Gemeinderat Holzkirchen genehmigt Plan für Neubaugebiet Inselkam-Maitz

Ein Konzept, das gefällt

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125 Wohneinheiten sollen im Neubaugebiet Inselkam-Maitz, hier die Skizze des Bebauungsplans, an der Münchner Straße entstehen. Auf der grünen Fläche (Mitte) entsteht ein Quartiersplatz, der bereits im ersten der drei Bauabschnitte realisiert wird.

Holzkirchen – Viele Male beschäftigten sich der Gemeinderat Holzkirchen und seine Ausschüsse mit dem Neubaugebiet Inselkam-Maitz. Jetzt ist es endlich geschafft.

Nach der Empfehlung des Bauausschusses hat auch der Gemeinderat einstimmig den Bebauungsplan abgesegnet. Dieser sieht 125 Wohneinheiten vor, die in drei Bauabschnitten realisiert werden sollen. Planer Eberhard von Angerer legte dem Bauausschuss – und vergangenen Donnerstag auch dem Gemeinderat – einen Bebauungsplan vor, der den vielen Vorstellungen gerecht wurde. So entstehen in dem Neubaugebiet am Ortsrand zwölf Einfamilienhäuser mit Grundstücksgrößen von 480 bis 500 Quadratmeter, 56 Doppelhaushälften sowie sieben Geschosswohnungsbauten, mit je etwa acht Einheiten mit 60 bis 70 Quadratmetern Wohnfläche – also um die 56 Wohnungen. Außerdem wird ein sogenannter „Quartiersplatz“ in der Mitte des Gebiets installiert. Dieser soll jedoch nicht ein normaler Spiel- oder Bolzplatz, sondern ein Mehrgeneratio- nen-Treffpunkt werden. Von Angerer könnte sich eine Laube für Treffen vorstellen, Irmi Ammer (SPD) gefiel die Idee, auch einen Aktiv-Parcour für Senioren dort zu installieren. Die mittige Lage gefiel auch Martin Pförtsch (CSU): „Der Platz ist damit immer bewacht und das verhindert etwa Vandalismus und ausartende Partys von Jugend- lichen.“ Mit dem Quartiertsplatz sollen im ersten Bauabschnitt alle Geschosswohnungsbauten sowie 24 Doppelhaushälften und sieben Einfamilienhäuser entstehen. Die restlichen Grundstücke werden in einem zweiten und dritten Abschnitt bebaut. Die einzige Zufahrt ins Neubaugebiet befindet sich neben der Tankstelle an der Münchner Straße. Am Ortsrand zum bereits bestehenden Wohngebiet wird eine Zufahrt, etwa für Rettungsfahrzeuge, installiert, welche jedoch durch einen Pfosten für den normalen Verkehr gesperrt ist. Mit der 14. Variante des Bebauungsplans konnten sich alle, auch zunächst noch kritische Gremiumsmitglieder, anfreunden. Bernd Weinmann (CSU) wollte die Grundstücksentwässerung geklärt haben, welche im Laufe des Verfahrens noch geprüft wird. Ob eine Wertstoffinsel für das Neubaugebiet benötigt wird, wie es Ulrike Küster (Grüne) vermutete, wird ebenfalls noch geprüft. Diese dann noch mit einzuplanen, wäre laut von Angerer kein Problem. Der Bebauungsplan geht nun als Gesamt- konzept in die erste öffentliche Auslegung, die zweite wird sich dann nur noch auf den ersten Bauabschnitt beziehen. Die Entstehung der beiden anderen bestimmt der Gemeinderat. os

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