Intensivere Kontrollen angekündigt

Wegen Coronavirus: Über 2.000 Einsätze und Kontrollen in vier Tagen für Polizei

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Polizeipräsident Robert Kopp appelliert an die Bürger im Landkreis Miesbach, sich an die Regeln der Ausgangsbeschränkung zu halten. Die Polizei wird dies intensiv kontrollieren.

Landkreis – Das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd hat mittlerweile über 2.000 Einsätze und Kontrollen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.

Seit dem 16. März hat das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd über 2.000 Einsätze und Kontrollen im Kontext mit der Corona-Pandemie gezählt, wie Sprecher Alexander Huber mitteilt. Viele beachten die verkündeten Regeln, aber mehrfach mussten auch Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen festgestellt werden. Polizeipräsident Robert Kopp und Polizeivizepräsidentin Eva Schichl appellieren daher eindringlich an die Vernunft der Bürger, die festgelegten Anordnungen und Empfehlungen strikt einzuhalten. Zudem werden die Kontrollen der Polizei nochmals intensiviert.

Eine Vielzahl von Einsätzen haben die Beamten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd im Kontext mit der Corona-Pandemie bislang durchgeführt. Auch über den Polizeinotruf 110 sind wiederholt Mitteilungen besorgter Bürger eingegangen, dass sich Gewerbebetriebe, aber auch einzelne Personen nicht an die Regeln der Allgemeinverfügungen halten würden.

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"Von den Einsatzkräften wurden zwischenzeitlich über 2.000 Einsätze und Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen durchgeführt", erklärt Alexander Huber. "Erfreulicherweise zeigte sich der überwiegende Teil der Personen sehr kooperativ und verständnisvoll und befolgte sofort die Anweisungen der Kollegen."

Teilweise war bei den Gesprächen und Diskussionen aber auch viel Überzeugungsarbeit notwendig, um die Menschen zu sensibilisieren. Einzelne zeigten sich nach wie vor uneinsichtig, wie zum Beispiel ein Wasserburger Gastwirt. Dieser Lokalbetreiber hatte seine Gaststätte zwar von außen sichtbar geschlossen, über einen Hintereingang jedoch Gäste eingelassen und bewirtet. Die Folge für den uneinsichtigen Gastwirt war eine Strafanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, welche mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahre geahndet werden kann.

Die Beamten mussten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd bislang bei mehr als 70 Verstößen die erforderlichen Strafanzeigen erstatten.

„Wir appellieren eindringlich an Herz und Verstand aller Bürger, die Bestimmungen der Allgemeinverfügungen einzuhalten und damit zur Reduzierung des Ansteckungsrisikos beizutragen", sagen Polizeipräsident Robert Kopp und Polizeivizepräsidentin Eva Schichl.. „Die Polizei im südlichen Oberbayern wird diesbezügliche Kontrollen intensiveren und bei festgestellten Verstößen konsequent einschreiten! Mia san für eich da – bleibt's bitte für uns dahoam!“ ksl

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