Der erste Kandidat

Florian Hupfauer tritt für die FDP bei der Miesbacher Bürgermeisterwahl an

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Florian Hupfauer möchte Miesbacher Bürgermeister werden. Ursula Lex, Orts- und Kreisvorsitzende der FDP, gratuliert.

Miesbach – Wer wird Nachfolger von Ingrid Pongratz im Miesbacher Rathaus? Während die größeren Stadtratsfraktionen noch keine Bewerber präsentierten, hat die FDP, die derzeit mit nur einem Vertreter (Claus Fahrer) am Ratstisch sitzt, einen Kandidaten nominiert: den 29-jährigen Florian Hupfauer.

„Es ist bürgernah und gut für den demokratischen Prozess, wenn man dem Wähler möglichst früh seinen Kandidaten nennt“, findet Ursula Lex, Orts- und Kreisvorsitzende der Liberalen. Die Partei möchte „mit offenen Karten“ spielen und hat deshalb am vergangenen Freitag den Kandidaten nominiert. Er bezeichnet sich selbst „waschechter Miesbacher“, ist verheiratet, gelernter KFZ-Mechatroniker und arbeitet als Automobilverkäufer in einem Miesbacher Autohaus, wo er auch gelernt hat.

Mit seiner Bewerbungsrede hat der stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende seine Parteifreunde überzeugt, sie wählten ihn einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Hupfauer bekräftigte, transparent, bürgernah und offen Politik betreiben zu wollen. Er möchte beispielsweise laut der FDP-Presseerklärung parteiübergreifend und kollegial, im Schulterschluss mit anderen Bürgermeistern, pragmatisch in Sachen Wasserschutzzonenerweiterung nach den besten Lösungen suchen. Als „ideales Projekt für eine landschaftsverträgliche und akzeptierte Gewerbeerweiterungsmöglichkeit“ sieht er Müller am Baum. „Bestmögliche Gewerbebedingungen“ sollen die Miesbacher Finanzen stärken.

Der werdende Familienvater „weiß, wo die Bürger der Schuh drückt“ und möchte sich deshalb auch der Gestaltung des Marktplatzes sowie des Parks an der Riviera annehmen. Beide Plätze sollen Miesbacher Familien, Einwohner und Besucher zum Verweilen einladen. Zu einem attraktiven Ort gehört auch eine funktionierende Infrastruktur mit ausreichend Parkmöglichkeiten. Dass die FDP laut der Mitteilung „mit momentan einem Stadtrat nur ,Entscheidungshilfe‘ leisten kann, ist für Hupfauer ein Ansporn für kollegiale Zusammenarbeit und schafft Platz für neue Ideen“. Er findet: „Da ich keine parteiinternen Hürden oder Widerstände fürchten muss, kann ich ergebnisorientiert und sachlich mit allem zusammenarbeiten.“

Für mehr Transparenz plädiert Hupfauer dafür, „alle öffentlichen Stadtratssitzungen als Livestream zu übertragen und als Aufzeichnung den Bürgern anzubieten“. Hupfauer will verändern und Miesbach fit für die Zukunft machen. „Man kann und muss Bewährtes und gute Traditionen bewahren, aber ohne den Blick nach vorne zu verlieren“, versicherte er.

„Der Flori tritt an, um mit den Bürgern und nicht über die Bürger zu entscheiden“, sagte Ursula Lex zum Abschluss der Aufstellungsversammlung, was Hupfauer als Versprechen gab.ft

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