Neuer Arzt

Franz Meisner übernimmt Gefäßmedizin im MVZ Holzkirchen

Ärzteteam des Gefäßzentrums im Krankenhaus Agatharied
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Das Ärzteteam des Gefäßzentrums im Krankenhaus Agatharied: (v.l.) Hans Martin Schardey, Franz Meisner, Mirko Barone, Stefan Hursie und Sven Zhorzel.
  • VonKatja Schlenker
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Holzkirchen – Die Gefäßmedizin im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Holzkirchen leitet Dr. med. Franz Meisner fortan.

Ob Krampfadern, Besenreißer, offene Beine oder Verschlüsse der Schlagadern, die zu Infarkten und Schlaganfällen führen können – das Team des Gefäßzentrums im Krankenhaus Agatharied deckt das gesamte Spektrum der Gefäßmedizin ab. 2018 wurde mit einer gefäßchirurgischen Spezialsprechstunde im MVZ Holzkirchen zusätzlich eine ambulante Anlaufstelle geschaffen. Nun leitet Franz Meisner dort den Bereich.

Als ehemaliger Oberarzt im Klinikum rechts der Isar in der Klinik und Poliklinik für vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie übernimmt Meisner als neuer Leiter die Gefäßmedizin im MVZ Holzkirchen im Atrium, teilt das Krankenhaus Agatharied mit. Dort wird der gefäßchirurgische Facharzt nicht nur klinische, doppler- und duplexsonografische Untersuchungen am arteriellen und venösen System, sondern auch Eingriffe im ambulanten OP-Zentrum Oberland im Atrium durchführen. Zusätzlich wird er als neues Mitglied des Gefäßzentrums Agatharied im Krankenhaus stationäre Eingriffe gemeinsam mit dem bestehenden Team aus fünf Fachärzten durchführen.

Montag, Donnerstag und Freitag wird Meisner nun klinische Symptome venöser und arterieller Probleme eruieren sowie deren Ursachen mit Hilfe der Sonografie festhalten und dokumentieren. Zusätzlich soll in Zukunft bei speziellen Fragestellungen vor allem in der Stentchirurgie die moderne kontrastmittelverstärkte Sonografie im Krankenhaus Agatharied zum Einsatz kommen. Ambulante Eingriffe können direkt in Holzkirchen erfolgen. Die Schwerpunkte der ambulanten medizinischen Versorgung liegen im Bereich der Krampfaderbehandlung sowie der Implantation von Portkathetern zur Medikamentengabe über die Venen. Bei chronischen Wunden kann im MVZ Holzkirchen die Ursache eruiert und bei einem bestehenden Gefäßproblem auch behandelt werden.

Geboren in München und aufgewachsen am Starnberger See ist Oberbayern seine Heimat. Privat spielt der Mediziner seit über 20 Jahren in einer Jazzband und bildet seit mehreren Jahren die Ersthelfer der Freiwilligen Feuerwehr Berg fort. Nach seinem Studium begann er eine klinische Ausbildung in der Gefäßchirurgie im Universitätsklinikum Ulm. Nach bestandener Facharztprüfung wurde er dort nach kurzer Zeit zum Oberarzt ernannt und konnte sein operatives Spektrum erweitern. Im Oktober 2014 kam er zurück in die Heimat, wo er im Klinikum rechts der Isar weiterhin als Oberarzt tätig war. Dort konnte er seine bereits bestehenden endovaskulären Kenntnisse sowohl peripher als auch endovenös erneut erweitern.

Im Laufe des Jahres 2020 entwickelte sich die Möglichkeit, ins Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Holzkirchen als Leiter der Gefäßmedizin zu wechseln. Meisner bietet dort das komplette Spektrum der konventionellen und endovaskulären Gefäßchirurgie sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie arteriell und venös an. ksl

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