Mehr Licht auf der Straße

Neue Ideen für Leuchten an Feldstraße in Rottach-Egern

Straßenlampen
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Straßenlampen waren jüngst Thema im Gemeinderat Rottach-Egern.
  • VonKatja Schlenker
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Rottach-Egern – Wenn die Feldstraße in Rottach-Egern saniert wird, sollen zugleich neue Straßenlampen installiert werden. Nun gab es Vorschläge vom E-Werk Tegernsee.

Die Feldstraße in Rottach-Egern soll saniert werden. Das haben die Gemeinderäte bereits beschlossen. Jüngst war die Straßenbeleuchtung in dem Bereich samt Parkplatz an Tennisplatz und Voitlhof ein Thema.

Der technische Leiter des E-Werks Tegernsee, Frank Thinnes, stellte die Pläne in der Sitzung vor. So gibt es drei Abschnitte, die komplett erneuert würden, erklärte er. Zudem bestünde die Möglichkeit, die Beleuchtung nachts zeitweise komplett abzuschalten.

  • Von Sonnenmoosstraße bis Feldkreuz sollen auf der Gehwegseite sogenannte technische Leuchten zum Einsatz kommen. „Dadurch kann die Lichtverschmutzung auf das notwendige Maß reduziert werden“, erläuterte der Experte.
  • Von dort bis zum Kutschenmuseum seien klassische Straßenleuchten vom Typ „Bavaria“ geplant. Durch die angrenzenden Parkplätze und den Spielplatz werde dort das Streulicht als sinnvoll erachtet.
  • Danach würden bis zur Einfahrt in die Wolfsgrub­straße wieder technische Leuchten errichtet.

Ob auch mit Bewegungsmeldern gearbeitet werden könne, wollte Gemeinderat Stefan Niedermaier (Blitz) anschließend noch wissen. Eher ungern, erklärte der Experte vom E-Werk, weil dann ein weiteres technisches Element eingebaut und gewartet werden müsste. Daher wäre es besser, eine gewisse Zeit zu definieren, wo die Leuchten ausgeschaltet oder gedimmt werden.

Bürgermeister Christian Köck fand den Vorschlag gut, um etwa Insekten zu schützen und Lichtverschmutzung zu reduzieren. Auch den Einsatz stromsparender LED-Leuchten hob er positiv hervor. Thomas Tomaschek (Grüne) konnte sich ebenfalls für den Vorschlag begeistern und bat darum, dieses Prinzip künftig auch auf andere Leuchten anzuwenden, wenn diese ausgetauscht werden.

Gemeinderat Anton Maier (CSU) interessierte sich auch für den Radius der Leuchten. Dieser würde etwa 20 Meter betragen, erklärte Frank Thinnes, die Leuchten würden also rund zehn Meter in den Straßenbereich hinein leuchten. Ob man diese dann nicht besser zwischen Straße und Fußweg errichten sollte, merkte Anton Maier daraufhin an. Das sei jedoch schwierig umzusetzen, weil man dann Rundumleuchten brauche, wenn sich der Gehweg quasi hinter der Lampe befindet. So wurde diese Idee wieder verworfen.

Am Ende entschieden sich die Gemeinderäte einstimmig dafür, den Vorschlag des E-Werks Tegernsee umzusetzen. ksl

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