Fischbachau holt Silber

Eisstock: Drei Landkreis-Teams beim Bayernpokal der Damen und Herren

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Durften sich die Silbermedaille umhängen lassen: (v.l.) Marianne Guggemos, Katharina Guggemos, Barbara Dialler und Maria Dialler vom EC Fischbachau.

Landkreis – Mit drei Mannschaften war der Landkreis Miesbach vor kurzem beim Bayernpokal der Eisstockschützen in Deggendorf vertreten. Ein Team, die Damen des EC Fischbachau, schaffte es sogar aufs Siegerpodest. Für die Hartpenninger Damen und Herren reichte es immerhin zu Top-Ten-Platzierungen.

Die Fischbachauer Damen Katharina Guggemos, Barbara Dialler, Maria Dialler und Marianne Guggemos gingen in Gruppe A an den Start und begannen eindrucksvoll. In den ersten beiden Partien ließen sie den Gegnern aus Wörth und Nürnberg keine Chance. Nach einem Zwischentief mit einer Niederlage und einem Remis beendeten die EC-Damen die Vorrunde mit zwei Siegen und als Gruppenerster. Im Halbfinale gewannen die Fischbachauerinnen souverän mit 31:3 gegen den Zweitplatzierten der Gruppe B, die Damen vom EC Passau-Neustift. In der zweiten Halbfinalbegegnung setzte sich der FC Penzing gegen den EC Gerabach durch. Im Endspiel brachte Penzing die EC Damen gleich in einen 0:13 Rückstand nach den ersten drei Kehren. Zwar gelang es den Fischbachauerinnen, auf 8:13 zu verkürzen, doch am Ende reichte es nicht mehr, das Spiel für sich zu entscheiden. Barbara Dialler und Co. durften sich auf dem Trepperl die Silbermedaille umhängen lassen.

Das zweite Damenteam des Kreises, die Mannschaft des TSV Hartpenning mit Gertraud Zellermayer, Maria Fagner, Romy Weikel und Sandra Schneider, startete in Gruppe B. Gleich zum Auftakt gegen den EC Passau-Neustift gerieten sie mit 0:13 in Rückstand, bewiesen jedoch Moral und nutzen die kleinsten Fehler des Gegners aus, um sich doch noch einen knappen 15:13-Sieg zu erspielen. Auch das nächste Spiel gegen Rosenheim entschied das Team knapp für sich, ehe es in die Pause ging. In der darauffolgenden Begegnung gegen den FC Untertraubenbach behielten die Hartpenningerinnen die Oberhand. Dann folgte der erste Dämpfer des Tages gegen die späteren Sieger vom FC Penzing. Durch einen taktischen Fehler in der dritten Kehre gaben die TSV Damen das Spiel aus der Hand, kämpften sich noch einmal heran und mussten die Partie dann doch abgeben. Ähnlich verlief es gegen Schondorf in der nächsten Begegnung. Im letzten Spiel der Vorrunde mussten die Hartpenningerinnen noch eine knappe Niederlage gegen Wetterfeld einstecken. Mit einem Punktekonto von 6:6 Punkten lagen sie auf Platz vier in der Gruppe und traten im anschließenden Platzierungsspiel gegen den Viertplatzierten der Gruppe A, den SV Mehring, an. Dieses Spiel schien auf eine Verlängerung hinauszulaufen, ehe die TSV-Damen von Fehlern der Gegnerinnen in der letzten Kehre profitierten und es mit 13:9 für sich entschieden, was den siebten Platz im Gesamtklassement bedeutete.

Zum Bayernpokal der Herren hatte sich das Hartpenninger Team Markus Mainka, Peter Erlacher, Hans Schmid und August Maurer qualifiziert. Für sie startete der Bewerb mit einer Niederlage gegen Bad Kohlgrub und einem Remis gegen Lagerlechfeld-Graben. Nach der Pause sicherten sie sich Siege gegen Pilsting, Nürnberg und Surheim. Mit einem weiteren Sieg und zwei Niederlagen verpassten die Hartpenninger als Fünftplatzierte den Einzug ins Halbfinale. Ihr Spiel um Platz neun gewannen sie gegen den FC Untertraubenbach. ft

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