Bau- und Umweltausschuss

Firma Stang will expandieren: Gmund gibt grünes Licht für Projekt

Ein Bagger lädt im abendlichen Gegenlicht eine Fuhre Sand ab.
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Die Stang GmbH & Co. KG plant, das Firmengelände in Gmund-Moosrain zu erweitern.

Gmund – Die Firma Stang in Gmund will erweitern und dafür ein 4,6 Hektar großes Areal bebauen. Der Bau- und Umweltausschuss stimmt den Plänen grundsätzlich zu.

Die Firma Stang hat Großes vor. Das Unternehmen mit Sitz in Gmund-Moosrain will erweitern. Dafür soll Am Kanzlerfeld nach und nach ein Areal von rund 4,6 Hektar – die Fläche ist bereits aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen – bebaut werden. Der Gmunder Bau- und Umweltausschuss zeigte sich in seiner jüngsten Sitzung grundsätzlich mit den Plänen einverstanden.

Auf dem firmeneigenen Gelände an der Bundesstraße B472, wo sich auch Stangs Bauschutt-, Sortier- und Aufbereitungsanlage befindet, sind sechs unterschiedlich große Lager- und Werkstatthallen geplant. Ferner eine Tankstelle sowie ein mehrstöckiges Verwaltungsgebäude, in dem auch Wohnungen für Mitarbeiter entstehen sollen.

Gmunds Bürgermeister Alfons Besel hält den Standort für geeignet. Allein schon deshalb, weil durch die vorgesehene Verlagerung des Lkw-Verkehrs der Ort Moosrain entlastet würde. Bauamtsleiterin Christine Wild nannte weitere positive Aspekte, wie die gute Verkehrsanbindung und die bereits durch die Abfüllanlage des Brauhauses Tegernsee vorhandene Erschließung. Als erster Schritt sollen nun zwei Hallen errichtet werden und zwar für die Lkw-Werkstatt sowie das Pelletlager. Danach gehe es Stück für Stück weiter.

Vom Bauvorhaben nicht begeistert war Michael Huber (Grüne). Es müssten Bäume weichen, Landschaft würde zugebaut und Flächen würden versiegelt, brachte er zur Sprache. Auch äußerte er Bedenken hinsichtlich der geplanten Wohnungen. Im Übrigen fand Huber, dass sich der komplette Gemeinderat den Plänen widmen sollte. Wie Bauamtsleiterin Wild auf Nachfrage wissen ließ, sei inzwischen ein entsprechender schriftlicher Antrag von der Grünen-Fraktion eingegangen.

Zurück zum Sitzungsabend: Bei einer Gegenstimme von Michael Huber sprach sich der Bau- und Umweltausschuss für die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes aus. rei

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