vor, bin aber zugleich optimistisch, dass sich unsere Gäste an unser perfekt vorbereitetes Hygienekonzept halten“, erklärt Peter Hubert zum für den 25. Mai geplanten Start der Gastronomie im Bräustüberl.

Wer das Format diesen oder nächsten Freitag, 18.30 Uhr, auf Facebook nicht verfolgen kann, hat die Gelegenheit, die beiden Streaming-Videos im Anschluss auch auf dem Youtube-Kanal „Urlaubsregion Der Tegernsee“ und auf www.tegernsee.com anzusehen.

Update, 14.45 Uhr: 10.000 Euro Corona-Hilfe

Wie Haushams Bürgermeister Jens Zangenfeind jüngst bei der Sitzung des Ferienausschusses informierte, bekam die Gemeinde kürzlich eine Spende in Höhe von 10.000 Euro. Wie der edle Spender, der anonym bleiben möchte, meinte, werde die Corona-Krise zu Umständen führen, in denen die Gemeinde gerne finanziell helfen will, es aber nicht kann. Er nannte daher auch keinen bestimmten Verwendungszweck.

Zumindest den Dank wollte Zangenfeind öffentlich machen und stellte dabei fest: „Es ist ein ganz normaler Bürger, der davon selbst gar nichts hat.“ Wie Zangenfeind weiter sagte, zeigen Fälle wie dieser, dass die Leute in schlechten Zeiten trotz aller Unkenrufe zusammenhalten und ihr soziales Gewissen nicht vergessen: „Eine wirklich sehr schöne Begebenheit, die uns Mut machen sollte“, findet der Rathauschef.

Update, 21. Mai, 9 Uhr: Polizei appelliert

Bereits vergangenes Wochenende kam es in den Ausflugsregionen des südlichen Oberbayerns regional zu teils chaotischen Verkehrsverhältnissen. Viele Einheimische und Ausflügler nutzten nach den Wochen der Ausgangsbeschränkungen das sonnige Wetter für einen Kurztrip in die Berge oder an die Seen. Die Polizei bittet für Christi Himmelfahrt, aber auch für die Tage über das Wochenende um Rücksicht und Augenmaß, insbesondere beim Parken von Fahrzeugen.

Nachdem die Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie aufgehoben ist und sich die ersten Sonnenstrahlen nach tagelangem Regenwetter zeigten, zog es vergangenes Wochenende (16./17. Mai) viele Ausflügler und Freizeitsportler in die oberbayerischen Berge und an die Seen. Dies machte sich insbesondere auf den An- und Abfahrtswegen sowie den Parkplätzen bemerkbar. Vielerorts waren die öffentlichen Ausflugsparkplätze schon am frühen Vormittag belegt, sodass zahlreiche Fahrzeuge am Fahrbahnrand, in Wäldern und auf Wiesen abgestellt wurden. Dies führte in der Folge auch zu langen Staus, da auf schmalen Zufahrtsstraßen durch geparkte Fahrzeuge und Gegenverkehr erhebliche Behinderungen entstanden.

Aus diesem Grund weist die Polizei darauf hin, dass an Christi Himmelfahrt sowie den kommenden Tagen das Einhalten der Parkordnung und das Freihalten der Rettungswege in den Ausflugsregionen kontrolliert werden. Die örtlichen Polizeiinspektionen des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd werden dabei von der Kontrollgruppe Motorrad sowie Einheiten der bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Festgestellte Verstöße werden konsequent geahndet. Dies kann von einem Bußgeld bis hin zum Abschleppen des Fahrzeugs oder einer Ordnungswidrigkeitenanzeige führen.

Die Polizei bittet im Interesse aller:

  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Parkplätzen und -flächen!
  • Denken Sie an die Umwelt! Insbesondere Wiesen und Wälder, die nicht explizit als Parkplatz ausgewiesen wurden, sind nicht zum Abstellen eines Fahrzeugs geeignet!
  • Halten Sie Rettungswege frei und achten Sie beim Parken am Straßenrand auf eine ausreichende Fahrbahnbreite für größere Einsatz- und Rettungsfahrzeuge!
  • Weichen Sie auf andere Parkplätze aus, auch wenn sich dadurch Ihr Fußweg verlängert!

Update, 17.05 Uhr: Jugend musiziert trotz Corona

"Jugend musiziert" findet 2020 aufgrund der Corona-Krise anders statt als gewohnt. Die jungen Talente stehen Mittwochabend auf der Werkstattbühne.

Update, 15.45 Uhr: BOB informiert

Bereits vergangenes Wochenende wurden einige BRB-Züge vor allem im Netz Oberland zu den beliebten Ausflugszeiten merklich besser genutzt als in den Wochen zuvor, in denen die strikten Corona-Beschränkungen galten. Dass diese nun gelockert werden, mache sich auch bei der BRB bemerkbar, teilt das Unternehmen mit. Jedoch wurde das Angebot am vergangenen Wochenende immer noch um 60 bis 70 Prozent weniger genutzt, als an vergleichbaren Wochenenden des Vorjahres.

Für das kommende Wochenende, das mit Christi Himmelfahrt beginnt, ist gutes Wetter prognostiziert, das zu Ausflügen in die Berge und an die Seen rund um Füssen, Dießen, Tegernsee und Traunstein einlädt. Die An- und Abreise mit der BRB schone dabei die Umwelt und sei eine rücksichtsvollere Alternative zum eigenen Auto: Bereits am vergangenen Wochenende hätten Urlaubsregionen wie Kochel am See und Tegernsee über zugeparkte Straßen und Dauerstau geklagt. Mit den Zügen der BRB seien einige der schönsten Urlaubsorte Bayerns bequem zu erreichen und beim Einhalten der Hygieneregeln auch vollkommen sicher, heißt es in einer Mitteilung.

Es gilt jedoch an Bord der Züge Regeln zu beachten, die auf behördlichen Anordnungen fußen:

Da das Abstandsgebot im ÖPNV von 1,5 Metern an vielen Bahnsteigen und an Bord der Züge oft nicht eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend, um sich selbst und andere zu schützen. Ferner ist, wenn möglich, ausreichend Abstand zwischen sich und andere zu bringen. Am einfachsten geht dies, wenn sich Fahrgäste an den Bahnsteigen und in den Zügen so gut wie möglich verteilen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist aus Sicherheitsgründen seit jeher begrenzt. Radeinweiser an den wichtigsten Unterwegshalten kontrollieren, ob Fahrräder korrekt platziert sind, und verweisen falls nötig auf die nächste Zugverbindung. Mitunter lohne es sich, die Anreise vor 8 oder nach 11 Uhr und die Abreise vor 15 oder nach 19 Uhr zu planen. Diese Züge seien erfahrungsgemäß schwächer ausgelastet. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und solche mit Kinderwägen haben Vorrang in der Beförderung.

„Zu den von Ärzten und Wissenschaftlern angemahnten Empfehlungen zur Hygiene gehört neben dem selbstverständlichen Händewaschen und dem Niesen in die Armbeuge auch, grundsätzlich auf Essen und Trinken im Zug zu verzichten“, erklärt Fabian Amini, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn und der Bayerischen Regiobahn. „Die Gastronomie hat wieder geöffnet und so steht einer Brotzeit am Ziel und vor der Fahrt mit uns nichts im Wege. Wir freuen uns sehr, dass die Fahrgäste wieder in unsere Züge zurückkehren, um Ausflüge zu unternehmen, appellieren jedoch eindringlich an die Einhaltung aller Pflichten, insbesondere der Maskenpflicht.“

Während unter der Woche im Berufsverkehr die Maskenpflicht sehr gut angenommen werde, gebe es im Ausflugsverkehr einige wenige Fahrgäste, die sich uneinsichtig zeigen. Daher werde die Bundespolizei in Abhängigkeit der Einsatzlage einzelne Züge der BRB an Christi Himmelfahrt, auch Vatertag, und dem kommenden Wochenende abschnittsweise begleiten.

Update, 13.30 Uhr: Gmunder Ferienpass fällt aus

Aufgrund der Corona-Situation muss der Gmunder Ferienpass 2020 ausfallen. Die Jugendbeauftragte Christine Zierer und die Gemeinde haben bewusst die Entwicklungen der vergangenen Wochen abgewartet, jedoch sind nach jetzigem Stand nach wie vor keine vergleichbaren Veranstaltungen erlaubt und Menschenansammlungen, wo es geht, zu vermeiden. So dürfen beispielsweise auch Volkshochschulen keine Präsenzkurse anbieten. Es ist derzeit nicht absehbar, wann sich dies ändern wird.

Veranstalter, die dennoch auf eine Entspannung der Situation und weitere Lockerungen bis zu den Sommerferien hoffen und ihre Veranstaltung weiterhin anbieten wollen, haben die Möglichkeit, diese im talweiten Ferienprogramm, dem Online-Programm der Tegernseer-Tal-Touristik, zu veröffentlichen.

Die Gemeindeverwaltung leitet bereits eingereichte Veranstaltungen an die TTT weiter. Veranstalter, die dies wünschen, können sich an Stefanie Seidl unter Telefon 750513 und per E-Mail an stefanie.seidl@gmund.de. Eine automatische Weiterleitung bisher eingereichter Veranstaltungen erfolgt nicht, da aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Wochen nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Veranstalter bei ihrem Angebot bleiben möchten.

Die Gemeinde bedankt sich bei allen Veranstaltern, Unterstützern und Sponsoren des Gmunder Ferienpass für ihr Interesse und Engagement und bittet um Verständnis für die Absage in diesem Jahr. „Wir freuen uns schon heute auf den Ferienpass 2021 und hoffen, dass dann alle wieder mit dabei sind“, erklärt Christine Zierer.

Update, 11.15 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 56 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 5)
  • Hausham: 31 (aktiv: 2)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 2)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 10)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 36 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 24)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 0)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 26 (aktiv: 0)

Update, 20. Mai, 9.35 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Weder die Zahl der Neuinfektionen, noch die Situation in den besonders von der Ausbreitung von Covid-19 betroffenen Einrichtungen hat sich im Vergleich zum Vortag verändert, teilt das Landratsamt in Miesbach mit. Jedoch sind zwei weitere Personen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben: Beide Männer wohnten in der besonders betroffenen Pflegeeinrichtung in Schliersee. Dort sind inzwischen drei Bewohner und eine Mitarbeiterin im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Update, 15.15 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 55 (aktiv: 4)
  • Gmund: 53 (aktiv: 5)
  • Hausham: 31 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 2)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 43 (aktiv: 10)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 0)
  • Rottach-Egern: 36 (aktiv: 3)
  • Schliersee: 56 (aktiv: 27)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 0)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 25 (aktiv: 0)

Update, 13.15 Uhr: Marktplatz gute Geschäfte erst wieder 2021

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fällt die Veranstaltung „Marktplatz gute Geschäfte“ der Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach (SMG) 2020 ersatzlos aus. Unter dem Motto „Gemeinsam für die Region“ soll das Format jedoch im März 2021 wieder stattfinden. Die Gemeinwohltauschbörse bringt Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Organisationen aus dem Landkreis zusammen, um Kompetenzen oder Sachleistungen unentgeltlich zu tauschen.

Jasna Okanovic, Projektleiterin bei der SMG und verantwortlich für den Marktplatz gute Geschäfte: „Aufgrund der Umstände ist eine Live-Veranstaltung leider nicht möglich. Im nächsten Jahr werden wir aber mit doppelter Kraft und neuen Elementen in die dritte Runde starten. Dazu gehören Themenimpulse für die Vereinbarungen und Workshops mit den Marktplatzteilnehmern, um das volle Wirkungspotenzial für unsere Region und unsere Teilnehmer weiter auszuschöpfen.“

Die Themenimpulse bestehen aus drei Bereichen: nachhaltiger Umweltschutz und CO2-Ausgleich, Inklusion und Diversität, Gesundheit und Wohlbefinden. Die Aufgabenfelder wurden als zentrale Einflussfaktoren auf die Lebensqualität im Landkreis definiert, um den nachhaltigen Ansatz des Marktplatz gute Geschäfte zu schärfen und den Marktteilnehmern Anreize für Projektideen zu liefern.

Neu sind außerdem die bereits für Herbst 2020 geplanten Workshops mit den Teilnehmern. Im Vorfeld sollen gemeinnützige Organisationen, Vereine und Unternehmen gemeinsam brainstormen, Ideen austauschen und lernen, unter Zeitdruck die besten Verhandlungsergebnisse zu erreichen. Dadurch sollen sie noch besser auf die Veranstaltung vorbereitet sein und möglichst viele nützliche Kooperationen vereinbaren können.

Auch digital soll die Vernetzung unterstützt werden. Die Teilnehmer sollen bereits vorab wissen, wer sich noch an der Veranstaltung beteiligt und erste Ideen können in einem virtuellen Ideenspeicher gesammelt werden.

Der Marktplatz gute Geschäfte fand bereits zweimal unter der Schirmherrschaft von Olaf von Löwis statt – damals Bürgermeister des Marktes Holzkirchen. Die Anzahl der Tauschgeschäfte stieg dabei von 40 auf knapp 60 an. Es wurden 2.400 ehrenamtliche Stunden geleistet und 24 Sachleistungen vereinbart.

Jasna Okanovic: „Die Verbindungen, die auf dem Markplatz gute Geschäfte geschlossen werden, sind die Netzwerke für die Zukunft. Wir freuen uns über alle Unternehmen, Vereine und gemeinnützigen Einrichtungen, die im März 2021 mitwirken wollen, um gemeinsam mehr zu bewegen.“

Update, 11.40 Uhr: Mit Abstand weiter durch die Krise

Am Montag (18. Mai) sind in Bayern weitere Erleichterungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen die Corona-Pandemie in Kraft getreten. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in München hingewiesen. So gilt nun zum Beispiel, dass die Gastronomie im Außenbereich bis 20 Uhr öffnen kann. Ab dem 25. Mai können Speisegaststätten im Innenbereich bis 22 Uhr öffnen.

Huml unterstreicht: "Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein passendes und mit den betroffenen Verbänden abgestimmtes infektionsschutzrechtliches Rahmenkonzept für die schrittweise Öffnung der gastronomischen Betriebe in Bayern zu entwickeln. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes überall dort vor, wo der Mindestabstand zwingend nicht eingehalten werden kann. Hinzu kommen Lüftungs- und Reinigungspläne sowie die Aufnahme der Kontaktdaten der Gäste zur Nachverfolgung für den Fall, dass eine Infektion auftritt."

Die Ministerin rief zugleich dazu auf, sich grundsätzlich an das Mindestabstandsgebot zu anderen Personen zu halten. Huml betont: "Es ist sehr wichtig, neue Infektionen möglichst zu vermeiden. Deshalb sollte jeder darauf achten, möglichst einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem bleibt es natürlich bei den üblichen Hygieneregeln."

Die Ministerin ergänzt: "Die sogenannte Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ist wichtig, um sich und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. Dafür kann eine Alltagsmaske oder ein Schal vor Mund und Nase in bestimmten Situationen ein zusätzlicher Baustein sein."

Huml erläutert: "Auch wenn die Corona-Lage derzeit erfreulich stabil ist, müssen wir die Entwicklung der kommenden Tage genau im Auge behalten. Denn erst dann können sich die Auswirkungen der vor zwei Wochen in Kraft getretenen ersten Erleichterungen zeigen. Unser Ziel bleibt, Infektionsketten frühzeitig zu durchbrechen. Gleichzeitig gilt es, dass angesichts der gesellschaftlichen Erleichterungen mit der gebotenen Vorsicht agiert wird. Jeder Schritt muss fortwährend und unter Beachtung des Infektionsgeschehens abgewogen werden."

Die Ministerin fügt hinzu: "Bislang hat das konsequente und verantwortungsvolle Handeln unserer Bürger dazu beigetragen, dass wir positive Entwicklungen sehen konnten. Vielen Dank dafür an alle! Das darf jetzt nicht durch unüberlegtes Handeln aufs Spiel gesetzt werden."

Neu ist bereits seit Samstag (16. Mai), dass sich Einreisende aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben müssen. Die Ministerin erklärt: "Bayern hat seine Verordnung entsprechend der Bund-Länder-Vereinbarungen geändert. Klar ist aber: Wir werden auch die Entwicklung in den anderen EU-Ländern genau beobachten. Sollte sich dort das Infektionsgeschehen negativ verändern, muss die Aufhebung der häuslichen Quarantäne nach Einreise wieder zurückgenommen werden."

Update, 19. Mai, 9.15 Uhr: Landratsamt bestätigt 13 Neuinfektionen

Die Corona-Zahlen im Landkreis Miesbach sind nach wie vor stabil: Trotz 13 Neuinfektionen seit vergangenem Freitag – jeweils plus 1 in Fischbachau, Rottach-Egern, Schliersee und außerhalb des Landkreises, plus 2 in Gmund und plus 7 in Miesbach – ist der Landkreis Miesbach weit weg von der 50-Neuinfektionen-pro-100.000-Einwohner-in-sieben-Tagen-Regel der Bundesregierung. Kanzlerin Angela Merkel hatte angekündigt, dass Infektionsschutzmaßnahmen vor Ort eventuell verschärft werden müssen, wenn diese Grenze überschritten wird. In den vergangenen sieben Tagen infizierten sich im Landkreis Miesbach mit ziemlich genau 100.000 Einwohnern nachweislich 20 Personen mit dem SARS-CoV-2-Virus.

Fast alle Neuinfektionen in den vergangenen Wochen stehen im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen in Einrichtungen, in denen Infektionsketten üblicherweise gut nachvollzogen werden können. Ein Ausbruchsgeschehen kann deshalb meist räumlich eingegrenzt werden, sodass diese Fälle zur 50-Neuinfektionen-Grenze nicht hinzugezählt werden müssen.

Ein Überblick über die vier Einrichtungen, die besonders von der Ausbreitung von Covid-19 betroffen waren und sind:

  • Pflegeeinrichtung in Schliersee: Keine Veränderung zu den Vortagen. Die Bundeswehr und freiwillige Helfer aus dem Pflegepool stellen die Versorgung der 87 in der Einrichtung verbliebenen Bewohner sicher. Auch das Krankenhaus Agatharied unterstützt den Krisenstab. Eine Ärztin nutzte ihren freien Tag und half kurzfristig bei den über 150 Abstrichen, die in der Einrichtung am vergangenen Donnerstag erneut genommen wurden. Außerdem liefert das Krankenhaus Wäsche für die Bewohner. 18 Bewohner und sieben Mitarbeiter infizierten sich bisher nachweislich mit dem Virus, die übrigen Bewohner und Mitarbeiter sind enge Kontaktpersonen und stehen unter Quarantäne. Ein Bewohner und eine Mitarbeiterin verstarben im Zusammenhang mit dem Virus.
  • Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Schliersee: Alle Bewohner sind negativ getestet und haben die Infektion vorerst überstanden. Einige Mitarbeiter sind weiter unter Quarantäne. Die Pflege der Bewohner ist durch Mitarbeiter der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied und Freiwillige aus dem Pflegepool gesichert, sowie durch Versorgungsleistungen wie Wäsche und Mahlzeiten des Krankenhauses Agatharied. Neun der zehn Bewohner sowie zwölf Mitarbeiter hatten sich infiziert, die übrigen Mitarbeiter waren enge Kontaktpersonen.
  • Pflegeeinrichtung in Miesbach: Bei einem Bewohner war vergangene Woche eine Infektion bestätigt worden. Obwohl er sich zuletzt außerhalb der Einrichtung aufhielt, wurde gemäß Maßnahmenkatalog des Gesundheitsministeriums eine Reihentestung vorgenommen. Bisher wurden sechs Bewohner und sechs Mitarbeiter bestätigt. Noch liegen aber nicht alle Ergebnisse vor. Alle Bewohner stehen unter Quarantäne. Infektionsschutzmaßnahmen – unter anderem Isolierstationen und Mitarbeiter nur noch mit FFP2-Masken – wurden zusammen mit der Heimleitung umgesetzt.
  • Asylunterkunft in Otterfing: Drei der regulär 38 Bewohner hatten sich infiziert, woraufhin die positiv bestätigten Bewohner in andere Unterkünfte verlegt wurden. Die übrigen Bewohner verbrachten die häusliche Quarantäne in ihrer Sammelunterkunft. Inzwischen sind alle Bewohner erneut abgestrichen worden. Niemand wurde positiv bestätigt. Die Quarantäne wurde wie geplant aufgehoben und die Bewohner können in ihre Unterkunft zurückkehren.

Update, 16.10 Uhr: Masken für Gastrobetriebe

Dass es nun auch am Tegernsee mit Beherbergungs- und Gastrobetrieben langsam wieder losgeht, freut den Verkehrs- und Verschönerungsverein Rottach-Egern besonders, wie Schriftführerin Martina Goldhofer mitteilt. Deshalb habe der Vorstand einstimmig beschlossen, aufgrund der strengen hygienischen Auflagen beim Wiedereröffnen im Vermieter- und Gastrobereich 2.000 Mund-Nasen-Masken als Vorrat anzuschaffen. Falls Mitgliederbetriebe des Vereins Mangel an Schutzmasken für Gäste und Beschäftigte haben, können diese unter Telefon 08022/7055646 reserviert und später abgeholt werden. Der Preis pro Maske beträgt 60 Cent. Der Verein könne auch eine Quittung beziehungsweise Rechnung dafür ausstellen.

Update, 15.25 Uhr: Hospizverein unterstützt Videotelefonie

Mit acht Tablets für Pflegeheime soll Videotelefonie mit Angehörigen möglich sein, solange Besuchsregeln gelten. So macht es der Hospizverein im Landkreis Miesbach möglich.

Update, 14.15 Uhr: Treff bleibt weiter zu

Das Caritas-Mehrgenerationenhaus mit dem Begegnungszentrum Tegernseer Tal in Rottach-Egern ist infolge der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus noch bis einschließlich 29. Mai geschlossen. "Soweit absehbar planen wir eine schrittweise Öffnung des Mehrgenerationenhauses ab dem 1. Juni", heißt es in einer Mitteilung. "Persönlich stehen wir Ihnen telefonisch unter 08022/24949 und Mobil unter 0151/57516443 zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Montag bis Freitag, von 9 bis 12 Uhr, sowie Montag und Donnerstag, von 14 bis 16 Uhr."

Update, 11.20 Uhr: Bücherei in Kreuth öffnet

Lesen ist in Zeiten wie diesen ein wichtiger Zeitvertreib. Bisher waren die Büchereien aufgrund des Coronavirus geschlossen. Ab dieser Woche öffnet die Gemeindebücherei in der Tourist-Information Kreuth wieder ihre Türen. Zutritt haben jeweils maximal vier Besucher mit Maske. Ein Desinfektionsständer steht bereit. Die Bücher werden nach jeder Rückgabe desinfiziert.

Öffnungszeiten:

  • Mittwoch, von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr
  • Donnerstag, von 9 bis 12 Uhr.

Ab Juni ist eine schrittweise Öffnung der Tourist-Informationen im Tegernseer Tal geplant.

Update, 18. Mai, 9.20 Uhr: Wochenendfazit des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd

Zahlreiche Versammlungen hatten die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd von Freitag (15. Mai) bis Sonntag (17. Mai) im gesamten Zuständigkeitsbereich polizeilich zu betreuen. Die Bilanz fällt dabei sehr positiv aus, denn es wurden keine nennenswerten Störungen festgestellt.

Polizeipräsident Robert Kopp bilanziert nach den vergangenen Tagen: „Wir haben uns konzeptionell gut auf die einzelnen Versammlungen vorbereitet. Das schon im Vorfeld mit den Genehmigungsbehörden abgestimmte Vorgehen hat sich aus unserer Sicht gut bewährt. Mit sichtbarer polizeilicher Präsenz, Kommunikation mit Versammlungsteilnehmern und Unbeteiligten, aber auch der Ankündigung einer klaren Einschreitlinie ist es gelungen, das Recht auf Versammlungsfreiheit und die Einhaltung der Bestimmungen zum Infektionsschutz vernünftig in Einklang zu bringen.“

Von Freitag bis Sonntag fanden mehrere stationäre Versammlungen in verschiedenen Kommunen im südlichen Oberbayern statt. Die meisten davon standen thematisch im Kontext zu den aktuellen Regelungen der Corona-Pandemie. Aufgrund der wichtigen Vorgaben des Infektionsschutzes gab es seitens der Genehmigungsbehörden, den zuständigen Landratsämtern beziehungsweise Stadtverwaltungen, Auflagen für die Versammlungen. Vor allem wurde damit die Anzahl der Teilnehmer begrenzt und die Einhaltung von Mindestabständen gefordert.

Die Priorität des taktischen Konzepts des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd bestand deshalb auch darin, die Bildung von dicht gedrängten Personengruppen bei den einzelnen Versammlungen und Ansammlungen zu verhindern. Darauf wurde von der Polizei bereits im Vorfeld beim Zulauf zu den Versammlungen geachtet, um schnell auf erkennbare Verstöße reagieren zu können.

Daneben hatten die Genehmigungsbehörden die Versammlungen an geeignete Örtlichkeiten, meist außerhalb von beengten Fußgängerzonen beziehungsweise Ortszentren gelegt, was ein wichtiger Baustein für eine geordnete Durchführung war.

Mit entsprechender sichtbarer Polizeipräsenz, aber auch durch ein ruhiges und besonnenes Vorgehen, das geprägt war durch eine intensive Kommunikation mit den Bürgern, konnten Gruppenbildungen bei den Veranstaltungen weitestgehend vermieden werden. In Einzelfällen wurde von der Polizei konsequent eingeschritten und ein Fehlverhalten korrigiert.

Die Dienststellen des Polizeipräsidiums waren in größtmöglicher personeller Stärke im Einsatz und wurden dabei auch von geschlossenen Einheiten des eigenen Verbands sowie der bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Update, 15 Uhr: Valleyer Firma spendet Schutzmasken

Selbst genähte Masken haben 14 Frauen und ein Mann in Valley angefertigt. Die Firma Imago Eyewear hat zudem über 10.000 FFP2-Masken in China besorgt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel.

Update, 17. Mai, 12.25 Uhr: Studie zu wirtschaftspolitischem Konjunkturprogramm

In einer Studie im Auftrag des bayerischen Wirtschaftsministeriums hat das ifo-Institut Vorschläge entwickelt, um Bayerns Wirtschaft aus der Corona-Krise zu führen. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Die Studie bestätigt unseren wirtschaftspolitischen Kurs und gibt wichtige Hinweise für die Zukunft. Wir müssen die Wirtschaft mit einem strukturierten Fahrplan möglichst schnell wieder auf Kurs bringen, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern. Folgende Stellschrauben haben wir vor allem im Blick: eine wirtschaftsfreundliche Steuerpolitik, gezielte Investitionen zur Stärkung der Konjunktur und von Zukunftsthemen sowie eine Neujustierung zur Vereinbarung von Exportstärke und regionalen Wirtschaftskreisläufen bis hin zur Produktion lebensnotwendiger Güter in Bayern."

Wichtig ist aus Sicht Aiwangers für die bayerische Wirtschaft, jetzt unter Beachtung der Hygienemaßnahmen möglichst schnell die Corona-Depression hinter sich zu lassen, um weitere massive Strukturschäden in der Wirtschaftssubstanz zu vermeiden. Um dieses Ziel strategisch abzusichern, müsse das Vorhalten einer starken Gesundheitsversorgung gewährleistet sein, um für weitere Corona-Bedrohungen möglichst gewappnet zu sein.

Wirtschaftsminister Aiwanger weiter: "Öffentliche Investitionen sind nun wichtiger denn je. Starke Städte und Gemeinden sind die besten Regionalförderer: Sie sorgen mit ihren Investitionen und Ausgaben direkt vor Ort für Wertschöpfung – vom Straßenbau bis zur Schulkantine. Als Staatsregierung müssen wir uns deshalb mit dem ifo-Vorschlag eines Investitionsfonds für die Kommunen beschäftigen. Wir dürfen die Bürgermeister jetzt nicht alleine lassen."

"Um Konkurse abzuwenden und Arbeitsplätze zu sichern, sollte vor allem der steuerliche Verlustrücktrag deutlich ausgeweitet werden. Die Verrechnung von Verlusten des Jahres 2020 mit Gewinnen der vergangenen Jahre ist keine Steuersubvention, sondern nur Ausdruck fairer Besteuerung", sagt ifo-Präsident Clemens Fuest.

Der Bund sei nun genauso gefordert wie Bayern, betont Aiwanger: "Insbesondere Berlin muss jetzt bei der Steuerpolitik Mut zeigen. An erster Stelle steht die Senkung der Unternehmenssteuern auf international wettbewerbsfähiges Niveau. Die Meinung des ifo dazu ist deutlich: Deutschland würde dadurch sowohl die Inlandsnachfrage stärken als auch für ausländische Investoren noch attraktiver werden."

Aus der Studie geht außerdem hervor, dass Bayerns Unternehmen einen Umsatzrückgang von 20 Prozent erwarten. Besonders negativ ist die Einschätzung bei Dienstleistern und kleinen Betrieben mit bis zu 49 Mitarbeitern. 22 Prozent der bayerischen Unternehmen nehmen Liquiditätshilfen in Anspruch. Besonders hoch ist dabei der Zuspruch im Handel mit 32 Prozent. 56 Prozent der Betriebe verschieben geplante Investitionen, 26 Prozent streichen diese Ausgaben vollständig.

Die Unternehmen spüren die negativen Folgen der Corona-Krise auf unterschiedliche Arten. Für die Konjunkturmaßnahmen ist besonders relevant, dass 73 Prozent den Nachfragerückgang im Inland als Beeinträchtigung nennen. Die schwindende Nachfrage aus dem Ausland ist dagegen für 59 Prozent relevant. Fast die Hälfte der Firmen war von gesetzlichen Betriebsschließungen betroffen.

Update, 17.05 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 3)
  • Gmund: 51 (aktiv: 3)
  • Hausham: 31 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 2)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 36 (aktiv: 3)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 3)
  • Rottach-Egern: 35 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 55 (aktiv: 26)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 0)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 9.10 Uhr: Aktuelles zu Fällen in Schliersee

In der Pflegeeinrichtung in Schliersee, die besonders von der Ausbreitung von Covid-19 betroffen ist, stabilisiert sich durch den Einsatz der Bundeswehr und die Unterstützung von BRK und THW die Lage. Der Krisenstab des Landkreises hat die federführende Koordination aller Maßnahmen übernommen.

In der Pflegeeinrichtung haben sich bisher 18 Bewohner und sieben Mitarbeiter mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Ein Bewohner und eine Mitarbeiterin verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Sieben Bewohner werden stationär im Krankenhaus betreut, die übrigen 87 in der Einrichtung verbliebenen Bewohner sind stabil.

Durch den Einsatz der Bundeswehr seit knapp einer Woche ist es möglich, dass die Bewohner soweit medizinisch vertretbar in der Einrichtung bleiben. Die gewohnte Umgebung ist für ältere und kranke Menschen besonders wichtig. Gleichzeitig muss der Krisenstab verhindern, die umliegenden Krankenhäuser und Covid-Kliniken zu überlasten, damit diese sich auf die Betreuung intensivpflichtiger Patienten konzentrieren können.

Bundeswehr, BRK-Kreisverband Miesbach und THW-Ortsverband Miesbach haben unter der Koordination des Krisenstabs die Organisation innerhalb des Hauses auf die veränderten Bedürfnisse angepasst. So wurde unter anderem außerhalb des Hauses ein Schleusenzelt für die Soldaten errichtet. Außerdem wurden vor dem Haus ein Kühl- und ein Spülwagen aufgestellt, die für die Verpflegung der Bewohner genutzt werden.

Die Infektionsschutzmaßnahmen mussten in der Einrichtung mehrfach verschärft werden. Die Auflagen des Gesundheitsamtes werden durch die eingesetzten Pflegekräfte der Bundeswehr, des Pflegepools und die verbliebenen Mitarbeiter des Trägers inzwischen konsequent umgesetzt. Sofort nach Meldung der ersten Fälle ordnete das Gesundheitsamt Maßnahmen zur Unterbrechung der Infektionskette an. Dem Betreiber wurde auferlegt, Isolierstationen im Haus einzurichten. Nachdem trotzdem ein Bewohner nachts das Haus verlassen konnte und erst am nächsten Tag von Einsatzkräften im Nachbarort gefunden wurde, musste die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt werden. Ein Bauzaun und ein Sicherheitsdienst erinnern die Bewohner an die Quarantäneauflagen. Darüber hinaus wurden weitere Infektionsschutzmaßnahmen angeordnet. Unter anderem darf Personal nur noch in kompletter Schutzausrüstung arbeiten. Geeignete Schutzausrüstung musste in Ermangelung eigener Vorräte kurzfristig über den Krisenstab bereitgestellt werden.

Das Gesundheitsamt und die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA), auch Heimaufsicht genannt, sind seit Beginn der Pandemie in engem Austausch mit allen Pflegeeinrichtungen im Landkreis. Diesen wurden alle Materialen und Informationen zur Vorbereitung auf einen möglichen Covid-Ausbruch zur Verfügung gestellt. Bis zu einer bestätigten Infektion kann die Heimaufsicht aber nur beraten und versuchen, auf die Heimleitungen positiv einzuwirken, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Die Verantwortung für die Umsetzung der Maßnahmen obliegt aber den Trägern der Einrichtung beziehungsweise der Heimleitung.

Mit den ersten bestätigten Fällen greifen die Handlungsanweisungen für Alten- und Pflegeheime und stationäre Einrichtungen der Eingliederungshilfe (gemeinschaftliches Wohnen) des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. In dem Papier sind verbindliche Handlungsanweisungen festgelegt. Insbesondere müssen Reihentestungen bei allen Bewohnern und Mitarbeitern durchgeführt werden. In Schliersee geschehen am 7. Mai und erneut am 15. Mai. Außerdem werden beispielsweise die Bedingungen für die Isolation von positiv bestätigten Bewohnern und die notwendige Schutzkleidung für Mitarbeiter definiert. Diese Anweisungen sind zwangsweise von der Einrichtungsleitung umzusetzen. Erst in letzter Konsequenz darf der Staat, vertreten durch das Gesundheitsamt, die Maßnahmen zum Schutz der Bewohner in einer privaten Einrichtung ersatzweise durchsetzen.

Durch den zunehmenden Personalausfall war es nicht möglich, die angeordneten Maßnahmen mit den zur Verfügung stehenden Kräften vollständig umzusetzen. Die Lücke hätte auch nicht durch Ehrenamtliche geschlossen werden können, da die Pflege und Betreuung von fast 90 pflegebedürftigen Personen viel zu aufwendig für einige wenige Ehrenamtliche gewesen wäre. Zivile Kräfte hätten die Betreuung nicht stemmen können. Deshalb stellte der Krisenstab des Landkreises einen Amtshilfeantrag an die Bundeswehr. Die Bundeswehr unterstützt nun vor Ort nicht nur bei der Pflege durch das Sanitätslehrregiment Niederbayern, sondern auch durch helfende Hände des Gebirgsjägerbataillon 232 im Haushalt und in der Küche.

Bei der täglichen Arbeit in der Einrichtung fielen verschiedene Missstände auf. Der Sachverhalt wurde deshalb an die Ermittlungsbehörden weitergegeben.

Wegen der Quarantänemaßnahmen dürfen weiterhin keine Besucher ins Haus. Die Bewohner in der Einrichtung sind durch den Einsatz von Bundeswehr und Helfern aber gut versorgt. Die Bundeswehr arbeitet in der Einrichtung in zivil, um die Bewohner nicht zusätzlich zu verunsichern.

In einer weiteren Pflegeeinrichtung im Landkreis ist ein Covid-Fall aufgetreten. Der Bewohner wurde allerdings außerhalb seiner Pflegeeinrichtung in Miesbach positiv getestet und befindet sich seitdem auch nicht mehr dort. Vorsichtshalber wurde aber eine Reihentestung gemäß der Handlungsanweisung des Gesundheitsministeriums durchgeführt. Die Befunde liegen noch nicht vor. Gesundheitsamt und Heimaufsicht sind in engem Austausch mit der Heimleitung. Vorbeugende Maßnahmen wurden zuverlässig umgesetzt.

Update, 16. Mai, 7.45 Uhr: Das geheime Corona-Zentrallager des Landkreises

Es sind die stillen Helden, die in der Corona-Krise alles geben. Ehrenamtliche von THW, Katastrophenschutz und BRK organisieren das Zentrallager des Landkreises. Wie, das lesen Sie hier.

Update, 15.20 Uhr: Dokurona anstelle von Veranstaltungen

In diesem Jahr ist alles anders. Normalerweise würde der 5. Zyklus von „Anders wachsen – Alternative Ideen für das Oberland“ im September mit Veranstaltungen beginnen. Doch das Coronavirus hat den Initiatoren einen Strich durch die Rechnung gemacht, sie aber gleichzeitig zu einer Idee inspiriert.

"Wir wollen eine Dokumentation erstellen, was Covid-19 mit uns macht, und laden zum Mitwirken ein", heißt es in einer Mitteilung. Interessenten sind aufgerufen, Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und/oder Ideen darzustellen. Das kann in Form eines Textes sein oder eines Gedichtes, auch Fotos, Videos, Lieder, Bilder und Skulpturen sind willkommen.

Man kann den Beitrag unter richtigem Namen oder Pseudonym, aber bitte mit Alter und Beruf einreichen. "Wir werden die Einsendungen zunächst sammeln und im Herbst auf einer eigenen Webseite veröffentlichen", heißt es weiter. "Geplant ist eventuell auch eine Publikation als Buch."

"Darüber hinaus werden wir die Ergebnisse im Frühjahr 2021 in einer Veranstaltung präsentieren", erklären die Organisatoren.

Dokurona soll eine Dokumentation der Auswirkungen sein, die die Corona-Krise auf die Menschen in der Region hat. Deshalb sind Beiträge aus allen Schichten der Gesellschaft ausdrücklich erwünscht. "Für die Veröffentlichungen behalten wir uns vor, eine Auswahl zu treffen", heißt es.

Redaktionsschluss ist der 15. August. Zusendungen an Bettina Stecher, Klosterweg 8, 83629 Weyarn oder bs@kulturvision-aktuell.de. Rückfragen sind unter Telefon 08020/9082383 und 0152/38080232 möglich.

Update, 14.10 Uhr: Solidarität mit hochgekrempelten Ärmeln

Jeder Einzelne ist von den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus betroffen. Alle stehen vor individuellen und gemeinschaftlichen Herausforderungen. Große Bedeutung komme in dieser Zeit der zentralen Aufgabe von Unser Land mit Miesbacher und Tölzer Land zu. Dies fordere angesichts der Corona-Pandemie einerseits geschicktes Planen, anderseits vor allem das volle Engagement der Mitarbeiter und Partner aus allen Bereichen.

„Unser Team arbeitet über seine persönlichen Grenzen hinaus daran, der gestiegenen Nachfrage der Kunden gerecht zu werden“, erklärt Steffen Wilhelm, Geschäftsführer der Unser Land GmbH. „Das hat unseren Respekt und Dank verdient. Es ist beeindruckend, wie alle an einem Strang ziehen.“

Unser Land sei es gelungen, in den vergangenen 25 Jahren funktionale, gemeinsame Strukturen in München, den umliegenden Landkreisen und Augsburg aufzubauen. Sie sichern derzeit die Verfügbarkeit des Angebots an elementaren, regionalen Lebensmitteln.

Die Unser-Land-Idee gründet sich auf den Erhalt der Lebensgrundlagen in der Region – für Menschen, Tiere und Pflanzen. Dieser Anspruch habe mit dem Coronavirus eine völlig neue Dimension erhalten. Es bestätige die Sinnhaftigkeit der Arbeit im Netzwerk. Respektvoller, verantwortlicher Umgang mit allen und allem, was eine Region lebenswert macht, sei der grundsätzliche Anspruch.

„Für uns als regionales Netzwerk zeigt sich aktuell, wie effizient die Strukturen sind, die wir in den vergangenen 25 Jahren aufbauen konnten“, erklärt Wilhelm. „Wir werden unsere Kunden mit dem Unser-Land-Sortiment weiterhin versorgen. Die Unabhängigkeit von globalen Strukturen macht es für uns als regionales Netzwerk möglich.“

Update, 13 Uhr: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln

Wer in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss Mund und Nase mit einer Maske, einem Tuch oder Schal bedecken. Das gilt schon jetzt im ÖPNV, an Haltestellen, Bahnhöfen – und nun auch in allen Zügen im Fernverkehr und ab Montag (18. Mai) im Flugverkehr.

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Damit schaffen wir Klarheit für alle Fahrgäste, egal, in welchem öffentlichen Verkehrsmittel sie unterwegs sind. Gleichzeitig ist das ein weiterer Schritt, um die Corona-Pandemie zu bekämpfen. Unser Motto "Dein Schutz schützt uns alle“ gilt natürlich auch im Fernverkehr auf der Schiene und in der Luft. Schließlich hält sich das Coronavirus nicht an die Grenzen von Städten, Landkreisen oder Bundesländern.“

Im Personenfernverkehr der Bahn gilt in ganz Deutschland die Pflicht, Mund und Nase zu bedecken. Ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren. Ebenfalls neu ist in Bayern ab Montag die Pflicht, Mund und Nase im Flugverkehr zu bedecken ab Betreten der dafür notwendigen Abfertigungsgebäude. Die Regelung gilt auch für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt. Geregelt ist das in der Änderung der Vierten bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Nach wie vor halten sich die allermeisten Fahrgäste in Bayern an die Maskenpflicht, die im Nahverkehr schon seit 27. April gilt. Ministerin Schreyer: „Die Resonanz von den Verkehrsverbünden ist durch die Bank positiv. So gut wie alle tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn sie im öffentlichen Personennahverkehr unterwegs sind. Ich gehe davon aus, dass das auch im Fernverkehr so sein wird. Denn wenn sich jeder daran hält, können wir gemeinsam die Infektionsgefahr für uns alle reduzieren.“

Update, 10.55 Uhr: Sicherheitsmaßnahmen in der Krankenbeförderung

Die Corona-Pandemie stellt auch den Miesbacher Fahrdienst SPH-Spitznagel Dienstleistungen als Krankenbeförderungsunternehmen vor eine große Herausforderung. Zum einen gibt es Umsatzeinbrüche, zum anderen stellt sich die Frage, welche Vorkehrungen in der Gesundheitsversorgung und im ÖPNV getroffen werden müssen, um optimalen Schutz gewährleisten zu können.

"Im Hinblick dessen, dass die Krise nicht von heute auf morgen aufhören wird, und zum generellen, künftigen Schutz, der auf beiderseitigem Einvernehmen beruht, haben wir unser Sicherheitskonzept im Fahrdienst neu überdacht", heißt es in einer Mitteilung. "Unsere Dienstfahrzeuge beziehungsweise Mitarbeiter waren bereits vor der Mundschutzpflicht mit Mundschutz, Desinfektionsmittel sowie Handschuhen ausgestattet."

Ende April ist zusätzlich Trennschutz im Innenraum eingebaut worden. Die Trennscheibe ist aus bruchsicherem Polycarbonat und so eingebaut, dass zwischen Fahrer und Patient ein möglichst virensicherer Infektionsschutz vorhanden sein sollte.

"Neben den FFP-Masken haben wir in Zusammenarbeit mit der Schneiderin Irene Gruber aus dem baden-württembergischen Heubach zusätzlich für unsere Mitarbeiter Stoffmasken aus Baumwolle entwickelt, die waschbar ab 60 Grad sind", heißt es weiter. "Wir hoffen, dass wir durch unsere Maßnahmen allen Beteiligten ein gewisses Sicherheitsgefühl in dieser herausfordernden Zeit geben können."

Update, 9.25 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Corona-Zahlen für den Landkreis Miesbach bleiben relativ stabil. So gibt es aktuell wie am Vortag 556 Erkrankte. Die Zahl der Gesundeten steigt auf 500. Folglich sinkt die Zahl der aktiven Fälle auf 47.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 3)
  • Gmund: 50 (aktiv: 2)
  • Hausham: 31 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 2)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 35 (aktiv: 2)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 4)
  • Rottach-Egern: 35 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 25)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 15. Mai, 7 Uhr: Milchtankstellen beliebt

Milchtankstellen im Landkreis Miesbach werden seit Beginn der Corona-Pandemie häufiger genutzt. Landwirte freuen sich über die Wertschätzung für ihre Arbeit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 16.15 Uhr: Zum Tag der Familie am 15. Mai

Viele Familien seien in der Corona-Krise über sich hinausgewachsen“, sagt Markus Haindl, Experte für Notrufdienste der Johanniter-Unfall-Hilfe für das Tegernseer Tal. Mehr dazu in unserem Artikel.

Update, 14.45 Uhr: 100 Masken 100 Länder

Im Stil des One-World-Charity-Concert zeigen internationale bildende Künstler aus 100 Ländern ihre Unterstützung gegen Pandemien mit ihrem professionellen persönlichen Schutz. Jetzt, da die neue Corona-Pandemie die Welt erobert und kaum ein Land auf den fünf Kontinenten verschont hat, tragen Künstler aus fast 100 Ländern ihre Masken, um ihre Unterstützung im Kampf gegen das Virus zu demonstrieren. Ihr Arbeitsoutfit ist das Programm, berichtet Tobel aus Valley.

Dies ist eine Initiative der ISSA International Sculpture Symposium Alliance, die Skulpturenveranstaltungen weltweit vereint. Die vorgestellten Bildhauer sind alle professionelle, einflussreiche Künstler, die zusammen Tausende monumentaler Skulpturen weltweit geschaffen haben. Ihr Berufsleben und Einkommen wurden aufgrund der Schließung der Grenzen und internationaler Flüge auf Eis gelegt.

Künstler Tobel aus Valley macht bei der Initiative der ISSA International Sculpture Symposium Alliance zum Thema Corona mit.

Tobel, der Vertreter für Deutschland, von der Bildhauer-Assosiation ISSA: "So sehen wir Steinbildhauer ja immer bei der Arbeit aus, um uns vor dem Steinstaub zu schützen, und jetzt bekommt das eine ganz neue Bedeutung. Auch arbeiten wir am Stein und in unseren Werkstätten meist alleine, oft ganz isoliert, schon wegen dem Lärm. Das ist unser Alltag, 10 von diesen 100 Bildhauern sind mit Werken auf der Skulpturlichtung in Hohendilching vertreten. Dort stehen sie in der Natur und sind, auch in Corona-Zeiten uneingeschränkt zu genießen."

Pater-Rupert-Mayer-Gebet als Lied vertont

Unterdessen hat Markus Kocher vom Pfarrverband Tegernsee-Egern-Kreuth das Pater-Rupert-Mayer-Gebet als Lied aufgenommen. "Sicher, es ist ein altes Gebet, das aber in seiner Botschaft jetzt sehr gut passt, weil wir gerade durch das Nichtstun in der Ausgangssperre den besten Beitrag leisten", erklärt er. "Hier kann uns dieses Gebet helfen."

Es solle auf keinen Fall anleiten, alles willenlos hinzunehmen, aber es gebe eben Situationen, in denen es keinen anderen Weg gibt – im Leben des Pater Rupert Mayer, der fünf Jahre mit Ausgangsperre im Kloster verbrachte, und in der Corona-Ausgangssperre auch.

Update, 12 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen

Die Corona-Zahlen für den Landkreis Miesbach bleiben relativ stabil. So gibt es aktuell 556 Erkrankte – drei mehr zum Vortag. Die Zahl der Gesundeten bleibt mit 497 konstant. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 50.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 3)
  • Gmund: 50 (aktiv: 2)
  • Hausham: 31 (aktiv: 4)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 35 (aktiv: 2)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 4)
  • Rottach-Egern: 35 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 54 (aktiv: 25)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 0)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 14. Mai, 9.10 Uhr: Wirtschaftliche Hilfen und Schutz vor Ansteckung

Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Krise treffen die bayerischen Busunternehmen in besonderem Maße. Das Verkehrsministerium hat daher in den vergangenen Wochen ein Bündel von Maßnahmen umgesetzt, um die Branche zu unterstützen.

Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Die bayerischen Busunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag, um das öffentliche Lebens in der derzeitigen Situation aufrecht zu erhalten. Ich möchte ihnen versichern, dass ich mich auch weiterhin persönlich für ihre Belange und Anliegen stark machen werde.“

Auch während des bisherigen Höhepunktes der Pandemie haben die bayerischen Busunternehmen mit großem Einsatz mitgeholfen, den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Bayern aufrecht zu erhalten. Umso wichtiger war es, dass die Verkehrsverbünde und -unternehmen schon frühzeitig Maßnahmen ergriffen haben, um die Infektionsgefahr für Fahrgäste und Personal zu minimieren.

So ist, um den Kontakt zu reduzieren, beispielsweise in den meisten Bussen das Einsteigen an den vorderen Türen nicht mehr möglich. Das Einhalten eines möglichst großen Abstandes zu anderen Menschen ist nach wie vor das beste Mittel, die Verbreitung des Virus zu begrenzen.

Nachdem aufgrund des drastisch gesunkenen Fahrgastaufkommens das Angebot des ÖPNV in den ersten Wochen der Pandemie vielerorts auf ein Grundangebot reduziert wurde, wird im Zuge der schrittweisen Lockerungen der corona-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch der ÖPNV wieder auf Normalbetrieb hochgefahren. Die seit 27. April geltende Verpflichtung, in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund und Nase zu bedecken, soll für zusätzlichen Schutz von Fahrgästen und Personal sorgen.

„Die wirtschaftlichen Folgen der derzeitigen Krise werden uns noch lange verfolgen. Mir war daher wichtig, schon frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, die die finanziellen Einbußen für die Busunternehmen zumindest mindern können“, erklärt Verkehrsministerin Schreyer.

Das Verkehrsministerium hat daher bereits Mitte März die eigentlich erst im Juli fällige Abschlagszahlung für den Ausgleich im Ausbildungsverkehr zur Auszahlung freigegeben. Zwei Wochen später wurde auch die für November vorgesehene zweite Abschlagszahlung vorgezogen. Insgesamt konnten durch diese Entscheidungen Mittel in Höhe von 70 Millionen Euro vorzeitig zur Verfügung gestellt werden. Ebenfalls bereits im März vorgezogen wurde die Auszahlung der ÖPNV-Zuweisungen.

Auch die vom Verkehrsministerium Ende März eingerichtete Verkehrsplattform Corona soll den Unternehmen Hilfe in schwierigen Zeiten bieten. Neben wichtigen Informationen, zum Beispiel zu notwendigen Maßnahmen für den Gesundheitsschutz, bietet die Plattform ein Netzwerk, über das sich die einzelnen Unternehmen aus der Verkehrsbranche etwa zu freien Kapazitäten austauschen können. Dies bietet die Chance, durch die Einschränkungen entstehende Umsatzeinbußen durch anderweitige Aufträge zumindest teilweise ausgleichen zu können.

Trotzdem bleiben die Zeiten herausfordernd. „Ich bin mir bewusst, dass alle diese Maßnahmen neben den anderen bestehenden Förder- und Unterstützungsangeboten von Bund und Land die derzeitigen wirtschaftlichen Härten lindern, aber nicht gänzlich ausgleichen können. Umso wichtiger ist es mir, den guten Dialog mit den Busunternehmen fortzuführen, um auch weiterhin gemeinsam die notwendigen Maßnahmen frühzeitig ergreifen zu können“, erklärt die Ministerin.

Update, 16.20 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 3)
  • Gmund: 50 (aktiv: 2)
  • Hausham: 31 (aktiv: 4)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 34 (aktiv: 1)
  • Otterfing: 19 (aktiv: 4)
  • Rottach-Egern: 35 (aktiv: 2)
  • Schliersee: 52 (aktiv: 23)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 25 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 15 Uhr: DAV gibt Tipps zum Klettern

Seit Montag dürfen Außenbereiche künstlicher Kletteranlagen wieder öffnen. Der DAV gibt Tipps, wie der Einstieg in Zeiten von Corona wieder klappt.

Update, 14.35 Uhr: Grenzerleichterungen für Land- und Forstwirte

Land- und Forstwirte können ab Mittwoch (13. Mai) zeitweise zusätzliche Grenzübergangsstellen an der Grenze zu Tirol nutzen. Dies hat die Bundespolizei mit den österreichischen Behörden vereinbart. Die Sonderregelung umfasst die Grenzübergänge Wildbichl-Landl bei Bayrischzell von 6 bis 20 Uhr, Wildbichl bei Sachrang von 6 bis 20 Uhr sowie Grän–Enge bei Pfronten-Fallmühle von 7 bis 20 Uhr und bezieht sich ausschließlich auf Grenzübertritte, die unmittelbar mit land- und forstwirtschaftlichen Arbeiten in der Grenzregion erforderlich sind.

Die Berechtigten benötigen eine Bescheinigung für den Grenzübertritt, die für den Tiroler Grenzabschnitt formlos per E-Mail und persönlich bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim (Burgfriedstraße 34, 83024 Rosenheim und bpoli.rosenheim@polizei.bund.de) beantragt werden kann. Der Antrag muss folgende Angaben beinhalten: Vorname, Name, Geburtsdatum, Anschrift (Postleitzahl – Wohnort – Straße – Hausnummer), Nummer des Reisepasses oder Personalausweises sowie die Grenzübergangsstelle, die genutzt werden soll.

Die Land- und Forstwirte müssen als Grenzgänger die ausgestellte Bescheinigung mit dem entsprechenden Ausweisdokument mitführen. Sowohl die deutschen als auch die österreichischen Behörden überwachen die Grenzübergänge. Die Berechtigten müssen mit grenzpolizeilichen Kontrollen rechnen.

Update, 11.55 Uhr: Kletter- und Boulderzentrum öffnet wieder

Das KletterZ' in Weyarn öffnet nach fast zwei Monaten wieder seine Türen. Vorerst ist nur der Außenkletterbereich mit über 70 Routen und vier Selbstsicherungsgeräten bekletterbar. "Um einen verantwortlichen Betrieb gewährleisten zu können, wurde ein Sicherheitskonzept für eine behutsame Wiedereröffnung entwickelt", heißt es in einer Mitteilung.

Das KletterZ' befindet sich wie so viele Menschen und Unternehmen in einer schwierigen Situation. Das Team hat deshalb in den vergangenen Wochen hart daran gearbeitet, den Menschen ihre Leidenschaft Klettern wieder zu ermöglichen und öffnet am Dienstag (12. Mai) wieder.

Es gibt eine Limitierung von Kunden, die sich gleichzeitig im Außenbereich aufhalten können. Auch unterliegen dem Eintritt gewisse Regelungen. Des Weiteren wird es für diese Übergangszeit bis zur Eröffnung Sonderöffnungszeiten geben.

Eine vorsichtige Hinführung zum normalen Kletteralltag ist das Ziel, um in der nahen Zukunft wieder einer breiten Masse den faszinierenden und gesundheitsfördernden Sport Klettern und Bouldern anbieten zu können.

Mehr Information gibt es unter www.kletterz.de.

Update, 10.25 Uhr: Kulturgarten öffnet

Am Dienstag (19. Mai) geht es wieder los: Der Kulturgarten des Holzkirchner Kultur im Oberbräu öffnet Dienstag bis Sonntag, jeweils von 16 bis 20 Uhr. Ab dem 26. Mai kann das Team dann zusätzlich auch wieder Gäste im Kulturcafe begrüßen.

Am Freitag (15. Mai) beginnt der Aufbau des Kulturgartens auf dem Vorplatz des Kulturhauses. Natürlich mit entsprechend Abstand zwischen den einzelnen Tischen.

Der Mittagsservice des Kulturcafes ist hingegen ab sofort nicht mehr geöffnet, erklärt Alexander Harlander vom Kultur im Oberbräu..

Update, 9 Uhr: Bundeswehr unterstützt Krisenstab

In einer Pflegeeinrichtung in Schliersee wurden 15 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Ein Bewohner und ein Mitarbeiter sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Um die Infektionskette schnellstmöglich zu unterbrechen, unterstützt seit Montagabend (11. Mai) die Bundeswehr mit über 30 helfenden Händen in der Einrichtung.

20 Soldaten des Sanitätslehrregiments Niederbayern aus Feldkirchen sind am Montagnachmittag eingetroffen und haben bereits teilweise den Nachtdienst übernommen. Sie stellen die medizinische Versorgung der Bewohner sicher. Neben Pflegekräften und Unterstützungspersonal sind Desinfektionsexperten des Sanitätsdienstes der Bundeswehr im Einsatz.

Zusätzlich treten ab Mittwochmorgen (13. Mai) zwölf Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 aus Bischofswiesen ihren Dienst in Schliersee an. Sie unterstützen die dort eingesetzten Sanitätskräfte beispielsweise bei der Essensausgabe oder beim Betten machen. Die Soldaten dürfen keine hoheitlichen Aufgaben übernehmen. Die Hilfeleistung ist vorerst bis 24. Mai geplant.

Der Krisenstab des Landkreises stellte den Amtshilfeantrag an die Bundeswehr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, nachdem die ersten positiven Befunde aus der Einrichtung eingingen. Sofort nach Meldung des ersten Falles wurde von Gesundheitsamt und der Task-Force des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Reihentestung bei allen Bewohnern und Mitarbeitern durchgeführt. Zwar ist von 135 durchgeführten Tests vor Ort die überwiegende Mehrheit negativ, allerdings sind die Befunde nur eine Momentaufnahme und deshalb wenig aussagekräftig für das generelle Infektionsgeschehen. 15 Bewohner und sechs Mitarbeiter waren bei der ersten Testung positiv. Inzwischen gibt es weitere Verdachtsfälle, die erneut abgestrichen wurden. Mit weiteren Folgeinfektionen ist zu rechnen.

Die Bewohner sollen soweit medizinisch vertretbar in der Einrichtung bleiben. Die gewohnte Umgebung ist für ältere und kranke Menschen besonders wichtig. Sieben Personen mussten jedoch zur stationären Behandlung schon ins Krankenhaus verlegt werden. Zwei Personen verstarben im Zusammenhang mit dem Coronavirus: ein über 80-jähriger Bewohner und eine über 70-jährige Mitarbeiterin (Wohnsitz nicht im Landkreis, deshalb nicht in Landkreis-Statistik). Von maximal 103 möglichen Betten waren am Montagabend noch 88 belegt. Zusätzlich wohnen Mitarbeiter in der Einrichtung.

Seit Beginn der Pandemie steht das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht in engem Austausch mit allen Pflegeeinrichtungen im Landkreis. Alle Heimleitungen wurden von Anfang an intensiv beraten. Die Umsetzung der Infektionsschutzmaßnahmen und die Verantwortung für die Bewohner obliegt trotz aller Beratungen aber den Heimleitungen.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wurden in der besonders betroffenen Einrichtung in Schliersee mehrfach verschärft: Nach Feststellung der ersten Fälle sollten Isolierbereiche im Haus und Schleusen für die Mitarbeiter eingerichtet werden. Kurz darauf stellte das Gesundheitsamt die gesamte Einrichtung unter Quarantäne. Als ein Bewohner die Einrichtung nachts unberechtigt verließ, wurde zum Schutz der Bewohner vom Krisenstab ein Bauzaun um die Einrichtung errichtet und ein Sicherheitsdienst organisiert. Der Krisenstab versorgte die Einrichtung mehrfach mit Schutzausrüstung.

Die Bundeswehr kann nach Artikel 35 Grundgesetz in Katastrophenfällen im Inland Amtshilfe leisten, wenn zivile Kräfte mit eigenen Mitteln und Mitteln anderer zivilen Behörden die Lage nicht bewältigen können. Das ist im Landkreis Miesbach aktuell der Fall: Sämtliche zusätzlichen Pflegekräfte, die aus dem Pflegepool des Gesundheitsministeriums oder über Ehrenamtliche akquiriert werden konnten, sind in der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Schliersee eingesetzt, in der vor zwei Wochen zwölf Mitarbeiter und acht von zehn Bewohnern positiv getestet wurden. Die sehr aufwendige Pflege und Betreuung der Bewohner in der Senioreneinrichtung kann nicht zusätzlich mit Ehrenamtlichen gestemmt werden. Deshalb war ein entschlossenes und schnelles Handeln des Krisenstabs dringend notwendig.

Das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr im Landkreis hat unter der Leitung von Oberstleutnant Thomas Weiß und Verbindungsoffizier Hauptmann Elmering die Abstimmung vor Ort und mit der Führungsgruppe Katastrophenschutz übernommen. Das Kreisverbindungskommando berät die Führungsgruppe Katastrophenschutz bei möglichen Amtshilfeanträgen. Diese gehen nach Prüfung durch das Landeskommando Bayern zur Genehmigung an das Kommando Territoriale Aufgaben in Berlin. Die in Schliersee eingesetzten Soldaten unterstehen dem nationalen territorialen Befehlshaber, Generalleutnant Martin Schelleis, und werden militärisch vom regionalen Führungsstab Süd der 10. Panzerdivision in Veitshöchheim geführt. Die Sanitätskräfte unterstehen dem Sanitätsdienst der Bundeswehr.

Bereits im Januar 2019 unterstützte die Bundeswehr den Krisenstab des Landkreises Miesbach während der Schneekatastrophe. Die Soldaten befreiten damals unter anderem das Dach des Kreiskrankenhauses Agatharied von der Schneelast und stellten so die medizinische Versorgung der Landkreisbürger sicher.

Update, 13. Mai, 7.15 Uhr: Nachbarschaftshilfe im Tegernseer Tal

Die Nachbarschaftshilfe Tegernseer Tal hilft während der Corona-Krise besonders intensiv Bürgern ab 60 Jahren und somit der Hauptrisikogruppe der Pandemie. Auch mit den Lockerungen bleibt die Arbeit wichtig.

Update, 16.45 Uhr: B307 wieder komplett offen

Die Bundespolizei hat am Montag (11. Mai) die Grenzkontrollstelle Achenpass im Bereich der Gemeinden Kreuth und Lenggries nach Zustimmung der österreichischen Behörden auf österreichisches Staatsgebiet verlegt. Dadurch kann die Bundesstraße 307 wieder sowohl in Richtung Sylvensteinstausee als auch in Richtung Wildbad Kreuth befahren werden, sodass in der Region eine spürbare Entspannung der Situation zu erwarten ist.

"Die Bundespolizei bewertet laufend die grenzpolizeiliche Lage und passt ihre Maßnahmen an, sofern die Einsatztaktik und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie dies zulassen", erklärt Sprecher Rainer Scharf von der Bundespolizeiinspektion Rosenheim. "Neben der Sicherheit stehen auch die Belange der Grenzanwohner und der Reisenden im Fokus der Behörde."

Update, 14.30 Uhr: 31. Internationales Musikfest am Tegernsee abgesagt

"Wie alle Menschen in der Musikwelt haben wir in den vergangenen Wochen mit Trauer und Entsetzen die Schließung von Opern- und Konzerthäusern sowie Absagen von Konzerten und Festivals wie zum Beispiel Bayreuth, Edinburgh, Luzern, Ravinia, Schleswig-Holstein, Ludwigsburg, Aix-en-Provence, Rheingau, Mecklenburg-Vorpommern und Richard-Strauss in Garmisch-Partenkirchen beobachtet", berichtet der Vorstand des Musikfest Kreuth e.V.

Solange zur Bekämpfung des Coronavirus Kontaktbeschränkungen wichtig sind und damit Abstand eine entscheidende Rolle spielt, können Konzerte im uns bekannten Stil nicht durchgeführt werden. "Erste Priorität hat die Gesundheit unserer Besucher, Künstler und Mitarbeiter. Hinzu kommen weltweite Reisebeschränkungen, auch ganz aktuell in Europa", heißt es weiter in einer Mitteilung.

"Somit beachten wir die behördlichen Verbote und Vorgaben aus Bund, Land und nachgeordneten Gebietskörperschaften und ziehen schweren Herzens die unausweichliche Konsequenz, das 31. Musikfest im Juli 2020 abzusagen", erklärt der Vorstand.

Die Planung eines Festivals dauere Jahre, die intensive Organisation der vergangenen Monate und der bereits erfolgreiche Kartenverkauf lösen sich innerhalb kürzester Zeit in Luft auf. Einziger Trost sei die Hoffnung, dass im Jahr 2021 das 32. Musikfest – geplant vom 15. bis 24. Juli – wieder in gewohnter Weise stattfinden kann. "Dafür hoffen wir auf die Unterstützung aller Beteiligten: der Künstler, Partner, Sponsoren, Stifter und natürlich unserer Konzertbesucher", heißt es.

Update, 12.25 Uhr: Starke Nachfrage nach LfA-Schnellkrediten

Die Schnellkredite der LfA-Förderbank Bayern für Kleinunternehmen werden stark nachgefragt. Knapp eine Woche nach dem Start wurden bereits 57 Schnellkredite mit einer Summe von 2,6 Millionen Euro beantragt und auch sofort genehmigt.

"Der Schnellkredit ist ein passgenaues Produkt für viele Unternehmer zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen in der Corona-Krise, welches unsere Förderbank anbietet. Es ergänzt die Bundes-Schnellkredite und unterstützt unsere Firmen. Wir erwarten in den nächsten Wochen eine weiter ansteigende Nachfrage. Ich hoffe, dass wir damit vielen Betrieben gezielt über die Krise helfen können, bis die Konjunktur endlich wieder anspringt und die Corona-Maßnahmen weiter gelockert werden können", erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Der LfA-Schnellkredit ist ein Angebot an bayerische Kleinunternehmen. Firmen bis zu fünf Mitarbeitern erhalten maximal 50.000 Euro, bis zu zehn Mitarbeitern maximal 100.000 Euro. Corona-Soforthilfe wird von der Höchstsumme des Kredits abgezogen. Die Kreditlaufzeit beträgt fünf oder zehn Jahre. Die Zinsen sind auf jährlich 3 Prozent festgelegt. Der Schnellkredit ist jederzeit rückzahlbar. Es wird keine Sicherheit des Kreditnehmers gefordert. Der Freistaat Bayern bürgt zu 100 Prozent der Kreditsumme.

Bei größeren Firmen ab elf Mitarbeitern greifen die Schnellkredite der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie sind zu ähnlichen Konditionen verfügbar. Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern erhalten maximal 500.000 Euro. Unternehmen von 51 bis 250 Mitarbeiter können maximal 800.000 Euro beantragen.

Update, 11.05 Uhr: Kein Bergfilm-Festival in Tegernsee

Das für Mitte Oktober angesetzte 18. Internationale Bergfilm-Festival in Tegernsee wird nicht stattfinden. Die Gefahren der Covid-19-Pandemie erscheinen den Veranstaltern zu groß, um die gesundheitliche Sicherheit der erwarteten 7.000 Besucher garantieren zu können.

Wie in all den Jahren zuvor hatten bereits im Januar die Vorbereitungen für das 18. Tegernseer Bergfilm-Festival begonnen. Im Festivalbüro waren vier Wochen vor dem Anmeldeschluss bereits über 50 Filme aus aller Welt zum Wettbewerb eingereicht worden. Gleichzeitig beobachtete das Organisationsteam um Bürgermeister Johannes Hagn und Festivaldirektor Michael Pause besorgt die Entwicklung der Pandemie. „Genauso wie ein hochwertiges Filmprogramm und eine tolle Festivalatmosphäre liegen uns die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste am Herzen. Deswegen haben wir uns mit großem Bedauern entschlossen, das diesjährige Festival abzusagen“, sagt Hagn.

Obwohl die restriktiven Einschränkungen von Politik und Behörden in Deutschland offensichtlich die schlimmsten Befürchtungen verhindern konnten, warnen viele Experten davor, schon jetzt in die Vor-Corona-Normalität zurückzukehren. Sie gehen vielmehr davon aus, dass das Coronavirus unseren Alltag und Lebensstil noch lange und fundamental beeinflussen wird. Vor diesem Hintergrund steht das Festival zur Absage bereits zum jetzigen Zeitpunkt.

„G'scheit oder gar nicht!“, lautete jüngst die Prämisse von Ministerpräsident Markus Söder bei der Absage des Münchner Oktoberfestes. Genauso sehen es die Tegernseer Organisatoren, auch wenn sich das Bergfilm-Festival quantitativ in viel kleineren Dimensionen bewegt. In Tegernsee sind in jedem Fall die Berge höher als auf der Schwanthaler Höh', aber da wie dort geht es vor allem um das Lebensgefühl und die Lebensfreude, auf die die Menschen heuer verzichten müssen.

Update, 9.25 Uhr: Hopf hilft mit Bier-Fonds

Die Weißbierbrauerei Hopf will mit der Aktion „Gastro-Starthilfe“ ihre Partner nach den massiven Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie unterstützen. Für jeden im Mai und Juni im Handel verkauften Kasten Hopf liefert die Brauerei einen Liter gratis in die Gastronomie – anteilig verteilt nach dem Vorjahresabsatz. So soll der Neustart der Wirte unterstützt werden.

Es haben sich alle Brauereien der Paulaner-Brauerei-Gruppe dafür zusammengeschlossen. Für den April, in dem die Gastronomie bereits geschlossen war, legen die Partnerbrauereien symbolisch die 1. Million Liter in den Fond und gehen auf Basis von Durchschnittsabsätzen davon aus, dass sie zusammen am Ende bis zu 4 Millionen Liter Bier als Starthilfe an die Gastronomiebetriebe verteilen werden.

Update, 12. Mai, 8.45 Uhr: In eigener Sache

Die Corona-Pandemie hat sich auf alle Bereiche des Lebens ausgewirkt. Davon blieben auch die Medien nicht unberührt – und so hat der Rundschau-Verlag bereits im März die Mittwoch-Ausgabe des Gelben Blatts vorübergehend eingestellt. Mit den Lockerungen und der Öffnung der Geschäfte haben wir daran gearbeitet, die zweite Ausgabe wieder erscheinen lassen zu können.

Nun ist es soweit: Ab Mittwoch (13. Mai) versorgen wir Sie, liebe Leser, wieder wie gewohnt zweimal pro Woche mit dem Neuesten aus der Region. Neben der Samstag-Ausgabe werden Sie auch mittwochs wieder Das Gelbe Blatt im Briefkasten finden. Mit Nachrichten aus der Lokalpolitik, aus der Wirtschaft und vielem mehr.

Auf dem Laufenden halten wir Sie zudem mit unserem Internetauftritt unter www.dasgelbeblatt.de. Dort sind auch sämtliche Kontaktdaten zu finden. Die Mitarbeiter in der Redaktion und im Anzeigenverkauf sind nämlich vorerst weiterhin nur telefonisch und per E-Mail zu erreichen. Unsere Geschäftsstelle im Medienhaus in Miesbach bleibt bis Ende Mai für Publikumsverkehr geschlossen.

Update, 16.35 Uhr: Bürgerversammlung abgesagt

Für Donnerstag, 28. Mai, war die diesjährige Bürgerversammlung der Gemeinde Kreuth geplant. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation und der damit bestehenden Beschränkungen ist das Abhalten dieser nicht möglich, teilt Bürgermeister Josef Bierschneider mit. Die Versammlung wird deshalb verschoben. Ein neuer Termin wird bekanntgegeben, sobald die Beschränkungen aufgehoben werden und ein Abhalten der Versammlung wieder möglich ist.

Update, 14.45 Uhr: Stabile Infektionszahlen

Die Corona-Infektionsszahlen im Landkreis Miesbach sind weiterhin sehr stabil. Besonders von der Ausbreitung des Virus betroffen sind jedoch zwei Einrichtungen in Schliersee, teilt das Landratsamt Miesbach mit.

In einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung haben sich alle Bewohner und mehrere Mitarbeiter infiziert. Alle sind aber stabil und auf dem Weg der Besserung. In einer Einrichtung für Senioren haben sich inzwischen 15 Bewohner und vier Mitarbeiter angesteckt. Ein Bewohner ist Ende vergangener Woche im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Das Gesundheitsamt hat in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit alle Bewohner und verfügbaren Mitarbeiter abgestrichen. Noch sind nicht alle Ergebnisse eingetroffen. Allerdings ist die Mehrheit der bereits eingetroffenen Abstrichergebnisse negativ.

In den kommenden Tagen folgen weitere Informationen, welche Maßnahmen der Krisenstab des Landkreises ergriffen hat, um das Ausbruchgeschehen in der Senioreneinrichtung einzudämmen.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 4)
  • Gmund: 50 (aktiv: 2)
  • Hausham: 31 (aktiv: 4)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 34 (aktiv: 3)
  • Otterfing: 18 (aktiv: 3)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 51 (aktiv: 30)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 11. Mai, 10.45 Uhr: Soforthilfen in Bayern

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat im Wirtschaftsausschuss über die laufenden Fortschritte bei der Auszahlung der Soforthilfe berichtet. "Die Regierungen werden nach jetziger Einschätzung in einem Zeitraum vom 15. bis zum 25. Mai mit den Bescheiden für die Antragsteller, die bis Anfang Mai ihre Ansprüche angemeldet haben, großteils durch sein. Es geht dabei um über 400.000 Anträge, die in den vergangenen Wochen zu bearbeiten waren", erklärt Aiwanger.

Der Wirtschaftsminister erläutert die Gründe, warum die Auszahlungen wie von einigen Antragstellern erhofft, nicht noch schneller erfolgen konnten. Bis zu 1.400 Mitarbeiter mussten von anderen Stellen abgezogen und für die Bearbeitung der Anträge bei den zuständigen Bezirksregierungen eingesetzt werden. Diese Mitarbeiter hätten sehr engagiert auch an den Wochenenden gearbeitet, häufig unter erschwerten organisatorischen Bedingungen, auch um eigene Corona-Infektionen zu vermeiden. Die notwendigen Umstellungen des Antragsverfahren, die auch durch die Ergänzung durch die Bundes-Soforthilfe und die mehrfachen Änderungen der Anspruchsvoraussetzungen notwendig waren, hätten die Bewilligungen jedoch verzögert. Noch während der laufenden Antragstellung wurde ein digitales Antragsprogramm eingeführt und ständig weiterentwickelt, da die Verwaltung auf diese Antragsflut nicht vorbereitet war.

Zudem gebe es zahlreiche Doppel- und Mehrfach-Anträge von identischen Antragstellern, die abgeglichen werden müssten. Die vielfach mangelnde Qualität der Angaben würden umfangreiche Nachfragen nötig machen, um nicht ungerechtfertigt das Geld der Steuerzahler an Antragsteller auszuzahlen, für die es nicht gedacht ist, oder berechtigte, aber unvollständige Anträge ablehnen zu müssen. Auch dadurch würden Auszahlungen massiv in die Länge gezogen.

Aiwanger: "Wichtig ist trotz aller Eile eine Prüfung auf Plausibilität der Angaben. Allein die Tatsache, dass bis jetzt schon 50.000 Anträge als unberechtigt abgelehnt werden mussten, zeigt, was passieren würde, wenn Geld ohne Prüfung ausbezahlt würde. Um diese Prüfung kommen die Bewilliger nicht herum, sonst würde es im Nachgang ein unschönes Erwachen geben, wie sich aus der Erfahrung anderer Bundesländer zeigt. Wir verteilen Steuergeld. Im Nachgang wird es wie angekündigt noch einmal zur genaueren Durchsicht kommen, damit wir im Falle des Missbrauchs die Soforthilfe zurückverlangen können."

Im Wirtschaftsausschuss nannte der Wirtschaftsminister die aktuellen Zahlen: Es seien etwa 430.000 Anträge auf Soforthilfe eingegangen. Wegen der Mehrfach-Anträge rechne man mit bisher gut 300.000 tatsächlichen Antragstellern. Etwa 250.000 Anträge wurden bearbeitet, davon mehr als 200.000 bewilligt. Rund 50.000 wurden abgelehnt oder nachträglich von den Antragstellern zurückgezogen. Bislang seien etwa 1,5 Milliarden Euro ausgezahlt worden.

"Mein Dank gilt den vielen Mitarbeitern der bayerischen Verwaltung für ihr Engagement bei der Soforthilfeauszahlung. Síe werden diese wichtige Aufgabe zur Rettung vieler Kleinunternehmen trotz aller Widrigkeiten innerhalb von etwa acht Wochen mit Sorgfalt großteils erledigt haben", erklärte Aiwanger. Gleichzeitig kommen aber täglich neue Anträge zur Bearbeitung, da für das Bundesprogramm zur Soforthilfe noch bis Ende Mai, für das Bayernprogramm noch bis Ende Juni Anträge gestellt werden können. Ob die Antragsfristen darüber hinaus nochmals verlängert werden, noch nicht entschieden.

Update, 17.50 Uhr: Regionaler Arbeitsmarkt

Mit dem Monat April zeigt sich die Corona-Krise auch auf dem Arbeitsmarkt. Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit Rosenheim für den Landkreis Miesbach.

Update, 12.25 Uhr: Spielbank Bad Wiessee öffnet wieder

Die Spielbank Bad Wiessee öffnet ab Montag (11. Mai) das Automatenspiel. "Die Sicherheit unserer Gäste sowie Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität", heißt es in einer Mitteilung. "Daher wurde in den vergangenen Wochen ein umfassendes Hygienekonzept für das Automatenspiel erarbeitet. Dieses wurde in den einzelnen Spielbank-Standorten mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt."

Die wichtigsten Bestandteile dieses Hygienekonzepts sind:

  • Maskenpflicht für Gäste sowie Mitarbeiter
  • Regelmäßige Desinfektion der Spielautomaten
  • Mindestabstand zwischen den Spielautomaten von 1,50 Metern
  • Alle nicht direkt an den angeschalteten Automaten befindlichen Sitzmöglichkeiten werden entfernt.
  • Dem Gast stehen Auszahlterminals für Wechslungen und Kartenbuchungen zur Verfügung.
  • Zurückgegebene Casino-Cards werden desinfiziert
  • Der Gast erhält an der Kasse geschützt durch Plexiglas seinen Gewinn
  • Desinfektionsspender werden bereitgestellt, um die erforderliche häufige Handhygiene an Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zu ermöglichen. Es werden Reinigungsintervalle für gemeinsam genutzte Räumlichkeiten, Arbeitsmittel und sonstige Kontaktflächen vorgegeben, welche den Infektionsschutz weiter verbessern
  • Enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Gesundheitsämtern

Sehr wichtig ist, dass durch die Registrierungspflicht bei den bayerischen Spielbanken eindeutig feststellbar ist, welche Gäste zu welchem Zeitpunkt in den Spielbanken waren. Zudem wird auch festgehalten, wann die Gäste die Spielbank verlassen. Dadurch besteht für die Spielbanken als eine der wenigen Einrichtungen die Möglichkeit, eine eindeutige Rückverfolgung von möglichen Infektionsketten im Bedarfsfall sicherzustellen.

Update, 10. Mai, 8 Uhr: Gottesdienste in der Friedenskirche

Ab Sonntag (10. Mai) finden wieder Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen in der Friedenskirche der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Bad Wiessee statt. Gemäß staatlichen und kirchlichen Vorgaben gelten dafür besondere Hygienevorschriften:

  • Alle Gottesdienstbesucher müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.
  • Zwischen den Besuchern müssen mindestens 2 Meter Abstand eingehalten werden. Hausgemeinschaften dürfen nebeneinander sitzen. Deshalb wird in der Friedenskirche jede zweite Bankreihe gesperrt.
  • Gesangbücher und Klingelbeutel werden nicht benutzt. Die Kollekte am Ausgang wird je zur Hälfte dem Kollektenzweck und dem Klingelbeutel zugeordnet.
  • Reduzierter Gesang mit Mund-Nase-Bedeckung ist möglich. Auf lange Gesänge ist zu verzichten. Im Bedarfsfall liegen Liedzettel auf.
  • Bei allen Gottesdiensten sind Kirchenvorsteher als Einweiser anwesend, die auf die Mund-Nase-Bedeckung und den Sitzabstand der Besucher achten.

Die Gottesdienste finden derzeit um 9 Uhr statt. Im Angerkircherl in Hauserdörfl können aus hygienischen Gründen bis auf Weiteres keine Gottesdienste stattfinden. Auch Kindergottesdienste und Taizé-Andachten sind derzeit nicht möglich.

Update, 18.40 Uhr: Kaum planbare Finanzen

Das Jahr 2020 wird auch für die Marktgemeinde Schliersee eines mit kaum planbaren Finanzen. Die Corona-Pandemie hält viele Unwägbarkeiten bereit. Mehr dazu in unserem Artikel.

Update, 17.10 Uhr: Holzkirchen tagt trotz Corona

Am Dienstag (12. Mai) und am Donnerstag (14. Mai) finden die ersten Sitzungen des neu gebildeten Haupt- und Bauausschusses statt. Die Sitzungen beginnen jeweils um 18.30 Uhr und finden im Ratssaal des Holzkirchner Rathauses statt.

"Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Beschränkungen maximal 12 Sitzplätze für interessierte Bürger zur Verfügung stehen", heißt es in einer Mitteilung. "Alle, die dem öffentlichen Teil der Sitzung beiwohnen möchten, müssen am Saaleingang eine Einwilligung zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausfüllen, um bei möglichen Infektionen eine Rückverfolgung sicherzustellen."

Update, 9. Mai, 9.30 Uhr: Nur wenige neue Fälle

Das Landratsamt hat zum Wochenende nochmal zwei neue positiv auf das Coronavirus Getestete im Landkreis Miesbach gemeldet. Damit stieg die Zahl der bestätigten Covid-Fälle auf 545. Gleichzeitig stieg die Zahl der Gesundeten auch um vier. Da liegt die Gesamtzahl nun bei 484. Somit gibt es derzeit 52 aktive Corona-Fälle, zwei weniger als am Vortag.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 4)
  • Gmund: 50 (aktiv: 2)
  • Hausham: 31 (aktiv: 4)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 34 (aktiv: 3)
  • Otterfing: 18 (aktiv: 3)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 47 (aktiv: 26)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 1)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 17.55 Uhr: Training im Corona-Modus

Wann wieder Wettkämpfe stattfinden können, ist derzeit ungewiss. Dennoch müssen sich die Leichtathletinnen Sabrina Zeug und Christina Stumböck auch im Corona-Modus fit halten. Wie, das lesen Sie hier.

Update, 17.05 Uhr: Besuchsregeln werden gelockert

Ab dem 9. Mai wird laut 4. Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung auch das bis dato geltende Besuchsverbot in Krankenhäusern gelockert. Zum Eigenschutz und zum Schutz seiner Mitarbeitenden und Patienten appelliert das Krankenhaus Agatharied aber an die Vernunft der Besucher und öffnet seine Pforten nur sehr vorsichtig und unter Einhaltung strenger Kriterien.

Ein absolutes Besuchsverbot gilt weiterhin für Menschen mit Atemwegsinfekten, Fieber und Magen-Darm-Erkrankungen. Grundsätzlich darf aber jeder Patient pro Tag und für die Dauer einer Stunde Besuch von einer engsten Besuchsperson empfangen. Das ganze kann natürlich nur funktionieren, wenn die grundlegenden Hygieneregeln eingehalten werden. Das bedeutet, das sowohl für den Patienten als auch für den Besucher das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend ist. Natürlich muss auch der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.

Dringend zu berücksichtigen ist nach wie vor, dass Besucher mit Krankheitssymptomen, die auf Corona hindeuten könnten dem Krankenhaus ausdrücklich fernbleiben sollen.

„Unsere oberste Prämisse bleibt weiterhin der Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter. Der Eintrag von Viren ist derzeit unser größtes Risiko. Das ist auch der Grund, weshalb wir Besuche nach wie vor nur sehr eingeschränkt ermöglichen können. Die Hygienekriterien müssen zu jeder Zeit unbedingt erfüllt sein. Es steht außer Frage, dass die Situation sowohl für Patienten als auch für deren Angehörige sehr belastend sein kann. Dennoch müssen wir zum jetzigen Zeitpunkt auf Vernunft und Rücksichtnahme bestehen“, erklärt Geschäftsführer Michael Kelbel die Besuchsregeln im Krankenhaus Agatharied.

Besondere Regelungen galten im Krankenhaus schon immer: Die Hausordnung in Agatharied erlaubt Patientenbesuche auf den Normalstationen täglich von 15 bis 19 Uhr, auf Kinderstation und Wöchnerinnenstation auch länger. Doch auch dort wird darum gebeten, die Ruhezeiten von 12 bis 14 Uhr zu berücksichtigen. Für die Intensivstation gelten die im Einzelfall vom zuständigen Arzt bestimmten Besuchszeiten.

„Der Schutz der Intimsphäre und der Persönlichkeitsrechte der Patienten hat für uns Priorität“, sagt Pflegedirektor Sven Steppat die Besuchszeiten. „Vormittags finden viele pflegerische Behandlungen, Visiten sowie therapeutische und diagnostische Maßnahmen statt. Feste Besuchszeiten machen den Arbeitsalltag für die Pflegenden besser planbar – für die Patienten bietet ein geregelter Ablauf mehr Zeit für Ruhe und Genesung.“

Sollte in dringenden Ausnahmen von den Besuchszeiten abgewichen werden müssen, wird um telefonische Voranmeldung bei der Station gebeten. Für alle Besucher gilt, dass der Zugang zum Krankenhaus nur nach Anmeldung an der Rezeption und nach schriftlicher Bestätigung der geltenden Hygieneregeln erfolgen kann.

Besuchsregeln im Krankenhaus Agatharied

  • Grundsätzlich darf jeder Patient am Tag einen Besucher (Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Eltern, Großeltern, Kinder oder Geschwister) während einer festen Besuchszeit empfangen.
  • Ein absolutes Besuchsverbot gilt weiterhin für Menschen mit Atemwegsinfekten, Fieber und Magen-Darm-Erkrankungen.
  • Die Besuchszeit erstreckt sich von 15 bis 19 Uhr täglich.
  • Besuche außerhalb der Besuchszeit sind nur zulässig bei Geburt, für die Begleitung Sterbender, bei minderjährigen Patienten oder nach vorheriger Abstimmung mit der Station.
  • Abweichend vom Grundsatz ist ein Besuch durch maximal zwei Personen (inklusive Hospizbegleiter) gleichzeitig bei der Begleitung Sterbender gestattet.

Update, 14.10 Uhr: Hilfreiche Strategien bei Lagerkoller

Erst langsam läuft das gesellschaftliche Leben dieser Tage wieder an. Die Erziehungsberatung Miesbach der Diakonie gibt Tipps in der Corona-Krise.

Update, 12.45 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 5)
  • Gmund: 50 (aktiv: 2)
  • Hausham: 31 (aktiv: 4)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 34 (aktiv: 4)
  • Otterfing: 18 (aktiv: 3)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 45 (aktiv: 25)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 2)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 8. Mai, 9.15 Uhr: Weiterer Patient verstorben

Die Zahl der bestätigten Covid-Fälle im Landkreis Miesbach ist nach sechs neuen Fällen auf 543 gestiegen. Da gleichzeitig keine weiteren Personen aus der Quarantäne entlassen werden konnten, steigt auf die Zahl der aktiven Fälle ebenfalls um sechs. Sie liegt nun bei 54. Stationär werden fünf Personen betreut, zwei davon intensivmedizinisch. Eine weitere Person ist laut der Meldung des Landratsamtes im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben: Es handelt sich um einen über 80-jährigen Mann. 

In der Seniorenresidenz in Schliersee, die wegen eines Covid-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt wurde, sind fünf weitere Bewohner positiv auf das Virus getestet worden. Somit haben sich bisher elf Bewohner und vier Mitarbeiter nachweislich mit dem Virus infiziert. Bei allen weiteren Bewohnern wurde eine Reihentestung durchgeführt. Es wurde also von allen 100 Bewohnern ein Abstrich genommen. Dieses Vorgehen ist vom Gesundheitsministerium für Senioreneinrichtungen so vorgesehen, wenn der Verdacht besteht, dass weitere Personen infiziert sein könnten. "Die Abstrichergebnisse liegen noch nicht vor", erklärt das Landratsamt.

In der Einrichtung wurden mehrere Isolierstationen eingerichtet. Personal darf nur noch in kompletter Schutzausrüstung arbeiten. Dazu ist die Einrichtung einer Schleuse notwendig. Ziel ist es, die Bewohner in ihrer gewohnten Umgebung zu belassen. Für den Genesungsprozess von älteren und kranken Menschen ist die gewohnte Umgebung wichtig. Solange es medizinisch vertretbar ist, bleiben die Bewohner in der Einrichtung. Die medizinische Versorgung ist durch Hausärzte sichergestellt, die die Einrichtung täglich besuchen. Bewohner mit erhöhtem medizinischen Versorgungsbedarf werden bei Bedarf ins Krankenhaus verlegt.

Die Hygienemaßnahmen in der Einrichtung wurden verschärft und zusätzliche Bemühungen unternommen, die Kontakte zwischen den Bewohnern weitestgehend zu vermeiden. Die Maßnahmen sind unumgänglich, um die Infektionskette im Haus zu unterbrechen. Da die gesamte Einrichtung unter Quarantäne steht, ist es Angehörigen weiterhin nicht möglich, die Bewohner zu besuchen, obwohl die Besuchsverbote für Senioreneinrichtungen ab dem Wochenende gelockert werden. 

Seit Beginn der Pandemie unterstützt das Gesundheitsamt und die Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen – Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) (früher Heimaufsicht) die Einrichtungsleitung bei den Maßnahmen zum Infektionsschutz. Zusätzlich besucht derzeit eine Arbeitsgruppe bestehend aus Versorgungsarzt Florian Meier, Gesundheitsamt, Heimaufsicht und Fachleuten des BRK-Kreisverbandes Miesbach alle Pflege- und Behinderteneinrichtungen im Landkreis und berät die Einrichtungsleitungen vor Ort.

Update, 15.55 Uhr: Bibliotheken öffnen wieder

Die Gemeindebücherei in Rottach-Egern öffnet am Montag (11. Mai) wieder nach längerer Corona-Pause. Die Bücherei, die sich seit dem Umzug im alten Pfarrhof befindet, wird vorerst nur zu folgenden Zeiten geöffnet sein: Montag, Donnerstag und Freitag, von 14.30 bis 17 Uhr, sowie Dienstag, von 18 bis 20 Uhr. „Die Leser werden gebeten, die aktuell geltenden Hygienevorschriften einzuhalten“, erklärt das Team. „Wegen der 20-Quadratmeter-Regel darf nur jeweils eine Person eintreten.“ Die zurückkommenden Bücher werden von den Mitarbeitern desinfiziert.

Wiedereröffnung der Miesbacher Stadtbücherei

Ab Dienstag (12. Mai) darf die Miesbacher Stadtbücherei wieder ihre Türen öffnen. Natürlich muss sich auch die Stadtbücherei an die Auflagen der Hygienevorschriften halten. Das bedeutet, dass sich nicht mehr als 10 Nutzer gleichzeitig in der Miesbacher Stadtbücherei aufhalten dürfen. Außerdem stellt die Stadtbücherei, außer der reinen Ausleihe von Medien, vorläufig alle Service-Angebote ein. "Bitte versuchen Sie deshalb, Ihren Aufenthalt in den Räumen der Stadtbücherei so kurz wie möglich zu halten", heißt es in einer Mitteilung. Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt auch zwischen den Bücherregalen. Alle Nutzer ab 6 Jahren sind verpflichtet, in den Räumlichkeiten der Miesbacher Stadtbücherei einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Wer den Aufenthalt in der Stadtbücherei grundsätzlich vermeiden möchte, hat die Möglichkeit, die gewünschten Medien per E-Mail und telefonisch zu bestellen, um sie dann während der reduzierten Öffnungszeiten (Dienstag bis Samstag, 9 bis 12 Uhr) nur abholen zu müssen. "Bitte beachten Sie, dass die Rückgabe der Medien ausschließlich über die Medienrückgabeklappe möglich ist", heißt es weiter. Alle zurzeit ausgeliehen Medien wurden bis zum 6. Juni verlängert. "Sie können sich mit der Rückgabe also Zeit lassen." Veranstaltungen finden bis auf Weiteres nicht statt.

Bücherei Holzkirchen öffnet am Dienstag

Auch die Gemeindebücherei Holzkirchen öffnet ab Dienstag (12. Mai) wieder zu den üblichen Zeiten. Da sich maximal 10 Leser gleichzeitig im Gebäude aufhalten dürfen und um Warteschlangen zu vermeiden, bittet die Bücherei um vorherige telefonische Terminabsprache. Bei einem Besuch gelten die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln. Bücher können per Onlinevormerkung nach wie vor reserviert und dann kontaktlos abgeholt werden.

Auch das Blind Date mit dem Buch findet weiterhin statt. Die Rückgabe der Medien erfolgt nur über die graue Rückgabebox vor der Eingangstür. Für Rückfragen und Wünsche ist die Bücherei unter Telefon 08024/2090 und per E-mail an buecherei@holzkirchen.de zu erreichen.

Bücherei Gmund mit neuen Öffnungszeiten

Ebenfalls ab Dienstag (12. Mai) öffnet die Gemeindebücherei Gmund wieder ihre Pforten. Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln und mit Maske können wieder Medien ausgeliehen und zurückgegeben werden. Vorübergehend wurden dazu die Öffnungszeiten angepasst. Offen ist jetzt am Dienstag, von 17 bis 19 Uhr, Donnerstag, von 15 bis 17 Uhr, und Sonntag, von 9 bis 11 Uhr. An Feiertagen bleibt die Bücherei geschlossen.

Planet X bleibt vorerst zu

Noch immer ist das Jugend- und Kulturzentrum Planet X in Tegernsee geschlossen und befindet sich quasi in einer corona-bedingten Warteschleife. "Aber wir sind dran, bleiben am Ball, bereiten vor, damit wir ab der Öffnungsfreigabe auch sofort Tür und Tor für Euch öffnen können", teilt das Team mit.

"In der Zwischenzeit könnt Ihr uns auf unserer Homepage besuchen, mit uns auf Facebook, WhatsApp, Telegram, Signal oder Instagram chatten oder auch schlicht telefonieren", heißt es weiter. "Wir sind auch in Corona-Zeiten weiter für Euch da." Alle Infos und Neuigkeiten gibt es unter www.planetx-tegernsee.de.

Update, 14.10 Uhr: Wertstoffhöfe öffnen wieder

Ab Montag (11. Mai) sind die Wertstoffhöfe im Landkreis Miesbach wieder geöffnet. Bereits ab Samstag (9. Mai) öffnet der Wertstoffhof in Bayrischzell.

Die Öffnungstage sind an weiteren Höfen zeitlich begrenzt worden, was im Wesentlichen an den staatlich vorgegebenen Hygieneaspekten aufgrund der Corona-Pandemie liegt, teilt das Vivo-Kommunalunternehmen mit. So müssen zum Beispiel die maximale Begrenzung von 10 Personen auf dem Hof sowie das Einhalten der Abstandsregeln strikt beachtet werden. Um diese Regeln wirksam umzusetzen, musste das Personal aufgestockt werden und in der Folge die Öffnungszeiten eingeschränkt werden. Unterstützt wird das Vivo-Kommunalunternehmen dabei personell bereits von den Gemeinden Bayrischzell, Kreuth und Rottach-Egern.

Der Flohmarkt im Wertstoffzentrum Warngau öffnet am Dienstag (12. Mai). Besucher des Flohmarktes müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen und einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu anwesenden Personen einhalten. Wie auch im Einzelhandel dürfen sich nur so viele Personen im Flohmarkt aufhalten, dass jeder Besucher 20 Quadratmeter Platz zur Verfügung hat. "Das Vivo-Kommunalunternehmen bittet die Besucher darum, auf persönlichen Kontakt untereinander zu verzichten und die Aufenthaltsdauer auf ein Minimum zu reduzieren", heißt es weiter. "Die Zugangsregelungen sowohl bei den Wertstoffhöfen als auch im Flohmarkt können zu Wartezeiten und Staus führen."

Alle Öffnungzeiten sind auf der Homepage des Unternehmens unter www.vivowarngau.de veröffentlicht. Dort lässt sich auch eine Übersicht als PDF herunterladen. Auch die Vivo-Abfall-App liefert zuverlässig alle Öffnungszeiten und Änderungen verbunden mit Standortdaten der einzelnen Anlagen.

Update, 12.45 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 5)
  • Gmund: 48 (aktiv: 0)
  • Hausham: 31 (aktiv: 5)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 34 (aktiv: 4)
  • Otterfing: 18 (aktiv: 3)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 41 (aktiv: 21)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 2)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 11.05 Uhr: kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied hilft

In einer Einrichtung für geistig behinderte Menschen in Schliersee haben sich acht von zehn Bewohnern sowie fünf Mitarbeiter mit SARS-CoV-2 infiziert. Um einer weiteren Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten, war ein schnelles Handeln dringlich erforderlich.

Der Krisenstab des Landkreises Miesbach und die kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied haben gemeinsam eine Strategie zur Betreuung und Versorgung der Einrichtung entwickelt und umgesetzt, um die Heimbewohner in ihren gewohnten Umfeld belassen zu können und eine Quarantäne in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik abzuwenden.

Die kbo-Lech-Mangfall-Klinik erklärte sich spontan dazu bereit, die pflegerische Betreuung der Bewohner in der Einrichtung zu übernehmen. Zuvor war jedoch eine gründliche Reinigung und Desinfektion des Gebäudes durch etwa 15 Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes notwendig, um die erforderlichen hygienischen Grundbedingungen gewährleisten zu können und die Infektionskette zu unterbrechen.

„Zusätzlich wurde eine Schleuse geschaffen“, erklärt der Chefarzt der kbo-Klinik, Michael Landgrebe, „Damit sichergestellt ist, dass die Mitarbeiter der kbo-Lech-Mangfall-Klinik vorschriftsmäßig ihre Schutzkleidung an- und ablegen können.“ Das kbo-Team stimmte die medizinischen Grundlagen für die weitere ambulante Betreuung mit dem leitenden Notarzt Dr. Meier und dem betreuenden Hausarzt Dr. Meister ab. Eine entsprechende Dokumentation ist erforderlich, damit das kbo-Fachpersonal eine adäquate Versorgung der Heimbewohner gewährleisten kann. Die Versorgung mit frischer Wäsche und den täglichen Mahlzeiten stellt das Krankenhaus Agatharied zur Verfügung.

„Durch diese Maßnahmen konnte eine Verlegung der Bewohner in ein Krankenhaus verhindert werden. Die Bewohner sind in ihrer gewohnten Umgebung mit den hier festgelegten Maßnahmen bestens versorgt“, erklärt Gerald Niedermeier, Geschäftsführer der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken gGmbH.

Update, 7. Mai, 9 Uhr: Landratsamt meldet neue Infektionen

Das Gesundheitsamt Miesbach hat für die gesamte Einrichtung SO Nursing Homes GmbH in Schliersee Quarantäne angeordnet. Grund dafür sind bisher sechs bestätigte Covid-Infektionen bei Bewohnern und vier bestätigte Infektionen bei Mitarbeitern. Weitere Abstrichergebnisse stehen noch aus, teilt das Landratsamt Miesbach mit.

Die angeordnete Quarantäne bedeutet, dass alle Kontakte auf das minimal notwendige Maß reduziert werden müssen. Kontakte beispielsweise zu Ärzten und Pflegern unterliegen größtmöglichen Schutzvorkehrungen.

Angehörige können die Bewohner dieser Einrichtung deshalb weiterhin nicht besuchen, obwohl das Besuchsverbot für Seniorenresidenzen durch die Vierte bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Samstag (9. Mai) grundsätzlich gelockert werden würde.

Das Gesundheitsamt setzt zusammen mit der Einrichtungsleitung Maßnahmen um, um die Infektionskette zu unterbrechen und die Bewohner zu schützen.

Update, 16.20 Uhr: Gottesdienste starten wieder

Auch die Kirche musste wegen der Corona-Pandemie Einschränkungen in Kauf nehmen. Das bleibt auch noch so, aber ab diesem Wochenende werden in Miesbach und Hausham wieder Messen gefeiert. Ziel ist laut Pfarrverband, Gottesdienste unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Pandemie zu ermöglichen und zugleich das Infektionsrisiko für alle Teilnehmer des Gottesdienstes möglichst gering zu halten. Deshalb werden vorerst nur in der Stadtpfarrkirche in Miesbach und in der Pfarrkirche St. Anton in Hausham am Samstagabend und Sonntagvormittag Gottesdienste gefeiert, noch nicht in Parsberg und Agatharied. Die Teilnahme ist derzeit nur nach telefonischer Anmeldung im Pfarrbüro möglich. Es gilt ein Mindestabstand von zwei Metern im Gottesdienst. Außerdem ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Ebenso in der Friedenskirche in Bad Wiessee starten am Sonntag, 10. Mai, 9 Uhr, wieder die Gottesdienste unter den besonderen Corona-Regeln. "Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Regelungen können im Angerkircherl auf jeden Fall einschließlich der Pfingstfeiertage keine Gottesdienste stattfinden", teilt das evangelisch-lutherische Pfarramt in Bad Wiessee mit.

Update, 13.05 Uhr: BIHK begrüßt Lockerungen im Bayern-Plan

Die bayerische Wirtschaft unterstützt den Fahrplan der Staatsregierung für weitere Lockerungen. „Der Handel ist jetzt frei von Flächenbeschränkung und endlich haben auch Gastronomen und Hoteliers im Freistaat die erforderliche Perspektive“, erklärt Eberhard Sasse, Präsident des bayerischen Industrie und Handelskammertags (BIHK). „Viel zu lange wusste die Branche nicht, wann wieder Gäste kommen dürfen. Wichtig ist vor allem, dass Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Campingplätze für den Inlandstourismus wieder offen sind. Der stufenweise Start ab 18. Mai ist ein wichtiger Schritt in Richtung Normalisierung, wenn auch unter Einschränkungen. Hauptsache ist, dass die Betriebe erstmals nach Wochen wieder Umsatz machen können.“

Sasse betont, dass die Gastronomen und Hoteliers die von der Staatsregierung vorgeschriebenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten und äußerst verantwortungsvoll mit den Lockerungen umgehen werden. „Wir appellieren daher auch an die Kommunen, bei den Regeln für die Außengastronomie Kulanz zu zeigen“, sagt der BIHK-Präsident.

Der BIHK fordert, dass es dringend für weitere Branchen einen ähnlichen Stufenplan braucht. „Im Event- und Cateringbereich, im Messe- und Veranstaltungsgeschäft sowie in der Freizeit- und Touristikwirtschaft fehlt derzeit jegliche Perspektive. Für zahlreiche Mitarbeiter und Unternehmer wird diese Krise immer existenzbedrohender“, warnt Sasse.

Als wichtige Hilfsmaßnahme für betroffene Unternehmen begrüßt die bayerische Wirtschaft das LfA-Programm für Schnellkredite. "Die LfA-Schnellkredite für Soloselbstständige und Kleinstunternehmen bis zu 10 Mitarbeitern sind eine äußerst wichtige Ergänzung der Soforthilfe-Zuschüsse und der bundesweiten KfW-Schnellkredite, die auf Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern beschränkt sind. 80 Prozent der Unternehmen in Bayern haben weniger als 10 Mitarbeiter. Selbst nach der Öffnung müssen wir davon ausgehen, dass viele dieser Betriebe ihr altes Umsatzniveau nicht gleich wieder erreichen werden. Eine rasche und ergebnisorientierte Umsetzung des neuen LfA-Programms ist essenziell, um möglichst vielen dieser Betriebe eine Brücke in die Nach-Corona-Zeit zu bauen", sagt BIHK-Präsident Sasse. Die LfA-Schnellkredite haben eine Haftungsfreistellung zu 100 Prozent, sodass die zuständigen Hausbanken das Darlehen ohne umfassende Kreditprüfung ausbezahlen können.

Der BIHK setzt sich auch dafür ein, bei der bayerischen Soforthilfe zügig zum Abschluss aller Antragsverfahren zu kommen. "Die von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vorgestellte Zwischenbilanz von 250.000 beschiedenen Anträgen und ausbezahlten Hilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro stimmt hoffnungsvoll", erklärt Sasse.

Update, 10.45 Uhr: Diese Gemeinden sind betroffen

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 45 (aktiv: 2)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 5)
  • Gmund: 48 (aktiv: 0)
  • Hausham: 31 (aktiv: 5)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 4)
  • Irschenberg: 20 (aktiv: 0)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 0)
  • Miesbach: 33 (aktiv: 3)
  • Otterfing: 17 (aktiv: 2)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 32 (aktiv: 12)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 2)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 1)
  • Sonstige: 24 (aktiv: 0)

Update, 6. Mai, 9.25 Uhr: Maßnahmen in Schliersee

Die kritische Situation in der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in Schliersee, in der Ende April bei fast allen Bewohnern und Mitarbeitern eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus festgestellt wurde, hat sich inzwischen stabilisiert: Alle sind stabil, niemand muss beatmet werden, teilt das Landratsamt in Miesbach mit.

"Alle Bewohner sind nach wie vor in ihrer gewohnten Umgebung, was für die schwer geistig behinderten Erwachsenen sehr wichtig ist", erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt. Zu Beginn des Ausbruchs überlegte der Krisenstab des Landkreises gemeinsam mit dem Krisenstab des BRK-Kreisverbandes Miesbach und der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, ob es sinnvoll wäre, die Bewohner für die Zeit der Quarantäne in die kbo zu verlegen. "Es wurde aber gemeinsam beschlossen, dass die gewohnte Umgebung für die Bewohner gerade in dieser herausfordernden Situation, wenn sie sowieso mit Krankheitssymptomen und vielen neuen Gesichtern konfrontiert sind, besonders wichtig ist", sagt Sophie-Marie Stadler.

Damit die Bewohner in ihrer Einrichtung bleiben konnten, ist das gesamte Gebäude durch knapp 20 Ehrenamtliche des BRK-Kreisverbandes Miesbach gründlich gereinigt und desinfiziert worden. Nur so kann die Infektionskette unterbrochen werden. Anschließend traten die Pflegekräfte der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, die sich kurzfristig bereit erklärt hatten, ihren Dienst in der Einrichtung an. Unterstützt werden sie von fachkundigen Helfern des BRK und des Pflege-Pools.

Auch das Krankenhaus Agatharied unterstützt den Krisenstab dabei, die Situation in der Einrichtung mit frischer Wäsche und täglichen Mahlzeiten zu entschärfen. Der Fahrdienst des BRK fährt die Verpflegung nach Schliersee.

BRK, Gesundheitsamt und Versorgungsarzt Florian Meier beraten und unterstützen die Einrichtungsleitung dabei, die Maßnahmen umzusetzen. Der Krisenstab hat die Koordination zwischen allen Beteiligten übernommen. Die Zusammenarbeit zwischen allen eingesprungenen Organisationen funktioniere bisher hervorragend, sodass die infizierten Bewohner derzeit in guten Händen sind, heißt es weiter.

Update, 18.20 Uhr: Online-Marketingkampagne der TTT

Mit einer gezielten Online-Marketingkampagne will die Tegernseer Tal Tourismus GmbH (TTT) die Tourismuswirtschaft der krisengeschüttelten Urlaubsregion ankurbeln. Dazu sollen mehr als 200.000 Euro bereitgestellt werden.

Update, 13.45 Uhr: Neue Corona-Lockerungen

Ministerpräsident Markus Söder, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Kultusminister Michael Piazolo, Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner haben am Dienstagmittag (5. Mai) einen Fahrplan zum Umgang mit der Corona-Thematik für die nächsten Wochen vorgestellt:

Update, 12.55 Uhr: Oped näht Schutzmasken

Mund-Nasen-Masken sind im Moment Mangelware. Besonders schlimm ist diese Situation für das klinische Fachpersonal. Um diese Personengruppe zu unterstützen, näht der Medizintechnik-Hersteller Oped in Valley ab sofort Schutzmasken nach FFP2-Standard.

Innerhalb der nächsten drei Monate sollen 3.000 Stück in Oberlaindern produziert werden. Diese müssen mindestens 94 Prozent der in der Luft befindlichen Partikel bis zu einer Größe von 0,6 Mikrometer auffangen. Die von Oped produzierten Masken werden über Sanitätshäuser und die Oped-Wundversorgung, einer Tochterfirma der Oped GmbH, ausschließlich an klinisch geschultes Personal abgegeben. Ein kleiner Teil davon ist für den Eigenbedarf bestimmt.

Die Firma Oped in Valley produziert in Zeiten der Corona-Krise nun Schutzmasken nach FFP2-Standard.

„Wir wollen mit diesem Projekt in erster Linie unseren Geschäftspartnern in der schwierigen Zeit während der Corona-Pandemie helfen. Das ist unser Beitrag, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Darüber hinaus werden durch diese Aktion Arbeitsplätze an unserem Hauptsitz in Oberlaindern gesichert“, erläutert Stefan Geiselbrechtinger, Geschäftsführer der Oped GmbH.

Update, 5. Mai, 9 Uhr: Corona-Fallzahlen unverändert

Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Miesbach haben sich im Vergleich zum Vortag nicht geändert, teilt das Landratsamt Miesbach mit.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 44 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 5)
  • Gmund: 48 (aktiv: 1)
  • Hausham: 29 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 72 (aktiv: 5)
  • Irschenberg: 19 (aktiv: 1)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 33 (aktiv: 3)
  • Otterfing: 17 (aktiv: 2)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 31 (aktiv: 11)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 2)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 2)
  • Sonstige: 25 (aktiv: 8)

Update, 16.15 Uhr: Tafeln öffnen wieder

Es gibt einen Hoffnungsschimmer für Bedürftige in Zeiten von Corona. Viele Tafeln, die derzeit keine Lebensmittelausgabe durchführen, wollen demnächst wieder regulär öffnen. Durch die Corona-Pandemie haben derzeit knapp 70 von 165 bayerischen Tafeln geschlossen. Ein Grund dafür ist, dass viele Tafel-Helfer selbst zur Risikogruppe zählen und mit Vorerkrankungen belastet sind.

Peter Zilles, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes der Tafel Bayern, erklärt: „Für viele Tafeln war von Beginn an der 20. April ein Termin, an dem unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen die Wiederaufnahme der Lebensmittelausgaben geplant war.“ Eine wichtige Voraussetzung für die Öffnung ist, dass die Tafeln im Zuge der angeordneten Maskenpflicht ausreichend Gesichtsmasken für Helfer und Kunden zur Verfügung stellen können.

Deshalb bittet die Ehrenamtsbeauftragte der bayerischen Staatsregierung, Eva Gottstein, Bayerns Bürger um ihre aktive Mithilfe: „Spenden Sie der Tafel an Ihrem Wohnort eine oder mehrere Mund-Nasen-Masken. Haben Sie Masken übrig oder können Sie nähen? Mit Ihrer persönlichen Mithilfe und großem Herzen können Sie den Tafeln helfen, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Die Menschen, die auf die Lebensmittelausgaben angewiesen sind, werden es Ihnen danken.“

Die Gesichtsmasken können bei jeder örtlichen Tafel abgegeben werden. Bei größeren Mengen können Spender auch Kontakt mit dem Landesverband Tafel Bayern per E-Mail an info@tafel-bayern.de aufnehmen.

Update, 13.45 Uhr: Weyarner Wertstoffhof bleibt vorerst geschlossen

Einige Wertstoffhöfe im Landkreis haben mittlerweile trotz anhaltender Corona-Krise wieder geöffnet – zeitweise zumindest. Warum also der Wertstoffhof bei Wattersdorf in der Gemeinde Weyarn noch nicht? Franz Demmelmeier (SPD) hakte jüngst im Ferienausschuss der Gemeinde nach.

Das habe vor allem personelle Gründe. Geschäftsleiterin Christel Altenweger erläuterte, dass zwei der drei Wertstoffhofmitarbeiter zur Covid-19-Risikogruppe zählen und die Gemeinde sie daher aktuell nicht beschäftigen darf. Ein Betrieb samt Zugangskontrolle mit nur einer Person funktioniere nicht. Auch die beiden Bauhofmitarbeiter könnten nicht herangezogen werden, da diese momentan zum eigenen Schutz im Schichtbetrieb arbeiten. Zudem habe die Wasserversorgung oberste Priorität. Bürgermeister Leonhard Wöhr und seine Geschäftsleiterin wollen sich weiter um eine Lösung bemühen, sicherten sie im Ferienausschuss zu.

Update, 11.40 Uhr: Maskenpflicht als Problem für Hörgeschädigte

Das Tragen einer Nasen- und Mund-Abdeckung beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ist seit dem 27. April in ganz Bayern verpflichtend. Wer diese Verordnung nicht beachtet, dem drohen Geldstrafen.

Der bayerische Cochlea-Implantat-Verband vertritt die Interessen von hörgeschädigten Menschen, die mit einem Cochlea-Implantat und/oder Hörgerät versorgt sind. In Bayern wird die Zahl von schwerhörigen Menschen auf rund 2,3 Millionen geschätzt.

So wichtig der Mund- und Nasenschutz im Kampf gegen das Coronavirus ist, bedeutet die Maskenpflicht für hörgeschädigte Menschen eine erhebliche zusätzliche Barriere beim Verstehen von Sprache. Hörgeräte und Cochlea-Implantate sind technische Wunderwerke. Das Absehen des Mundbildes ist trotzdem für die meisten Hörgeschädigte eine zusätzliche, oft unverzichtbare Unterstützung zum Sprachverstehen. Diese Möglichkeit ist durch das Abdecken des Mundbereichs nicht mehr gegeben. Zudem wird durch den eng anliegenden Stoff der Maske der Ton gedämpft und stark verzerrt.

Eine weitere Barriere für Hörgeschädigte ist die Abstandsregelung. Je weiter die Sprechenden voneinander entfernt sind, desto leiser kommt das Gesagte beim Zuhörer an. Die Entfernung durch Schreien zu überwinden, verzerrt der Sprache und ist für Schwerhörige nie hilfreich.

Masken bedeuten für hörgeschädigte Menschen auch in anderen Lebensbereichen eine erhebliche Kommunikationsbehinderung. Bei Arztbesuchen, im Krankenhaus und in Pflegeheimen ist die Informationsgewinnung dadurch erschwert und das Recht auf Aufklärung über die Erkrankung und über Behandlungsalternativen gefährdet.

In der Schule bereiten Masken zum Beispiel auf Schulgängen oder gar im Klassenzimmer eine erheblich erschwerte Kommunikation sowohl für schwerhörige Lehrkräfte als auch hörbehinderte Schüler.

Als Lösung bieten sich Masken mit Sichtfenster oder transparenter Gesichtsschutz an. Eine Mund-Nasen-Maske mit durchsichtigem Kunststoff im Mundbereich beziehungsweise eine transparente Gesichtsmaske bieten eine gute Möglichkeit für gelingende Kommunikation mit Hörgeschädigten.

Apps mit Spracherkennung erfordern technische Ausstattung. Notfalls können auch einfache schriftliche Formen wie das manuelle Aufschreiben wichtiger Mitteilungen die Verständigung erleichtern.

In besonderen Fällen sollte es erlaubt sein, beim Einhalten des Sicherheitsabstandes die Maske abzunehmen. Falls eine gelingende Kommunikation mit Schwerhörigen nicht anders möglich, ist dabei von Bußgeldern abzusehen.

Lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte können in der Regel genauso wenig gebärden wie ihr Umfeld. Anstelle eines Gebärdensprachdolmetschers ist der Einsatz von Schriftdolmetschern die richtige Wahl. Schriftdolmetscher leisten bei Arztbesuchen, im Krankenhaus und in Pflegeheimen, aber auch in der Schule einen vom Gesetzgeber anerkannten wichtigen Dienst zum Abbau von Barrieren für schwerhörige Menschen.

Der bayerische Cochlea-Implantat-Verband weist mit Nachdruck auf die durch die Maskenpflicht gegebenen Kommunikationsbarrieren für Hörgeschädigte hin und hofft auch in schweren Zeiten auf das einfühlsame Miteinander in der Gesellschaft. Durch Aufklärung, Verständnis und Rücksichtnahme kann die Inklusion von behinderten Menschen auch in der gegenwärtigen Krise gelingen.

Update, 10.25 Uhr: Bilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd

Mit dem Start in den Mai ist verstärkt die Maskenpflicht kontrolliert worden. Die Bilanz des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd zu den Corona-Kontrollen lesen Sie hier.

Update, 4. Mai, 9.30 Uhr: Weiterer Fall in Asylunterkunft

In der Asylunterkunft in Otterfing, in der vergangene Woche ein Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet wurde, gibt es einen weiteren Covid-Fall. "Der infizierte Bewohner und sein direkter Mitbewohner wurden in eine aktuell leer stehende Wohnung für Asylbewerber in Hausham gebracht", erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt. "Dort werden sie die häusliche Quarantäne verbringen." Vergangene Woche wurde bereits ein positiv getesteter Bewohner und dessen direkter Mitbewohner in eine Unterkunft in Waakirchen verlegt.

Die Sammelunterkunft, in der regulär 37 Einzelpersonen untergebracht sind, wurde vergangenen Mittwoch (29. April) unter Quarantäne gestellt. Enge Kontaktpersonen zu identifizieren, ist in einer Sammelunterkunft nicht möglich. Deshalb wurden vorsorglich alle Bewohner getestet und eine Quarantäne angeordnet. Diese bleibt unabhängig vom Testergebnis bei allen Bewohnern für mindestens 14 Tage bestehen, da alle als Kontaktpersonen zu den bestätigten Fällen gelten. Trotz eines negativen Testergebnisses ist es möglich, andere Personen innerhalb von 14 Tagen anzustecken.

Die Bewohner haben die Möglichkeit, sich im Freien aufzuhalten. Dazu wurde die Unterkunft mit einem Bauzaun umzäunt. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes achten darauf, dass die Quarantäne eingehalten wird. Die Bewohner werden versorgt.

Update, 17.05 Uhr: Bücherei bietet Lieferdienst

Ab Montag (4. Mai) bietet die Bücherei in Rottach-Egern ihren Lesern einen wöchentlichen Bücher-Lieferdienst an. "Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail mit Ihren Bücherwünschen an info@buecherei-rottach-egern.de oder rufen Sie uns an", heißt es in einer Mitteilung. Am Montag, von 14.30 bis 17 Uhr ist jemand unter Telefon 08022/671359 erreichbar.

Auf der Internetseite der Bibliothek ist unter dem Link "Romane" eine Liste mit etwa 800 Titeln zur Auswahl eingestellt. Je nach Verfügbarkeit würden die Bücher am Dienstag ausgeliefert. "Wir klingeln bei Ihnen zu Hause und stellen Ihnen die Bücher vor die Haustür", heißt es.

Update, 13.45 Uhr: Neue Aktion in Holzkirchen

Aktuell gilt in Bayern Maskenpflicht im ÖPNV und beim Einkaufen. In Holzkirchen können nun selbst genähte Masken an einer zentralen Sammelstelle gespendet werden. Wie es geht, erfahren Sie in unserem Artikel.

Update, 12 Uhr: Entschädigung bei Verdienstausfall

Die Entschädigungszahlungen für Eltern, die einen Verdienstausfall erlitten haben, weil sie ihre Kinder aufgrund geschlossener Kindertagesstätten und Schulen nach dem Infektionsschutzgesetz selbst betreuen mussten, können künftig vollumfänglich digital gestellt und bearbeitet werden. Darauf weisen Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Familienministerin Carolina Trautner hin.

Familienministerin Trautner: "Die Anträge auf Entschädigungszahlungen beziehungsweise Erstattungsanspruch wegen Kinderbetreuung können nun vollumfänglich digital gestellt und bearbeitet werden. Durch dieses digitale Verfahren können die Anträge deutlich schneller überprüft und die Entschädigungen auch schneller ausgezahlt werden." Sie fügt hinzu: "Ich weiß, dass die Familien ganz besonders durch die Corona-Krise belastet sind. Eltern, die wegen der Kinderbetreuung aufgrund von Schließungen von Kindertageseinrichtungen und Schulen nach dem Infektionsschutzgesetz Verdienstausfälle erlitten haben, sollen möglichst schnell Hilfe bekommen."

Gesundheitsministerin Huml betont: "Wer aufgrund der aktuellen Regelungen zu Covid-19 in Quarantäne geschickt wurde oder nicht arbeiten kann, weil er zu Hause Kinder betreuen muss, kann schnell in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Deshalb übernimmt der Freistaat Bayern die Entschädigungszahlungen für diese Personengruppen, wobei die Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter die Entschädigung vorschießen. Die betroffenen Personen werden für ihre nach dem Infektionsschutzgesetz entstandenen Verdienstausfälle finanziell entschädigt. Das ist eine große Entlastung!"

Bei Arbeitnehmern zahlt die Arbeitgeberseite die Entschädigungen an die Eltern aus. Die zuständige Regierung erstattet die ausgezahlten Beträge auf Antrag dem Arbeitgeber. Dieser Antrag muss innerhalb von drei Monaten gestellt werden. Die neue Entschädigungsregelung wegen Kinderbetreuung umfasst erwerbstätige sorgeberechtigte Eltern von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ebenso Menschen mit Behinderung, die auf Hilfe angewiesen sind, beziehungsweise Pflegeeltern, wenn sie das Kind in Vollzeitpflege in den Haushalt aufgenommen haben, können die Hilfe beantragen.

Wenn diese ihre Kinder selbst betreuen müssen, weil die Betreuungseinrichtungen oder Schulen aufgrund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen wurden und die betroffenen Eltern dadurch einen Verdienstausfall erleiden, werden sie dafür entschädigt. Für die Dauer von längstens sechs Wochen werden eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des dem Sorgeberechtigten entstandenen Netto-Verdienstausfalls (maximal 2.016 Euro für einen vollen Monat) gewährt und 80 Prozent der am Brutto-Einkommen ausgerichteten Sozialversicherungsbeiträge entrichtet.

Keine Entschädigung erhält, wer tatsächlich erkrankt ist. Denn kranke Arbeitnehmer erhalten grundsätzlich die sechswöchige Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber und im Anschluss das Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung. Selbstständige sind im Krankheitsfall regelmäßig über entsprechende Leistungen aus privaten Versicherungen abgesichert.

Soweit andere Möglichkeiten zur gesetzlichen, tariflichen, betrieblichen oder individualrechtlichen Fortzahlung des Entgelts bestehen, sind diese prioritär zu nutzen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn dem sorgeberechtigten Erwerbstätigen noch ein Zeitguthaben oder Urlaubsansprüche aus den vergangenen Jahren zustehen. Ein Entschädigungsanspruch greift auch dann nicht, wenn die Erwerbstätigen einen Anspruch auf eine Geldleistung in entsprechender Höhe haben. Auch soweit die Möglichkeit des ortsflexiblen Arbeitens besteht und sie dem Erwerbstätigen zumutbar ist, müssen sie diese nutzen und ihre Kinder so selbst betreuen.

Weitere Informationen zum Antrag gibt es unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/massnahmen/#Elternhilfe.

Update, 9.15 Uhr: BRK-Kleiderläden nach Corona-Pause wieder geöffnet

Die Kleiderläden des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Miesbach mussten aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen Wochen ebenfalls schließen. Mit den Lockerungen der bayerischen Staatsregierung öffnen alle vier Läden in Miesbach, Hausham, Holzkirchen und Bad Wiessee wieder ihre Türen.

Die BRK-Kleiderläden im Landkreis Miesbach können nach einer mehrwöchigen Corona-Pause wieder öffnen.

Ab Montag (4. Mai) können Kunden und Spender wieder wie gewohnt die Läden aufsuchen. Das BRK hat in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helfern in den Läden alle notwendigen und vorgeschriebenen Maßnahmen ergriffen, um die bestmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund bittet das BRK um Verständnis, dass der Einlass nur begrenzt stattfinden kann und eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht ist. "Besonders Spender bitten wir zu beachten, dass Kleiderspenden vor den Läden an den gekennzeichneten Stellen deponiert werden sollen oder örtliche Hinweise des Personals berücksichtigt werden", erklärt Simon Horst vom BRK-Kreisverband Miesbach.

Die Läden öffnen ab Montag zu den gewohnten Öffnungszeiten. Aufgrund von Besonderheiten in Hausham kann dieses Geschäft an den Öffnungstagen jedoch vorerst nur in der Zeit von 10 bis 12 Uhr öffnen.

Update, 3. Mai, 8.35 Uhr: Berufsfachschule öffnet wieder

Die Abschlussprüfungen stehen bevor, sodass die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Miesbach am 11. Mai wieder öffnet. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel.

Update, 19 Uhr: Besuchsverbot belastend für Betroffene

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml prüft derzeit, ob das zum Schutz vor Corona-Infektionen erlassene Besuchsverbot für Altenheime und Pflegeeinrichtungen gelockert werden kann. Huml erklärt: "Wir wissen, dass das Besuchsverbot sehr belastend für die Betroffenen ist. Deshalb erarbeiten wir derzeit Vorschläge und überlegen zum Beispiel, ob es auch von festen Kontaktpersonen Besuche geben kann. Wir wollen Lösungen finden, die dem Infektionsschutz dienen und gleichzeitig das Problem der Einsamkeit bei einem Besuchsverbot lösen."

Die Ministerin erläutert: "Pflegebedürftige Menschen in Pflegeeinrichtungen sind durch die Corona-Pandemie besonders gefährdet. Bundesweit beobachten wir in Pflegeeinrichtungen Ausbruchsgeschehen mit oftmals bestürzenden Todeszahlen. Es ist daher von herausragender Bedeutung, Infektionen zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen. Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen einem wirksamen Infektionsschutz durch Kontaktbeschränkungen und der Aufrechterhaltung der Teilhabe am sozialen Leben."

Huml fügt hinzu: "Auch der Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime war unerlässlich, um den Schutz dieser besonders gefährdeten Menschen vor einer Corona-Ansteckung zu verstärken. Zugleich haben wir im Interesse der Betroffenen und ihrer Angehörigen ein Vorgehen ermöglich, das den jeweiligen Einzelfall berücksichtigt. So sind Neuaufnahmen in Pflegeeinrichtungen mit Zustimmung des zuständigen Gesundheitsamts auch weiterhin möglich, wenn die neuen Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen in Quarantäne untergebracht werden können. Dabei sind auch die Träger der Einrichtungen gefordert, wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln."

Update, 15.10 Uhr: Task-Force gegründet

Eine Task-Force „Tourismus und Gastronomie“ unter Leitung von Landrat Olaf von Löwis soll den durch die Corona-Pandemie geschwächten Tourismus im Landkreis Miesbach retten. Wie, das lesen Sie in unserem Artikel.

Update, 12.25 Uhr: Gemeinderat in Corona-Zeiten

Am Dienstag (5. Mai) findet um 17 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr) im Festsaal des Kultur im Oberbräu die erste Sitzung des neu gewählten Holzkirchner Marktgemeinderates statt.

In der konstituierenden Sitzung wird der neue Erste Bürgermeister Christoph Schmid vereidigt und der ehemalige Erste Bürgermeister Olaf von Löwis verabschiedet. Auch die ausgeschiedenen Marktgemeinderäte und die Beauftragten der Gemeinde, die von ihrem Amt zurückgetreten sind, werden verabschiedet. Zudem werden die neu gewählten Mitglieder des Marktgemeinderates vereidigt.

"Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Beschränkungen maximal 20 Sitzplätze für interessierte Bürger zur Verfügung stehen", teilt Sprecherin Annika Walther mit. "Alle, die dem öffentlichen Teil der Sitzung beiwohnen möchten, müssen am Saaleingang eine Einwilligung zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausfüllen, um bei möglichen Infektionen eine Rückverfolgung sicherzustellen."

Update, 9 Uhr: Arbeitskreise in Weyarn tagen

Die Arbeit der rührigen Arbeitskreise in der Bürgerbeteiligungsgemeinde Weyarn war in den vergangenen Wochen aufgrund des Versammlungsverbots nur eingeschränkt möglich. Das jährliche Ramadama fand in kleinem Rahmen dennoch statt, berichtete Katja Klee jüngst bei der Sitzung des Ferienausschusses.

Die Bücherei werde ab Montag, 4. Mai, wieder öffnen – unter entsprechenden Vorkehrungen und Besuchsregeln. Der neue Arbeitskreis Wirtschaft beziehungsweise die Gruppe der Interessierten hatte sich bereits vor der Ausgangsbeschränkung getroffen, informierte die Leiterin des Mitmachamtes. Input und Ideen seien genügend da. Mitte Mai solle das nächste informelle Treffen stattfinden – wenn nicht persönlich, dann per Videokonferenz. Die erste offizielle Veranstaltung soll auf Empfehlung einiger Ausschussteilnehmer zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr anvisiert werden.

Update, 2. Mai, 8.15 Uhr: Corona-Krise in kbo-Lech-Mangfall-Klinik

Gerald Niedermeier, Geschäftsführer der kbo-Lech-Mangfall-Klinik in Agatharied, erklärt, was die Corona-Krise für kleinere Kliniken bedeutet.

Update, 17.05 Uhr: Wieder Maut zur Sutten

Ab dem 4. Mai wird wieder Maut fällig auf der Straße zur Sutten. Darüber hat Rottach-Egerns Bürgermeister Christian Köck in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates informiert.

Zuletzt hatte die Verwaltung an der Mautstelle nicht mehr kassiert. Zum einen, weil aufgrund der bis vor Kurzem geltenden Ausgangsbeschränkung die Gasthöfe geschlossen hatten und Ausflugsverkehr unerwünscht gewesen ist. Zum anderen, um die Kassierer an der Mautstelle nicht der Infektionsgefahr auszusetzen, erläuterte der Bürgermeister.

Nachdem die strengen Regeln nun aber nach und nach gelockert würden, werde auch wieder Maut kassiert. Die Gebühr beträgt bis zur Monialm 3 Euro und bis in die Valepp 6 Euro. Mit der Tegernsee-Card kostet sie 1,50 beziehungsweise 4,50 Euro.

Update, 12 Uhr: Schule im Corona-Modus

Für die diesjährigen Abschlussklassen begann am Montag wieder der Unterricht – auch am Gymnasium Tegernsee. Nach den ersten Tagen zeigt sich: Es geht auch mit Corona. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel.

Update, 10.25 Uhr: Landratsamt meldet 45 Personen in Quarantäne

Die Zahl der Personen, die sich im Landkreis Miesbach aktuell wegen einer Covid-19-Infektion in Quarantäne befinden, liegt bei 45. Zwar sind im Vergleich zum Vortag vier weitere Infektionen bestätigt worden. Da aber gleichzeitig neun Personen aus der Quarantäne wieder entlassen werden konnten, sinkt die Zahl der aktiven Fälle um fünf. Fünf Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt, drei davon intensivmedizinisch.

Die Zahl der Corona-Erkrankten verteilt sich auf den Landkreis Miesbach wie folgt:

  • Bad Wiessee: 44 (aktiv: 1)
  • Bayrischzell: 16 (aktiv: 0)
  • Fischbachau: 54 (aktiv: 5)
  • Gmund: 48 (aktiv: 1)
  • Hausham: 29 (aktiv: 3)
  • Holzkirchen: 70 (aktiv: 3)
  • Irschenberg: 19 (aktiv: 1)
  • Kreuth: 14 (aktiv: 1)
  • Miesbach: 33 (aktiv: 3)
  • Otterfing: 16 (aktiv: 1)
  • Rottach-Egern: 34 (aktiv: 1)
  • Schliersee: 30 (aktiv: 10)
  • Tegernsee: 16 (aktiv: 0)
  • Valley: 13 (aktiv: 0)
  • Waakirchen: 23 (aktiv: 2)
  • Warngau: 10 (aktiv: 1)
  • Weyarn: 24 (aktiv: 2)
  • Sonstige: 25 (aktiv: 10)

Vorbericht vom 1. Mai

Ab Samstag (2. Mai) wird die Straße vor dem Holzkirchner Rathaus während des Grünen Marktes von 7.30 bis 12.30 Uhr beidseitig für den Durchfahrtsverkehr gesperrt. Notwendig ist dies, da die Abstandsregeln im Rahmen der Corona-Pandemie auch auf einem Wochenmarkt eingehalten werden müssen. Aufgrund des erhöhten Besucheraufkommens an den Samstagen ist dies auf dem bestehenden Marktgelände allerdings oft nicht möglich.

"Die Fieranten können nach der Sperrung mit ihren Ständen auf die Straße ausweichen, sodass die Besucher in der Lage sind, die geforderten Mindestabstände einzuhalten", erklärt Annika Walther, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus.

Die Parkplätze am Herdergarten können weiterhin genutzt werden. Sie sind über die Rosenheimer Straße/Frühling- und Marienstraße sowie die Tegernseer Straße und Frühlingstraße zu erreichen. Darauf wird am Beginn der Sperrung durch eine Beschilderung hingewiesen.

Die Anordnung gilt längstens bis die Ausgangsbeschränkung infolge der Corona-Pandemie aufgehoben wird.

ksl; ft

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