Für ein dichtes Dach

Spenden für die Portiunkulakirche / Sanierung kostet 25.000 Euro

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Je 1000 Euro für Lärchenschindeln für die Portiunkulakirche spendeten die Kolpingsfamilie und die Bürgerstiftung Miesbach. Bei der Übergabe bedankte sich Pastoralreferentin Kathrin Baumann (M.) bei (v.l.) Martina Hofmann und Veronika Lienert (Kolping) sowie Andreas Brünner und Ferdinand Huber von der Bürgerstiftung.

Miesbach – Das Dach der Portiunkulakirche ist wieder dicht. Dazu beigetragen haben die Bürgerstiftung und die Kolpingsfamilie Miesbach, die jeweils 1000 Euro spendeten.

„Der Portiunkulakirche geht es nass ein“, war im Weihnachtspfarrbrief der Pfarrei Mariä Himmelfahrt zu lesen gewesen. Kirchenpfleger Siegfried Rummel bat um Spenden, weil die Kosten für die Dachsanierung „unsere Baurücklagen weit überschreiten“. 25.000 Euro musste die Pfarrgemeinde aufbringen. Eigentlich hätte nur Moos auf den nordseitigen Schindeln entfernt werden sollen. Doch dabei stellten die Dachdecker fest, dass einige der Holztafeln bereits vermodert waren. Zwei der acht Dachfelder mussten komplett mit neuen Lärchenschindeln gedeckt werden, an anderen Stellen waren einzelne Ausbesserungen nötig. Da hatte ein Specht erheblichen Schaden angerichtet.

„Ein dichtes Dach ist wichtig, damit das Gebäude darunter nicht in Mitleidenschaft gezogen wird“, machte Rummel in dem Pfarrbrief deutlich. Den Erhalt der Portiunkulakirche wollten auch die Kolpingsfamilie Miesbach und die Bürgerstiftung unterstützen. Letztere ist sogar verpflichtet, mit ihren Erträgen den satzungsgemäßen Stiftungsweck zu erfüllen. Dazu gehöre auch die Förderung der Nutzung und Erhaltung der Portiunkulakirche, wie Ferdinand Huber, Vorsitzender des Stiftungsrats, erklärte. ft

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