EVG: Einigung in der dritten Tarifrunde / Widerspruchsfrist bis 18. Dezember

BOB-Streik wohl abgewendet

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Bleibt die Einigung zwischen EVG und Bayerischer Oberlandbahn bestehen, sind mögliche Streiks bei der BOB wohl erstmal vom Tisch.

Wie Isidoro Peronace, EVG-Geschäftsstellenleiter München mitteilte, ist die Streikdrohung seitens der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, die die Mitarbeiter von Bayerischer Oberlandbahn und Meridian vertritt, zunächst vom Tisch.

Mitte Oktober hatte die EVG der Geschäftsführung der Bayerischen Oberland vorgeworfen, sie habe der Gewerkschaft in der zweiten Tarif-Verhandlungsrunde „ein neues, aber immer noch unzureichendes Angebot“ unterbreitet. Wie Peronace berichtete, sei es der EVG-Tarifkommission in der dritten Verhandlungsrunde am vergangenen Montag gelungen, einen „sehr guten Tarifabschluss zu erzielen (im Volumen über neun Prozent)“. Dennoch: „Der Arbeitgeber hat sich eine Widerspruchsfrist bis zum 18. Dezember 2017 erbeten“, fügte Peronace hinzu. Der Tarifabschluss beinhaltet unter anderem eine Einmalzahlung von 630 Euro, 2,5 Prozent lineare Entgelterhöhung, die Absenkung der Wochenarbeitszeit auf 39 Stunden und den Beitritt zum Fonds soziale Sicherung für EVG-Mitglieder.

 she

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