Rätselhafter Fund

Herrenlose Kinderkleidung löst umfangreiche Suchaktion am Tegernsee aus

Schild der BRK-Wasserwacht
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Wasserwacht und Feuerwehr waren am Sonntag am und auf dem Tegernsee im Einsatz.

Gmund – Eine Suchaktion hat es am Sonntag in Gmund-Seeglas gegeben. Am Ufer des Tegernsee wurde Kleidung eines Kindes gefunden, die die Polizei nicht zuordnen konnte.

Zu einer umfangreichen Suchaktion im Bereich Gmund-Seeglas ist es am Sonntagmittag (16. Mai) gekommen. Gegen 13.30 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Bad Wiessee eine Mitteilung ein, dass am Seeufer herrenlose Kleidung eines Kindes und eines Erwachsenen liegen soll.

„Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Wiessee konnte die direkt am Wasser liegende Kleidung des Erwachsenen nach einiger Zeit zuordnen“, teilt die Polizei mit. „Sie gehörte zu einer Person, die sich etwas entfernt am Seeufer aufhielt.“ Die Kinderbekleidung konnte jedoch nicht zugeordnet werden. Dabei handelte es sich um braune Kinderschuhe in Größe 22, eine schwarze Stoffhose und Socken.

„Nachdem ein Unglücksfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden die Seefläche im Bereich Seeglas, der obere Bereich der Mangfall sowie die Seeufer und die Mangfallufer abgesucht“, berichtet die Polizei. An der Suche waren folgende Rettungskräfte beteiligt:

  • Feuerwehr Gmund (9 Personen)
  • Wasserwacht Bad Wiessee (4 Personen)
  • DLRG Gmund (5 Personen)
  • Rettungshundestaffel Oberland (3 Personen)
  • DLRG Tegernsee (8 Personen)
  • Wasserwacht Rottach-Egern (5 Personen)
  • Polizeihubschrauber
  • Polizeiboot der Inspektion Bad Wiessee
  • Streifenbesatzung der Polizei Bad Wiessee

Kurz nach 16 Uhr wurden die Suchmaßnahmen am Einsatzort schließlich eingestellt. „Es ergaben sich keine Hinweise, die auf einen vorliegenden Unglücksfall hindeuten“, resümiert die Polizei.

Ohne Versicherung, aber mit Haftbefehl unterwegs

Am Freitag (14. Mai), gegen 12 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Bad Wiessee zudem an der Münchner Straße in Bad Wiessee ein Auto der Marke Jaguar aus Erlangen.

„Zunächst stellten die Beamten fest, dass der Pkw bereits seit Herbst 2020 nicht mehr versichert war und deshalb im Fahndungsbestand zur Entstempelung vermerkt war“, heißt es im Polizeibericht. „Bei einer näheren Überprüfung wurde festgestellt, dass nicht nur nach dem Pkw gesucht wurde, sondern auch nach dem 47-jährigen Fahrer.“

Dieser wurde mit Haftbefehl gesucht, weil er ein Bußgeld nicht bezahlt hatte. Dies konnte er vor Ort jedoch nachholen und somit einer Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt entgehen.

Statt mit dem Wagen musste er den Nachhauseweg nach Mittelfranken in der Folge mit dem Zug antreten. Ihn erwartet nun auch ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. ksl

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