Ein Herz fürs Handwerk

Dritte Ausgabe für SMG-Ausbildungskompass / Anmeldeschluss am 22. Februar

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Der Ausbildungskompass hat sich in den vergangenen Jahren zum beliebten Berufs-Nachschlagewerk für die Region gemausert. Auf die neue Auflage freuen sich (v.l.) Johann Holzinger, Agnes Wieser und Fabian Wilhelm (Agentur für Arbeit), Wolfgang Janhsen, Michael Pelzer (Bildungsregion), Alexander Schmid, Wolfgang Rzehak, Christian Gohlisch (HWK), Ulrich Throner (AK Schule und Wirtschaft), Martin Heimgreiter und Ausbildungskompass-Koordinatorin Monika Uhl.

Miesbach/Landkreis – Die Zeiten ändern sich, auch auf dem Arbeitsmarkt: Haben junge Leute früher noch um eine Ausbildungsstelle gezittert, müssen sich heute eher die Unternehmen anstrengen, den richtigen Azubi für sich zu finden. „Sichtbar werden“ ist für die Unternehmen das Gebot der Stunde, erklärt SMG-Regionalmanager Johann Holzinger und hat auch gleich das passende Produkt zur Hand: den Ausbildungskompass. Dieser erscheint heuer zum dritten Mal.

Die Wirtschaft im Oberland brummt, künftige Auszubildende können sich zwischen vielen verschiedenen Berufszweigen entscheiden, um den für sich richtigen Weg zu finden. Da kann man schon mal die Übersicht verlieren. Dagegen soll neben dem Beratungsangebot der Agentur für Arbeit der Ausbildungskompass der SMG helfen. Dieser gesellt sich im Berufseinstiegs-Dreiklang zur Ausbildungstour im Frühjahr und der Ausbildungsmesse Stuzubi im Herbst. Vor den Pfingstferien soll die neue Auflage erscheinen. Unternehmen, die sich in dem Übersichtswerk für das Ausbildungsjahr 2020 präsentieren wollen, haben noch bis 22. Februar die Möglichkeit, sich anzumelden (Näheres hier).

„Als junger Mensch hat man im Handwerk eine gute Zukunft“, sagt SMG-Chef Alexander Schmid. Doch diese Einsicht sei noch nicht überall angekommen, beklagen die Vertreter von Bildung, Industrie und Handwerk bei der Presseveranstaltung. Denn das Handwerk hat noch immer ein Imageproblem. Gerade Eltern sehen ihre Sprösslinge lieber im Studium als in der Ausbildung. „Die Leute hangeln sich dann von einem Projekt zum nächsten“, sagt Landrat Wolfgang Rzehak, Schirmherr des Ausbildungskompasses. Mit einer Ausbildung habe man dagegen gute Verdienst- und Aufstiegschancen. „Als Meister hat man exzellente Aussichten“, betont auch Wolfgang Janhsen, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim. she

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