Gemeinderat Otterfing: Schulhauserweiterung und mehr Parkkontrollen

„Keine Abzocke“

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Parkscheibe vergessen? Die Gefahr, erwischt zu werden, steigt in Otterfing bald auf das Fünffache.

Otterfing – Der Otterfinger Gemeinderat hatte in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause eine umfangreiche Tagesordnung zu meistern. Unter anderem standen im öffentlichen Teil die geplante Schulhauserweiterung und die erhöhten Kontrolle des ruhenden Verkehrs auf der Tagesordnung.

Die Vorschläge für die Erweiterung des bestehenden Schulkomplexes wurden den Räten ausführlich dargestellt. Dabei standen laut Bauausschuss bei den Planungen des Anbaus vor allem Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Die Ausgestaltung der Räumlichkeiten folgte nach Wünschen der Schulleitung einem in erster Linie funktionalen Design. Anfangs wegen der Schlichtheit und Einfachheit des Entwurfes teils noch ein wenig skeptisch, überzeugte die Räte dann dieses Konzept doch vollends. Der Anbau wird auf zwei Etagen mit jeweils zwei Klassenzimmern und zwei Gruppenräumen ausgestattet. Im Untergeschoss entstehen Räumlichkeiten für die Mittagsbetreuung sowie Büros und Lagerräume. Als weitere Option ist eine spätere Erweiterung des Neubaus nach Süden möglich. Das gesamte Gebäude wird mit einer Mobilfunkabschirmung versehen. Mit der einstimmigen Verabschiedung der Vorschläge soll jetzt dem geplanten Baubeginn im Frühjahr 2017 nichts mehr im Wege stehen.

Einig war sich der Gemeinderat außerdem, Falschparker verstärkt zur Kasse zu bitten. Dazu werden die Überwachungsstunden des ruhenden Verkehrs in Otterfing von bisher vier auf 20 Stunden im Monat angehoben. Für die Umsetzung benötigt der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberland als Anbieter der Überwachung nach eigenen Angaben zirka vier Wochen Zeit. Nach einer nicht näher definierten Testphase soll das Intervall dann beibehalten oder wieder heruntergefahren werden. „Es ist wie beim zu schnellen Fahren. Wenn sich jeder ordnungsgemäß verhält, ist das auch keine Abzocke“, verwehrte sich Vize-Bürgermeisterin Ulrike Stockmeier (FWG) schon mal gegen die Vorwürfe der zukünftigen Parksünder.

hac

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