„Froh, wenn alles vorbei ist“

Gemeinde Hausham beendet Umzugsmarathon: Erste Sitzung am Donnerstag

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Wer künftig ins Haushamer Rathaus will, muss ab Montag zur Schlierseer Straße 18.

Hausham – Bis Montag muss alles fertig sein: Monatelang hat sich die Gemeinde Hausham auf den Umzug ins neue Rathaus an der Schlierseer Straße vorbereitet. Das hat sich ausgezahlt, wie Bürgermeister Jens Zangenfeind am vergangenen Donnerstag verriet: „Wir sind fast schon einsatzfähig.“ Am kommenden Donnerstag folgt mit der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Haus eine weitere Premiere.

„Geht eigentlich“, antwortete Zangenfeind auf die Frage, ob in der Verwaltung schon kollektiv über Muskelkater geklagt werde. Schließlich war ja einiges an Akten und Möbeln von der Rathausstraße in die ehemalige Sparkassenfiliale zu bewegen. „Nachdem wir das schon so lange vorher gewusst haben, wurde natürlich bestens trainiert“, scherzte Zangenfeind. Die eigentlichen Umzugshelden seien aber die Bauhofmitarbeiter. Vergangenen Mittwoch wurde das „alte“ Rathaus offiziell zugesperrt. Ab Montag soll alles wieder seinen gewohnten Gang gehen, auch die Telefonnummer bleibt die bekannte. Besonders spannend sei es gewesen, als der Server im neuen Haus zum ersten Mal hochgefahren wurde. „Es lief alles super, das ist wohl auch der Grund, warum wir so gut im Zeitplan liegen“, sagte Zangenfeind. Dies sei nur durch „das tolle Team möglich“ gewesen. Auch an die Anwohner der Großbaustelle Rathaus richtete Zangenfeind seinen Dank. „Die hatten keine schöne Zeit mit dem ganzen Dreck.“ Auch die Tiefgarage sei kaum nutzbar gewesen. „Wir sind dankbar, dass sich kaum einer beschwert hat“, sagte Zangenfeind. Zum Dank für die Geduld soll es ein kleines Nachbarschaftsfest geben. Die offizielle Einweihung des Rathauses wird im September stattfinden, einen kleinen Einstand gibt‘s am Donnerstag bei der Gemeinderatssitzung (Start 18 Uhr), zu der auch Dekan Michael Mannhardt, das evangelische Pfarrerehepaar Sergel sowie die Altbürgermeister Arnfried Färber und Hugo Schreiber eingeladen sind. Damit sich die Haushamer gebührend vom alten Rathaus verabschieden können, wird dort im Herbst eine Kunstausstellung stattfinden, auch das Bergbaumuseum darf noch einige Monate bleiben. Zangenfeind zeigte sich erleichtert über das Ende des Umzugsmarathons und spricht wohl auch seinen Mitarbeitern aus der Seele: „Ich bin froh, wenn alles vorbei ist.“she

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