Aktuelle Infos im News-Ticker

Coronavirus im Landkreis Miesbach: Testzentrum zieht um

Corona im Landkreis Miesbach am 17.09.2020
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Diese Grafik zeigt, wie sich die Fallzahlen in Sachen Coronavirus im Landkreis Miesbach entwickelt haben.

Landkreis – Die Zahl der am Coronavirus Erkrankten im Landkreis Miesbach steigt weiter. Aktuelle Infos zu Covid-19 gibt es in unserem News-Ticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Am 5. März sind die ersten beiden Corona-Fälle im Landkreis Miesbach bekannt geworden. Am 26. März ist der erste Patient im Krankenhaus Agatharied an der Krankheit verstorben.
  • Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat am 16. März den Katastrophenfall ausgerufen, der inzwischen aufgehoben ist. Seit dem 27. April gibt es eine Maskenpflicht fürs Einkaufen und Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel.

Service:

Update, 17. September, 16.10 Uhr: Testzentrum zieht um

Am Wochenende (19./20. September) zieht das Corona-Testzentrum vom Parkplatz am Gesundheitsamt an das Gelände vor dem Zuchtverband in Miesbach um. Eigentlich war der Umzug erst für die zweite Oktoberhälfte geplant, wenn die bestellte Drive-through-Station geliefert wird, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt mit. Aus Platzgründen findet der Umzug nun schon früher statt. Bis zur Lieferung der Drive-through-Station wird ein Übergangstestzentrum beim Zuchtverband aufgebaut.

Die Terminvereinbarung ist ab sofort nur noch online über die Homepage des Landratsamtes möglich.

Es werden täglich – auch an Wochenenden – Termine vergeben. Bis einschließlich Sonntag (20. September) finden die Abstriche im Zelt vor dem Gesundheitsamt statt, ab Montag dann lückenlos am Zuchtverband. Die Terminvergabe für kommende Woche ist erst ab Sonntagnachmittag über die Homepage möglich.

Diese Grafik zeigt, wie sich die Neuinfektionen in Sachen Coronavirus im Landkreis Miesbach entwickelt haben.

Die Abstriche im Testzelt werden von niedergelassenen Ärzten genommen. Die Auswertung und Übermittlung der Testergebnisse wurde an einen externen Dienstleister vergeben. Dieser benachrichtigt Bürger per Mail über ihr Testergebnis. Wird bei der Anmeldung eine fehlerhafte Mail-Adresse angegeben, kann das Testergebnis nicht übermittelt werden. Spam-Ordner sollten überprüft werden. „Das Landratsamt/Gesundheitsamt erhält keine Kenntnis über den Bearbeitungsstatus des Tests, entsprechend können Fragen dazu leider grundsätzlich nicht beantwortet werden“, erklärt Sophie-Marie Stadler.

Es können nur Landkreisbürger ohne Symptome und mit Voranmeldung getestet werden. Grundsätzlich sollte man sich an seinen Hausarzt wenden, wenn man befürchtet, sich angesteckt zu haben, da dieser die individuelle Krankengeschichte kennt und im Falle einer Infektion optimal unterstützen kann.

In der zweiten Oktoberhälfte wird das Übergangstestzentrum durch die Drive-through-Station an gleicher Stelle ersetzt.

Update, 16.45 Uhr: Sechs Schulklassen in Quarantäne

Drei weitere Klassen müssen gleich nach der ersten Schulwoche in Quarantäne. Grund ist jeweils der positive Corona-Test eines Schülers, teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit.

Eine Klasse der Grundschule Schliersee sowie zwei Klassen der Mittelschule Holzkirchen müssen für 14 Tage in Quarantäne. Alle Schüler sowie die betroffenen Lehrer sind bereits informiert und wurden getestet. Viele von ihnen haben am Wochenende das Angebot am zentralen Testzentrum wahrgenommen.

Insgesamt sind somit inzwischen sechs Klassen in Quarantäne. Ende vergangener Woche mussten bereits je eine Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums Hausham, der Grundschule Otterfing sowie der Oberland-Realschule Holzkirchen wegen der Quarantäneanordnung auf Homeschooling umsteigen.

Mitschüler und Lehrer mit direktem Kontakt zu nachweislich infizierten Schülern werden am ersten sowie am fünften bis siebten Tag nach Bekanntwerden der Infektion getestet. Im Laufe der Woche ist also mit sehr vielen Testergebnissen zu rechnen. Die genaue Zahl der genommenen Abstriche im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen in den Schulen kann nicht beziffert werden, da in vielen Fällen nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch deren Eltern und Geschwister sich haben freiwillig von allen möglichen Stellen testen lassen.

Lehrer müssen nicht automatisch 14 Tage in Quarantäne. Mindestens bis zum Erhalt des ersten Testergebnisses müssen Lehrer auf jeden Fall zu Hause bleiben. Danach hängt es vom Einzelfall ab. „Das Gesundheitsamt beziehungsweise das Contact-Tracing-Team versucht mit sehr viel Fingerspitzengefühl vorzugehen, um den schwierigen Spagat zwischen Infektionsschutz und Aufrechterhaltung des Schulbetriebs für die anderen Klassen zu schaffen“, erklärt Sophie-Marie Stadler.

Update, 14. September, 10.44 Uhr: Testzentrum des Landkreises geöffnet

Für ihren Corona-Test können Bürger einen Termin im zentralen Testzelt des Landkreises vereinbaren. Dazu wird das Testzelt vor dem Gesundheitsamt genutzt. Die Abstriche im Testzelt werden von niedergelassenen Ärzten durchgeführt.

„Abstriche erfolgen nur nach vorheriger Terminvereinbarung“, erklärt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt Miesbach. „Es können nur Landkreisbürger ohne Symptome getestet werden.“

Grundsätzlich wird empfohlen, bei einem Verdacht auf eine Infektion den eigenen Hausarzt zu kontaktieren, da dieser die individuelle Krankengeschichte kennt und den Patienten im Falle einer Infektion optimal betreuen kann.

Die geplante Drive-through-Teststation wird voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte geliefert und ersetzt das Testzelt am Gesundheitsamt.

Terminvereinbarung: Wochentags, zwischen 9 und 11 Uhr, unter Telefon 08025/7044445.

Update, 13. September, 14.10 Uhr: Hillary-Stiftung Deutschland hilft

„Wir sind froh und dankbar, dass nach wochenlangem Lockdown unser Paphlu-Hospital am Fuße des Mount Everest wieder geöffnet werden konnte“, berichtet die Wiesseerin Ingrid Versen als Vorsitzende der 1990 gegründeten Hillary-Stiftung Deutschland. Aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 musste das Hospital auf 2.467 Metern Höhe viele Wochen völlig geschlossen bleiben und durfte auch keine Schwangeren aufnehmen, obwohl die Mütter viele Tagesmärsche auf sich nahmen, um ihr Kind dort zur Welt bringen zu können.

„Wir sind nun wieder voll belegt und versuchen, weitere Betten zu beschaffen“, berichtet Arzt Mingmar Gyalzen, der sich zugleich für die Zusatzspenden in Höhe von 10.000 Euro aus Deutschland bedankt, womit umfangreiche Hygienemittel besorgt werden konnten. Die Lage in Nepal sei nach wie vor sehr ernst, denn die Sherpas im Khumbu-Gebiet können ihren Lebensunterhalt nicht verdienen. Neben Covid-19 hat auch der heftige Monsun das Land voll im Griff. Keine Touristen – keine Arbeit – kein Lohn. Viele leben von nur einer Mahlzeit pro Tag.

Grenzüberschreitender Verkehr sowie nationale und internationale Flüge sind weiterhin nicht möglich. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. „Unsere Sherpas sind sehr tapfer und geben nie auf, was unseren Stiftungsgründer Edmund Hillary stets imponiert hat“, berichtet Versen. Dank gilt allen, welche die Zusatzspenden ermöglicht haben. „Wir werden auch weiterhin alles tun, um vor allem die Mutter-Kind-Station in unserem Hospital offen zu halten“, versichert die Vorsitzende. Weitere Infos zur Arbeit der Hillary-Stiftung gibt es unter www.hillary-stiftung.de.

Update, 12. September, 11.25 Uhr: Michaelimarkt findet statt

Die Stadt Miesbach hält trotz der Corona-Pandemie am Michaelimarkt fest. Er soll am Sonntag, 27., und Montag, 28. September, stattfinden.

Bürgermeister Gerhard Braunmiller möchte laut Mitteilung der Stadt mit dem Michaelimarkt und dem einhergehenden verkaufsoffenen Sonntag die Geschäfte unterstützen, den Fieranten eine Möglichkeit zum Verkauf ihrer Waren und den Bürgern ein Stück Normalität zurückzugeben. „Der Markt findet unter strengster Einhaltung der Hygieneauflagen statt“, erklärt die Stadt. Sie schließt aber nicht aus, aufgrund aktueller Entwicklungen kurzfristig Änderungen oder sogar eine Absage vorzunehmen.

Update, 11. September, 12.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Gleich in der ersten Schulwoche müssen drei Schulklassen im Landkreis Miesbach in Quarantäne. Grund ist jeweils ein positiver Corona-Test eines Mitschülers. Die Schulen bieten während der 14-tägigen Quarantäne alternative Lernangebote für die betroffenen Schüler an. Schüler (und Eltern) aus anderen Klassen müssen sich keine Sorgen machen: Sie können den Unterricht normal besuchen. Eine Nachfrage beim Gesundheitsamt oder der Schulleitung ist nicht notwendig.

Bei den drei Klassen handelt es sich um eine Klasse der Grundschule Otterfing, eine Klasse der Oberland-Realschule Holzkirchen, sowie eine Klasse des Sonderpädagogischen Förderzentrums in Hausham. Alle betroffenen Schüler und Eltern wurden bereits informiert.

Schüler anderer Klassen dieser Schulen können ohne Sorge weiterhin den Unterricht besuchen. Alle Schulen haben ein Hygienekonzept, sodass eine Durchmischung der Klassen weitgehend ausgeschlossen werden kann. Zur Entlastung des Gesundheitsamtes und der Schulleitungen werden alle (nicht-betroffenen) Eltern gebeten, von prophylaktischen Anrufen an diesen Stellen abzusehen. Eltern können aber versichert sein: Sollten weitere Klassen betroffen sein, werden Gesundheitsamt und Schulleitungen die jeweiligen Kinder und Eltern unverzüglich informieren.

Das Gesundheitsamt steht in engem Austausch mit allen betroffenen Schulleitungen. Die Schulleitungen wiederum koordinieren die Maßnahmen an ihrer Schule und organisieren alternative Lernangebote, die in den vergangenen Wochen und Monaten erstellt wurden. Selbstverständlich werden diese so schnell wie möglich starten.

Das Contact-Tracing-Team (CTT), das beim Gesundheitsamt angesiedelt ist, hat alle Kontaktpersonen der positiv getesteten Kinder bereits identifiziert. Die Mitschüler und betroffenen Lehrer werden auf das Virus getestet. Nicht alle Lehrer, die die Klassen unterrichtet haben, müssen pauschal in Quarantäne: Das Gesundheitsamt trifft bei jedem Lehrer eine Einzelfallabwägung entsprechend der durch die Ermittlungen des CTT gewonnenen Erkenntnisse. Dieses für Gesundheitsamt und CTT sehr aufwendige Prozedere ist wichtig, um den Unterricht an den betroffenen Schulen nicht völlig lahmzulegen.

Im Landkreis Miesbach gibt es 47 Schulen, davon 19 Grundschulen. Etwa 7.200 Schüler besuchen eine weiterführende Schule und 4.600 Schüler eine Grund- oder Mittelschule.

Die Zahl der positiven Corona-Befunde ist im Lauf der Woche deutlich gestiegen: Seit Montag (7. September) wurden dem Gesundheitsamt 24 Neuinfektionen gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden 697 Personen im Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet, wovon jedoch 664 wieder als genesen und nur 20 als aktive Fälle gelten. Die Quarantäne kann durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse in vielen Fällen inzwischen verkürzt werden. Daher steigt die Zahl der aktiven Fälle in der aktuellen Darstellung nicht gleichermaßen mit der Zahl der Neuinfektionen.

Bei allen Neuinfektionen handelt es sich um einzelne Personen beziehungsweise deren Familienverbände. In vielen Fällen steckt ein Infizierter mehrere Mitglieder seines Hausstandes an, bevor die Infektion entdeckt wird, was sich letztendlich natürlich in deutlich steigenden Fallzahlen in der Statistik niederschlägt.

Update, 10. September, 12.25 Uhr: Selfie-Ident-Verfahren für Arbeitslosmeldung

Kunden, die ihre Arbeitslos- beziehungsweise Arbeitssuchendmeldung in der Corona-Zeit nicht persönlich vornehmen konnten, können sich jetzt freiwillig online identifizieren.

„Unsere Kunden erhalten Briefe von der Agentur für Arbeit, da wir ihnen aufgrund der Corona-Krise eine Online-Identifizierung als Alternative zur persönlichen Identifizierung anbieten“, sagt Michael Vontra, Geschäftsführer des operativen Bereichs der Agentur für Arbeit Rosenheim. „Wir arbeiten dabei mit der Nect GmbH zusammen. Bei einigen Kunden sorgt das für Irritationen. Deshalb möchte ich an dieser Stelle betonen, dass das Schreiben von der Agentur für Arbeit vor Ort kommt.“ Das Selfie-Ident-Verfahren gilt noch bis zum 30. September. Die Teilnahme ist freiwillig. Weitere Infos unter www.arbeitsagentur.de/selfieident.

Update, 9. September, 9.55 Uhr: Sixtus-Lauf am Schliersee

Die Veranstalter des etablierten Sixtus-Laufs Schliersee haben zur neunten Auflage ein neues Organisationskonzept vorgestellt. Der Lauf findet am Samstag, 12. September, statt.

Nach Abstimmungen mit den Behörden, der Vorlage eines Hygienekonzeptes und Anpassungen im Ablauf der Veranstaltung freuen sich die Organisatoren um Florian Hornsteiner, Geschäftsführer der Flowmotion GmbH: „Wir haben sämtliche Hürden genommen, um die Laufveranstaltung durchführen zu können.“ Bereits Ende Juli hatten sich knapp 1.000 Läufer angemeldet. Das Teilnehmerlimit liegt bei 1.200.

Auf die Starter warten drei landschaftlich reizvolle Strecken zwischen See und umliegenden Bergen. Start ist zwischen 10 und 16 Uhr zum Halbmarathon (21,1 Kilometer), Zehn-Kilometer- sowie 7,5-Kilometer-Lauf. Um die geltenden Abstandsregeln während der kompletten Durchführung der Veranstaltung einzuhalten, werden die Läufer in etwa 120 Startblöcken zu zehn Personen auf die Strecke geschickt. Start- und Zielbereich befinden sich am Gelände der Vitalwelt Schliersee, werden dort aber als separate Bereiche ausgewiesen. Neben den Laufdis­tanzen wird es eine Walkingwertung für sportliche Geher geben.

Die drei Distanzen umrunden den idyllisch gelegenen Schliersee, wobei die Halbmarathon-Strecke durch das Filzmoos bei Aurach führt. Morgens ab 10 Uhr stehen die 7,5-Kilometer-Läufer und Walker in kleinen Gruppen am Start. Ab 11.15 Uhr öffnet das Startfenster für die Läufer der Zehn-Kilometer-Strecke. Die Halbmarathonisti dürfen ab 13 Uhr los. Kinder und Jugendliche dürfen diesmal nur zuschauen: Kinder-, Zwergerl- und Jugendlauf kann erst im kommenden Jahr zur 10. Auflage wieder stattfinden.

Die Teilnehmer werden von den Veranstaltern darum gebeten, startbereit zum Lauf zu kommen. Alle weiteren Infos sind im Internet unter www.schliersee-lauf.de zu finden.

Update, 8. September, 17.05 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Im Vergleich zum Vortag infizierten sich sechs weitere Personen im Landkreis Miesbach bestätigtermaßen mit dem Coronavirus (+2 in Miesbach, +2 in Holzkirchen und +2 in Weyarn). Es handelt sich jeweils um einzelne Personen, die sich wohl im häuslichen Umfeld angesteckt haben.

"In den vergangenen Tagen konnten einige Personen aus der Quarantäne entlassen werden, sodass im Landkreis derzeit erfreulicherweise nurmehr 16 aktive Fälle zu verzeichnen sind", teilt Sprecherin Sophie-Marie Stadler vom Landratsamt in Miesbach mit.

In den vergangen sieben Tagen kamen im Landkreis mit seinen 100.000 Einwohnern insgesamt 13 Neuinfektionen hinzu. Mögliche Abweichungen zur 7-Tage-Inzidenz des RKI ergeben sich durch unterschiedliche Stichzeiten.

Update, 7. September, 10.50 Uhr: Kein Elferrat der Crachia Hausham

Können Faschingsveranstaltungen stattfinden und wenn, in welcher Form? Alle Freunde der fünften Jahreszeit blicken dieser sorgenvoll entgegen. Und nun gibt es schon das erste prominente Opfer im Landkreis Miesbach: Die Crachia Hausham hat ihre weithin berühmten Elferratssitzungen abgesagt.

Der Faschingsauftakt in Hausham – der närrischen Hochburg im Landkreis – fällt also wegen der Corona-Pandemie aus, wie der Verein mitteilt. „Bis zuletzt haben wir gehofft, dass sich die Situation entscheidend bessert und wir unseren Saisonhöhepunkt wie gewohnt planen und dann auch durchführen können. Zu unserem Bedauern ist dies aber leider nicht der Fall“, erklärt das Präsidium in einer Stellungnahme. Deshalb verschiebt die Crachia ihre 61. Elferratssitzung, die mit vier Terminen vermutlich wieder für große Begeisterung gesorgt hätte, auf November 2021.

Die Entscheidung sei wahrlich nicht leicht gefallen, heißt es in der Erklärung. „Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung gegenüber den Mitmenschen, unseren Mitgliedern und unserem Verein, die wir nicht leichtfertig außer Acht lassen dürfen“, schreibt das Präsidium weiter und verspricht den Faschingsfans: „Nichtsdestotrotz werden wir weiterhin alle Möglichkeiten prüfen, mit euch gemeinsam das Brauchtum Fasching zu feiern. In welcher Form auch immer.“

Update, 6. September, 9.25 Uhr: Mobilitätsumfrage in Holzkirchen

Am Montag, 7. September, präsentiert die Verwaltung der Marktgemeinde die ersten Ergebnisse der Mobilitätsumfrage „Sauber unterwegs in Holzkirchen“.

Die Holzkirchner waren im Frühsommer dazu aufgerufen, sich als Experten vor der eigenen Haustür in das Förderprojekt „Sauber unterwegs in Holzkirchen“ einzubringen. Ziel war es, neben Einblicken in das tägliche Verkehrsverhalten vor allem auch Informationen zu ihren Wünschen zu erhalten und mehr über die Herausforderungen an aktuelle sowie künftige Mobilitätsangebote zu erfahren. Aufbauend auf den Ergebnissen der Mobilitätsumfrage wurden erste Maßnahmen und Lösungsansätze erarbeitet, die in der Online-Präsentation des Planungsbüros Mobilitätswerk GmbH

öffentlich vorgestellt und diskutiert werden. Während der Online-Veranstaltung können Fragen, Kommentare und Hinweise über die Chat-Funktion gestellt werden. Ein Zwischenergebnis der Auswertung ist ab sofort auf der Internetseite der Gemeinde verfügbar.

Sollten bereits im Vorfeld der Online-Präsentation Fragen zu den Ergebnissen aufkommen, können diese schon jetzt an die E-Mail-Adresse mobilitaet@holzkirchen.de geschickt werden. Sie werden dann während der Online-Präsentation beantwortet. Diese findet zwischen 17.30 und 19 Uhr unter dem Link www.holzkirchen.mobilitaetswerk.de statt.

Update, 5. September, 11.55 Uhr: 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Holzkirchen

In diesem Jahr wollte die Freiwillige Feuerwehr Holzkirchen ihr 150-jähriges Bestehen groß feiern. Doch dann kam die Corona-Pandemie und brachte – wie bei vielen anderen Veranstaltungen auch – die Planungen durcheinander.

Alle geplanten Veranstaltungen, nicht nur die im Zusammenhang mit dem Jubiläum, mussten abgesagt beziehungsweise vorerst auf das Jahr 2021 verschoben werden. „Darüber sind die FFWler natürlich traurig, aber sie hoffen, dass die bereits geleistete Arbeit nicht umsonst war und 2021 alles nachgeholt werden kann“, berichten sie in einer Mitteilung.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat auch die Generalversammlung für 2020 nicht stattfinden können und „es steht in den Sternen, ob diese in diesem Jahr noch abgehalten werden kann“. Es werde daher in nächster Zeit eine Kassenprüfung durchgeführt, damit die Feuerwehrler zumindest eine korrekte und ordentliche Kassenführung nachweisen können. Die Präsentation der Kassenprüfung und die damit einhergehende Entlastung des Vorstandes könnten dann gegebenenfalls erst im Jahr 2021 erfolgen, heißt es weiter in der Mitteilung.

„Drücken Sie den Holzkirchner Feuerwehrlern die Daumen, dass im nächsten Jahr Corona keine Rolle mehr spielt und alle vorgesehenen Veranstaltungen dann über die Bühne gehen können“, lautet der Wunsch der ehrenamtlichen Kameraden.

Update, 4. September, 14.30 Uhr: Aktuelle Informationen

Am Dienstagabend (1. September) konnten auch die bis dahin noch in Quarantäne befindlichen Personen in der Unterkunft an der Münchner Straße in Holzkirchen aus der Quarantäne entlassen werden. Der Reihentest vom 31. August fiel erneut bei allen Personen negativ aus.

Das Testzentrum nimmt konkretere Gestalt an. Die EDV-Lösung ist bestellt und sichert die elektronische Abwicklung bei den Tests. Von der Datenerfassung bis zur Rückmeldung an die Testperson und das zuständige Gesundheitsamt soll alles aus einer Hand stammen.

Die Bestellung der Container ist auch erfolgt. Da wird ein Gesamtpaket geliefert, das heißt, die beiden Container zusammen mit einem dazu passenden Mittelzeltteil. In sechs Wochen soll die Lieferung erfolgen – deutlich schneller als die zunächst dargestellten 16 Wochen.

Wo das Testzentrum aufgebaut werden soll, ist noch nicht abschließend geklärt. Dabei ist jedoch zeitnah mit einer endgültigen Entscheidung zu rechnen, berichtet Sprecherin Beate Faus vom Landratsamt in Miesbach.

Seit dem jüngsten Update am Montag (31. August) sind vier Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am 3. September lag die berechnete 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Miesbach bei 6,02, wobei alle Fälle der vergangenen sieben Tage berücksichtigt sind, die bis 3. September, 8 Uhr, übermittelt worden sind.

Seit Beginn der Pandemie wurde das Coronavirus im Landkreis Miesbach bei 674 Personen bestätigt, wovon 638 als genesen gelten. 23 Fälle sind derzeit aktiv.

Update, 14.45 Uhr: Arbeitsmarkt im August 2020

„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Ferienmonat August ist nach dem Ende des Ausbildungsjahres und des Sommersemesters durchaus saisonüblich, aber nicht corona-bedingt. Wir müssen aber auch feststellen, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie den bayerischen Arbeitsmarkt nach wie vor belasten. Dies zeigt sich an der im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegenen Zahl an Arbeitslosen“, erklärt Bayerns Arbeitsministerin Carolina Trautner anlässlich der aktuellen Arbeitsmarktzahlen und ergänzt: „Mit einer Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent steht Bayern zwar im August im bundesweiten Vergleich erneut am besten da. Die Quote liegt aber auch sehr deutlich über der Vorjahresmarke von 2,9 Prozent im August 2019.“

Ein weiteres Indiz, dass die Corona-Pandemie den bayerischen Arbeitsmarkt weiter stark beeinflusst, ist die weiterhin hohe Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes. „Dieses hat in den vergangenen Monaten eine bedeutende Rolle bei der Beschäftigungssicherung und Vermeidung noch höherer Arbeitslosigkeit gespielt. Dazu haben vor allem die Erleichterungen und Verbesserungen beim Kurzarbeitergeldbezug beigetragen, die insbesondere auf Initiative der bayerischen Staatsregierung im Frühjahr auf den Weg gebracht worden sind“, sagt die Ministerin. „Deshalb sind auch die nun vom Koalitionsausschuss beschlossenen Verlängerungen der Kurzarbeitergeld-Sonderregelungen ausdrücklich zu begrüßen. Diese Maßnahmen verschaffen jetzt Planungssicherheit und helfen Betrieben, weiter durch die Krise zu kommen und Beschäftigung zu stabilisieren“, stellt Trautner abschließend fest.

Die Zahl der Arbeitslosen hat sich in Bayern im August 2020 gegenüber dem Vormonat um rund 12.200 oder 4,1 Prozent sowie gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 88.700 oder 40,5 Prozent auf 307.909 erhöht.

Update, 2. September, 10.35 Uhr: Aktuelle Arbeitslosenzahlen

Im Landkreis Miesbach sind derzeit 1.642 Bürger arbeitslos gemeldet, was einer Quote von 3,0 Prozent (Vormonat: 3,0; August 2019: 2,2 Prozent) entspricht. Davon sind 1.213 arbeitslose Männer und Frauen bei der Agentur für Arbeit in Holzkirchen gemeldet, einer mehr als im Vormonat.

Für die Betreuung der Arbeitslosengeld-II-Empfänger nach dem SGB II ist der Landkreis Miesbach als zugelassener kommunaler Träger zuständig. Beim Jobcenter sind 429 Arbeitslose gemeldet, 23 weniger als im Juli. Insgesamt betreut das Jobcenter 1.226 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die in 979 sogenannten Bedarfsgemeinschaften leben.

Bis zum 26. August gab es 1.416 Anzeigen für Kurzarbeit für 13.528 Mitarbeiter.

Ein kurzer Blick auf den Ausbildungsmarkt: Zum Stichtag 11. August waren im Landkreis Miesbach noch 56 junge Menschen gemeldet, die nach einem Ausbildungsplatz mit Starttermin im Herbst suchen. Dem gegenüber standen 247 unbesetzte Lehrstellen. Die meisten Angebote gab es noch in den Berufsgruppen Verkauf (67), Koch/Köchin (17) und Handelsfachwirt/in (Ausbildung) (15).

Update, 16.10 Uhr: Malerei im Kulturhaus

Nach langer Corona-Pause findet in den kommenden Tagen wieder eine Ausstellung im Kunst- und Kulturhaus in Hausham statt. Rita Höhlein, Manfred Priller und Traudl Saller vom Kunstkreis Hausham zeigen ab Samstag, 5. September, ihre Werke. Eine Vernissage gibt es aufgrund der Corona-Pandemie nicht. Bis Sonntag, 20. September, ist die Ausstellung täglich, von 15 bis 18 Uhr, geöffnet.

„Die gezeigten Bilder in verschiedenen Techniken wie Aquarell, Acryl und Öl umfassen ein breites Spektrum von modern, abstrakt bis gegenständlich“, kündigt Hubert Lacrouts, Kulturreferent der Gemeinde, an.

Beim Betreten der Ausstellung herrscht Maskenpflicht. Es gelten zudem die üblichen Corona-Abstandsregeln.

Update, 11.50 Uhr: Aktuelle Fallzahlen

Die Testergebnisse der am 27. August abgestrichenen Personen liegen nunmehr vor: Im Ergebnis konnten alle in der Gemeinschaftsunterkunft an der Münchner Straße in Holzkirchen lebenden Personen am Wochenende aus der Quarantäne entlassen werden. Auch die Testergebnisse der Bewohner, die seit dem 30. Juli in der Asylbewerberunterkunft in Otterfing unter Quarantäne stehen, fielen nunmehr wiederholt negativ aus. Somit wurde auch für die Bewohner dieser Unterkunft die Quarantäne am Wochenende aufgehoben. Die Zäune müssen jedoch noch abgebaut und abgeholt werden.

Die Testergebnisse der Kontaktpersonen in der weiteren Unterkunft in Holzkirchen waren ebenfalls negativ. Die beiden ursprünglich positiv getesteten Personen gelten gemäß RKI-Kriterien als nicht mehr infektiös. Somit ist auch für alle dort lebenden Personen die Quarantäne ab diesem Wochenende aufgehoben worden.

Für die Bewohner einer weiteren Unterkunft an der Münchner Straße in Holzkirchen hingegen bleibt die Quarantäne angeordnet – mit Ausnahme der beiden bislang nachweislich positiv getesteten, jedoch nicht mehr infektiösen Personen. Ein Reihentest der übrigen Bewohner, die als Kontaktpersonen der Kategorie 1 gelten, wurde am Montag (31. August) erneut durchgeführt.

Das geplante Testzentrum soll nun auf dem Gelände des Krankenhauses Agatharied aufgestellt und betrieben werden, teilt Sprecherin Beate Faus vom Landratsamt in Miesbach zudem mit. Und: "Bei drei weiteren Personen im Landkreis Miesbach wurde eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus festgestellt."

Vorbericht vom 1. September:

Die bayerischen Corona-Tests von Reiserückkehrern sind am Wochenende (29./30. August) erfolgreich verlaufen. Bis Sonntagmittag wurden an den Autobahnteststationen Heuberg, Hochfelln-Nord und Donautal-Ost mehrere tausend Personen getestet. Genaue Zahlen werden in den nächsten Tagen vorliegen. Auch die Teststation am zentralen Omnibusbahnhof in München ist am Samstag erfolgreich gestartet. Dort wurden rund 200 Personen getestet.

Bei den Tests an den Teststationen an den Bundesautobahnen kam es zwar in Einzelfällen auch zu kurzen Wartezeiten, die sich aber nach Auskunft durch den Dienstleister Eurofins meistens in Grenzen hielten. Nur zu Stoßzeiten mussten an den Teststationen alle jeweils vorhandenen Teststraßen geöffnet werden, um einen permanenten Durchfluss bei hohem Aufkommen zu gewährleisten.

Dazu begleitend hatte Eurofins sein Personal entsprechend aufgestockt und Vorsorge für mögliche Engpässe getroffen. Zur Unterstützung beim Verkehrsfluss und der Logistik, zum Beispiel Witterungsschutz bei Starkregen, wurden neben Kräften der Bundeswehr, die auch bei den Tests unterstützten, auch Personal des Technischen Hilfswerks, der Polizei, der staatlichen Feuerwehrschulen und der Autobahnmeisterei eingesetzt.

ft; ksl

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