Fraunhofer-Institut in Valley ist Bundessieger im „Land der Ideen“

Verfahren mit Potenzial

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Dank der Arbeit von Volker Thome (4.v.l.) und Christof Karlstetter (3.v.r.) ist das Fraunhofer-Institut einmal mehr ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“. Die Urkunde überreichte Ulrich Schürenkrämer (Deutsche Bank AG, 3.v.l.) an Institutsleiter Klaus Sedlbauer (2.v.r.). Mit ihnen freuten sich (v.l.) Alfred Gossner (Vorstand der Fraunhofer-Gesellschaft), Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Monika Burkard, Repräsentantin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

Valley – Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik in Valley hat wieder einen Preis abgeräumt. Es ist ein „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“, die Initiative kürte das Forschungsprojekt „Recycling von Altbeton“ sogar zum Bundessieger in der Kategorie Wissenschaft. 

Bei der Preisverleihung am vergangenen Montag gratulierte unter anderem Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. Sie stellte die Innovationskraft des Fraunhofer-Instituts heraus und bekannte, „großen Respekt vor diesem Standort“ zu haben. Aigner lobte die „hervorragenden Ideen“, die dann auch praktische Anwendung finden. So hilft das entwickelte Verfahren, Ressourcen und die Umwelt zu schonen. Im Abfall, erklärte Christof Karlstetter, fänden sich „die Rohstoffe der Zukunft“. Er hat das Verfahren der elektrodynamischen Fragmentierung“ mit seinem Kollegen Volker Thome entwickelt. Es ermöglicht, Altbeton in seine ursprünglichen Bestandteile aufzuteilen. Die Recyclingquote könnte verzehnfacht werden, sagte Thome, „mit Luft nach oben“. Auch die Methode selbst bietet noch viele Möglichkeiten, sie lässt sich nicht nur bei Altbeton anwenden. Mehr über das Potenzial lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe.

ft

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