Gemeinderat: Ja zu Maßnahmenpaket des Medical Parks St. Hubertus

Schöner und praktischer

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Der Haupteingang des Medical Parks soll verlegt werden und dann in der Achse der Hubertusstraße liegen. Der Wiesseer Gemeinderat segnete noch weitere Maßnahmen der Klinik ab.

Bad Wiessee – Rund um den Medical Park St. Hubertus bekommt die Gemeinde Bad Wiessee demnächst eine optische Auffrischungskur. Den Plänen hat der Gemeinderat vergangene Woche einhellig grundsätzlich zugestimmt. Auf die Gemeinde kommen keine Kosten zu. Einige Details blieben aber offen.

Die Klinik möchte ihre Hauptzufahrt um einige Meter verlegen, bis auf die Achse der Hubertusstraße. Für den Vorplatz könnte sich der Rosenheimer Landschaftsarchitekt Robert Haidacher, der die Pläne präsentierte, „eine Art Kreisel“ vorstellen. Der Fahrbahnbelag soll einen Kreisverkehr darstellen, die Fläche aber von großen Fahrzeugen wie Bussen trotzdem befahrbar sein. An der Ecke Sonnenfeldweg ist ein kleiner Platz mit drei Sitzbänken und Bäumen geplant. Verschwinden soll die Hecke in dem Bereich und entlang des Kurparks. Den bezieht die Klinik in ihre Pläne mit ein – als attraktiven Weg. Denn ein Hauptziel ist, die Verbindung der ausgelagerten Häuser „Roseneck“ (Sonnenfeldweg) und „Waldheim“ (Hubertusstraße) zum Hauptgebäude für Patienten zu optimieren. Wer im Waldheim untergebracht ist, soll künftig nicht mehr über den verwinkelten Weg zu den Recyclingcontainern gehen, sondern vom Haus über die Straße in den Kurpark und dort in Richtung Medical Park. Dass die Hecke entlang des Parks verschwinden soll, dafür gab es viel Lob im Gremium. Nur wenig Zustimmung gab es hingegen dafür, den Sonnenfeldweg links und rechts mit je drei Bäumen zu bepflanzen. Die Straße sei ohnehin recht schmal. Die Klinik kommt der Gemeinde entgegen und streicht die Bäume auf einer Seite. Auch bei anderen Anregungen präsentierte sich das Unternehmen wohlwollend. Die Kosten trägt es ohnehin. „Ein führender Betrieb des Ortes möchte von sich aus etwas verschönern – was will man mehr?“, sagte Robert Huber (SPD). Dem schloss sich das Gremium an und segnete die Pläne grundsätzlich ab. Offen ist unterdessen, ob zudem die Recycling-Container verschwinden. Sobald ein Alternativ-Standort gefunden ist, wohl schon. ft

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