Genügend Schnee: Snowboard-Weltcup am Sudelfeld soll stattfinden

Positive Aussichten

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Machten sich von der Schneelage am Waldkopf selbst ein Bild: (v.l.) Egid Stadler (Geschäftsführer der Liftbetriebe Sudelfeld), Hans Rieder (1. Vorsitzender Skiverband Oberland), Uwe Beier (FIS Race Direktor) und Peter Krogoll (Rennleiter der FIS).

Bayrischzell – Der FIS Snowboard Weltcup am Sudelfeld soll am Samstag, 1. Februar, stattfinden. Das gaben die Organisatoren am vergangenen Mittwoch nach einem Ortstermin am Waldkopf bekannt.

Die Schneefälle der vergangenen Tage und die Wetterprognosen stimmen die Organisatoren und den Internationalen Skiverband (FIS) optimistisch, die endgültige Entscheidung fällt jedoch erst am morgigen Sonntag. Damit steigen die Organisatoren durch eine kleine Hintertüre, denn spätestens sechs Tage vor einem Rennen muss die FIS grünes oder rotes Licht für die Veranstaltung geben. Doch nach einer Vorab-Schneekontrolle am Waldkopf, wo das Finale des Parallel-Bewerbs des FIS Alpin Snowboard Weltcups stattfinden soll, sind die Veranstalter optimistisch gestimmt. Mehr als zehn Zentimeter Neuschnee sind gefallen, bis kommenden Montag werden weitere Schneefälle erwartet und auch die Temperaturen sollen sinken – wichtig, um genügend Kunstschnee zu produzieren. Die Zwischenentscheidung war laut Organisationschef Josef Lechner nötig, um die Vorbereitungsmaßnahmen weiter vorantreiben zu können. Denn die Herausforderung ist nun, Kunstschnee zu produzieren und diesen mit dem Neuschnee passend für die Strecke zu präparieren, um sie aufzubauen. Denn am kommenden Donnerstag, also drei Tage vor dem Rennen, muss die Strecke stehen. „Da steht den rund 100 Helfern des Skiverbandes Oberland eine Mammutaufgabe bevor“, erklärt Lechner. Denn aufgrund der Schneeverhältnisse muss die Strecke um zwei Tore verkürzt und die Startrampe künstlich mittels eines Gerüsts aufgebaut werden. Die FIS hat diese Vorhaben bereits abgesegnet. Einen Vorteil hat die Streckenverkürzung zudem: „Uns stehen somit zwei weitere Schneekanonen zur Verfügung, die für die Präparierung der Strecke benötigt werden“, erklärt Lechner. Für den Verband und die Sportler sei es laut Lechner wichtig, dass dieses letzte Rennen vor den Olympischen Spielen in Sotschi noch stattfindet. „Die Sportler wollen sich vor Sotschi noch einmal untereinander messen“, sagt Lechner. Er blickt mit positiven Gedanken auf die kommenden Tage und zeigt schon Vorfreude auf die Veranstaltung. Denn zum ersten Mal wird die Kristallkugel des Weltcups auf deutschem Boden an den besten Snowboarder der Saison verliehen. Das macht die Veranstaltung natürlich auch für die Medien interessant: Die ARD hat dem Weltcup-Finale knapp eine Stunde Live-Sendezeit eingeräumt, zudem haben sich der Bayerische Rundfunk und der Sender Sky angekündigt. „Das ist eine unbezahlbare Werbung für die Region“, freut sich Lechner. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Dann starten Amelie Kober und Co. am Waldkopfhang um 9.30 Uhr (Herren und Damen). Die Qualifikation dauert bis etwa 11.30 Uhr, ab 13.30 Uhr finden die Finalläufe statt. Wer wann startet, stellt sich am Vortag bei der Startnummernverlosung im Rahmen der Weltcupparty in Bayrischzell heraus. os

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