Wenn Hilfe nötig ist

Diese Beratungsstelle gibt es jetzt am Stadtplatz in Miesbach

EUTB-Außenstelle in Miesbach
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Franziska Rummel leitet die EUTB-Außenstelle in Miesbach. Sie berät Menschen, die gesundheitlich beeinträchtigt sind.

Miesbach – Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung, kurz EUTB, hilft Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen. Nun ist das Büro in Miesbach umgezogen.

Sie hilft Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Beeinträchtigungen sowie deren Angehörigen. Die Rede ist von der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung, kurz EUTB, die 2019 eine Außenstelle in Miesbach eröffnet hat. Inzwischen ist das Büro von der Wallenburger Straße ins Coworking-Space am Stadtplatz 10 umgezogen. Ansprechpartnerin dort ist Franziska Rummel.

Nach dem Motto „Eine für alle“ berät und unterstützt die EUTB alle Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, Menschen, die von Behinderung bedroht oder psychisch erkrankt sind sowie deren Partner, Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen. „Wir stehen bei, wenn gesundheitliche oder soziale Leistungen benötigt werden. Es geht darum, Barrieren abzubauen, um eine Beratung auf Augenhöhe zu ermöglichen und Antworten auf offene Fragen zu finden. Schließlich sollen Leidtragende ein möglichst unabhängiges Leben führen können“, erklärt Rummel und fährt fort: „Kern unserer Beratung ist das Peer Counseling, was bedeutet, dass Betroffene von Betroffenen beraten werden.“

Das EUTB-Beratungsangebot:

  • Im Miesbacher EUTB-Büro am Stadtplatz 10 im Coworking-Space finden jeden Dienstag und Mittwoch, von 10 bis 14 Uhr, offene Sprechstunden statt. Zudem können Termine telefonisch unter 0176/43482800 vereinbart werden.
  • In Holzkirchen findet jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Sprechstunde statt, jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr im Rathaus am Marktplatz 2.
  • In der Hauptstelle Bad Tölz, Marktstraße 75, sind die Pforten von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 14 Uhr, sowie nach Terminvereinbarung geöffnet.

Vielen ratsuchenden Menschen sei gar nicht bewusst, welche Unterstützungen ihnen eigentlich zustehen. Deshalb heiße es, gemeinsam alle Möglichkeiten auszuschöpfen, wenn es um Rechte wie Selbstbestimmung, eigenständige Lebensplanung und gesellschaftliche Teilhabe geht, erläutert Rummel. Die gelernte Arbeitserzieherin weist auf den breit gefächerten Beratungsbedarf hin, der sich von Themen wie Unterstützungsleistungen, Arbeitsleben, Bildung und Freizeitgestaltung über barrierefreies Wohnen und Pflege bis hin zu Berentung durch Erkrankung und Grad einer Behinderung erstreckt.

„Ein wichtiger Punkt ist auch die Kooperation mit Ärzten, Therapeuten, Behörden, Institutionen und Leistungsträgern“, informiert die EUTB-Beraterin und hebt hervor: „Wir vernetzen uns vor Ort, in der Region und bundesweit.“ Die EUTB – finanziell gefördert wird die Teilhabeberatung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales – verstehe sich als Lotse, berate anonym, individuell und unverbindlich sowie kostenlos und zeitlich unbegrenzt. Rechtsberatung und Begleitung vor Gericht werde nicht angeboten. rei

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